09. März 2017 Lesezeit: ~ 8 Minuten

Die Kamera spielt eine andere Rolle als Du denkst

Seit ich fotografiere, habe ich ein Faible für die Ausrüstung und technische Seite der Fotografie. Am Anfang war ich davon besessen, die beste Kamera zu bekommen, die ich mir leisten konnte, was ironischerweise eine umgebaute Einstiegs-DSLR von Nikon war – damals nicht unbedingt der Gipfel der Kameratechnologie.

In den folgenden Jahren fotografierte ich mit DSLRs von Nikon und mit diesen Kameras begann auch meine Karriere als Fotograf. Zu dieser Zeit waren meine Bedürfnisse an eine Kamera einfach: gute Bildqualität. Die meisten meiner Arbeiten waren Reisefotografie, aber vorrangig gestellte Portraits, Landschaftsaufnahmen und hin und wieder ein „Action“-Foto. Ich kümmerte mich nicht um das Gewicht oder die Benutzerfreundlichkeit. Meiner Meinung nach waren DSLRs der einzig richtige Weg.

Portrait eines Mädchens

Nach ein paar Jahren – und einigen zusätzlichen Objektiven in meiner Tasche – begann das Gewicht jedoch ein Ärgernis zu werden. Ich ließ entweder Technik in meinem Hotel zurück oder war nach einem Tag mit dem schweren Rucksack völlig fertig. Das war der Punkt, an dem ich es wagte, nach kleinerer Ausrüstung Ausschau zu halten. Ich sah mir Fuji und Olympus an und wurde schließlich bei der Panasonic GX7 fündig.

Zu dieser Zeit interessierten sich viele Fotograf*innen für kleinere Kameras, Instagram wurde populär, das iPhone wurde als DSLR-Killer gefeiert und der Boom der Spiegellosen begann. Überall diese großartigen, ehrlichen Bilder zu sehen, die alle mit Kameras wie der Ricoh GR, dem iPhone, der Olympus OMD und so weiter aufgenommen wurden, ließ mich realisieren, was ich verpasste.

Ein Mann am Fenster

Die erste Reise mit der GX7 war schon fast eine Offenbarung. Eine kleine und leise Kamera erlaubte mir, auf eine offene Art zu fotografieren, wie ich sie mit meiner DSLR nicht kannte.

Kleine Vorteile wie ein schwenkbares Display, die Vorschau im EVF und hochwertige Linsen wie das Leica 15 mm f/1.7 machten mir die Entscheidung zum Umdenken sehr einfach. Ich interessierte mich nicht mehr nur aus der Perspektive der Bildqualität für eine Kamera.

Anmerkung: Obwohl ich Botschafter für Panasonic Europa bin und ihre Ausrüstung seit drei Jahre nutze, ist es mir wichtig, anzumerken, dass nichts von dem, was ich diskutieren möchte, markenspezifisch ist. Ja, Funktionen zwischen den einzelnen Marken variieren zu einem gewissen Grad, aber man muss für sich selbst herausfinden, was das Richtige ist. Ich habe enge Freunde, die großartige Arbeiten mit Kameras von Fuji und Olympus abliefern – die Marke ist sekundär.

Ein Zug fährt durch einen Tunnel

Die Veränderung meiner Fotografie

Das Überraschendste auf meiner Reise zu den spiegellosen Kameras und Micro-Four-Thirds war, wie sich auch meine Bedürfnisse und mein Stil entwickelten, während ich diese Kameras nutzte. Eine kleine, flexible und tragbare Kamera dabei zu haben, bedeutete, dass ich Bilder im Flug machen konnte.

Selbst, wenn ich gerade zwischen zwei Orten reiste, konnte ich mir meine Kamera über die Schulter hängen und interessante Momente festhalten, die zufällig vor mir erschienen. Situationen, in denen ich normalerweise nicht fotografierte, waren nun erreichbar – und noch wichtiger: visuell interessant.

Mit der Diskretion meiner Kamera gab es auch keine Barriere mehr zwischen mir und meinem Motiv, ganz egal ob ich ein gestelltes Portrait fotografierte oder eine offene Straßenszene. Bei Letzteren traute ich mich nun, die Kamera auch auf Fremde zu halten. Auch bei gestellten Portraits war die Kamera weniger einschüchternd, der Silent-Modus erlaubte es mir, freier zu fotografieren, ohne dass die Situation seltsam wird und durch den Touchscreen konnte ich auch auslösen, wenn meine Modelle miteinander interagierten.

Durch die Straßen laufen und die kleinen Chancen wahrnehmen, ein interessantes Bild zu finden, ist das, was ich auf Reisen so liebe.

Eine verschneite Straße aus dem Auto heraus aufgenommen

Warum die Kamera wichtig ist

Sicher hast Du schon diese Artikel zu Themen wie Canon vs. Nikon oder Sony vs. Fuji gesehen, die uns nirgendwohin führen und nur ein paar Hardcore-Technikfreaks zum Schwitzen bringen. Trotz meiner Liebe für Ausrüstung und Technik könnte mir ehrlich gesagt nicht egaler sein, welche Kamera Du nutzt, solange Du tolle Bilder damit machst.

Drei Besonderheiten erlauben mir persönlich, das Beste aus meinen Möglichkeiten herauszuholen.

1. Der leise Auslöser

Das ist mir sehr wichtig, denn ganz egal, wie klein die Kamera ist: Wenn der Spiegel und Verschluss knallt, während man in einer intimen Umgebung fotografiert, wird man zu einer Ablenkung. Mit dem Ruhemodus kann ich auch an sehr intimen Orten wie Kirchen oder bei Menschen zuhause fotografieren, wenn die Menschen sich dessen völlig bewusst sind.

Auch, wenn ich eine Interaktion wünsche, zum Beispiel bei gestellten Portraits, bedeutet das Fehlen des lauten Verschlusses, dass mein Modell auch dann nicht unruhig wird, wenn ich mehrere Bilder hintereinander aufnehme.

2. Klappbarer Touchscreen-Monitor

Zusätzlich zum Weglassen des hörbaren Auslösens, hilft auch das Weglassen des Visuellen, wie dem Führen der Kamera zum Auge und dem Drücken des Auslösers. An den meisten Orten verknüpfen die Menschen die Aufnahme eines Bildes mit dem Halten einer Kamera vor ein Auge.

So habe ich die Möglichkeit, aus der Hüfte zu schießen, indem ich auf den Bildschirm tippe. Das ist unglaublich mächtig. Auch die Funktion, den Fokus zu verändern, indem ich mit meinem Finger auf den Bildschirm tippe, macht die Neukomposition für den Fokus unnötig und ich fotografiere so viel intuitiver und schneller. Am Ende ist der Anteil von Fotos mit verfehltem Fokus bei mir fast null.

Menschen in der Straßenbahn

3. Kleines Gepäck

Das ist eine ziemlich offensichtliche Anforderung, aber als reisender Fotograf ist das Gewicht meiner Ausrüstung wirklich der Schlüssel. Da ich oft auch Videos mache, habe ich in der Regel mehrere Bodys und mehrere Linsen zu tragen. Wenn ein paar Bodys und fünf bis sechs Linsen zusammen mit meinem Laptop und anderen notwendigen Teilen ins Handgepäck passen, ist es an den Flughäfen ein Kinderspiel. Und es bedeutet auch, dass ich die ganze Zeit mein Equipment bei mir trage.

Oft kommt eine unerwartete Szene, die ein Teleobjektiv braucht und dann bin ich froh, ein 35 – 100 mm f/2.8 (70 – 200 mm equiv.) in meiner Tasche zu haben, einfach weil es leicht und kompakt ist und es keinen Grund gibt, es nicht mitzunehmen.

Das Wissen, ein Objektiv dabei zu haben, das 95 % der Brennweiten in meiner Fototasche abdeckt, erlaubt mir wahrscheinlicher, gute Bilder einzufangen. Wie oft hast Du schon eine Situation vor Dir gesehen und Dir gewünscht, Du hättest gerade das andere Objektiv bei Dir?

Ein Wald in goldenes Licht getaucht

Zusammenfassung

Ich hoffe, Du verstehst nun, warum ich denke, dass die Kamera der Schlüssel ist. Wenn sie klein, leicht und intuitiv ist, ist es Dir nicht nur möglich, bessere Bilder zu machen, sondern auch, ganz anders zu arbeiten. Für mich ist dies der Schlüssel zu meinen ungestellten Arbeiten der letzten Jahre.

Abenteuer, Experimente und Erforschung in Deiner Fotografie kommen, wenn Du eine Kamera hast, die Spaß macht und angenehm zu bedienen ist. Für jede*n von uns kann dies verschiedene Dinge bedeuten. Für mich bedeutet es MFT-Kamera.

Ich möchte damit nicht sagen, dass eine andere Kamera Euch zu besseren Fotograf*innen macht – weit gefehlt! – aber wenn Du eine Kamera hast, deren Funktionen Deinen Arbeitsstil unterstützen, verbessern sich die Chancen, besondere Bilder zu machen. Ich denke, es ist wichtig, zu wiederholen, dass es nicht um die Marke oder eine bestimmte Kamera geht.

In der Tat, es geht darum, eine Kamera mit Funktionen zu finden, die ergänzen, wie man fotografiert. Für die Reisefotografie glaube ich wirklich, dass kleinere Kameras mit den Funktionen, die ich oben aufgeführt habe, die Art zu fotografieren verändern und helfen, bessere Bilder zu schaffen. Und das ist das Wichtigste, richtig?

Der Artikel erschien erstmals auf Englisch bei Intrepid Exposures und wurde für Euch von Katja Kemnitz ins Deutsche übersetzt.

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18 Kommentare

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  1. Kann ich in vielen Aspekten voll unterschreiben, war auch mein Weg. Was ich vermisse sind ins Gehäuse integrierte klappbare EVF. Denn bei vollem Sonnenschein sind die Displays auch heute nur beschränkt verwendbar und die starren Sucher ein Relikt aus DSLR Zeit.

  2. Da ist sehr viel Wahres dran, und die Kleinen, egal ob Lumix, Olympus, Sony oder Fuji, sind wirklich exzellente Allrounder.

    Das Problem ist allerdings: es gibt nicht “die eierlegende Wollmilchsau”.

    Eine KOMPAKTKAMERA (z.B. mit sogenanntem 1-Zoll-Sensor) hat Vorteile, weil sie sehr klein ist, so gut wie lautlos, aber Kompaktkameras fahren das Objektiv oft recht weit aus und wenn man kein Foto macht wieder rein. Bei denen, die keinen Sucher haben, leuchten nachts die Monitore. Sie machen im Dunkeln auch keine guten Fotos, und das Freistellungspotenzial ist quasi null. Das geht also nur tagsüber für ganz bestimmte Motive.

    Eine SPIEGELLOSE mit Micro Four Thirds oder APS-C Sensor ist deutlich kleiner und leichter als eine DSLR, aber nur, wenn man ganz bestimmte Brennweiten und Lichtstärken bevorzugt. Wenn man mit “guter” Bildqualität leben kann, sind sie toll in Verbindung mit Pancake-Objektiven.

    Eine SPIEGELLOSE mit sogenanntem Full Frame Sensor ist relativ klein, passt aber auf keinen Fall mehr in die Hosentasche, und die Objektive sind recht schwer und recht teuer.

    Eine Full Frame DSLR ist laut, auffällig, schwer, aber man hat viele Kontrollen und ein gigantisches Objektivangebot. Ein 24 mm f/1.4 beispielsweise ist etwas, das man im Bereich der APS-C und Micro Four Thirds Sensoren gar nicht bekommt. Auf APS-C gerechnet wäre das ein 16 mm f/0.9 (immerhin gibt es für Fujis APS-C Kameras ein 16 mm f/1.4), das kommt dem recht nahe) und bei MFT wäre das ein 12 mm f/0.7. Sowas kann man aber nicht kaufen, für kein Geld. Spezielle Objektive wie Tilt- und Shift Objektive gibt’s auch nicht für jeden Anschluss.

    Eigentlich braucht man also mindestens zwei Kameras, eine kleine für die Hosentasche (das kann auch das Smartphone sein) und eine “richtige” für Low Light, zum Freistellen, für spezielle Anwendungen.

    • “Eigentlich braucht man also mindestens zwei Kameras, eine kleine für die Hosentasche (das kann auch das Smartphone sein) und eine “richtige” für Low Light, zum Freistellen, für spezielle Anwendungen.”
      Richtig! Sehe ich auch so. Insbesondere das “Freistellen”, was mit den VF Kameras sehr schön (!) funktioniert – früher auch mit kleinen, fast Hosentaschen tauglichen SLR wie bspw. der Pentax MX oder Minolta XD7 – klappt mit den MFT und kleiner fast nur nachträglich am Computer.
      Ein weiterer, für mich als Lesebrillenbdürftigen negativer Punkt ist der fehlende Sucher. Nicht nur wegen der, wie bereits erwähnten, schlechten Ablesbarkeit bei Sonneneinstrahlung, sondern auch , weil ich schlichtweg nichts sehen kann, ohne mir ständig eine Brille auf die Nase schieben zu müssen. Oder eben “blind kontrollieren”…

      • “… klappt mit den MFT und kleiner fast nur nachträglich am Computer.”

        Ja, aber das sieht oft nicht echt aus. Besser macht man das mittels Sensorgröße und Objektivlichtstärke.

        “Ein weiterer, für mich als Lesebrillenbdürftigen negativer Punkt ist der fehlende Sucher.”

        Zustimmung, falls die Kamera keinen Sucher hat, aber manche Kompaktkameras und viele dieser spiegellosen Systemkameras, auch die im Text genannte GX-7, haben einen Sucher mit Dioptrien-Korrektur.

    • Wer es sich leisten kann zwei Systeme parallel zu fahren, der möge dann mal schauen mit welchem er dann mehr fotografiert. Meine DSLR benütze ich praktisch nur noch mit dem SAL 500m Reflex (gibt kein Reflex mit AF außer für Minolta/Sony) und im Studio mit dem Fischauge, aber auch nur weil mich hier das Gewicht nicht stört und ich die Anschaffung für mFT ganz hinten angestellt habe. Warum man ein Weitwinkel zum Freistellen verwenden soll entzieht sich meinem Verständnis, im Gegenteil mit dem 12mm 1,4 an mFT bekomme ich selbst bei Offenblende in der Dämmerung die Person oder den Gegenstand im Vordergrund und den Sternenhimmel oder das Nordlicht scharf.

      • Die Blende 1:1,4 im Format mFT entspricht hinsichtlich des Schärfentiefeneindrucks der Blende 1:2,8 im Kleinbildformat oder Blende 5,6 einer MF-Kamera. Bei zahlreichen Motiven bietet sich ein Abblenden an, um etwa bei Portraits neben den Augen auch das Gesicht von der Nasenspitze bis zu den Ohren einigermaßen abzubilden. Die Wahl der Hintergrundfarben kann eine Freistellung der Person unterstützen oder auch völlig den Betrachter irritieren. Damit nicht etwa eine gerade aufleuchtende rote Ampel ablenkt, ist ein guter Sucher – ohne Rechnenzeit – schon zweckmäßig.

  3. Interessanter Artikel und Sichtweise, im Grunde genommen stimme ich schon zu, dass es weniger auf die Kamera, als auf den, sagen wir mal, richtigen Umgang drauf ankommt.
    Persönlich bin ich aber kein Fan von Spiegellosen, ich will schon meinen “richtigen” Sucher haben.
    Meine Kombi, eine alte 5D ohne Mark im Namen, mit einem 50mm Compact Macro und einem alten Ef 24mm, ist auf Wanderungen und Reisen gut mitzunehmen, bis jetzt hatte ich da keine Probleme. (Meine anderen Objektive lasse ich da immer daheim; ein 100mm Macro und ein 17-40mm; denn selbst wenn man ein 70-200mm Objektiv hat, fällt einem bestimmt noch eine Situation ein, in der man 300mm brauchen könnte :P)
    Man muss halt auch dazu sagen, ich bin nur ein einfacher Hobbyfotograf, Profis wären mit der Kamera wohl nicht so zufrieden.

    • Ein heller optischer Sucher erleichtert die Komposition eines Bildes – insbesondere die Beurteilung der Farbkontraste und der Schärfentiefe – VOR der Belichtung des Sujets. Und die 24×36 mm DSLR Kameras fallen heute im Vergleich zu den Kleinbildfilm Spiegelreflex Gehäusen leider deutlich voluminöser aus. Wie auch die Anleitungen der Hersteller, aber wenn man erst einmal sein Konfiguration gefunden hat, lassen sich diese Geräte ebenso leicht bedienen – ohne die Kamera vom Auge zunehmen.

  4. Hi, schöner Artikel und sehr treffend. Die beschriebenen Vorteile kommen aber nicht nur auf Reisen zum Tragen, sondern auch ganz beinhart in der Auftragsfotografie, in meinem Fall in der Industrie-Fotografie. Für mich war Fujifilm und APS-C die richtige Kombination. Viele Grüße, Christian

  5. Ach jeh. Das kommt aber spät, oder? Ich bin in der glücklichen Lage neben der DSL gleich mehrere spiegellose Kameras zu besitzen. Mit und ohne Sucher. Mit und ohne Touchscreen. Mit und ohne Klappmonitor. Der Reiz des Neuen war groß. Der Reiz des Kleinen auch. Man hat ist er noch da. Meistens aber – meistens fotografiere ich wieder mit der DSLR. Alles kommt und geht, nichts bleibt dauerhaft gültig. Die Diskussion über Spiegel und Spiegellose heute noch zu Gunsten des einen oder des anderen entscheiden zu wollen, kommt mir seltsam gestrig vor. :-)

  6. Es wird immer unterstellt, dass man mit einer DSLR zig Objektive rumschleppen müsste. Ich nehme fast ausschließlich eine D600 mit dem 35er/1.8 mit. Das ist auch kein großer Gewichtsunterschied zum OMD10 mit 17/1.8.
    Beide Kombinationen machen Spaß.