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28. Oktober 2013

Von Ängsten des menschlichen Wesens

Über das Internet habe ich viele Meister der zeitgenössischen Fotografie kennengelernt und diese haben mich und meine Fotos beeinflusst. Dazu gehören Weegee, Martin Parr, Trent Parke und viele andere. Über das Netz habe ich auch die vielen talentierten jungen griechischen Fotografen kennengelernt und mit ihnen Freundschaft geschlossen. Dazu gehören unter anderem Charalampos Kydonakis, Ania Vouloudi und Christos Kapatos.

Ich versuche, Fotos von meinem Leiden zu machen. Beziehungen, die Wunder der Natur, profundere Ängste bezüglich Leben und Tod, Familienprobleme und natürlich die Situation in meinem Land sind Themen, die mich interessieren und jedermann betreffen.

Die hier gezeigten Fotos sind von einem Projekt, das „Till Life“ heißt – eine Umschreibung des Begriffes „Still Life“, um ein existenzielleres Gefühl zu erzeugen. Darin beschäftige ich mich mit tiefen Ängsten und Qualen eines menschlichen Wesens. Ich benutze Landschaften, Straßenaufnahmen und Fotos von Freunden, um eine ganz bestimmte Atmosphäre zu erschaffen.

Till Life © Antonis Damolis

Till Life © Antonis Damolis

Till Life © Antonis Damolis

Till Life © Antonis Damolis

Till Life © Antonis Damolis

Till Life © Antonis Damolis

Till Life © Antonis Damolis

Till Life © Antonis Damolis

Es fällt mir nicht schwer, eine ganz bestimmte Ästhetik in meinem Bildern aufzubauen. Beim Aufbereiten meiner Bilder behalte ich die Fotos, die mich überzeugen – ohne darüber nachzudenken, ob sie in ein Schema passen oder gar zu meiner „persönlichen Identität“. Ich glaube eher, dass sich eine Persönlichkeit in der Atmosphäre der Bilder widerspiegelt (auch in zwei total verschiedenen) und nicht durch Tricks in der Nachbearbeitung.

Wenn man diese Atmosphäre hat, dann wird die Nachbearbeitung das nur unterstreichen. Und wenn keine Atmosphäre da ist, kann man daran nichts ändern.

Dieser Artikel wurde von Martin Gommel aus dem Englischen übersetzt.

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