19. Januar 2012 Lesezeit: ~1 Minute

Einmal quer durch Afrika

Wie die meisten von Euch wissen, ist unser Redakteur Simon Sticker erst seit Kurzem wieder von seiner Reise durch Afrika für das Projekt HUMANS zurück. Im Dezember veröffentlichte er hierzu schon die Geschichte seiner Begegnung mit Ntaiya Naoroi und Ihr habt dadurch schon einmal einen Eindruck davon bekommen, was Simon in Afrika erlebt hat.

Jedoch wollten wir es dabei nicht belassen und da mir selbst sowieso unendlich viele Fragen unter den Nägeln brannten, habe ich mich kurzerhand mit Simon zu einem Interview verabredet und die Audiospuren der Unterhaltung aufgezeichnet.

Wir sprachen darüber, warum Simon diese Reise überhaupt unternommen hat. Wie es war, dort auf wildfremde Menschen zuzugehen, ihnen Fragen zu stellen und sie auch noch zu fotografieren. Das Thema Kameratechnik haben wir natürlich auch tangiert, aber auch seine Eindrücke in Kairo, das Leid der Menschen und der Arabische Frühling kamen nicht zu kurz.

So enststand ein sehr interessantes Gespräch und Simon hat sich die Mühe gemacht, das Foto- und Videomaterial von seiner Reise unter unser Gespräch zu legen. Voilà!

Übrigens: Einige der Fragen, die verschiedene Leser hier auf Nachfrage stellten, haben wir im letzten Drittel besprochen. Und: Wer möchte, kann sich das Interview hier als Audiofile herunterladen.

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13 Kommentare

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  1. Chapeau!!!

    „Interkulturelle Kommunikation“….Diese Zusammenfassung von Simon ist es und bringt es auf den Punkt. Ich habe das Video von der ersten bis zur letzten Minute „genossen“ und in dem Zusammenspiel mit den Fotos und den Videosequenzen habe ich gemerkt wie „abgehoben“ ich selber denke und womit ich selber unzufrieden bin..und habe bemerkt, dass das wohl falsch ist! Es sind viele Fotos dabei die mich mehr als nachdenklich stimmen und die ich erst mal für mich verarbeiten werde, bevor ich weiter darauf eingehen möchte. Soviel nur…eine riesen Sachen von dir und deiner Freundin Simon.

    Das Interview ist sehr gut geführt, mit Einfühlungsvermögen von dir Martin und offener Transparenz von dir Simon. Ich werde mir die knappe Stunde bestimmt noch einmal nehmen heute, um mehr zu erfahren, denn man hört ja mehr, wenn man Sachen erst einmal wirken lässt und sich dann der Thematik nochmal annimmt.

    Danke auch für die Stellungnahme zu meiner Frage. Ich finde es großartig das ihr mit den vor Ort ausgedruckten Fotos ein Stück von Humans bei den Menschen belasst.

  2. Vielen Dank für dieses informative Interview. Die Kombination aus Gespräch und Fotos bzw. Videos fand ich richtig gut. Ich konnte mir so viel besser vorstellen, wovon Simon berichtete und es hält die Aufmerksamkeit bei einem doch recht langem Audio wach ;-). Die Fotos sind, wenn auch nur „Beiwerk“, absolut klasse. Man spürt deinen/euren Kontakt zu den Menschen in den Bildern und in den Videosequenzen sieht man, dass die Menschen euch ganz dicht an sich heranlassen, dass passiert sicher nur, wenn es gelingt, durch echtes Interesse an den Menschen ein gewisses Grundvertrauen aufzubauen, wovon du ja auch gesprochen hast.
    Tolles Projekt, tolle Arbeit!

  3. Ich bin tief berührt, nachdem ich mir das Interview und im Anschluss die Webseite zum Projekt angeschaut habe. Es führte mich unweigerlich zur Selbstreflexion und die muss immer wieder einmal sein, um die eigene Situation quasi „global“ besser bewerten zu können.
    Natürlich ist es besser, selbst so eine Reise zu unternehmen. Aber wenn man es selbst nicht mehr durchführen kann, so ist es umso mehr eine grossartige Sache, solch ein Projekt wie dieses verfolgen zu dürfen.
    Die Fotografie ist hier tatsächlich nur ein Medium neben anderen, um das Gesehene zu konservieren und wiederzugeben.
    Auch wenn Simon das vielleicht gar nicht hören möchte, weil es am Kern des Projektes vorbei zielt: Er hat auch fotografisch eine grossartige Arbeit geleistet. Die Bilder sind in der Wirkung schlicht beeindruckend und führen mich ein Stück näher an die Menschen und ihr Umfeld heran. Ich ziehe meine Hut vor Euch, ihr habt das sehr, sehr gut gemacht und seit auf dem richtigen Weg!

  4. Danke alle zusammen für das Feedback. Ich weiß, Martin und ich haben euch da einiges abverlangt mit einem fast einstündigen Gespräch, vor allem mitten in der Woche. Dass es einige dann doch komplett „ertragen“ haben, freut mich umso mehr, besonders, wenn ich das positive Feedback lese. Und, Flo, ich hoffe bei dir sind auch noch ein paar andere Gedanken geblieben als irgendwelche Artefakte irgendwo. ;-) Und bei allen, die verständlicherweise weder Zeit noch Lust hatten sich eine Stunde Sermon anzuhören, hoffe ich, dass der ein oder andere sich die ein oder andere (eh viel spannendere) Geschichte auf der Projektseite durchgelesen hat oder eins der Videos geschaut hat.

    Wie auch immer, Danke für eure Kommentare! :-)
    Simon

  5. Habe das Interview bis zum Ende angehört bzw angeschaut und muss
    sagen das ich großen Respekt vor Euch und diesem Projekt habe.
    Ich finde das es ein großartige Projekt ist was ihr da ins Leben gerufen habt. Den Bildern sieht man es auch an, dass der Mensch an sich und SEINE ganz persönliche Geschichte vordergründig waren. Großartig. Werde dieses Projekt auf alle Fälle weiter verfolgen. Vielen Dank für die tollen Eindrücke.

    In diesem Sinne Gute Nacht
    Grüße

  6. Ein sehr gut geführtes Interview, das über die Standardfragen hinausgeht und sich Zeit läst. Bei vielen Interviews, die ich kenne, hat man nachher mehr Fragen als vorher. Bei euch ist das nicht der Fall und ich habe mit Genuss zugehört.

    Eine Sache würde mich doch interessieren, wie Simon Sticker seine Bilder bearbeitet hat. Der Grundton der Bilder ist sehr schön und erinnern mich ein bisschen an Joel L. Es gefällt mir das die Bilder den Menschen und die Geschichte hervorheben und nicht versuchen sich als Medium hervorzuheben.

    Danke euch!