Interview06.02.2012 / 08:28

“Von diesem Moment an habe ich nicht mehr aufgehört, ich wollte alles einfangen.” Im Gespräch mit Elizabeth Brooke

Zum Glück hat Martin mich vor einiger Zeit auf den Fotostream von Elizabeth Brooke aufmerksam gemacht. Die junge Fotografin zeigt dort verträumte, gefühlvolle und emotionale Bilder, die mich sofort berührt haben. Dass Elizabeth erst 15 Jahre alt ist, kann ich beim Betrachten ihrer Fotos und Konzepte kaum glauben. Grund genug, mehr über sie erfahren zu wollen.

Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview nimmst, Elizabeth! Stell Dich doch unseren LeserInnen zuerst einmal vor.

Mein Name ist Elizabeth Brooke, ich bin in Los Angeles, Kalifornien, geboren und aufgewachsen und gerade 15 geworden. Wenn ich nicht fotografiere, liebe ich es zu lesen, Musik zu hören, Zeit mit Freunden zu verbringen und ich mache Stabhochsprung. Außerdem backe ich gerne Nachspeisen.

Wann hast Du angefangen zu fotografieren? Hat Dich die Fotografie schon längere Zeit interessiert oder gab es einen speziellen Moment, der Dich dazu bewogen hat, mit dem Fotografieren zu beginnen?

Zum ersten Mal habe ich mit zwölf Jahren eine Kamera in die Hand genommen. Ich habe Fotografien schon immer geliebt, habe stundenlang die Fotoalben meiner Eltern angesehen. Ich glaube, ich habe einfach eines Tages entschieden, einen Versuch zu starten, als ich die Kamera daheim herumliegen sah. Von diesem Moment an habe ich nicht mehr aufgehört, ich wollte alles einfangen.

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browserFruits05.02.2012 / 10:54

browserFruits Februar #1

Liebe Leser, wir freuen uns erstens darüber, dass wir nun unser technisches Problem gelöst haben und Ihr wieder kommentieren könnt. Noch mehr aber freuen wir uns, dass wir Euch nun eine weitere Ausgabe der browserFuits vorlegen können. Habt Ihr einen Favoriten unter den Links?

Übrigens: wir sind gerade dabei, das Format der browserFruits neu zu bedenken – und zwar in alle Richtungen. Wenn Ihr also Vorschläge habt, immer her damit.

Foto Special



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deutschsprachig

• Bücher machen um jeden Preis? – Über die Finanzierung von Fotobüchern.

• Emerge zeigt die Diplomarbeit “Konvertieren” von Lia Darjes.

• Im Interview mit dem Handelsblatt spricht Direktor Werner Lippert über neue Trends in der Fotografie.

• Ein paar Zirkusbilder und ein Making of Video von Joe McNally.

• Über Peter Bialobrzeskis Triologie “Habitat”.

• Blogtimes stellt Ben Heine vor. Pencel vs. Camera.

• Beindruckende Architekturaufnahmen aus der TU Chemnitz.

• Bildpoeten nennt sich ein neues Hochzeitsfotografenportal. Die Fotos überzeugen.

• Über die Kodak No. 1. weiß Jeriko zu berichten.

• Die Zeit hat Bilder von Saul Leiter. Schöne Farbaufnahmen aus New York.

• Und Stern zeigt 10 Aufnahmen von Robert Capa.

• Britisches Gericht entscheidet: Ähnlichkeit von Bildmotiven ist ausreichend für Urheberrechtsverletzung.

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Artikel03.02.2012 / 07:59

Als Fotograf beim Castor-Transport

Dies ist ein Artikel von Chris Grodotzki und Ruben Neugebauer. Die beiden freien Fotografen und Fotojournalisten arbeiten schwerpunktmäßig zu sozialen und Umwelt-Themen und bloggen gemeinsam auf visual-rebellion.com.

Castor-Transport

126 Stunden Transportzeit, über 100 Blockade-Aktionen und 20.000 Polizeikräfte im Einsatz. Der Castor-Transport 2011 war der längste, der teuerste und sicherlich auch einer der härtesten – sowohl für Aktivisten und Polizisten, als auch für uns Fotojournalisten.

Als Teil eines Dokumentations-Projekts und mit Aufträgen verschiedener Medien und Umweltorganisationen in der Tasche, waren wir von Anfang an dabei und begleiteten die alljährlichen Proteste gegen den strahlenden Transport. Für uns als Fotografen bedeutete der Castor eine knappe Woche Schlafmangel und diverse nervige Polizeikontrollen, aber auch jede Menge tolle Motive, spannende Geschichten und viel Raum zum Experimentieren.

Hier unser „Reisebericht“ zum Ausnahmezustand im Wendland:

23. November – Gutes Timing

Castor-Transport

Wir wollten früh im Wendland sein. Um den Aufbau der Protest-Camps mitzubekommen, uns schon einmal einzurichten und erste Bilder liefern zu können, planten wir unsere Anreise bereits Wochen vorher auf diesen Mittwoch. Eine gute Entscheidung, wie sich nun herausstellt, denn während wir auf dem Weg ins Wendland sind, macht sich in Frankreich auch der Atommüll-Zug auf den Weg – einen Tag früher als angekündigt.

Wir sind gespannt! Nicht nur auf das, was der wendländische Protest dieses Jahr wohl wieder gegen den strahlenden Transport ins Feld schicken wird, sondern auch auf unser persönliches kleines Experiment: Wir wollen in den kommenden Tagen nicht, wie für Fotojournalisten üblich, allein, sondern im Team arbeiten. Das heißt nicht nur das Auto, sondern alles – Aufträge, Fotos, Copyright und Honorare – wird geteilt.

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Aktuelles

Link zu Sprung in die Freiheit

Sprung in die Freiheit

Das Bild Sprung in die Freiheit gehört zu den Ikonen der Fotogeschichte. Ich möchte die Geschichte hinter dem Bild erzählen. Denn denke ich an das geteilte Deutschland, dann habe ich dieses Foto im Kopf, das kurz nach dem Mauerbau entstand. Kein Bild des Mauerfalls ist so einprägsam gewesen. Ein Foto vom Anfang zeigt bereits das Ende.

02.02.2012 / 08:06 / 13 Kommentare
Link zu Poladarium 2013

Poladarium 2013

Im Adventskalender haben wir diesen tollen Polaroidkalender für 2012 bereits beworben und verlost. Wir sind froh, dass er auch 2013 wieder erscheinen wird. Und Ihr könnt dabei sein!

01.02.2012 / 16:51 / 13 Kommentare
Link zu Manipulationsphobie

Manipulationsphobie

Mit zugekniffenen Augen habe ich in den letzten Tagen mal genauer hingesehen und siehe da: Es gibt sie noch und zwar gar nicht wenige. Die Rede ist von Fotografen, die die fragwürdige Theorie verbreiten, Fotografie und Bildbearbeitung wären zwei komplett unterschiedliche Paar Stiefel, die überhaupt nicht zueinander passen. Und: Je mehr ein Foto bearbeitet würde, umso schlechter müsse der Fotograf sein. Denn wenn er fotografieren könnte, müsste er oder sie ja nicht so viel bearbeiten.

01.02.2012 / 08:50 / 60 Kommentare
Link zu Berlin 140°. Im Gespräch mit Frank Silberbach

Berlin 140°. Im Gespräch mit Frank Silberbach

Mir waren Frank Silberbachs schwarzweiße Panorama-Straßenszenen schon durch Ausstellungen bekannt, bevor ich ihn persönlich kennenlernte. Seine Bildkolumne „Berliner Blicke“, die 2004 bis 2008 wöchentlich in der Samstagsbeilage der Berliner Zeitung erschien, dürfte wohl auch dem einen oder anderen Berliner noch in Erinnerung sein.

31.01.2012 / 07:48 / 10 Kommentare
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