25. Mai 2011 Lesezeit: ~3 Minuten

iPad addicted – Bildvorstellung

Die Idee
Als Apple-Fanboy und Gearhead war es nur eine Frage der Zeit, bis ich mir letztes Jahr mein erstes iPad zulegte. Gejuckt hatte mich das Gerät schon von Anfang an, ich konnte mir nur selbst nie die Frage beantworten, wofür ich es denn bräuchte. Als sich dann aber die Möglichkeit ergab, ein iPad für eine Weile zu testen, war mir sofort klar: Das muss ich haben! Und genau so bin ich damals auf die Bildidee gekommen. „it’s got me… iPad addicted!“

Ab ins Studio…
Kurzerhand habe ich einen Freund in Beschlag genommen und wir machten uns auf den Weg in unser lightGIANTS Studio. Nachdem ich das Licht eingestellt hatte und alles besprochen war, ging es an die einzelnen Aufnahmen, die ich für die Bildmontage brauchte. Hier lag dann auch der Kniff bei dem Ganzen. Dieses Mal musste ich alle benötigten Bildteile für das finale Bild selbst anfertigen.

Da ich aber auch gleichzeitig das Modell war, musste ich immer wieder nachschauen, ob Haltung, Mimik und Position stimmen. Einfacher ist es hier im Normalfall, Anweisungen zu bekommen oder geben zu können. Aus diesem Grund musste ich auch jede Einstellung ungewöhnlich oft machen, bis ich mit allem zufrieden war. Das Schlimmste hierbei waren die Bilder, bei denen ich meinen Mund aufziehe… nach ca. 40 Versuchen taten mir meine Lippen dermaßen weh… Aber das musste halt sein, es sollte ja echt aussehen! ;)

Alles im Kasten – Heim an den Rechner!
Hier sortierte ich die schlussendlichen Bildteile und legte mit dem Freistellen los. Im Studio hatte ich gleich darauf geachtet, mich vor einem grauen Hintergrund zu fotografieren, um es beim Freistellen einfacher zu haben. Auch war das Licht auf allen Aufnahmen dasselbe, so konnte ich mir das Angleichen der Bilder (Helligkeit, Farben usw.) sparen. Bei meinen ersten Montagen habe ich an diese einfache und logische Vorgehensweise nicht gedacht und musste so im anschließenden Postprocessing die Bilder angleichen. Das kann man sich sparen, wenn man die Möglichkeit hat, alle Bildteile an einem Tag und mit dem selben Setup zu fotografieren.

Anschließend wurden alle Bildteile in das Hauptbild eingefügt und grob positioniert. Als dann nun alles passte, habe ich die Einzelteile durch diverse Ebenenmasken ineinander retuschiert. Da nicht jede Überblendung passend wirkte, duplizierte ich immer wieder eine Ebene und arbeitete daran weiter. Am Ende kamen wieder einmal so einige Ebenen zusammen. Am Ende hatte ich eine Auswahl an Versionen – ich brauchte mich nur noch für eine entscheiden. :)

Mit der Ausrichtung und Überblendung zufrieden, ging es dann an den Feinschliff. Der Hintergrund bekam eine andere Farbe, der Arm, der aus dem iPad kommt, hat noch eine Spiegelung im Display des iPads benötigt, die „Austrittsstelle“ gestaltete ich etwas interessanter und durch die üblichen Kontrast- und Kurvenanpassungen so wie Dodge and Burn wurde das Bild finalisiert.

An dieser Stelle wieder mein Hinweis: Stückle ich ein Bild aus so vielen Einzelbildern zusammen, kommt am Ende über das gesamte Bild meist noch eine ganz leichte Farbüberlagerung im Ebenenmodus „weiches Licht“. So verschmelzen die Bestandteile des Bildes optisch miteinander!

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