04. März 2015 Lesezeit: ~6 Minuten

Testbericht Zeiss Planar T* 50mm & 85mm

Schon seit ich angefangen habe zu fotografieren, war der Name Zeiss für mich immer verbunden mit unerreichbarer, kostspieliger Technik für qualitätsverliebte Individualisten. Daher war ich mehr als aufgeregt, als ich die Möglichkeit bekam, zwei Exemplare dieser historischen Marke einen Monat lang zu testen.

So kurz die Zeit auch war – ich habe versucht, den kalten Dezember möglichst ausgiebig für die Objektive 50 mm* und 85 mm f/1.4 Planar T** Zeiss der ZE-Serie zu nutzen und selbst mal ein qualitätsverliebter Individualist zu sein.

Der erste Eindruck nach dem Auspacken beider Objektive wird natürlich durch die Haptik bestimmt. Beide Optiken liegen mit ihrem schwarzen Metallgehäuse äußerst angenehm in der Hand. Während das 50er nur ein bisschen größer ist als das Canons 50mm f/1.8*, wäre die 85er* Variante mit einem halben Kilo Gewicht auf Reisen nicht meine erste Wahl, wenn es um Platz und Gewichtsersparnis ginge. Beide Objektive habe ich an meiner Nikon D700 getestet, die vor allem mit einem aufgeschraubten 85er* auf Dauer eine wunderbare Fitnessergänzung ist!

Eine Frau vor einem verschneiten Busch

Zeiss Planar T* 1.4/85*, 1/6400 s, f/1.4, ISO 400

Ein Vergleich zu aktuellen, ebenso lichtstarken Objektiven der Konkurrenz wie Nikon oder Canon soll hier nicht im Vordergrund stehen, da es sich bei der ZE-Serie um komplett manuell zu fokussierende Objektive handelt und Autofokus-Enthusiasten hier maßlos enttäuscht werden.

Durch ihre komplette Metallverarbeitung (selbst die mitgelieferten Gegenlichtblenden sind aus Metall), die eingravierten Entfernungs- und Blendeneinstellungen und vor allem den Fokusring, schreien beide Objektive förmlich nach Zeiss. Mit seinen 270° deckt der sehr weich gelagerte Fokusring einen ziemlich langen Fokusweg ab, der das Scharfstellen, zumindest beim 85er*, sehr angenehm geschmeidig macht. Manuell fokussieren hieß für mich bei beiden Exemplaren also, mehr Zeit zu investieren als ich es von anderen MF-Linsen gewohnt war.

Auch wenn ich für den kleinen grünen Fokusindikatorpunkt im Sucher der D700 sehr dankbar bin, ist es beim 85mm Planar* ausgesprochen leicht, auch ohne integrierte Fokushilfe scharf zu stellen. Der schon erwähnte lange Fokusweg belohnt einen in jedem Fall mit verwacklungsfreien Ergebnissen. Nur hat sich dieses Gefühl beim 50er* nicht wirklich einstellen können. Ohne meine integrierte Fokussierungshilfe, die im übrigen nicht immer 100 % Sicherheit geben kann, fiel es mir unglaublich schwer, exakt scharfe Bilder aus der Optik herauszubekommen. Ein Schnittbildindikator wäre hier wahrscheinlich eine wunderbare Lösung.

Eine Frau steht im Wald

Eine Frau zwischen Bäumen

Zeiss Planar T* 1.4/50*, 1/250 s, f/1.4, ISO 500

Ich bin kein Schärfefetischist und nutze meine Fotografie für Portraits mit Landschafts- bzw. Naturbezug. Auch Gesichtscloseups gehören nicht zu meinen Vorlieben, daher habe ich beide Objektive auch für meine fotografischen Vorlieben genutzt.

An einem verschneiten Dezembertag habe ich mir also kurzerhand meine Freundin geschnappt, um erst einmal das 85er* bei Eiseskälte ausgiebig testen zu können. Die Portraitlinse produziert selbst bei Offenblende noch scharfe Bilder, während sich die chromatische Aberration, außer vielleicht bei stark kontrastreichen Szenen, verhältnismäßig in Grenzen hält. Durch das manuelle Fokussieren kann man sich natürlich nie ganz sicher sein, ob eine fähigere Hand hier nicht noch mehr hätte herausholen können, aber selbst auf einem 100%-Ausschnitt steht die Schärfe des Planar meinem AF-Nikkor* in nichts nach.

Eine Frau im Schnee

Eine junge Frau

Zeiss Planar T* 1.4/85*, 1/8000 s, f/2.0, ISO 400

So gut wie verzeichnungsfrei, entsteht bei leichtem Gegenlicht jedoch ein bemerkbarer Softfokus.

Eine Frau steht im Wald

Eine junge Frau

Zeiss Planar T* 1.4/85*, 1/250 s, f/1.4, ISO 500

Die Farbdarstellung ist definitiv sehr angenehm mit einer leicht kalten Tönung. Vor allem bei Offenblende hatte ich das Gefühl, dass die Ergebnisse ein wenig an Sättigung und Kontrast verlieren. Abgeblendet wirkt das Ganze jedoch wieder sehr rund und stimmig.

Das Bokeh ist in keinster Weise hart, sondern legt sich stimmig und weich um den Fokuspunkt herum. Vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen kann das Objektiv punkten, da es durch sein Gewicht außerordentlich ruhig in der Hand liegt und die Verwacklungsgefahr minimiert.

Im Gegensatz dazu wollte sich das Gefühl, gänzlich von einem Objektiv wie dem 85er* überzeugt zu sein, bei dem 50er* nicht einstellen. Das lag vor allem daran, dass ich bei Offenblende am Fokusring drehen konnte wie ich wollte. Ich hatte trotzdem immer mit Softfokus-Problemen zu kämpfen.

Eine Frau steht am Wasser

Zeiss Planar T* 1.4/50*, 1/320 s, f/1.4, ISO 320

Daher war der kleine Metallbolide mit seiner f/1.4 Lichtstärke bei Offenblende für mich nicht brauchbar. Erst abgeblendet ab f/2.2 konnten sich dann sichtbare Schärfeveränderungen ausmachen lassen.

Auch die chromatische Aberration machte sich bei Offenblende deutlicher bemerkbar als beim 85mm*. Dennoch, Bokeh und Farben stehen der 85-mm-Variante* in nichts nach. Tatsächlich wirkt die Farbreproduktion noch ein wenig satter und natürlicher und das Bokeh wirkte in keiner Situation unruhig. Die Vergleiche, die ich bisher bei Nikon und Canon Objektiven mit gleicher Lichtstärke machen konnte, zeigen ein für mich ziemlich einzigartiges Bokeh, das sich weder durch Härte oder Unruhe auszeichnet, sondern angenehm in das Bild einfügt. Das gilt natürlich auch für die 85-mm-Optik*.

Auch wenn Softfokus und chromatische Aberration für mich ein wenig die Freude beim 50 mm* gedämpft haben, handelt es sich hier jedoch um Kritik auf sehr hohem Niveau, denn Zeiss tut wirklich alles, um hier ein kleines Immerdrauf für Fotografen zu schaffen, die sich bei Bildaufbau und Komposition Zeit lassen wollen, bevor sie den Auslöser betätigen.

Eine Frau steht auf einem Baum am Wasser

Eine junge Frau

Zeiss Planar T* 1.4/50*, 1/125 s, f/1.4, ISO 320

Das 50 mm F/1.4 Planar T** der ZE-Serie schlägt gerade einmal, für Zeiss ungewöhnlich, mit 650 € zu Buche. Es ist daher für Fotografen, die nicht viel Wert auf Offenblende legen und nicht gerade in der Sportfotografie beheimatet sind, eine gute Alternative zu Nikon und Co.

Wie man vielleicht aus meinem Bericht herauslesen kann, habe ich mich ein wenig in die 85er* Optik verliebt. Mit 1150 € gehört sie in die preisliche Mittelklasse für Zeissobjektive. Wer hier bedenkt, dass die Optik an einer Vollformat-DSLR noch mal ordentlich Gewicht dazu legt, bekommt eine der qualitativ hochwertigsten Objektive, die man in diesem Preissegment finden kann.

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32 Kommentare

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  1. Diesen Trick : « Der schon erwähnte lange Fokusweg belohnt einen in jedem Fall mit verwacklungsfreien Ergebnissen. » müsstest Du mir mal verraten ;)

    Zum 50 und seiner Abbildungsleistung : Die Optik reiht sich in die Reihe der « klassischen » 50er ein mit all ihren Problemen im Offenblendbereich, was nicht die Schärfe als solche, wohl aber den Kontrast (und damit den Schärfe « eindruck » ) betrifft. Ab Blende 3.5 hat sich dieses « Problem » jedoch vollständig erledigt.
    Wir sind heute halt « verwöhnt » vom Eindruck einer Rasiermesserschärfe am Eingangsblende der modernen Standardobjektive der namhaften Hersteller (wobei die sonstige Qualität in nicht zu verachtendem Mass leidet ; das, was Nikon im Bereich 50mm derzeit auf dem Markt hat, ist auch in Sachen Abbildung – für mich – das mieseste, was jemals die Bänder verlassen hat. Kissenförmige Verzeichnung hat es bis zur Einführung der G-Serie einfach nicht gegeben. Selbst, wenn das tausendmal am Rechner korrigiert werden kann. Muss. )

    Vielen Dank für Deinen Einblick :)

    • Hej Hauke,
      also das spiegelt wiedersagt nur meine Erfahrung wieder! Ich fand einfach im Unterschied zum MF von meinem Nikol welches ja nun nicht 270° Fokusweg hat war es einfach einfacher, quasi mm für mm sich an den Fokus ranzutasten! :)
      Von der Bildqualität sind bei de Objektive natürlich über Plastiknikkore und co. erhaben :)

      Gruß

      Alex

    • Hallo Hauke,
      ich habe auch den Verdacht das es sich viele Hersteller heute sehr einfach machen.
      Es ist Fakt das sich fast alle Fehler inzwischen per Software herausrechnen lassen !
      Trotzdem würde ich nicht soweit gehen alle derzeitigen Nikkore als „mies“ anzutun.
      Persönlich beitze ich kein einziges AF Objektiv und verwende ausschließlich meine
      alten AI oder auf AI modifizierte Nikkore an meiner D800.
      Es ist sicher möglich das einige der aktuell verfügbaren Zeiss Linsen schärfer sind,
      aber das ist mir für meine Bildaussage nicht wichtig.
      Was ich an den alten einfachvergüteten Pre-AI Scherben liebe ist – sie haben Charme !
      Das Nikkor H 1,8/85 ist haptisch und mechanisch besser als alles was Zeiss je gebaut hat.
      Eines der billigsten leichten Teleobjektive – das Nikkor Q 3,5/135 ist sogar meine erste
      Wahl wenn es um Outdoor-Portraits geht.
      Präziser Fokus – klein und handlich – wunderschönes Bokeh !
      Preislich als AI modifizierte Variante um die 90 €…………….

  2. Hallo Alexander,

    ein schöner Bericht über die Zeiss Objektive. Ich fotografiere ausschliesslich mit dem Zeiss Planar 1.4/50 an meiner D750 und bin absolut zufrieden damit. Gerade das ruhige Fotografieren, die manuellen Einstellmöglichkeiten inklusive Zonenfokus bei der Skalierung bereiten mir große Freude.
    Eingestehen muss ich aber, dass auch ich anfangs erhebliche Probleme beim Fokussieren hatte, gerade bei Offenbarende. Das hat sich aber nach rund einem halben Jahr gelegt. Ich mag es nicht mehr missen … und das kommende Objektiv wird wohl das Zeiss Planar 2/35 sein …

    Grüße,
    Martin

  3. Hallo Alex,

    das 85er Zeiss habe ich auch schon ziemlich lange im Visier als Portraitlinse. Zwei Zeiss-Linsen verwende ich bereits. Für den manuellen Fokus kann ich dir nur eine dafür geeignete Mattscheibe empfehlen. Die nimmt zwar etwas Licht im Sucher, lässt einen den Fokus aber etwas besser einstellen.

    Gruß
    Julian

    • Hej Julian,

      an die Mattscheibe hatte ich auch schon gedacht, aber da ich das Zeiss nur zu testzweckend hatte und ich für den einen Monat nicht extra meine Nikon aufschrauben wollte, hätte sich das für mich leider nicht gelohnt. Aber du hast recht, so eine Mattscheibe mit Schnittbildindikator würde noch so einiges mehr aus den Optiken rausholen!

      Gruß

      Alex

    • Es bleibt trotzdem das Problem mit der sehr geringen Schärfentiefe.
      Ein kleiner Wackler/Bewegung und der Schärfepunkt liegt auf der Nase
      und nicht in den Augen !
      Hier hilft nur ein Stativ und die Schärfe exakt bei Vergrößerung über
      das Display einstellen !
      So mach ich es zumindest und meine Bilder sind scharf………..

  4. Anmerkung
    Auch mit Autofokus(AF)-Objektiven kann man manuell fokussieren.
    AF abschalten, dann fokussiert man immer durch die offene Blende, egal welche Blendenstufe ausgewählt ist. Um den wirklichen Eindruck des gewünschten Bildes zu erhalten (Schärfe, Schärfentiefe, Bokeh), so als wenn man manuell abblendet (ohne Blendenautomatik) ist die Abblend-Taste an der Kamera zu drücken.

  5. Ich weiß nicht so recht, Du schreibst von der Qualität eines Zeiss-Objektivs und dann fotografierst Du Motive, bei denen man den Unterschied zu anderen Marken kaum wahrnimmt, das halte ich für gewagt. Das bildwichtige ist bei Dir so gut wie immer in der Mitte, da ist jedes Objektiv gut. Das kann man ja mal machen, aber ich vermisse da schon mal Linien am Rand, spätestens dann, wenn es um Verzeichnungen geht. Ich gehe mal davon aus, dass der schiefe Horizont Absicht ist, wenn ich auch keine Gestaltungsabsicht dahinter erkenne.

    Gruß
    Karlheinz

    • Lieber Karlheinz,

      ich habe halt meine Art und Weise zu fotografieren und es liegt nicht in meiner Absicht für einen Test, der meine persönlichen Erfahrungen widerspiegelt, meine Art zu fotografieren zu ändern.

      Lieben Gruß

      Alex

      • Lieber Alex,

        Dein Erfahrungs- oder Testbericht in Ehren, aber das klingt für mich als wenn Du einen Lastwagen testest, legst aber nur Päckchen Butter auf die Ladefläche, hält aber den ausschließlich für Lkw bekannten Hersteller hoch. Oder einen Porsche und fährst nicht schneller als hundert. Zeiss ist nun mal zuerst scharf mit geringen Verzeichnungen. Davon ist bei Dir nichts zu sehen. Für diese Eigenschaft kauft man es aber vorrangig. Dann folgt der Rest, Bokeh, Handling und so weiter. Das beschreibst Du auch ziemlich schön. Das hätte etwa einem Voigtländer gut gestanden, von dem erwartet man nicht Schärfe bis in die Ecke. Nichts gegen Voigtländer.

        Gruß
        Karlheinz

  6. Hier wird wild mit Begrifflichkeiten rumgeworfen, die teilweise nichts miteinander zu tun haben. Die Motive sind wenig dazu geeignet, sich einen Eindruck von der optischen Leistung zu machen.

    Ich würde daher auf das Wort „Testbericht“ verzichten und es eher als Erfahrungsbericht bezeichnen.

    • Lieber Martin,

      nenn es Testbericht, Erfahrungsbericht, wie du willst. Kwerfeldein ist finde ich keine Plattform, um mit Zahlen, zig optischen Vergleichen und Statistiken etc. zu hantieren. Um Erfahrung aus etwas zu ziehen muss man es auch testen, daher ist der Titel dann eher irrelevant.
      Die Motive die ich dafür gewählt habe, spiegeln nun mal die Art wieder, wie und was ich gerne fotografiere.
      Beide Optiken kann man zu Portraitlinsen zählen. Ich habe nicht mehr und nicht weniger gemacht.

      Lieben Gruß

      Alex

      • Hallo Alexander,
        genau so sehe ich das auch und wer „Backsteinmauerfotografien“
        vergleichen möchte hat ein Internet voller „Foto-Foren“ !

  7. Danke für deinen Erfahrungsbericht. Schade nur, dass du deine Motive nur mit Blende 1.4 abgelichtet hast, manchmal hilft es, gerade auf die Entfernung ein wenig abzublenden. Dann sind die Ergebnisse auch nicht mehr so soft, aber du hast trotzdem noch ein anständiges Bokeh. Wenn du mit dem manuellen Fokusieren gut klar kommst, kann ich dir die älteren Nikkore wärmstens als Herz legen, gerade das Nikkor 105 mm 2.5 mit Gauss-Design ist vielen neueren Modellen überlegen.

    • Lieber Clemens,

      mit dem Abblenden hast du natürlich recht!
      Dennoch wollte ich gerade mit OB fotografieren um eben den Unterschied zu anderen Objektiven ein wenig zu verdeutlichen. Gerade was Kontrastärme und vermeintlicher Softfokus angeht.

      Die werde ich mir mal zu Gemütsziehen. Danke für den Tipp! :)

      Lieben Gruß

      Alex

    • Hallo Clemens,
      das Nikkor AI 2,5/105 hat seinen legendären Ruf zurecht
      und ich denke es liegt fast auf gleichem Niveau wie das Zeiss.
      Gerade hier machen aber keine optischen Rechnungen mehr
      den Unterschied sondern die Anwendung oder Fehler des Benutzers !

      • Da gebe ich dir vollkommen Recht. Die Technik entscheidet oft nicht über das Foto, sondern vielmehr die Kreativität des Fotografen und natürlich auch die Sichtweise des Betrachters. Zu einem guten Foto gehören ja bekanntlich immer zwei… :-)

  8. Danke, Ein sehr interessanter Erfahrungsbericht, der einen mir unbekannten Bereich der Zeissobjektive vorstellt. Dazu eine andere Art der Fotografie als die meine – ich fotografiere eher Landschaft. Für mich daher doppelt lesenswert. :)

    Eine leichtere, allerdings auch lichtschwächere Alternative zum Zeiss 1,4 ist das Voigtländer 90 mm 3,5 Apo Lanthar, mit dem ich sehr zufrieden bin.

    Alternativ zum Zeiss 50 mm 1,4 Planar gibt es auch das (teurere) Zeiss 50 mm 2,0 Makro Planar, dem etwas ausgewogenere Abbildungsleistungen attestiert werden und das zusätzlich makrotauglich ist.

    Ein kleiner Hinweis: die von dir genannte „ZE“-Reihe bezeichnet die Canon-Versionen der Zeiss-Objektive.
    Die Nikon-Versionen gehören hingegen der „ZF“ oder „ZF.2“-Reihe an, die zusätzlich über einen Blendenring verfügen. Ich nehme an, dass du nicht mit den Canon-Versionen an deiner Nikon fotografiert hast. ;)

    P.S. Meine 2 Cent zu einigen kritischen Kommentaren: Kwerfeldein ist keine klassische Test-Website und daher finde ich es vollkommen ok, wenn hier persönliche Erfahrungen und keine Testcharts oder auf technische Merkmale optimierte Fotos präsentiert werden. Dafür zahle ich auch gerne.

    Achja, was mir wiederum sauer aufstößt: Ist es zuviel verlangt, beim Kommentarschreiben die Rechtschreibkorrektur des Smartphones nicht die ganze Arbeit allein machen zu lassen? Manche Beiträge sind unterirdisch schlecht entzifferbar. Ich spreche nicht von einzelnen Vertippern, sondern Kapitalklöpsen, die das Lesen zum Ratespiel machen. Und ja, dieser Kommentar entstand auch nur auf einer Bildschirmtastatur.

  9. Ich hätt’s gut gefunden, darauf hinzuweisen, dass hinter diesen Zeiss-Linsen Cosina als Hersteller steckt. Qualitativ bewegen sie sich halt auch eher auf Cosina-Niveau – und dafür ist der Preis üppig. Man kauft den Namen, erhält aber nicht das, wofür er steht. Blogger lassen sich da allzu gern blenden.

    • selten so einen unqualifizierten Kommentar gelesen. Da scheint wenig Ahnung von „Cosina-Niveau“ zu haben.

      Erstens, arbeiten CZ mittlerweile seit Jahrzehnten zusammen bzw. sofort nachdem Contax von Kyocera uebernommen wurde, und aus dieser Kooperation sind viele gute Dinge entstanden (s. Contax Katalog der 80-er – 90-er).

      Was heißt der Preis ist happig? Die Qualitaet hat eben seinen Preis. 650 Euro fuer einen der besten 50-er auf dem Markt ist happig? Ne. Wuerde CZ seine Linsen in der BRD herstellen, dann wuerden die Preise auf dem Leica-Niveau liegen mit NULL Qualitaetsunterschied. 650 Euro fuer eine Linse, die OMG, keinen MF und Stabi hat, echt schlimm.