digitale Collage: Körper mit Efeuranken
17. September 2021 Lesezeit: ~16 Minuten

Surreale Fantasiewelten? Do it yourself!

Ein Team aus Visagisten, Kostümbildnerinnen, Friseurmeistern und Assistentinnen. Ein zahmer Bär an der Seite eines hübschen Modells für imposante Schneefotos. Ein zahmer Fuchs oder ein Florist, der Dein Auto mit Tausend Blumen bestückt. Wer hätte nicht gern diese gefühlt grenzenlose Freiheit beim Erstellen und Kreieren von außergewöhnlichen Fotos?

Die meisten von uns würden wohl spätestens jetzt auf sogenannte Stock-Fotografien zurückgreifen, was eine gute Sache ist und durchaus künstlerische Freiheit schafft. Doch was ist, wenn man dafür kein Budget aufbringen kann? Gerade jetzt in den finanziell schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie. Oder wenn man aus verschiedenen Gründen nicht darauf zurückgreifen möchte? Wenn einem keine teure Ausrüstung und unbegrenzte Mittel zur Verfügung stehen, sind tolle Portraits oder Composings dann überhaupt machbar?

Ich wurde im Osten Deutschlands geboren und wuchs auch dort auf. Es gibt ja viele Dinge, die man den Ostdeutschen bis heute nachsagt. Eines davon ist wohl das Talent des Improvisierens. Denn aufgrund der Knappheit von Gütern wurde improvisiert, repariert und geflickt, was das Zeug hielt. Und so handhabe ich es teilweise auch mit meinen Bildern. Mein Equipment besteht lediglich aus einer Handvoll Gegenständen.

digitale Collage: Körper im Wasser mit fliegenden Quallen

Femmes de la Natur – The Ocean

digitale Collage: Körper mit Vögeln in Wolken

Femmes de la Natur – The Hurricane

Ausrüstung

Als Kamera verwende ich meine zehn Jahre alte – und hoffentlich noch weiterhin lange durchhaltende – Canon 5D Mark II . Diese gibt es mittlerweile natürlich nur noch gebraucht; ab ca. 300 €. Das Objektiv meiner Wahl ist mein noch älteres Canon 50 mm f/1.8 – für 100 € Neupreis dürfte es wohl mit das günstigste Portraitobjektiv auf dem Markt sein.

Dann wären da noch das Stativ (Hama) mit ca. 30 €, der Falthintergrund (grau/blau) (Walimex) mit ca. 70 € und der Fernauslöser (Canon RC-6 Infrarot) mit ca. 15 € Neupreis. Falthintergründe gibt es mittlerweile auch im handgezeichneten Backdropstil (Kate Home). Diese kosten dann allerdings fast das Doppelte und liegen aktuell bei ca. 120 €.

Meine regelmäßigen Kosten bestehen aus einem Abo für Adobe Photoshop, denn ohne Photoshop oder eine gleichwertige Software geht in der Welt der Composings natürlich nichts. Das Abo bekommt Ihr aktuell für 11,99 € pro Monat für Lightroom und Photoshop im Paket .

digitale Collage: Person mit bunten Blumen im Helmvisier

The Time Traveler

Die höchsten Anschaffungskosten, neben der Kamera, verursacht dann wohl noch der PC für die Bildbearbeitung. Auch dafür sind nicht die teuersten Modelle und Bildschirme notwendig. Ich arbeite zum Beispiel mit einem leistungsstarken Gaming-Laptop (Acer Predator). Darauf laufen alle Grafikprogramme flüssig, auch teilweise gleichzeitig. Die Grafik ist super und der Monitor lässt sich ebenfalls sehr gut kalibrieren.

Ein Kalibrierungsgerät, wie zum Beispiel von Datacolor, kann ich nur empfehlen. Als ich damals anfing, Bilder zu gestalten, lieh mir eine Freundin ihren Datacolor Spyder Pro 2 und als ich damit meinen Monitor kalibriert hatte, löschte ich im Anschluss erst einmal rigoros alle alten Bilder.

So geschockt war ich von der fehlerhaften Farbwiedergabe und der daraus resultierenden falschen Bildbearbeitung! Es lohnt sich also wirklich, seinen Monitor zu kalibrieren. Ältere Modelle gibt es gebraucht für ca. 60 €. Oder Ihr leiht Euch von befreundeten Fotograf*innen für den Anfang mal ein solches Gerät, um Euch davon zu überzeugen.

digitale Collage: Rücken mit verdeckten Haaren

Hide

Hintergründe für Bilder

Genug über die Ausrüstung, kommen wir nun zum Bildhintergrund und damit auch zum wichtigsten Hilfsgegenstand: Dem Falthintergrund. Ein Falthintergrund hat den Vorteil, dass man ihn überall aufstellen und anschließend, wie es der Name schon sagt, wieder zusammenfalten und platzsparend verstauen kann. Dies gibt Euch die Möglichkeit, ohne weitere anfallende Kosten überall und sogar zuhause Fotos zu machen.

Voraussetzung: Eine Lichtquelle. In meinem Fall nutze ich mein großes Wohnzimmerfenster. Für größere Projekte oder Auftragsarbeiten greife ich auf ein Mietfotostudio zurück. Das gibt es in Berlin bereits für 19 € pro Stunde zu mieten. Dort könnt Ihr Euch, mit allem voll ausgestattet, austoben. Ein eigenes Fotostudio ist somit nicht notwendig.

Je nach Qualität des Falthintergrundes entstehen mit der Zeit zwar leider auch Falten, aber diese lassen sich einfach innerhalb von Sekunden mit dem Bereichsreparatur-Pinsel in Photoshop entfernen. Und da ein grauer Hintergrund, gerade im Bereich der kreativen Portraitfotografie, eher langweilig aussieht, muss man hier wieder etwas improvisieren.

digitale Collage: Portrait vor Tapete

Back to the ’70s

In meinem Fall nutze ich unter anderem auch gern mal Tapeten. Ob Tapeten mit einer nur leicht melierten Struktur oder original 70er-Jahre-Tapeten – dafür müsst Ihr natürlich nicht ständig Euer Wohnzimmer neu tapezieren. Bei Onlinehändlern gibt es eine große Auswahl und bei manchen Anbietern auch die Möglichkeit, nur eine kleine Meteranzahl zu bestellen.

Von besonders hübschen Tapeten hole ich mir zum Beispiel einen Meter, befestige diesen mit Klebeband am Falthintergrund und platziere das Modell davor. Fertig ist der hübsche Hintergrund. Wie in meinem Portrait „Back to the ’70s“.

Das funktioniert natürlich auch mit allen anderen Strukturen und Mustern, die man sogar teilweise in der freien Natur findet und somit kostenlos nutzen kann. Auch, wenn man diese nicht einfach mit einem Stück Klebestreifen an dem Falthintergrund befestigen kann, ist es dennoch möglich, diese Muster als Hintergrund zu benutzen.

Das bedeutet allerdings etwas mehr Bastelaufwand in Photoshop: Wenn Ihr also ein hübsches Hintergrundmotiv seht, fotografiert es ab und öffnet anschließend das Bild in Photoshop. Eine von vielen Möglichkeiten ist nun, mittels „Bearbeiten“ → „Muster festlegen“ ein Muster davon zu erstellen.

Dann stellt Ihr Euer Modell frei und fügt eine neue Ebene als Hintergrund hinzu. In dieser leeren Ebene könnt Ihr nun Euer zuvor erstelltes Muster mit dem Objektstempel ganz einfach hinzufügen. Oder Ihr nutzt es als Textur, wie ich es in meiner Serie „Femmes des Fleurs“ gemacht habe.

digitale Collage: Körper mit Löwenzahn

Femmes des Fleurs

digitale Collage: Körper mit Pusteblumen im Kopf

Femmes des Fleurs

Composingmaterial

Mit einem hübschen Hintergrund allein ist es aber im Bereich der Composings oftmals noch nicht getan. In meinen Bildern kommen unter anderem auch immer wieder Pflanzen, Blüten oder auch Tiere vor. Diese fotografiere ich vorab selbst. Ideen mit sibirischen Tigern oder fliegenden Papageien sind so natürlich schwierig. Da wären teure Reisen oder Stockfotos unverzichtbar.

Also ist Umdenken angesagt: Wie kann ich eine Fotoidee anders umsetzen und woher bekomme ich die dafür benötigten Komponenten? Blüten kann man leicht draußen am Wegesrand finden. Oder man nimmt den einen oder anderen Blumenstrauß, den man zum Beispiel zum Geburtstag geschenkt bekommen hat, und fotografiert dessen Blüten schon einmal fürs Materialarchiv aus allen möglichen Perspektiven. Zu sehen in meinen Bildern „Life in Pieces“, „Flowerful“ und „Hidden Beauty“.

Soll es etwas exotischer oder ein bisschen mehr Vielfalt sein, gibt es viele schöne Orte, wie zum Beispiel in Berlin den Botanischen Garten. Dort gibt es nicht nur außen angelegte Pflanzen, sondern auch ein tropisches Gewächshaus und Aquarien. Die Eintrittspreise sind mit 3 bis 6 € moderat und man kann es mit einem wundervollen Tagesausflug kombinieren.

digitale Collage: Kopf mit Blumen und fehlendem Puzzleteil im Gesicht

Life in Pieces

digitale Collage: Blumenstrauß wächst aus einem Kopf

Flowerful

Packt Euch die Speicherkarten voll mit Fotos und erfreut Euch an der Vielfalt. Oder noch einfacher: Packt Euren Handyspeicher voll, solltet Ihr ein neueres Modell mit guter Kamerafunktion besitzen. Ich nehme alle Composing-Komponenten tatsächlich nur noch mit meinem Smartphone auf. Hilfreich ist dabei auch der „Pro-Modus“, in dem Ihr, je nach Handymodell, die Belichtungszeit und ISO einstellen sowie manuell fokussieren könnt.

Es erstaunt mich immer wieder, aber die Qualität ist dafür mittlerweile mehr als ausreichend. In meiner Serie „Femmes de la Natur“, die aufgrund ihrer Aussage etwas düsterer ist, habe ich ein großes Sammelsurium von verschiedenen Berliner Orten einbezogen:

Angefangen beim Wegesrand, an dem ich wundersame feuerrote Blumen fand, wie im Bild „The Drought“ zu sehen. Der Botanischen Garten, in dem ich die Äste und weißen Blüten für „The Fire“ fotografiert habe. Die Biosphäre in Potsdam, aus der zum Beispiel die Schmetterlinge stammen. Oder der Zoo, in dem ich zum Beispiel die Vögel für „The Hurricane“ fotografiert habe.

digitale Collage: Körper mit Blüten und Hörnern

Femmes de la Natur – The Drought

digitale Collage: Körper mit Feuer, Pflanze und Tieren

Femmes de la Natur – The Fire

Die Federn im Bild „The Hurricane“ stammen aus einem meiner Kissen, deren Farbe ich anschließend in Photoshop geändert habe, um sie an die Farben der Vögel anzupassen. Am besten funktioniert das für mich über „Bild“ → „Korrektur“ → „Selektive Farbanpassung“. Dort könnt Ihr individuell jede einzelne Farbe anpassen.

Für das Wasser in „The Ocean“ habe ich ein altes gebrauchtes Aquarium (für 3 € erstanden) mit Wasser befüllt. Bisschen Farbe vom Tuschkasten des Kindes dazugegeben, mit den Händen Wellen geschlagen und fertig waren der „Querschnitt“ und die Wasseroberfläche, die ich noch zusätzlich mit einer alten Aufnahme der Ostsee kombinierte.

Für mein Bild „Hide“ griff ich erneut auf Federn aus einem Kissen zurück und benötigte lediglich noch ein Blatt Papier und Kreppband. Die Kosten pro Bild sind also minimal und dennoch erzielen die einzelnen Komponenten zusammen dann ihre Wirkung.

digitale Collage: aufgebrochene Büste mit Gold im Innern

Inner Gold

Für „zerbrochene“ Körper wie bei „Inner Gold“ musste zum Beispiel ein alter Tontopf dran glauben. Die Spritzer sind aus Milch, die ich in Photoshop golden eingefärbt habe. Die Textur auf dem Körper und der Rose stammt von einem Serviettenmuster und die Rose selbst stammte auch wieder aus einem meiner Blumensträuße.

Kleidungsstücke wie Rollkragenpullover oder Kleider können wiederverwendet werden, wenn man zum Beispiel die Farben in Photoshop ändert oder in einfarbige Kleider Muster einfügt. Dann fällt das niemandem auf den ersten Blick auf. Derselbe Rollkragenpullover aus „Back to the ’70s“ taucht zum Beispiel unter anderem auch in „White Blossom“ oder „Modern Matryoshka“ auf. Die Originalfarbe ist übrigens pink.

Sollte es dann doch mal ausgefallener werden, wie in meiner gerade entstehenden Serie „The Time Traveler“: Ab zum Kostümverleih. Inspiration durch die Vielfalt der Kostüme gibt es gratis oben drauf. Allerdings muss man auch dabei wieder schauen, wie hoch die Leihgebühren sind und ob es sich sogar lohnt, Kostüme zu kaufen und möglicherweise für andere Bilder wiederzuverwenden.

digitale Collage: Frau mit weißen Blütem im Haar

White Blossom

digitale Collage: Matryoshka im Kopf

Modern Matryoshka

Wie Ihr seht, muss man nicht immer tief in die Tasche greifen und vieles ist auch mittels DIY (Do It Yourself) möglich. Der Aufwand ist nur um einiges höher, als wenn man Bilder aus den Stockbibliotheken erwirbt, die oftmals schon fertig freigestellt sind. Einen großen Teil meiner Zeit verbringe ich tatsächlich damit, Modelle und Bildelemente freizustellen.

Die automatische Motivauswahl in Photoshop hat sich zwar wesentlich verbessert, aber oftmals sind die Ränder noch nicht „sauber“ genug. Da kommt es schon mal vor, dass ich auf 700 % Vergrößerung in das Bild zoome und mit einer Pinselgröße von 3 oder sogar 1 Pixel nachbessere. Geduld und die Liebe zur Bildbearbeitung sind dabei also gefragt.

Zeichnen, Freistellen und auch alles andere im Bereich der Bildbearbeitung und Retusche mache ich tatsächlich lediglich mit meinem Finger auf dem kleinen Touchpad meines Laptops. Viele von Euch schlagen jetzt wohl die Hände über dem Kopf zusammen, aber wenn der Kauf eines vernünftigen Tablets mit Eingabestift für mehrere Hundert Euro keine Option ist, muss man einfach andere Wege gehen.

digitale Collage: viele Hände auf einem Körper

Hidden Beauty

Konzeptionelle Bildentwicklung

Nun haben wir also einen günstigen Bildhintergrund und teilweise sogar kostenloses Bildmaterial gesammelt. Doch wie entstehen daraus fertige konzeptionelle Bilder? Woher nimmt man die Ideen dafür?

In jedem Kunstwerk steckt eine große Portion der Seele, denn viele Fotograf*innen und Künstler*innen kehren oftmals damit auch ihr Innerstes nach außen. Sie visualisieren Themen, mit denen sie sich identifizieren. Oder es werden Themen aufgegriffen, die einem wichtig sind, die einen emotional berühren, oder es werden Zustände dargestellt, die man anprangert.

Bei mir ist es oftmals der Reiz, die Naturgesetze mittels Fotobearbeitung auszuhebeln und etwas völlig Neues zu kreieren. Etwas, was in der Realität niemals zu finden sein wird. Der Reiz des Surrealismus in Kombination mit Themen, die mir im Alltag begegnen oder die mir auch wichtig sind.

digitale Collage: zwei Köpfe

Love Yourself

digitale Collage: zwei Körper

Accept Yourself

Meine Serie „Acceptance“ entstand unter anderem durch ein typisches Frauengespräch mit meiner Physiotherapeutin. Unattraktiv hier, zu viel Gewicht da und die erneute Erkenntnis, dass viel zu viele Frauen ein viel zu geringes Selbstwertgefühl besitzen. Und dann fängt mein Kopf an zu arbeiten: Wie setze ich dieses Thema visuell um? Heraus kamen vier Bilder mit den Titeln „Liebe dich selbst“, „Akzeptiere dich selbst“, „Vertraue dir selbst“ und „Sei du selbst“.

Manchmal habe ich aber auch nur ein Bild kreiert und erkenne erst am Ende, während des Betrachtens, die vielfältigen Interpretationsmöglichkeiten und das Potential der Weiterführung zu einer Serie.

Und dann gibt es noch diese Bilder, die mich regelrecht wahnsinnig machen, weil sie monatelang auf meiner Festplatte liegen und mir einfach nicht verraten wollen, wohin die Reise geht. Weil die Ursprungsidee Murks war, sich nicht umsetzen lässt oder das Bild plötzlich in eine völlig andere Richtung geht, die sich mir erst zum Schluss offenbart. Dann muss man auch mal ein angefangenes Bild beiseitelegen können.

digitale Collage: viele Arme greifen nach einer Person

Trust Yourself

digitale Collage: zwei sich durchdringende Körper

Be Yourself

Aber, es gibt auch die Sorte Bilder, für die man lediglich einer Zeile aus einem Lied oder einer bestimmten Blüte über den Weg zu laufen braucht. Bilder, für die ein Wort oder ein optischer oder akustischer Reiz ausreichend sind und schon sind sie geboren. Es gibt nicht den einen ultimativen Tipp, wie man plötzlich konzeptionelle Bilder erstellt.

Hört in Euch hinein. Was reizt Euch, was bewegt Euch? Sind es Fantasiewelten? Sind es Szenen aus einer Oper oder alte Märchen, die Ihr gern einmal nachstellen wollt? Oder sind es gar politische Themen? Bedient Euch Eurer Fantasie und genießt die künstlerische Freiheit. Und wenn Euch die Muse küsst, dann notiert Euch Eure Idee!

Mir passiert das tatsächlich auch oft nachts im Bett oder sogar im Traum. Dann kann man sich noch so sehr vornehmen, sich das bis zum nächsten Morgen zu merken, manchmal ist, je nach Müdigkeitsgrad, weg einfach mal weg. Deswegen liegt für diese Fälle tatsächlich immer ein kleiner Block mit Bleistift auf meinem Nachttisch.

digitale Collage: Körper mit weißen Blüten

Femmes des Fleurs

Schlussbetrachtung

Nun habe ich mir natürlich auch schon oft die Frage gestellt: Limitiert man mit der sparsamen DIY-Methode seine Kreativität? Sperrt man damit seinen kreativen Geist in einen Käfig? Würde ich mit einer besseren Ausrüstung und Stockfotos viel bessere und imposantere Bilder kreieren? Es ist gut möglich, dass man sich eine gewisse Art und Weise selbst einschränkt.

Aber ich denke, dass durch das Überlegen, das Umgehen von nicht vorhandenen Möglichkeiten und das Improvisieren auf mich bezogen genau die Bilder entstehen, die ich mache. Dadurch entwickelt sich auch ein Stück weit ein eigener Stil. Ich selbst habe auch schon auf Stockfotografien zurückgegriffen.

Aber ich schätze es sehr und freue mich, wenn das Endprodukt komplett in meiner eigenen kleinen Bastelwerkstatt entstanden ist und meine persönliche Handschrift trägt. Probiert es aus, lasst Euch nicht von einem kleinen Budget daran hindern, kreativ zu werden. Werdet erfinderisch und seid kreativ!

Titelbild: Aus der Serie „Femmes des Fleurs“.

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7 Kommentare

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  1. Dem kann ich nur zustimmen, es ist kein einschränken sondern es beflügelt eher nur eigenes Material zu verwenden beim Composing :-)
    Sehr schöne Bilder sind das die du hier zeigst, gefallen mir sehr.
    Liebe Grüße
    Aurelia

    • Danke dir! Auch wenn sie ganz anders sind als das was ich mache, ich mochte sie ja schon immer, die Fotos von dir. Wohl ein Segen für viele Augen, dass ich frühzeitig zur Einsicht kam und sprichwörtlich das Feld wechselte und es dir Profi überließ ;).