26. August 2015 Lesezeit: ~16 Minuten

Ke yi ma? – Im Gespräch mit Oliver Rockwell

Es muss nun schon einige Jahre her sein, als ich das erste Mal auf Oliver Rockwells Flickrstream stieß. Seither verfolge ich mit Begeisterung seine Dokumentation des alltäglichen Lebens in China und Vietnam.

Klar, unaufgeregt und gelegentlich etwas verschmitzt zeigen seine Fotos ein liebevolles Interesse für die Menschen des fernen Ostens und eine Begeisterung für die kleinen, schönen Momente des Lebens.

Ein an einem Stuhl angebundenes Kaninchen

Hey Oliver, schön, dass ich Dich für ein Interview gewinnen konnte. Woher kommst Du ursprünglich und wie kommt es eigentlich, dass Du jetzt in China lebst?

Ich wurde in Manhattan geboren und wuchs etwa eine Stunde entfernt außerhalb der Stadt auf. Nach dem Beenden der Schule ging ich zurück in die Stadt und lebte über die Jahre in vielen verschiedenen Vierteln, darunter Chelsea, Fulton Fishmarket, Red Hook, Williamsburg und Greenpoint, bis ich schließlich 2009 nach China zog.

Ein kleines Mädchen sitzt in einer Küche

2007 befand ich mich in einer Beziehung, die regelmäßige Reisen nach Saigon mit sich brachte und begann, mich an das Mittelformat heranzutasten. Ich rüstete von meiner klapprigen Kiev 60 auf eine Pentax 67 und eine Yashica MAT 124G auf.

Die Beziehung war nur von kurzer Dauer, hatte aber zur Folge, dass ich mich heillos in Vietnam verliebte und fortan öfter dorthin reiste. Ich genoss das Land und seine Leute, seine Küche, Kultur und seinen Lebensrythmus so sehr. Und ich schloss dort großartige Freundschaften.

Zwei Gläser Tee auf einem Tisch und  vietnamesischer Kaffee

Diese Erfahrung veränderte mein Leben derart, dass ich all mein Hab und Gut einlagerte und so mein Zimmer leicht untervermieten konnte. So musste ich keine Miete bezahlen, wenn ich unterwegs war und konnte wesentlich länger und günstiger reisen.

Ich lebte praktisch aus dem Koffer und sparte mein Geld für Film, Kameras und Flugtickets und irgendwann dämmerte mir, dass es wohl ein Menge Sinn haben würde, direkt in Asien zu leben.

Nach China kam ich 2008 zum ersten Mal. Es war eigenlich nur die Erweiterung eines Ausflugs nach Nordvietnam, als ich die Grenze überquerte, um die Reisterrassen der Yuanyang-Dörfer im Süden der Provinz Yunnan zu besuchen, wo die ethnischen Minderheiten der Hani und Yi leben.

Eine Frau trinkt Schnaps.

Das war wirklich eine andere Welt! Die Gegend war dermaßen abgelegen, dass ich einmal sogar die skurrile Erfahrung machte, dass kleine Kinder bei meinem Anblick zu schreien anfingen und in Tränen ausbrachen, weil sie noch nie zuvor einen Weißen gesehen hatten.

Auf dieser Reise traf ich erstmals meine jetzige Ehefrau Keiko, mit der ich 2009 nach Beijing zog und ein Jahr danach mein Leben endgültig dorthin verlagerte.

Portrait einer Frau mit Sonnenbrille und Tintenfisch im Mund

Hat sich Deine Art zu fotografieren in China verändert?

Obwohl ich aus New York stamme, das gemeinhin als das Mekka für Fotografen gilt, sah ich die Dinge dort einfach nicht mehr frisch genug. Ich vergleiche das gern mit dem tierischen Grundverhalten: Man scheißt eben nicht dort, wo man isst.

Ich halte es für schwierig, herausragende Aufnahmen an einem Ort zu machen, der einen täglich umgibt. Merkwürdigerweise scheine ich diese Schwierigkeiten in China nicht zu haben. Auch nach sechs Jahren entdecke ich jeden Tag noch völlig Neues.

Generell versuche ich, ein bisschen heimlich zu fotografieren. Ich schaue nach gutem Licht und schönen Gesichtern, spaziere herum und warte, bis diese zwei Elemente zusammentreffen.

Ein älterer Herr sitzt am Tisch und wartet auf sein Essen.

Ich bin ziemlich gut darin, mir auf einem Markt oder in einem Dorf viele Menschen visuell abzuspeichern und dann darauf zu warten, dass der eine oder die andere in tolles Licht oder vor einen schönen Hintergrund läuft. Allerdings ist es als Ausländer in China ganz klar schwierig, nicht bemerkt zu werden.

Als New Yorker verblüfft es mich, wenn ich durch ein Dorf gehe und mehrere Male im Vorbeigehen „laowai“ (dt.: Ausländer) zugemurmelt bekomme. Anfangs war das etwas ungewöhnlich für mich, denn würde man in New York einem ethnischen Chinesen laut „Asiate“ ins Gesicht sagen, würde man damit definitv einen Aufruhr entfachen.

Ein älterer Mann sitzt am Gehweg und schaut in die Kamera

Wenn ich jetzt Augenkontakt mit einer Person herstelle, die ich fotografieren möchte, frage ich vor dem Auslösen einfach kurz „Ke yi ma?“ (dt.: Darf ich?), ganz lässig, so als wäre ich kurz davor, die Ananas eines Obstverkäufers in die Hand zu nehmen. Das ist ziemlich wirksam, um einen schönen Moment nicht durch ein Gespräch oder eine Erklärung zu verlieren.

Das funktioniert für mich ziemlich gut und ich denke, dass es sich fast wie in der Quantentheorie verhält: Mit einem Fremden zu interagieren, bevor man ein Foto gemacht hat, verdirbt den Moment.

In China haben zudem alle Hintergrundelemente andere Formen, Farben und Größe als im Westen und ich weiß, dass das einen generellen Einfluss auf meinen Bildaufbau hat, aber es ist schwierig zu sagen wie oder wodurch genau.

Tische und Plastikhocker auf einer Straße

Welche Themen oder Motive interessieren Dich am meisten?

Ich bin nicht sicher, ob es eine gängige Kategorie ist, aber ich würde meine Arbeit thematisch am ehesten als Menschenkunde einordnen. Ich vergleiche sie auch mit Straßenfotografie, aber ich finde, es gibt eine Menge Diskussion um die Definition, was Straßenfotografie ist und was nicht, also versuche ich, der Debatte zu entgehen. Zudem sind dort, wo ich fotografiere oft gar keine Straßen; also ist das sowieso fraglich.

Ich vertiefe mich darin, etwas zu fotografieren, das der Modernisierung zum Opfer fallen könnte. Also halte ich nach Schauplätzen Ausschau, die wenige zeitgenössische Elemente enthalten und Verhalten, das im besten Sinne ein bisschen aus der Zeit gefallen zu sein scheint.

Ein kleines Kind  mit Bärenkapuze isst Nudeln.

Das heißt nicht, dass ich meine Arbeit als Dokumentation betrachte, sondern eher, dass ich fasziniert bin von der Schönheit, wie jemand etwas handwerklich bearbeitet, kocht oder einfach nur entspannt und das auf eine Weise tut, die es so vielleicht in fünf Jahren schon nicht mehr geben wird.

Mich interessieren Licht und Gesichter, aber am meisten, würde ich sagen, begeistern mich eingefrorene Szenen – also Momente, in denen die Zeit im Leben einer Person vollständig angehalten zu sein scheint.

Weil meine Kameras groß und langsam sind, habe ich die Geduld, nach Situationen zu suchen, wenn Menschen beginnen, in Gedanken zu versinken und vielleicht gerade überlegen: „Habe ich eigentlich den Herd ausgemacht?“ oder „Liebt sie mich wirklich?“

Portrait einer nachdenklichen Frau

Mich fasziniert es, wenn ich einen dieser Momente entdecke und es wie eine Ewigkeit scheint, in der ich das Bild komponiere, aufnehme und dann weitergehe, bevor die Person ihn wieder verlässt. Es ist verhältnismäßig einfach, solche Szenen mit einer Person zu finden, aber mittlerweile bin ich davon besessen, Momente zu finden, in denen mehrere Personen zur gleichen Zeit eingefroren sind.

Geschicklichkeitsspiel mit nachwuchserheiterndem Erfolg

Was war das Seltsamste oder Unerwartetste, das Dir je beim Fotografieren passiert ist?

In Kaili in der Provinz Guizhou ging ich einmal mit meiner Frau spazieren und ich trug unseren kleinen Sohn Sullivan. Wir hielten an einem Stoffladen, um uns das Angebot anzuschauen. Als wir den Laden wieder verließen, stand draußen ein Mann, der uns anlächelte und Sullivan bewunderte. Er wirkte etwas seltsam.

Wir gingen weiter und ich bekam das Gefühl, er würde uns vielleicht folgen. Doch ich sah ihn für längere Zeit nicht mehr. Er schien verschwunden zu sein.

Als wir dann ein, zwei Stunden später auf eine größere Straße stießen, hielten wir an, um Eis zu kaufen. Zu unserer Überraschung tauchte der Mann plötzlich wieder auf und tat so, als würde er sich ein paar Dinge im Nachbargeschäft anschauen.

Eine Fischverkäuferin hat einen Kunden

Ich sagte zu Keiko, dass er uns definitv verfolgt und dass seine Neugier das normale Maß übersteigt. Wir begannen, auf irgendwelche Verschwörungen zu schließen, in denen er vielleicht bezahlt wurde, um herauszufinden, wo wir übernachteten, was dann wiederum vielleicht zu einem größeren Verbrechen wie einem Überfall oder einer Entführung führen würde.

Wir liefen ein wenig die Hauptstraße entlang, er blieb immer in unserer Nähe und tat so, als würde er seine Besorgungen machen. In diesem Augenblick bekamen wir es mit der Angst zu tun und beschlossen, zusammen mit dem Baby quer über die sechsspurige Straße zu rennen, um ihn abzuhängen.

Als wir auf der anderen Seite ankamen, lachten wir über unsere Paranoia. Doch als wir zurückschauten, sahen wir den Mann im Slalom um die Autos über die Straße sprinten, um uns einzuholen. Das Adrenalin entfaltete seine Wirkung und wir rannten durch ein DVD-Geschäft, einen Klamotten- und einen Teeladen, einen Frischmarkt wie in einer Szene von Shanghai Express.

Als wir sicher waren, ihn abgehängt zu haben, genehmigten wir uns ein Bier, bevor wir zu unserem Hotel zurückgingen. Dies ist in der Tat ein Fotoerlebnis, weil ich, als wir wieder zurück in Beijing waren, meinen Film entwickelte und in meinen Aufnahmen jenes Tages ständig irgendwo den Kopf dieses seltsamen Mannes entdeckte – mal hinter einem Imbissstand hervorlugend, mal in einem Hauseingang stehend. Ein bisschen ist das wohl wie meine eigene Version von Antonionis „Blow Up“.

Ausschnittsvergrößerung einer Straßenszene

Was reizt Dich daran, mit Film zu fotografieren und analoge Kameras zu benutzen?

Auch wenn es vielleicht nicht so aussieht, kümmere ich mich wenig darum, ob es besser ist, analog oder digital zu fotografieren. Ich bin weder Purist noch Technikfeind und finde, dass die heutigen digitalen Sensoren sogar Mittelformatfilm übertreffen können.

Ob ich eine Kamera mag, merke ich daran, wie sie in der Hand liegt und sich vor meinem Gesicht anfühlt. Aber am wichtigsten ist mir eine sehr gute manuelle Fokussierbarkeit. Für meine Art zu fotografieren spielt sie eine große Rolle, denn das Drehen am Fokusring bestimmt meine Komposition viel mehr als der Sucher oder das Motiv.

Portrait einer vietnamesischen Frau

Zudem ist die Mattscheibe einer jeden vernünftigen 6×6- oder 6×7-Mittelformatkamera unglaublich groß, hell und scharf und gibt mir ein sehr reales, dreidimensionales Gefühl – da macht das Scharfstellen richtig Spaß.

Ich würde sehr gern ein digitales Rückteil an meiner Hasselblad 500C/M, Mamiya C330 oder Pentax 67 nutzen, wenn es denn bezahlbar wäre. Ich würde aber genauso gut jede DSLR nutzen, wenn ich durch ihren Sucher genauso klar sehen könnte wie durch meine Mittelformatkameras, aber auch das ist wohl leider nicht möglich.

Ein weiterer Aspekt des Mittelformats, der mir gut tut, ist, wie sehr es mich bremst. Ich mache wirklich gotterbärmliche Bilder mit einer digitalen Kamera – ich drücke letztendlich viel zu oft ab und glotzte andauernd auf den Bildschirm, was dabei herausgekommen ist.

Mit den großen Apparaten hingegen zählt jedes Bild. Weil sie so langsam zu bedienen sind, bekomme ich für gewöhnlich nur Gelegenheit für ein, zwei Aufnahmen. Es kommt mir sehr zugute, so langsam, bedacht und geduldig zu arbeiten und ich weiß eigentlich schon immer vor der Entwicklung, ob die Aufnahme etwas geworden ist.

Ein kleiner Junge stiert auf einen schwebenden Fuß

Wie verarbeitest Du Deine Filme?

In Farbe fotografiere ich hauptsächlich mit dem Fuji Pro 160NS*. Das ist ein langsamer und scharfer Film und er hat eine niedrige Farbsättigung. Meine Negative schicke ich zum Entwickeln alle an dasselbe Labor in Beijing, das ich schon nutzte, als ich dort für fünf Jahre gelebt habe. Der Preis ist gut und der Versand zurück nach Yunnan dauert nur ein paar Tage. Wenn ich schwarzweiß fotografiere, nutze ich meist den Ilford FP4 Plus*, den ich dann selbst zu Hause entwickeln kann.

Ich scanne alle meine Filme zu Hause auf einem Epson V750 Pro*. Mit dem Gerät kann ich in einem hohen Maß kontrollieren, wie aus meinen Negativen eine Bilddatei wird. Das ist ein sehr langsamer Prozess, aber für mich ist es auch eine schöne Form der Meditation.

Portrait eines rauchenden Mannes mit Maske

Viele Deiner Aufnahmen zeigen das einfache Essen der Straße. Welches ist Dein liebstes Street Food?

Ich liebe fast jede Art von Street Food und ziehe es sogar einem Restaurant-Essen vor. In Dali in der Provinz Yunnan, wo ich jetzt lebe, gibt es ein hervorragendes Frühstücksgericht, das „Erkuai“ heißt. Es ist eine Art gekochte Reis-Tortilla gefüllt mit Kartoffeln, Bohnenpaste, Gewürzen und etwas gedünstetem Schweinefleisch und wird über Holzkohle gegrillt, bis es Bläschen schlägt und ein bisschen ankohlt. Es schmeckt wirklich köstlich und kostet nur 2 RMB (etwa 25 Cent).

Überall wo ich hinkomme, liebe ich es, Nudelsuppen zu probieren. Ich bin fasziniert, wie vielfältig sie von Region zu Region, von Dorf zu Dorf sein können. Ich erinnere mich an einen winzigen Stand in Xijiang, einem Dorf der Miao in der Provinz Guizhou. Er hatte ein Schild, das grob übersetzt für die „beste Nudelsuppe mit Rind“ warb.

Eine junge Frau verkauft Essen an einem Straßenimbiss

Wir hielten an, um zu probieren, aber die arme Verkäuferin war so bestürzt und erzählte uns, dass der Topf mit der Rindnudelsuppe leider versehentlich umgekippt war und sie uns deshalb nur noch saure Nudelsuppe mit Schweinefüßen anbieten konnte. Das klang zunächst nicht besonders lecker, doch stellte sich heraus, dass diese Schweinefußsuppe eines der köstlichsten Essen war, die ich je gegessen habe.

Der Fond bestand aus einer sauren roten Suppe mit „Shan Hujiao“ (dt.: Bergpfeffer), dessen Öl sogar einen noch zitronigeren Geschmack als Zitronengras hat. Diese hellrote Nudelsuppe und die zartfleischigen Schweinefüße waren wirklich unglaublich. Ich könnte unendlich weiter über das Essen der Straße in Vietnam und China schwärmen, aber das wäre vermutlich Stoff für ein ganzes Buch.

Zwei Schalen saure Nudelsuppe mit Schweinefüßen

Und was war das Abscheulichste, das Du je probiert hast?

Ich esse beinahe alles, zumindest, um mal probiert zu haben. Aber ich denke, das unangenehmste Essen für mich ist, wenn Konsistenz und Geschmack nicht zusammenpassen.

Stinkfrucht beispielsweise riecht sehr streng aber gut und schmeckt eigentlich auch lecker. Aber weil die Konsistenz ein bisschen wie crême brulée aus pürierten Bananen ist mit Haaren und Fäden darin, habe ich damit so meine Schwierigkeiten.

Einmal wurde mir „Daikon with lamb inside“ angeboten. Das klang sehr gut, wie gefüllte Zucchini. Doch stellte sich heraus, dass es sich um Daikon mit Lamminnereien handelte. Und der Kontrast von dem zart gedünsteten Rettich zu den recht zähen und manchmal knusprigen Stückchen Lunge, Kutteln und anderen Schlachtnebenerzeugnissen war für mich fast unmöglich hinunterzubekommen, obwohl der Duft und der Geschmack fantastisch waren.

gedünstete Teigklößchen

Und in Saigon habe ich einmal „Balut“, angebrütetes Entenei, probiert. Der Geschmack war toll, aber es war, als würde ich gekochtes Ei mit dem Geschmack knusprig gebratener Ente essen. Auch hier kam ich mit dem Konflikt zwischen Konsistenz und Geschmack nicht klar.

In meinem zweiten Jahr in China fasste ich für mich den Entschluss, Knorpel als Teil des Knochens anzusehen und nicht mitzuessen. Ich werde zwar immer schräg angeschaut, wenn ich das Fleisch von einer Keule knabbere, aber den Knorpel übrig lasse, aber für mich ist das, als würde ich den Plastikteller mitessen, auf dem das Fleisch serviert wurde.

Guten Appetit beim nächsten Essen und vielen Dank für das Gespräch, Oliver. Dir und Deiner Familie alles Gute und, was Deine Fotos betrifft, mach weiter so!

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Das Interview wurde von Robert Herrmann auf Englisch geführt und anschließend von ihm für Euch ins Deutsche übersetzt.

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