05. Juli 2013 Lesezeit: ~3 Minuten

Augenschmaus: Granola Bars

Selbstgemachte Granola Bars sind der perfekte Snack zum Mitnehmen! Sie sind schnell gemacht, man kann die Zutaten nach eigenem Geschmack zusammenstellen und sie somit fruchtig oder eher kernig mit vielen Nüssen backen. Die Granola Bars machen sich, hübsch eingepackt, auch gut als Geschenk.

© Claudia Gödke

Portionen: je nach Größe etwa 12 – 18 Riegel
Zubereitungszeit: 15 Minuten + 40 Minuten Backdauer

Zutaten

150 g feine Haferflocken
30 g Hafermehl (einfach 30 g Haferflocken mit dem Pürierstab zerkleinern)
100 – 170 g Zucker, am besten Rohrohrzucker (je nach Geschmack)
1/2 TL Salz
200 – 400 g getrocknete Früchte, gehackte Nüsse und Kerne *
80 g Butter
80 g Honig oder Ahornsirup
1 EL Wasser
eventuell 1 TL abgeriebene ZItronenschale oder 1/2 TL Zimt

* Ich habe verwendet:
200 g getrocknete Aprikosen
125 g getrocknete Sauerkirschen
50 g Sonnenblumenkerne
3 EL gehackte Pistazien
3 EL Sesam

Bei den Zutaten für die Riegel hat man eine riesige Auswahl. Alle Nüsse, Kerne und getrockneten Früchte sind geeignet. Zum Beispiel auch ein sommerlicher Müsliriegel mit Kokoschips und getrockneten Mango- und Ananasstücken.

© Claudia Gödke

Zubereitung

Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Eine eckige Backform mit Backpapier auslegen. Damit die Müsliriegel schön hoch werden, habe ich eine Form der Größe 20×20 cm benutzt. Nimmt man eine längliche Auflaufform, dann werden sie nicht ganz so dick.

Die getrockneten Früchte in kleine Stücke schneiden. Mit den trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und gut durchrühren. Butter, Wasser und Honig in einem Topf so lange erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist und zu den trockenen Zutaten geben. Alles gut mischen, bis sich die Flüssigkeit gleichmäßig verteilt hat und die Masse schön krümelig ist.

In die Form geben und mit einem Löffel oder den Händen sehr fest andrücken. Damit nicht alles an den Händen oder dem Löffel klebt, einfach ein Stück Frischhaltefolie auf die Masse legen. In den Ofen schieben (mittlere Schiene) und für 30 bis 40 Minuten backen, bis der Rand goldbraun ist. Die Mitte der Masse fühlt sich dann noch weich an, wird aber während des Abkühlens fest.

Aus dem Ofen holen und in der Form komplett abkühlen lassen, sonst fällt alles auseinander und man hat nur Müsli. Am besten deckt man die Form ab und stellt sie über Nacht in den Kühlschrank oder an einen kühlen Ort.

Wenn die Müslimasse fest geworden ist, kann man sie aus der Form nehmen und mit einem großen, scharfen Messer in Portionen schneiden. Einzeln verpackt oder in einer luftdichten Dose halten sich die Riegel für ein bis zwei Wochen frisch.

© Claudia Gödke

Fotorezept

Auf einem meiner liebsten Untergründe fotografiert: Einer alte Brotbackform, die mit weißer Emaille beschichtet ist. Die Riegel selbst liegen auf Pergamynpapier, in das ich sie nach dem Fotografieren eingewickelt habe. Die Fotos entstanden zu Hause am Fenster mit kleinem Reflektor von links und auf dem Balkon.


3 Kommentare

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  1. Vielen Dank für das tolle Rezept und die Anregung. Ich vertrauen den gekauften Müsliriegeln nicht, da mir die Zutatenliste immer ein wenig suspekt ist. Und selbstgemacht ist immer viel besser!