14. Mai 2014

Schwerkraft: Sandskulpturen

Die Serie „Gravity – Sand sculptures“ der niederländischen Fotografin Claire Droppert aus Rotterdam hat in mir einen Punkt getroffen. Sie ist ein gutes Beispiel dafür, wie man aus einer einfachen Idee durch konsequente Umsetzung und klaren Stil etwas Eigenständiges erschaffen kann, das mehr ist als die Summe seiner Teile.

Claire arbeitet gern an der dünnen Trennlinie von Schlichtheit und Minimalismus und setzt die heutzutage zur Verfügung stehenden Bearbeitungstechniken ein, um diese Linie zu verwischen. Sie hat eine eindeutige Vorliebe für Landschaften sowie trostlose und offene Räume.

Sand wird lebendig und Kreaturen werden in gefrorenen Momenten der Schwerelosigkeit geboren.

Neben „Sand sculptures“ soll es noch weitere Serien unter dem großen Projektnamen „Gravity“ geben. Die Arbeiten mit in der Luft eingefangenen Sandklumpen, die mal explosiv und mal pulverig aussehen, ist erst der Anfang. Es werden weitere Elemente folgen, die ebenfalls in ihrer natürlichen Umgebung in Schwerelosigkeit ein Eigenleben entwickeln.

Hare © Claire Droppert

Skunk © Claire Droppert

Goat © Claire Droppert

Swarm © Claire Droppert

Bull © Claire Droppert

Caterpillar © Claire Droppert

Fish © Claire Droppert

Übrigens hat Claire in jedem Bild der Serie etwas Bestimmtes – meistens Tiere – wiederentdeckt. Könnt Ihr sie auch sehen?

Weitere Arbeiten von Claire Droppert findet Ihr auf ihrer Website und auf Instagram. Drucke bietet sie ebenfalls an.

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13 Kommentare

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    • Was ist ein Fuchur?

      Ich sehe auf dem letzen Bild einen Blauwal, der gerade nach einem Sprung zurück auf dem Weg zur Wasseroberfläche ist. Mit dem Kopf auf der rechten Seite und Sprung nach rechts.

      Tolle Idee auf jeden Fall, bestimmt Mühsam in der Umsetzung.
      Mir scheinen auch harte Sandklumpen im Bild zu sein, diese müsste man evtl. erst mal fertigen, also nicht einfach den Sand nehmen, den man am Strand vorfindet?

  1. Wow, das ist ja jetzt mal ‘ne richtig gute Serie. Schon als Kind (und heute natürlich auch noch) hatte ich gerne in Wolkenformationen die unterschiedlichsten Fabelwesen entdeckt. Das ganze mit Sandklumpen und quasi “von Hand kreiert” – das ist neu und einfach genial.

  2. Also das erste Bild im Artikel ist so einfeutig ein Schafskopf, dass ich erst dachte, sie macht Photoshopverbesserungen an den Bildern. Krass, wie das Gehirn Dinge nach Gesichtern und Formen scannt.

    Super Serie

  3. Das ist ja mal eine wirklich geniale Idee. Wer hätte gedacht, dass man so tolle Fotos hinbekommt, indem man ganz einfach “eine Hand voll Dreck” in die Luft wirft ? :-)
    Spitze !