18. April 2017 Lesezeit: ~ 3 Minuten

Im Fokus: Constance Wambui

Zum Modeln bin ich durch eine ehemalige Freundin von mir gekommen, die bereits als Modell tätig war. Ihr Fotograf ist zufälligerweise auf mich aufmerksam geworden. Wir sind ins Gespräch gekommen, haben uns gut verstanden und daraufhin lud er mich auf ein Shooting ein. Ich habe mich darauf eingelassen, da es auch für mich eine ganz neue Erfahrung war. Wir haben dann wenige Tage später einen Termin zusammen ausgesucht und uns in seinem Studio getroffen.

Ich war zu diesem Zeitpunkt noch sehr schüchtern und unerfahren, aber der Fotograf hat versucht, es mir so angenehm wie möglich zu machen, sodass die Atmosphäre etwas lockerer wurde. Im Endeffekt funktionierte es dann sehr gut und ich hatte sehr viel Spaß daran, vor der Kamera zu stehen und zu posieren. Es war, als ob ich noch nie etwas anderes gemacht hätte. Nachdem ich meine ersten Bilder bekommen habe, fing ich an, mir eine Sedcard und meine Facebook-Modellseite zu erstellen. Danach hat alles erst richtig für mich begonnen.

Das Modeln bietet mir die Möglichkeit, einfach ich selbst sein zu können und meine Gefühle und Inspirationen ausleben zu können. Das Posieren vor der Kamera bereitet mir sehr viel Freude und an diesem Platz fühle ich mich schlichtweg wohl. Das Wichtigste für mich ist, dass es mir einfach sehr viel Spaß macht und es eine absolute Leidenschaft von mir geworden ist.

Meistens ist es so, dass ich mir selbst meine eigenen Projekte zusammenstelle. Ich sammle Ideen und Inspirationen, überlege, was genau ich gern probieren würde und in welche Richtung es gehen soll. Wenn ich den Plan soweit ausgearbeitet habe, suche ich mir passende Fotograf*innen aus. Da ich das Glück habe und ganz verschiedenen tolle Fotograf*innen zur Auswahl habe, gibt es damit keinerlei Probleme.

Frau mit Dreads

© Martina Woll, ebenso Titelbild

Frauenportrait

Kreative, die Interesse an einer Zusammenarbeit mit mir haben und mich auf ein TFP-Shooting anfragen, sollten gewisse Voraussetzungen mitbringen. Mittlerweile achte ich sehr auf die Qualität der Fotografie und vor allem darauf, ob der Stil auch zu mir passt. Meistens weiß ich aber schon direkt, ob ich mir eine Zusammenarbeit mit der- oder demjenigen vorstellen könnte oder eher nicht.

Ich bin sehr stolz und dankbar, so wunderbare Fotograf*innen zu haben, die mich dabei unterstützen und mir helfen, auch meine Ideen und Projekte in die Tat umzusetzen. Es ist ein tolles Gefühl, zu wissen, dass sie immer an meiner Seite stehen und offen sind für Neues. Ich schätze das sehr und umso mehr motiviert es mich, weiter zu machen und zu zeigen, wie kreativ ich bin. Mir ist es auch sehr wichtig, dass die Dinge, die ich plane, auch den Fotograf*innen ansprechen. Schließlich soll es beiden Seiten gefallen.

Frau mit Blumen im Haar

© Elena Barba

Frau mit weißen Bemalungen

Seitdem ich Künstlerin bin, habe ich sehr viel Selbstbewusstsein bekommen und angefangen, mich selbst so zu lieben wie ich bin. Es hat mir gezeigt, dass jeder Mensch auf seine eigene Art und Weise schön und besonders ist. Ich liebe es, Menschen zu inspirieren oder mich von ihnen inspirieren zu lassen. Es macht mir sehr viel Spaß und ich habe meine Leidenschaft gefunden.

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3 Kommentare

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  1. Mir gefallen die s/w-Fotos gut, deutlich besser als die Farbfotos.

    Besonders bei dem Farbfoto unten links ist die Haut auf der Schulter meiner Meinung nach unnatürlich übersaturiert “orange” statt hautfarben.

  2. Der SW-Opener ist weich und schön.
    Nette, brave Bilder- für Kunst braucht es aber mehr Thrill, mehr Punk und Dynamik,
    sonst bleiben die Abbildungen nicht im Gedächtnis des Betrachters.