02. Juli 2011 Lesezeit: ~1 Minute

Schönheit wird die Welt retten

Als mir Erin Mulvehill auf meine erste E-Mail antwortete, in der ich fragte, ob ich ihre Fotoserie „underwater“ vorstellen dürfe, schrieb sie „yes“ und im PS „beauty will save the world“. Das irritierte mich, doch fand ich den Spruch überaus passend zu ihren Bildern. Denn schön waren sie. Ein wenig irreal, traumhaft, aber schön.

„Schönheit wird die Welt retten“, schrieb schon Dostojewsky in seinem Buch „Der Idiot“. Was genau er mit dem Spruch meint, wird immer noch wild diskutiert und zu einem endgültigen Ergebnis kann man bei diesem simplen, aber schönen Zitat nicht kommen.

Für Erin ist nicht nur die körperliche Schönheit von Menschen gemeint, sondern auch die Schönheit der Natur. Beides wird in ihren Fotos in Übereinklang gebracht. Sie zeigen junge Frauen, die wie im Wasser erstarrt sind. Sie wirken traurig, aber auch beruhigend.

Wie genau diese Bilder entstanden sind? Erin schreibt: „Durch Magie! Es war ein Mix aus Magie und Göttlichkeit – jeder Effekt dieser Serie wurde mit und in der Kamera erzeugt.“ Aber die Technik ist im Grunde auch nebensächlich, bei so großartigen Aufnahmen.

Wer ihre Bilder in groß sehen will, dem kann ich ihre erste Ausstellung in Deutschland in der Candela Project Gallery in München empfehlen, die noch bis zum 30. September läuft.

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