20. Juli 2020 Lesezeit: ~3 Minuten

52 Wochen – Thema 29: Wasser

Es ist Sommer und warm. Deshalb habe ich in dieser Woche eine fotografische Herausforderung für Euch, mit der Ihr Euch etwas abkühlen könnt. Fotografiert Wasser! Ganz egal, ob Ihr dafür an einen See fahrt, einen Pool aufbaut oder nach einem Regenschauer mit Pfützen experimentiert – interpretiert das Thema ganz so, wie es am besten zu Euren Fotografien passt.

Wenn Ihr völlig frei an das Thema herangehen wollt, überspringt den folgenden Inspirationsblock und lest nur unten die Hinweis zum Ablauf der Aktion. Wenn Ihr aber etwas mehr wissen möchtet, Motivation sucht und vielleicht ein Moodboard zum Thema bastelt, dann kommen hier nun einige Artikel zum Thema.

Tosende Meereswellen unter bewölktem Himmel

© David Baker

Inspiration

Wir beginnen mit dem weiten Meer: David Baker zeigt die Kraft des Wassers in seinen Wellenbildern, die er seitlich aufnahm. Michael Schauer hingegen hat mit einer Drohne sich brechende Wellen von oben dokumentiert.

Und wir tauchen: Foufinha hat zwei Frauen in einem Bergsee Unterwasser fotografiert und berichtet. Katharina Jung arbeitet in ihren Aufnahmen ebenfalls viel Unterwasser und erzählt mit jedem Bild ein kleines Märchen. Auch die Unterwasserbilder von Neil Craver sind absolut sehenswert.

© Neil Craver

Chen Han fotografiert beruflich und erschafft mit Studioequipment Unterwasser surreale Aufnahmen. Am Beispiel eines Bildes erklärt er seine Herangehensweise und auch Schwierigkeiten, die dabei entstehen. Lisa Michele Burns bleibt an der Oberfläche und erschafft Bilder, die gleichzeitig die Über- und Unterwasserwelt zeigen.

Meerjungfrauen und Wasserwesen: Das Element Wasser steht auch für unerforschtes Gebiet und hat so in der Vergangenheit viele Mythen und Märchen inspiriert. Nadja Ellinger erzählt mit ihrer Serie eine Geschicht von Meerjungfrauen und in Mira Nedyalkovas Aufnahmen stehen verzauberte Nixen im Mittelpunkt. Anne Henning hat sich in einem eigenen Artikel mit der Frage auseinandergesetzt, warum so viele Fotograf*innen Wasserwesen als Motive nutzen.

Eine nasse, nackte Frau trägt verschmierten Lippenstift.

© Mira Nedyalkova

Jetzt wird es technisch: Michael Breitung ist Landschaftsfotograf und erklärt in seinen Artikeln regelmäßig die technischen Seiten der Fotografie. Wie fotografiert man Wasserfälle? Und wozu und wann nutzt man Polfilter?

Aber Vorsicht: Wenn Ihr keine Unterwasserkamera oder ein passendes Unterwassergehäuse habt, gebt gut auf Eure Kamera acht, wenn Ihr am und im Wasser arbeitet. Nikos Pavlidis ist eigentlich Straßenfotograf und seine Faszination für Wasser kostete ihn zu Beginn dieser Leidenschaft dank einer großen Welle gleich die Kamera.

Zwei Kinder spielen im Gegenlicht im Wasser vor blauem Himmel.

© Nikos Pavlidis

Ablauf

Ihr habt eine Woche Zeit, ein Foto zu dem Thema zu erstellen. Ihr könnt diese kleine Hausaufgabe ganz für Euch selbst machen, sie aber auch sehr gern mit uns teilen. Verlinkt Euer Bild in den Kommentaren, nutzt den Hashtag #kwerfeldein52 oder schickt uns Euer Foto ganz einfach bis zum Dienstag, den 28. Juli 2020 per E-Mail. Wir zeigen jeden Samstag eine Auswahl der Einreichungen.

Auch wenn das Projekt „52 Wochen“ heißt, könnt Ihr jederzeit mit einsteigen, nur jede zweite Woche mitmachen oder wann es Euch zeitlich oder thematisch am besten passt. Aber bitte reicht keine Archivbilder ein, auch wenn sie perfekt zum Thema passen. Das Projekt soll eine Herausforderung sein, Neues zu kreieren!

Das Titelbild stammt von Lisa Michele Burns.

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