Oliver Heuschele ist selbständiger Fototograf mit dem Spezialgebiet Panorama & virtuelle Touren. Er hat sehr viel ausprobiert, bevor er hier hängen geblieben ist. Zu seinem Erfahrungsschatz gehört auch z.B. Modelshootings (Studio & Outdoor/on Location), Landscape und Architektur. Damit aber keine Monotonie aufkommt, macht er doch hin und wieder einen Abstecher von der Panoramafotografie in diese Gebiete.
Das Faszinierende in der Panoramafotografie ist, dass nicht nur ein kleiner Ausschnitt einer Szene zu sehen ist, sondern die komplette Umgebung.
Ich möchte in diesem Beitrag einen kleinen Einblick über meine Arbeit geben, wie ich bei so einem Shooting vorgehe. Angefangen von den Aufnahmen bis zum fertigen Bild für das Web.
Shooting
Legen wir also los….angekommen an der Location schaue ich zuerst mal nach der idealen Lage. Ist die gefunden baue ich mein Dreibeinstativ auf und packe meinen Nodalpunktadapter drauf. Dieser ist nötig, damit die Aufnahmen ohne Parallaxenfehler aufgenommen werden können bzw. damit die Kamera um den Nodalpunkt gedreht wird. Ich setze hier den NodalNinja 5 ein.
Jetzt kommt meine Kamera drauf (Nikon D200 ohne BG) und das Ganze wird noch mit einer kleinen Wasserwaage ausgerichtet. Somit weist später mein Panorama einen geraden Horizont auf und kippt nicht links oder rechts ab.

Für das 360° Panorama benötige ich mit meinem Objektiv (Sigma 10-20 F4-5,6) bei Brennweite 10mm 8 Bilder (hochkant). Es ist zu beachten, dass eine Überlappung von ca. 25% von einem zum anderen Bild vorhanden sein sollten.
Ich muss noch erwähnen, dass ich hier im RAW-Format fotografiere. Somit habe ich später die Möglichkeiten, sämtliche Parameter wie Weißabgleich, Belichtung, etc. zu korrigieren.
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