26. April 2011 Lesezeit: ~4 Minuten

Das Schwein, das ich also bin.

von Miru Kim

Die koreanisch-amerikanische Künstlerin Miru Kim hat sich für ihre Serie „The Pig That Therefore I Am“ in die Gesellschaft von mehreren hundert Schweinen in Farmen mit Massentierhaltung begeben. Es geht um Poesie, um die Haut, die uns umgibt und auch um unser Verhältnis zu den Tieren, die wir essen.

Die Serie berührt mich auch deshalb, weil ich mich selbst gerade mit vegetarischer Ernährung, also auch den Auswirkungen von Massentierhaltung beschäftige. Mirus Motivation kommt aus einer ähnlichen Richtung, weil sie während ihrer Schulzeit von der Ähnlichkeit der Anatomie von Mensch und Schwein und später an der Kunstschule von Fotos aus Schweinefarmen überrascht war.

von Miru Kim

Wir können ein Stück Fleisch unbekümmert essen, weil die über weite Strecken grausame Realität der Massentierhaltung uns gar nicht bekannt ist oder wir sie erfolgreich verdrängen. Die Industrie dahinter weiß sehr genau, wie wichtig dieses Unwissen ist – dementsprechend schwer war es für Miru auch, Zugang zu Farmen zu bekommen, um ihre Serie umzusetzen.

Langsam hat sie sich dort den Tieren genähert. Erst vom Gang aus durch die Gitter, zwischen denen die Schweine neugierig ihre Nasen hindurchsteckten. Dann im direkten Körperkontakt, Haut auf Haut, im Speichel, Urin und Kot der Schweine.

von Miru Kim

Die Lücken und Abstände zwischen ihr als Mensch und den Schweinen um sie herum haben sich schnell geschlossen. Wärme hat sich von einem Körper auf den anderen übertragen, es entstand eine Intimität, die über die Unterschiede hinweg aus den vielen Leibern wieder eine große Einheit gemacht hat.

Miru beschreibt, dass während sie nackt zwischen den Tieren auf allen Vieren stand, sich langsam Emotionen gebildet haben. Auch ohne Worte konnte sie sich mit den Tieren verständigen: Über Blicke, Berührungen, Bewegungen ihres Körpers mit denen der Tiere. So konnte sie ihre Bedürfnisse deutlich machen, wenn die Schweine zu harsch mit ihr umgingen, schubsten oder zu schmerzhaft bissen.

von Miru Kim

Die Arbeiten sollen beim Betrachter Fragen aufwerfen. Fragen über unser Verhältnis zu den Tieren, die wir essen. Fragen darüber, wie die Tiere, die wir essen, eigentlich aufgewachsen sind. Die Antworten will Miru Kim aber nicht vorgeben. Sie als nackter Mensch wird zum Stellvertreter, in den wir uns hineinversetzen können. Wie würde es sich anfühlen?

Auf der gestalterischen Ebene untersucht diese Serie auch die Haut, die uns und die Tiere umgibt. Unser größtes Organ, das Schutzhülle und gleichzeitig einer der wichtigsten Kanäle zur Kommunikation mit der uns umgebenden Außenwelt ist. Es ist erstaunlich, wie wenig sich unsere Haut von der der Schweine unterscheidet. Wie man oft zwei Mal hinsehen muss, um den nackten Körper der Künstlerin zwischen all den anderen nackten Leibern zu entdecken.

von Miru Kim von Miru Kim

An dieser Stelle kommt die surreale, utopische Komponente hinein: Hunderte Schweine, eng eingepfercht – dieses Bild beunruhigt kaum. Wir denken nicht immer daran, aber irgendwie gehört es zum Alltag. Ein Mensch zwischen den eingesperrten Tieren irritiert uns aber. Erst recht der weitergeführte Gedanke an hunderte nackte Menschen, die so zwischen den Gittern sitzen. Eine unvorstellbare Situation – warum eigentlich, wenn das mit Schweinen normal ist?

Die Künstlerin möchte auch, dass ihre Fotos poetisch sind und eine gewisse Art von Schönheit ausstrahlen. Wenn die Schweine in einem warmen, sanften Gegenlicht ihren nachmittäglichen Schlaf halten, Miru ruhig zwischen ihnen liegt, sich vielleicht sogar an einen anderen Körper schmiegt, kann ich diese Schönheit sehen. Dann kann ich die philosophischen und politischen Gedanken, die diese Serie in mir anregt, kurz vergessen. Und meinen Blick in den weichen Formen unserer Körper schweifen lassen.

von Miru Kim von Miru Kim

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43 Kommentare

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  1. Starke Fotos, starkes Thema!

    Versuche selber seit Anfang des Jahres auf Fleisch zu verzichten (Anstoß waren die Filme „Food Inc“, und „Age of stupid“)

    Bisher klappt das ohne Probleme, ich vermisse gar nichts! Es ist beeindruckend wie große Teile unseres Lebens einzig und allein von Routine beeinflusst sind. Und wie leicht es sein kann diese zu brechen und sich neue Routinen anzueignen.

  2. Das Thema der Massentierhaltung muss sicher thematisiert werden. Aber trotzdem, die Fotos sind schon ziemlich speziell und auch etwas fragwürdig. Nackte Frau in nahem Körperkontakt mit Tierkörpern. Ohne Text dazu können die Bilder schon missverständlich sein. In mir lösten einige davon ziemlich grossen Ekel aus. Andere finde ich schön.

    • Nun die Frage ist immer was man damit assoziiert. Ich weiß ja nicht woran Du „denkst“, wenn Du solche Bilder siehst. Ich persönlich sehe da zum Beispiel in keinster Weise etwas ekelhaftes?

  3. Kunst und Reportage, ja. Aber genau die Grenze, an der es mir immer etwas schwer fällt, zu folgen. Wirkt auf mich leicht verstörend (und ich bin essenstechnisch weder der eine noch der andere Extremist).

    Aber auch sowas gehört hier wahrscheinlich hin.

  4. Schweine sind nun mal sehr soziale und auch (obwohl ihr Ruf ein anderer ist) sehr „saubere“ Tiere (die z.B. so etwas ähnliches wie einen „Toilettenort“ benutzen). Viel interessanter aber finde ich, dass die Bilder in mir Verstörung auslösen – vermutlich weil man Kleidung, die einen vor Schmutz, Berührung, Intimität (Reihenfolge ohne weitere Hintergedanken…) schützt so sehr gewohnt ist. Ein nackter !menschlicher! Körper in einem Tierstall und am Boden und vor allem in einem Stall zwischen Lebewesen deren Bestimmung es ist getötet und industriell verarbeitet zu werden verstört eben. Für mich bleibt nur festzuhalten, dass ich solche Denkanstösse immer wieder gut und auch wichtig finde – vielen Dank!

  5. Hehrer Anspruch der Künstlerin, aber – verfehlt. Mir fallen zu einer nackten Frau, die sich in Schweinesch….e wälzt, viele Attribute ein. Aber poetisch, ästhetisch, philosophisch oder ähnliches sind da ganz sicher nicht darunter. Und dass (weisse!?) Menschen und Schweine zufällig eine identische Hautfarbe haben, lässt sich jetzt nicht unbedingt auf eine „Ähnlichkeit“ von Mensch und Schwein zurückführen. Wenn ich dunkelhäutige Menschen und Alligatoren zusammenpferchte, wäre das so etwa gleich…

    Ganz abgesehen davon halte ich von derartigen „Propaganda“-Fotos nichts, die Fleichessern ein schlechtes Gewissen machen wollen / sollen / whatever. Vegetarier, ihr könnt euch ruhig ernähren, wie ihr es möchtet – darum seid ihr noch lange keine besseren Menschen ;)

    Dennoch ein interessanter Beitrag. Man muss etwas ja auch kennenlernen, um zu merken, dass man es nicht mag ;)

    • „Vegetarier, ihr könnt euch ruhig ernähren, wie ihr es möchtet – darum seid ihr noch lange keine besseren Menschen ;)“

      Informiere dich vor solchen Aussagen doch bitte erstmal ein wenig zu Fleischkonsum und seinen Folgen!

      Mir zum Beispiel geht es bei meiner Umstellung in erster Linie umd die Klimabilanz der Fleischproduktion und um die Folgen an der persönlichen Gesundheit (Diabetes, Antibiotika im Fleisch etc.) also eigentlich ziemlich egoistische Beweggründe. Das schlechte Gewissen sollte man bekommen, wenn man die täglichen Katastrophen in den Nachrichten sieht… Die beiden Filme die ich oben bereits genannt habe helfen ebenfalls bei einer klareren Sicht auf die „Propaganda“ der Werbung und der Fleischindustrie!

      Wenn man dann dabei noch Tieren hilft, die kein schönes Leben führen, weil wir sie essen wollen, dann ist das doch nicht verkehrt. Und ja, ich fahre auch noch mit dem Rad zur Arbeit, besitze als Student in Berlin kein Auto und fahre mit dem Zug in den Urlaub…

      • Ich teile deine Meinung diesbezüglich nicht. Massentierhaltung ist doof, das ist ein Fakt – dennoch sollte man „schönes Leben“ und Nutztiere nicht in einem Satz erwähnen. Letztes Wochenende war ich bei der Oma meiner Freundin auf dem Land. Die Oma hatte einen Kaninchenstall – dort waren auch etwa 10 große Karnickel untergebracht, welche auf engstem Raum (eine Box etwa 40cm im Quadrat) bisschen Heu und Fressen hatten.

        Diese Tiere sind aber reine Nutz- bzw. Schlachttiere – das ist auf dem Dorf einfach so… in der Industrie natürlich etwas ganz anderes, aber da hat wahrscheinlich niemand von uns einen Einblick hinter die Kulissen bzw. kann erahnen welche Politik oder „Propaganda“ die Fleischindustrie fährt.

    • „Ganz abgesehen davon halte ich von derartigen “Propaganda”-Fotos nichts, die Fleichessern ein schlechtes Gewissen machen wollen / sollen / whatever. Vegetarier, ihr könnt euch ruhig ernähren, wie ihr es möchtet – darum seid ihr noch lange keine besseren Menschen ;)“

      Ich als Fleischesser verstehe die Bilder nicht unbeding als Anklage gegen Fleischkonsum, sondern als Anklage gegen die industrielle Massentierhaltung, um für Konsumenten billiges Fleisch zu erzeugen. Es gibt nämlich durchaus einen Unterschied zwischen Fleischessen und Fleischessen. Daher sind diese Bilder für mich keine Propaganda, im Gegensatz zur Werbung von Gutfried, Rügenwalder, Meica und Co. Diese Bilder hier zeigen die Realität, wenn auch nur einen Teil davon. Die Meica-Werbung mit dem Metzgermeister und seinem Lehrling, dieses traditionelle Handwerksbild, hat mit der Meica-Realität aber wohl verdammt wenig zu tun.

    • Nochmal zu:
      „Vegetarier, ihr könnt euch ruhig ernähren, wie ihr es möchtet – darum seid ihr noch lange keine besseren Menschen ;)“
      Da hast du natürlich Recht, Vegetarier sind nicht pauschal bessere Menschen, aber sie sind sicher bezogen auf diesen speziellen Gesichtspunkt die besseren Menschen;)

      • Das denke ich nicht. Es komm auf das Fleisch an, wenn es Fleisch aus heimischer Produktion ist, und noch dazu Bio-zertifiziert, kann man durchaus zuschlagen, evtl kennt man sogar den Erzeuger – mein Großvater zum Beispiel betrieb Landwirtschaft und hat Qualitativ hochwertiges Fleisch produziert (Für mich sind Tiere/ihr Fleisch nunmal ein Konsumgut/Ware, ich assoziere da keine Gefühle die ich auf Menschen projezieren würde). Die Menge macht es aus, 1kg die Woche sollte man schon nicht überschreiten, eher sogar weniger – und dann lieber mal etwas mehr investieren und nicht gerade das billigste Discounterfleisch in den Magen stopfen – den der Unwille entsprechendes Geld für gute Qualität zu zahlen (also das grundsätzliche Kaufverhalten in unserer Konsumgesellschaft) macht das Problem aus, nicht der Fleischkonsum ansich. Bei enstprechender Preispolitik und Verständniss für den Markt braucht es dann auch keine Massentierhaltung und Agrarsubventionen.

      • Natürlich ist es besser Fleisch von Tieren zu essen, die gesund und glücklich gelebt haben, als das Fleisch von Tieren aus Massentierhaltungen. Das versuche ich selber so zu handhaben.
        Ich bin kein Vegetarier, weil ich den „Sprung“ einfach noch nicht geschafft habe, aber ich bin mir sicher, dass es der „richtige“ Weg ist. Tiere sind Lebewesen und es kann nur falsch sein Lebewesen zu töten, aus welchen Gründen auch immer. Meiner Meinung existieren keine Argumente gegen Vegetarier, man kann nicht ethisch dagegen argumentieren.

  6. Ich saß auch schon bei den Ferkeln im Stall, aber da waren die Ställe noch sauber, die Boxen noch mit Stroh eingestreut, die Schweine nicht massenhaft eingepfercht und die Schweine sahen aus wie aus dem Ei gepellt. Schweine sind nicht dreckig, wenn sie nicht vom Mensch dazu verdammt werden.

    Ich finde es toll, daß das Thema Massentierhaltung hier aufgegriffen wird, denn es ist einfach schrecklich. Für die Tiere eine Qual und auch für den Menschen gesundheitsschädlich, wenn das Schnitzel voll Antibiotika, ohne das die Tiere gar nicht bis zur Schlachtung überleben würden, auf dem Teller landet.

    Ich habe nichts gegen Fleisch, auch nicht gegen Fleischesser. Auch in der Natur frisst der eine den anderen. Aber diese Art von Nutztierhaltung gehört verboten.

    Ich bin Vegetarier, deshalb denke ich noch lange nicht ein besserer Mensch zu sein :-) jeder wie er es für richtig hält, aber ich möchte jedenfalls solche Tierhaltung nicht unterstützen.

    Die Fotos schockieren erst mal. Respekt, bei aller Tierliebe würde ich mich weder angezogen noch nackt in diesen Dreck legen wollen. Aber ich denke sie sollen Aufmerksamkei erregen und dafür müssen sie außergewöhnlich sein und das sind sie.

    LG Soni

    • Sehr gute Fotos und brisantes Thema, aber nur für Gleichgültige mit alles muss billig sein Philosophie nahezu zwecklos. Hygenisch gesehen besteht kein größeres Problem, als sich mit Antibiotikafleisch und resitenten Keimen im Krankenhaus zu gefährden oder anzustecken. Viele Herrchen und Frauchen lassen sich vom Haustier über den Mund lecken und wissen nicht, ob das Tier im Freien irgendwelchen Kot fraß oder Ass musterte. Die verschimmelten Wohnungen sind da wesentlich gefährlicher und die nicht ausreichend geprüften Medikamente. Also mit uns gehen die Globalisierer und Biotechnologen auch nicht anders um, Wirtschaftsfaktor statt Gesundheit, Immungeschwächte brauchen wieder neue Medikamente, der Kreislauf wird zur Kostenendschleife. Nahrung muss da billig sein, damit Geld für Medikamente frei werden. Diesen Schwachsinn zahlen eben die Tiere mit Massenhaltung, Industrieabfälle und Wachstumshormone im Futter sowie Antibiotika. Der Hygienezustand in Krankenhäusern und klimatisierten Büros ist genauso bedenklich, oder woher kommen die 40.000 Tote durch Krankenhausinfektion. Niemand ändert da was, da haben Tiere noch schlechtere Chancen. Liebende Eltern und Tierliebhaber haben schlechte Bedingungen, wenn es um Geld, Billig und TV Shows geht.

  7. Wow, sehr schöner Artikel über eine Reihe, die mir wirklich gut gefällt.
    Ich bin sonst kein großer Fan von inhaltlich aufgeladenen Bildern und Interpretationen. Aber hier stimmt irgendwie alles.
    Als Fleischesser gehöre ich zu denen, die verdrängen.
    Ich glaube schon, dass Vegetarier dahingehend ein bisschen besser sind. Trotzdem hab ich es nie versucht. Bin zu faul. Und es schmeckt zu gut. Obwohl ich es besser wüsste.
    Und auch abgesehen vom Thema das dahintersteht, finde ich die Bilder toll. Ästhethisch.
    Finde es interessant, dass einige hier das ekelhaft finden. Hätte ich nicht mit gerechnet.

    Schönen Gruß
    Astrid

  8. „Hunderte Schweine, eng eingepfercht – dieses Bild beunruhigt kaum. Wir denken nicht immer daran, aber irgendwie gehört es zum Alltag. Ein Mensch zwischen den eingesperrten Tieren irritiert uns aber.“

    Das ist ein Satz, Aileen, der mich zum Nachdenken angeregt hat und ich kann dem nur beipflichten. Ich finde es sehr gut, wie diese Bilder auf das Problem (das kaum wegzudiskutieren ist) hinweisen – und das auf eine angenehme Art, die erst auf den zweiten Blick zu greifen scheint.

    Nämlich dann, wenn man merkt, dass da ja auch ein Mensch ist.

    Die Fotos zeigen auch, dass die Fotografin sich mit den Tieren auf eine Ebene begibt und alles hierarchische hinter sich lässt. Da steckt viel Demut drin.

    • da möchte ich mal kurz auf die fernsehwerbung aufmerksam machen, prinzipiell das gleich. http://www.youtube.com/watch?v=zkAei1iyx1w
      man ist total geschockt und dann im endeffekt, welch ein glück, es geht nur um wale.

      ich „versuche“ mich seit kurz vor weihnachten vergetarisch zu ernähren. es gibt kleine ausnahmen, aber ansonsten schaffe ich es auch.

      hat sich mal jemand von euch ein bericht über stopfgänse angesehen, echt heftig…

      ja, also wie auch immer, es war sicher vorhersehbar, dass dies eine grundsatzdiskussion werden würde.
      aber dennoch geht es hier ja um unsere leidenschaft- den fotos.
      ich bin ein fan von aussagekraft und tiefgründigen themen, von daher mag ich die bilder und natürlich das thema, sehr schön umgesetzt :)

      einen schönen tag an alle :)

  9. Ich habe sehr großen Respekt vor Miru Kim und diesem Projekt.
    Es ist nochmal was ganz anderes, als nur mit dem Finger herum zu wedeln.

    Wenn ich auch nicht ganz auf Fleisch verzichte, lebe ich sehr nahe an den Essgewohnheiten eines „Vollbut-Vegetariers“.

    Der Markt hat sich in den letzten Jahren zu meiner Freude dramatisch gewandelt, so dass es viele leckere vegetarische oder gar vegane Produkte gibt, die nicht teurer sind als Fleisch – aber ebenso nahr- und schmackhaft.

  10. Huhu,

    die Bilder haben defintiv eine mir neue „Wirkung“ – lässt sich aber nicht so gut beschreiben, wie diese ausfällt.

    Aber ich finde es durchaus richtig, sie zu zeigen und möchte meinen Respekt gegenüber der Autorin darlegen.

    ###

    Ich bin by the way auch Vegi (nicht Veganer) und komme damit auch seit Jahren gut klar, ist überhaupt kein Problem.

    Habe nur oft feststellen müssen, das bei mir in der Region LDS/Berlin nicht jedem der Unterschied zw. Vegi und Veganer klar ist…

    Meine Beweggründe zu dieser Entscheidung, als Vegi zu leben, sind überwiegend persönlich – aber haben durchaus ihren Grund in der Massentierhaltung under körperlichen Gesundheit.

    ###

    Liebe Grüße,
    Kevin.

  11. Erkennen, dass ihr Beitrag durchaus das erreicht was sie möchte, kann man daran, dass die Kommentare hier durch die Bank weg inhaltlich gefüllt sind. Diskussion eben. Success.

    Mich haben die Bilder auch irritiert, und verwundert. Ich liebe den Kontrast, welcher sich ihn ihren Bildern ganz klar sehen lässt, auf eine andere Art.

    Meine Meinung zum Thema ist folgende. Ich bin kein Vegetarier, ernähre mich aber bewusst gesund. Woher das Essen kommt, ist mir egal. Wenn ich etwas esse, lasse ich nichts übrig, denn Essen schmeißt man nicht weg. Das wir an der Spitze der Nahrungskette stehen, und im allgemeinen egozentrisch handeln, ist mir bewusst. Ich bin kritisch, und behaupte, dass wenn wir am Ende des Tages alleine sind und uns zwischen keinem Essen und aus Massentierhaltung produziertem Fleisch entscheiden müssten, zum Fleisch greifen würden. Ich befürworte nicht die Massentierhaltung, denke aber nicht das sie aufzuhalten ist. Wegen uns allen.

    Luke

    • „…ernähre mich aber bewusst gesund. Woher das Essen kommt, ist mir egal“

      Haha! WOher weißt du wie „gesund“ oder besser ungesund dein essen ist, wenn du dich nicht informierst wo es herkommt?!

      „Ich befürworte nicht die Massentierhaltung, denke aber nicht das sie aufzuhalten ist. Wegen uns allen.“

      Seltsam… ich lese hier erfreulicherweise von vielen Menschen, die sich – genau wie ich – erst seit Kurzem mit der Thematik intensiver befassen und die alle feststellen: Es tut nicht weh, seine Gewohnheiten zu ändern!

      Das gibt mir Mut und Kraft und bestärkt mich darin, diesen eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen – nebenbei bin ich sogar meine kleine Bierrolle losgeworden (die ich seit dem Abi als gegeben hingenommen habe) ^^

      „Ich bin kritisch, und behaupte, dass wenn wir am Ende des Tages alleine sind und uns zwischen keinem Essen und aus Massentierhaltung produziertem Fleisch entscheiden müssten, zum Fleisch greifen würden.“

      Diese Wahl haben viele Menschen in 3. Welt-Ländern gar nicht, unter anderem, weil wir Mais an Kühe verfüttern (die normalerweise gar keinen Mais fressen) anstatt damit Menschen zu ernähren.

      Ich wollte diese Argumente lange Zeit auch nicht hören, aber die aktuelle Masse an Fleisch die verzehrt wird, richtet die Welt zu Grunde – nicht vielleicht, sondern ganz sicher.

      Und das einzige Argument das übrig bleibt, wenn uns unsere Enkel fragen: „Warum habt ihr eigentlich einfach so weitergemacht, wenn ihr doch wusstet, was passiert?“ lautet

      „Man konnte sowieso nichts machen, die mächtige Industrie … blabla“ und

      „Sorry, aber es war so lecker“

      • Mit Gesund ernähren meinte ich kein Fastfood und kein Fertigessen und kein Essen was einem noch zwei Tage später im Magen liegt.
        Esse fast ausschließlich Asiatisch.

        Und ob du deine Gewohnheiten änderst, interessiert niemanden. Es freut mich sehr das es dir damit gut geht, damit wirst du die Massentierhaltung aber nicht aufhalten können. Ja, würden alle deinem Beispiel folgen, natürlich. Aber genau das halte ich für nicht möglich. Deswegen sprach ich von der Allgemeinheit. Du darfst mich gerne pessimistisch nennen.

        Ich wollte darauf hinaus, dass der Gedanke was welchem tier wo passierst ist luxus ist. Der Mensch steht nunmal ganz oben auf der Nahrungskette, und wird auch weiterhin immer Fleisch essen, weil es zu seiner natürlichen Ernährung gehört. MTH. ist vielleicht nicht ganz im Sinne des Erfinders, erhöt aber die Effektivität der Nahrungsproduktion. Bei wachsener Population (und Geldgier) muss sowas eben sein. Ich bin froh das ich den Luxus genieße entscheiden zu können was ich esse, anstatt zu hungern.

        Worauf Ich am Ende hinaus möchte, ist das Jeder von uns verantwortlich ist für das was passiert. Die Industrie ist nur ein Produkt unserer Vorlieben und Interessen. Das unterstelle ich uns.
        Die Hoffnung hab ich verloren. Das einzige was uns jetzt den Kopf drehen könnte wäre eine Katastrophe. Meine Meinung.

        Den Kampf gegen die Bierrolle hab ich schon gewonnen, da ich nur ein Bier auf die Woche verteilt trinke. Sport hätte dir auch geholfen ;)

        Achja, was haltet ihr den dann von Kobe Fleisch? ;D

      • Wow! Du bist nicht pessimistisch… tut mir leid das so sagen zu müssen, aber deine Ignoranz ist schwer zu überbieten!

        Was meinst du wie „gesund“ in deinem Ernährungsmodell Dioxin-Eier aus Legebatterien sind, oder mit Antibiotika vollgepumptes umeticketiertes Gammelfleisch, oder auch nur ordentlich gespritzte Tomaten und Paprika aus Spanien?

        Wer sich mit „gesunder“ Ernährung auseinandersetzt muss doch zwangsläufig früher oder später über nachhaltige Bio-Produktion und wenn möglich auch regionale Ernährung stolpern!

        Auch wir essen viel asiatisch, gerade hier kann man das Fleisch sehr gut z.B. mit Tofu ersetzen – probier‘s mal aus, tut nicht weh.

        Früher wurde auch das Rauchen von der Tabakindustrie beworben, als wäre nichts dabei (und wird es immer noch). Rauchende Ärzte zeigten dem Konsumenten an den Bildschirmen, dass hier alles in Ordnung ist. Vor ein paar Jahren wurde in Restaurants und im Kino noch geraucht, oder auch im Bus oder Flugzeug! Da ist heute doch nicht im Ansatz dran zu denken, weil sich die Menschen dagegen entscheiden und die Politik mitzieht – aber ändern lässt sich ja eh nichts.

        Lies den Kommentar von Mattes weiter unten mal genau durch, denn genau so sieht es aus, was wenn unsere Eltern Hund, Katze oder Kanarienvögel auf dem Speiseplan hätten? Es wäre normal oder wie du es nennst „natürlich“. Das zeigt doch nur wie sehr Ernährung mit Tradition und Gesellschaft zu tun hat. Immer rein damit, wir sind die Spitze der Nahrungskette, es geht ja ums Überleben.

        Ich will niemandem etwas aufzwingen, aber ich werde nicht müde, die Argumente die mich zum Nach- und Umdenken bewegt haben mitzuteilen. Und wie du hier lesen kannst gibt es viele bei denen dieser Prozess ebenfalls stattfindet.

        Es gibt viele sachliche Dokumentationen zum Thema Ernährung. Schau dir bitte mal Food Inc. (http://www.youtube.com/watch?v=5eKYyD14d_0) / Age of Stupid (http://www.youtube.com/watch?v=3fsZPrsrQRk) / We feed the world (http://www.youtube.com/watch?v=41mi9igl5Kk) an, und wenn du danach noch Fleisch isst, dann hol es wenigstens im Biomarkt!

        PS: Danke liebes Kwerfeldein-Team, dass ihr solche Diskussionen abseits der reinen Fotografie hier zulasst und auch anstoßt!

  12. Meiner Meinung nach fehlt vielen Menschen das Bewusstsein was sie tun, wenn sie Fleisch von Massentierhaltung konsumieren.
    Diese Bilder regen zum Nachdenken an, doch es hilft nichts wenn man immer gleich weiter macht.

    Massentierhaltung ist für mich ist kein Grund ein Vegetarier zu sein. Nicht weil es mir egal ist, sondern weil ich sehr darauf schaue, dass ich Produkte von Artgerechter Haltung konsumiere. Freilandeier, Fleisch von glücklichen Tieren usw. Und mit dem höheren Preis komme ich gut klar. Lieber spare ich bei Süßigkeiten oder anderen Dingen.

    Ich finde, dass die Wertschätzung gegenüber den Tieren und das Bewusstsein über unseren Fleischkonsum viel klarer werden sollte.

    Liebe Grüße
    Johannes

  13. Ich frage mich, ob dieses „Bewusstsein“ und „Wertschätzen“ gegenüber den Tieren, einigen noch das Fleisch bekömmlich macht, wenn mit diesen oben genannten Begriffen gespielt wird.

    Also ich bezeichne mich als unfähig, mir einzubilden ein Lebewesen sei Glücklich darüber, das es „für einen Moment im Leben“ alles hat, was es zum „glücklich sein braucht“ um dann doch sterben zu müssen, für ein anderes Lebewesen, welches dieses töten noch immer systematisch betreibt.

    Ist schwierig zu beschreiben… irgendwie finde ich es falsch, Tiere systematisch zu töten nur um des fressens willen…

  14. Ich finde, man kann dem Verbraucher gar nicht oft genug vor Augen führen, welche Konsequenzen sein Handeln hat.

    Ob es um den Kauf möglichst billigen Fleisches oder möglichst billiger Klamotten geht, um Atomstrom, Rohstoffverschwendung, Klimawandel oder oder oder – wir alle sind Teil und Mitverursacher der damit verbundenden Probleme. Und – das ist die überraschende Neuigkeit – wir haben auch als Individuen täglich die Wahl, „das System“ zu stützen, oder durch verändertes Verhalten langfristig gegenzusteuern.

    Zu den Fotos: Ich finde sie weder besonders schön, noch künstlerisch interessant. Sie erfüll(t)en mE jedoch 2 Zwecke: 1. Miru hat sich für einige Stunden auf Augenhöhe mit diesen Tieren begeben und dadurch wahrscheinlich wie jeder empathische Mensch klar wahrgenommen, dass Schweine weder dumm und primitiv noch schmutzig oder gar seelenlos sind. 2. hat sie durch ihre Idee ohne erhobenen Zeigefinger auf eine Thematik aufmerksam gemacht, bei deren üblicher bildlicher Darstellung die meisten von uns wohl schnell weggucken, um kein Unbehagen oder gar ein schlechtes Gewissen zu bekommen.

  15. Eine Sache liegt mir heute auf dem Herzen: Ich finde es sehr gut, dass wir hier zu diesem Thema einen Dialog bekommen haben, der „eigentlich“ nichts direkt mit der Fotografie zu tun hat. Dass diese aber in viele Lebensbereiche (alle!) hineinverwoben ist, zeigt dieses Beispiel. Schön, dass wir uns hier auch über solche Themen unterhalten und austauschen, das macht kwerfeldein.de für mich noch mehr zu einer Art „familiären“ Sache, da Themen nicht per se ausgeklammert, sondern integriert werden.

    Selbstverständlich haben die anregenden Fotos der Fotografin ihren entscheidenden Teil dazu beigetragen.

    Jedenfalls DANKE an alle, die sich hier zu Wort melden und ihre Gedanken in Form eines Kommentars für alle anderen einsehbar machen.

  16. Ich finde die Umsetzung der Idee nicht schlecht. Sehe das aber ähnlich wie Thomas: auf der einen Seite sind sehr schöne Bilder dabei, auf der anderen kann ich mit dem nackten Frauenkörper neben den Tieren nichts anfangen, außer mich zu fragen inwieweit ein Betrachterhirn in Richtung Sodomie geraten könnte… sei’s drum.

    Wer sich rein vegetarisch ernähren möchte: nur zu – ich für meinen Teil möchte auf ein ordentliches Stück Fleisch auf dem Grill nicht verzichten – da ist es mir ehrlich gesagt auch egal von welchem Tier das Ganze kommt. Man sollte auch nicht ganz so voreilig zu allem „Nein“ sagen – erst probieren und dann nörgeln. :-)

  17. Die Idee finde ich sehr spannend .. schon aus der Sicht heraus, wieviel nah sind wir den Tieren. Was für mich auch die Massentierhaltung einschliesst, da Mensch hat schon lange den Punkt zu Anstand, Respekt zu Natur und Tier verloren. Spannend finde ich auch die Reportage Möglichkeit dieser Fotos.
    Danke sagt Dani

  18. Toller Artikel, Ayleen. Ich habe lange über die Bilder und deine Worte nachgedacht.

    Nein, verstörend finde ich die Bilder nicht. Die Bilder sind ästhetisch aufgenommen, geradezu friedlich in ihrer Ausstrahlung. Die Nahaufnahmen der Häute scheinen ihre Ähnlichkeit und Schönheit zu thematisieren. Sinnlichkeit….Nähe…. Die Tiere sehen sauber und gesund aus.

    Das Projekt ist mir in seiner Aussage zu subtil. Fast schon verharmlosend. Im Grunde geht´s doch….. so zwischen den Schweinen….

  19. Das Thema finde ich fotografisch gut umgesetzt, ein Versuch anderer Art, auf die Brisanz aufmerksam zu machen. Viele Bilder und erst recht Worte lassen sich – wie die Thematik an sich – erstaunlich leicht wegschieben, da brauchts schon andere Formen, damit es uns erreicht und man sich Gedanken macht. Die gewählten Mittel funktionieren, die Serie wirkt meines Erachtens gut.

    Wenn jemand die Problematik der Massentierhaltung abtut und auf seine kulinarischen Gewohnheiten verweist, finde ich das mindestens ignorant.

    Man macht es sich leicht den Blick abzuwenden von einer Sauerei riesigen Ausmaßes, nicht nur der Schweine-, sondern auch der Rinder- und Geflügelproduktion etc.:
    die grausame Haltung der Tiere und oft eine vorangegangene genetischen Veränderung, die industrielle systematische Tötung und vorangehende Verdinglichung von Lebewesen, massive Umweltschäden durch Massentierhaltung,..

    und das alles für „ein ordentliches Steak aufm Grill“?!

    Braucht man das wirklich? Prägung und Gewohnheiten spielen hier eine große Rolle, man stelle sich vor, unsere Eltern hätten nur „ordentliche Stücke Gemüse“ (u.a.) auf den Grill gelegt. Oder beigebracht, dass man Hunde isst, aber Schweine gassi führt, pflegt und zum Tierarzt bringt.

    Das Ganze basiert zudem auf einer enormen Verdrängungsleistung.
    Mit „zu allem Nein sagen“ oder „erst probieren, dann nörgeln“ hat das nix zu tun. Eher mit einem „Ja zu bewussterem Ernährungs- und Konsumverhalten“. Vorausgesetzt man durchbricht die Ignoranz und bearbeitet diese riesige Verdrängungsleistung.

    Diese Serie kann einen Impuls setzen, dafür und für den Artikel vielen Dank!

  20. Da zeigt sich mal wieder, für was Kunst alles herhalten muss. Dass Massentierhaltung Tierquälerei ist, als solche absolut zu verurteilen ist und verboten gehört, darin sind sich vernünftige Menschen sicherlich einig. Ein Schwein bleibt aber ein Schwein und dient dem Menschen seit Jahrtausenden als Nahrungsquelle. Sich im Speichel, Urin und Kot von Schweinen zu wälzen und dann von Schönheit und Poesie zu sprechen, ist schon sehr gewagt. Mehr als grenzwürdig ist jedoch, eine Ähnlichkeit in der Anatomie von Mensch und Schwein zu assozieren. Salvatore Dali würde sich über die „surreale Ästhetik“ der Bilder vielleicht freuen, aber Dali war bekanntlich ein künstlerischer Grenzgänger, dem Miru Kim anscheinend nacheifert. Was ich in dem redaktionellen Beitrag gelten lasse, ist der Hinweis auf eine „unvorstellbare“ Situation, in der viele hundert nackte Menschen wie Schweine zwischen Gittern sitzen müssten. Denn die Vergangenheit hat uns leider gelehrt, zu was Menschen gegenüber anderen Menschen fähig sind.

    • … ja, Menschen und Schweine sind sich anatomisch gesehen so unglaublich unähnlich, dass zum Beispiel eine Transplantation einer Schweine-Herzklappe oder -Leber wohl gänzlich abwägig ist. Wir sind ja schließlich auch keine Allesfresser, Schweine sind übrigens grün, und die Erde dreht sich um die Sonne.

  21. Volle Zustimmung, MATTES. Zumal viele derjenigen, die “ein ordentliches Steak aufm Grill” haben wollen, dieses durch Massentierhaltung ja eben nicht bekommen.

    Massentierhaltung bedeutet: Dauerstress mit permanenter Adrenalinausschüttung von Aufzucht über Transport bis Tötung, Turboaufzucht mit Mastbeschleunigern für garantiert miese, d.h. wasserhaltige Fleischqualität, oft gentechnisch verändertem Billigstfutter, Antibiotika- und Medikamentenzudröhnung wg. erhöhter Infektionsgefahr und durch Dauerstress geschwächtem Immunsystem, Sauerstoff- und Stickstoffbehandlung, um Frische vorzutäuschen und die Haltbarkeit zu verlängern. Verarbeitetes Fleisch (Wurst, Schinken) wird oft mit gesundheitsschädlichem Nitrit versetzt und mit Füllstoffen angereichert, die Wasserverlust vermeiden und mehr Fleischmasse vortäuschen. Das macht Fleisch zwar billig, aber sicher nicht besser. Hinzu kommt, dass man Vielfleischessern ihre Ernährungsgewohnheiten auch optisch ansieht: sie werden ihrer Nahrung auch optisch immer ähnlicher, hinzu kommen Bluthochdruck, Arterienverkalkung, Arthrose …

    Abgesehen davon esse ich selber gerne ab und zu mal ein Stück Hühnerbrust oder Rinderhack aus artgerechter Tierhaltung, das darf dann auch was kosten.

  22. :)
    gleich in Beitrag 6 kommen die Verteidigungsreflexe an die Oberfläche.
    Und danach wird fleissig diskutiert, wer denn nun der bessere Mensch ist.
    Wie kann Timm nur der Meinung sein, die Frau hätte das Thema verfehlt?
    Wenn Kunst Diskurse anstossen soll, hat sie doch alles richtig gemacht.
    Applaus!