Gatterartige Holzkonstruktionen und ein schiefer Telegrafenmast in einer Schneelandschaft.
03. Juni 2014

Rumänische Landschaften

Dieses faszinierende Land steckt mitten in einer seiner größten post-Ceausescu’schen Umbruchszeiten – ökonomisch, sozial sowie strukturell. Es ist ein Land voller landschaftlicher Schönheit, wunderbarer Menschen mit starkem Vertrauen und Glauben, das sich aber den Resten seiner unglücklichen Vergangenheit gegenübersieht.

Meine Bilder sind eine Momentaufnahme in der fortlaufenden Zeit und zeigen eine Zeit, die so vielleicht nie wieder zu sehen sein wird.

Aktuell arbeitet Darran Rees an einem Langzeitprojekt über die Entwicklungsländer von Osteuropa, speziell Rumänien. Seine Frau ist Rumänin und beide lebten einige Jahre in ihrem Heimatland, bevor sie wieder in den Westen zogen. Er reist nun immer wieder dorthin zurück, um die Veränderungen — zum Guten sowie zum Schlechten — festzuhalten.

Die folgenden Bilder aus seiner Serie „Landschape Romania“ wurden im Winter im nördlichen Rumänien an der Grenze zur Ukraine aufgenommen.

In einer nebligen, menschenleeren Schneelandschaft kreuzen sich eine Straße und Bahnschienen in einem spitzen Winkel.

Industriebauten aus Beton, im Vordergrund ein hoher Zaun, Müllcontainer und Schrott.

Eine zerfallene Holzbrücke in einer Schneelandschaft.

In einer Schneelandschaft stehen ein Baum und ein Telegrafenmast neben in die Ferne verlaufnden Bahngleisen, auf denen eine Person läuft.

Gatterartige Holzkonstruktionen und ein schiefer Telegrafenmast in einer Schneelandschaft.

Prellbock am Ende eines Gleises in einer Schneelandschaft.

Schneelandschaft mit Blick in ein Tal voller Felder, im Vordergrund ein knorriger Baum an einem kleinen Hang.

Zwei Frauen in Pelzmänteln stehen an einer verregneten, dörflichen Kreuzung.

In einer weiten Schneelandschaft steht ein einsamer Bauwagen, aus dem ein Mann guckt, davor steht ein Tisch mit aufgetürmten Einweckgläsern.

Ein Mann mit einem Tisch, auf dem Einweckgläser aufgetürmt sind, steht mit einem Trabbi an einem Straßenschild in einer weiten Schneelandschaft.

Ein Hund steht im Schnee neben einem großen Logo, dahinter Gebäude einer Kleinstadt.

Fünf Hunde stehen verloren in einer sehr weiten, weißen Schneelandschaft.

Ein einzelnes Pferd steht vor einer weiten Feldlandschaft mit etwas Schnee.

In einer weiten Schneelandschaft steht ein einzelnes Haus, dessen Fenster mit Holzbrettern vernagelt sind.

Eine alte Kirche, komplett in ein Baugerüst gehüllt, steht in einer trostlosen Schneelandschaft.

Weite Feldlandschaft mit etwas Schnee, in deren Mitte eine Holzkirche steht, im Vordergrund lungern drei Hunde herum.

Vor einer schneebedeckten Nadelwaldkulisse steht ein weißes Holzkreuz, an dem eine naiv gemalte Jesusfigur hängt.

Darran Rees wurde in Wales geboren und hatte eigentlich Kunst und Malerei studiert, bevor er nach London zog und sich ab Mitte der 1990er Jahre vor allem als Fotograf betätigte. Von London und inzwischen auch New York aus arbeitet er für internationale Agenturen sowie Kunden und an persönlichen Projekten.

Eine seiner liebsten Arbeiten war die für die Fair Trade Charity Organisation, für die er in entlegene Gegenden der Tee und Kaffee anbauenden Regionen in Peru, Afrika, Mexiko und Nicaragua fuhr, um dort die Bauern, Arbeiter, ihre Ländereien und Gesellschaften zu fotografieren.

Neugierig geworden? Weitere Arbeiten von Darran Rees findet Ihr auf seiner Webseite sowie auf seinem Portfolio bei Behance. Ihr könnt ihm auch auf Twitter folgen.

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7 Kommentare

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  1. Super Bilder. Das erinnert mich daran, mein Vorhaben endlich mal umzusetzen. Viel zu Oft hat man Ziele wie Norwegen, Schottland oder auch Frankreich auf dem Zettel. Wenn ich das so sehe, ist aber der Osten mindestens genauso interessant auf der Jagd nach Motiven. Es muss ja nicht immer irgendwas mit Bergen, Meer oder Wüste sein :-)