Absperrrung auf einer Straße durch die Wüste.
08. Dezember 2014 Lesezeit: ~2 Minuten

emerge macht Druck

Es gibt viele Fotografen, die sich über lange Zeit leidenschaftlich einem Thema widmen und auf politische, sozial- oder gesellschaftskritische Art und Weise damit auseinander setzen.

Manch einer dokumentiert gesellschaftliche Randgruppen, ein anderer begleitet eine Zeit lang einen einzelnen besonderen Menschen und zeichnet uns durch seine Bilder ein Portrait der Person, ein dritter zeigt uns das Leben von Menschen in Krisengebieten.

Allen diesen Fotografen ist gemein, dass sie ein Thema gleichermaßen journalistisch und beharrlich verfolgen, um mit ihren Bildern darauf aufmerksam zu machen.

eine exemplarische Doppelseite aus dem ersten emerge Printmagazin

Das Online-Magazin emerge bietet solch engagierten Fotojournalisten seit nunmehr vier Jahren eine Plattform und zeigt immer wieder bewegende Arbeiten junger Bildjournalisten, die mal aufreibend und mal erhellend sind, mal berührend und mal bedenklich.

Des Öfteren schon haben wir Euch in unseren sonntäglichen browserFruits auf solche Bildstrecken aufmerksam gemacht, nicht zuletzt, weil auch uns bei kwerfeldein die Qualität der dort vorgestellten Arbeiten überzeugt und begeistert.

eine exemplarische Doppelseite aus dem ersten emerge Printmagazin

Jetzt wagt emerge den Schritt hin zum Druck. Parallel zu den Online-Bildstrecken, die es auch weiterhin geben wird, soll es von nun an in regelmäßigen Abständen auch ein gedrucktes Magazin geben. „Wir wollen pro Heft ein Thema aus verschiedenen Blickwinkeln und mit unterschiedlichen Stilmitteln darstellen“, so Kevin Mertens, einer der Redakteure von emerge.

Das Thema der ersten Ausgabe ist „Migration“. Durch Interviews, Kolumnen und Artikel wird es aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. „Wir möchten starken Geschichten eine Chance geben, die vielleicht bisher nicht in das Schema der bekannten Magazine gepasst haben“, so Kevin weiter.

eine exemplarische Doppelseite aus dem ersten emerge Printmagazin

Um die Produktion des ersten Heftes zu finanzieren, hat das emerge-Team eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen. Wird die Fundingschwelle von
5.000 € erreicht, ermöglicht das die Herstellung des Magazins im Offsetdruck, mit Fadenbindung, auf hochwertigem Papier und deckt weiterhin die Vertriebskosten.

Wird das Fundingziel von 8.000 Euro erreicht, erhalten auch die Fotografen, Autoren und Grafiker ein Honorar für ihre Arbeit. Ihr könnt das Vorhaben noch bis Sonntag, den 14. Dezember 2014 unterstützen. Als Gegenleistung winken je nach Spendenbeitrag ein Küsschen auf die Wange, ein Exemplar des ersten Heftes, der Bildband emerge 011, signierte Fine-Art-Prints der im Heft publizierten Fotografien, Portfolio Reviews, Workshops und vieles mehr.

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4 Kommentare

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  1. Meine Unterstützung habt ihr! Ich hoffe wirklich, dass sogar die 8.000 Euro Marke erreicht wird! Die Arbeiten sind klasse und die Fotografen sowie Grafiker verdienen auch eine kleine Geldspritze bei solch verdammt guter Leistung!
    Ich Drücke euch die Daumen! :)

  2. Also wenn es eines gibt, dass ich an Printmedien noch immer verschlinge sind das Fotoreportagen. Für mich gibt es nichts ehrlicheres. Die von emerge veröffentlichten Arbeiten sind nahezu alle der Hammer und verdienen es in Händen gehalten zu werden. Ich habe mich bereits beteiligt und hoffe darauf, bald meine Erstausgabe in den Händen zu halten. Wenn auch ohne Tragetasche…

  3. Blogartikel dazu: PicDrops “Sonntagslektüre am Freitag” – Ausgabe 3 - PicDrop