16. September 2019

Battle of the Year: BOTY

Das Battle of the Year, kurz BOTY, ist ein alljährlich stattfindender Breakdance-Wettbewerb. Ein Wettbewerb, der 1990 in der Breakdance-Szene von Hannover begann und sich über die Jahre zum internationalen Highlight der Szene entwickelte. Crews sowie einzelne B-Boys und B-Girls (Tänzer*innen) treten gegeneinander an wer dabei besser war, entscheidet eine Jury.

Am 19. Mai 2018 fand das nationale BOTY wieder in Hannover statt. Man betritt den Veranstaltungsort und in jedem Gang, in jedem Nebenraum wird getanzt. Es ist ein Event von und für die Szene, die meisten kennen sich untereinander. Das Persönliche gibt dem Ganzen seinen Flair, dennoch spürt man bei all dem Miteinander auch den Konkurrenzkampf.

Alle wollen zeigen, was sie können. Es geht viel darum, sich anzufeuern und um die Reaktionen der anderen. Breakdance kommt eben von der Straße – ob die Zuschauer*innen die Performances feiern, trägt viel zum Gesamtbild bei.

Garderobe

Breakdancer

Drei Männer dikutieren

Breakdancer

Moderator

Brille und Dokument

Bühne

Breakdancer

Zuschauer und Breakdancer

Tanzgruppenportrait

Breakdancer

Feiernde Menschen

Nackter Mann auf der Bühne

Dass ich bei diesem Wettbewerb Fotos machte, ergab sich spontan. Auf Facebook wurde mir die Veranstaltung vorgeschlagen. Der Veranstaltungsname BOTY kam mir vom Video Life is a Dance von Sebastian Linda bekannt vor. Unfassbar gute Inspiration! Somit beschloss ich: Da muss ich hin! Wenige E-Mails später hatte ich auch einen Backstagepass. Ich hatte mein Anliegen in der E-Mail geschildert und erwähnte, dass ich dabei war, eine Mappe anzulegen, mit der ich mich bald um einen Studienplatz im Fotojournalismus bewerben wolle.

Vor Ort konnte ich ungehindert machen, was ich wollte. Etwas ungewohnt war, dass noch ein Pressefotograf, ein Veranstaltungsfotograf sowie Filmemacher da waren. Ich glaube aber, wir schafften es gut, auf dem engen Raum alle unseren Platz zu finden. Die entstandenen Aufnahmen halfen mir dann tatsächlich, den Studienplatz für Fotojournalismus und Dokumentarfotografie zu erhalten – gerade beginnt das Studium.

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5 Kommentare

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  1. Sehr schöne Reportage. Was zunächst also gewöhnlicher Schnappschuss wirkt, transportiert auf gelungene Weise die Atmosphäre. Vor allem auch die Wahl für monochrome Aufnahmen nehmen uns mit in die Jugendkeller-Atmosphäre und sorgen in den Bildern trotz der nicht zu vermeidenden Unruhe für eine Konzentration auf die Akteure.