Zwei Personen stehen auf einem Feld, über dem ein Wal fliegt.
11. Mai 2020 Lesezeit: ~3 Minuten

52 Wochen – Thema 19: Träume

Vielleicht ist es eine besondere Eigenart von kreativen Menschen, aber ich träume oft intensiv und lebhaft. Meine Träume sind sehr visuell, meist erinnere ich mich noch lange nach dem Aufstehen an sie und manchmal erscheint mir wortwörtlich eine Fotoidee im Schlaf. Wenn es Euch ähnlich geht, dann sollte Euch die Herausforderung diese Woche etwas leichter fallen.

Die neue Aufgabe ist es, ein Traumbild aufzunehmen. Ob es Euren Traum entsprungen oder eine ausgedachte Traumsequenz ist, ist dabei ganz Euch überlassen. Vielleicht ist Euer Traum ganz greifbar und wirkt real, vielleicht ist er eher eine verblasste Erinnerung? Werdet kreativ!
Wie immer gibt es natürlich auch wieder ein wenig Inspiration für Euch.

Eine Hexe in der Form eines alten Sessels.

© Arthur Tress

Inspiration

Träume sind nicht immer schön. Manchmal schrecken wir aus dem Schlaf auf, weil wir plötzlich fallen oder vor etwas flüchten. Der 1940 geborene New Yorker Künstler Arthur Tress hat sich schon vor 50 Jahren Albträumen von Kindern angehört und diese fotografisch nachgestellt.

Im Traum erscheint vieles logisch, obwohl es doch unmöglich ist. Wir stehen von einem auf den anderen Moment an einem anderen Ort oder die Vergangenheit und Zukunft treffen sich. Erst nach dem Aufwachen werden und diese Ungereimtheiten plötzlich klar. Solche surreale Welten, die zwischen Realität und Surrealität schwanken, erschafft auch Mark Bartkiw in seinen Werken.

Collage mit Hochhaus am Strand

© Mark Bartkiw

Habt Ihr schon einmal davon geträumt, zu fliegen? Ganz ohne Hilfsmittel könnt Ihr plötzlich die Arme ausbreiten und aufsteigen wie ein Vogel? Noell Oszvald hat diese Sehnsucht in ihren Bildern festgehalten.

Beim französischen Fotografen Benoit Lapray spazieren Dinosaurier durch die moderne Stadt. Bei Katarzyna und Marcin Owczarek werden Tiere zu menschlichen Figuren und bei Martin Vlach schwimmen Wale über den Himmel.

Frau im Wasser mit zwei Vögeln auf den Händen

© Noell Oszvald

Wie Ihr bereits merkt, geht es in dieser Aufgabe sehr surreal zu, wie eben auch in unseren echten Träumen. Es soll in dieser Aufgabe auch explizit nur um Träume in diesem Sinne gehen und nicht um Träume im Sinne von Wünschen oder Sehnsüchten für die Zukunft. Das ist dann vielleicht das Thema für eine zukünftige Herausforderung.

Ablauf

Ihr habt wieder eine Woche Zeit, um dieses Thema umzusetzen. Verlinkt Euer Bild in den Kommentaren oder schickt es uns bis zum Dienstag, den 19. Mai 2020 per per E-Mail. Schreibt gern auch eine kleine Geschichte zum Bild bzw. der Bedeutung für Euch, wenn es nicht zu persönlich für Euch ist.

Eine Person fällt über einem Wald vom Himmel.

© Martin Vlach; ebenso das Titelbild

Jeden Montag gibt es im Magazin ein neues Thema für Euch. Ihr könnt jederzeit mit einsteigen oder die Themen als Inspiration für Euch nutzen – wie und wann es Euch eben passt. Dabei soll es nicht um einen Wettbewerb gehen, sondern um eine Herausforderung für jede*n von Euch ganz persönlich.

Als Hashtag hat sich #kwerfeldein52 ergeben, wenn Ihr Eure Werke online zeigen möchtet. Einen Einblick in die Ergebnisse des letzten Themas findet Ihr jeweils am Samstag im Magazin!

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9 Kommentare

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  1. Hallo Zusammen,
    Träume scheinen mehrdimensional. Im Schlaf zu versuchen die Verwebungen von Phantasie, Realität und Gedanken auseinanderzuhalten, einen klareren Blick zu gewinnen, das läßt erwachen um gleich darauf wieder an dem Traum anzuknüpfen und einzutauchen, bis das helle Morgenlicht manches Detail verblassen lässt.
    Meine Medium sind Licht, Schatten und Scheibe und läßt mich immer wieder Scheinwelten entdecken. https://www.doro-art.com/2020/05/15/scheinwelten/

  2. Eine erschwerte Challenge für mich. Denn ich träume wirklich gefühlt nie.
    Aber diese Woche habe ich geträumt – jede einzelne Nacht. Und jede Nacht der gleiche Traum : die Angst in der Prüfung nichts mehr zu wissen. Unzählige Begrifflichkeiten und Themen, die ich tagsüber versucht habe in die letzte Ecke meiner grauen Zellen zu stopfen, waren im Traum plötzlich ein grosses Fragezeichen.
    Daher mein Foto zum Thema Träume – wenn auch weniger surreal wie auf den Fotos im Beitrag … ;-)

    https://www.instagram.com/p/CAVI5-mpAfe/