15. September 2019 Lesezeit: ~4 Minuten

browserfruits 37.2019

Ich habe das Wochenende im Schwarzwald verbracht. Vor Ort habe ich natürlich nicht nur die tolle Natur und leckeres Essen genossen, sondern auch gearbeitet und eine Kamera getestet. Um welche es geht, wisst Ihr vielleicht schon, wenn Ihr kwerfeldein auf Instagram folgt. Dort versuche ich, aktiver mehr von den Hintergründen des Magazins zu zeigen. Folgt mir gern!

 

Linktipps

• Eine weitere Fotolegende ist verstorben: Robert Frank starb am Montagabend im Alter von 94 Jahren. → ansehen

• Auf dieser Seite werden monumentale Bäume auf einer Karte gesammelt. Zu vielen finden sich auch bereits Fotos, sodass man die Seite eine tolle Möglichkeit ist, neue Fotolocations zu finden. → ansehen

• Ein interessanter Artikel von Zeit Online darüber, warum auf Instagram gerade junge Menschen mit Rollenklischees arbeiten. → ansehen

• In den letzten Tagen sind zwei Videos der öffentlich-rechtlichen YouTube-Kanäle WALULIS sowie STRG_F erschienen, die sich mit dem Thema Stockfotografie auseinandersetzen. Robert Kneschke ist selbst Stockfotograf und hat die Videos in seinem Blog kommentiert. → ansehen

• In seinem Bildband „Helden der Meere“ begleitet York Hovest Wissenschaftler*innen und Umweltaktivist*innen, die für den Schutz der Weltmeere kämpfen. Deutschlandfunk hat einen Hörbeitrag über seine Arbeit. → ansehen

• „Being Human“ ist eine großformatige Polaroidserie von William Wegman, in der Hunde Kleidung tragen und sich auch sonst sehr menschlich verhalten. → ansehen

• Wie wird man eigentlich Influencer*in? Amber Faust berichtet auf PetaPixel, wie sie von einer Familienfotografin plötzlich zur Influencerin wurde. → ansehen

• Lukas Berger hat Zirkusse auf der ganzen Welt portraitiert. Dann entdeckte er in einem alten Schlachthof in Tschechien eine Aufführung des Cirk La Putyka, die ihn fünf Stunden lang in ihren Bann zog. Ein Zirkus, der ohne Tiere und rote Nasen auskommt. → ansehen

• Eine Aufmunterung gefällig? Bored Panda zeigt die prämierten Fotos des Comedy Wildlife Photography Award 2019. → ansehen

 

Buchempfehlungen

„The Nature of Yosemite“ : Der Yosemite-Nationalpark gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe und beherbergt ein große Artenvielfalt, beeindruckenden Felsen aus Granit, Wasserfälle und klaren Bäche, sowie Haine von Riesenmammutbäumen. Das Buch von Robb Hirsch zeigt nicht nur Fotos, sondern versammelt auch über zehn Essays zum Thema. Es ist im Verlag Yosemite Conservancy erschienen und kostet 31,76 €.

„Wilder Norden“ : In Skandinavien offenbaren sich einige der spektakulärsten Naturwunder Europas. Fotografien – auch auf ausklappbaren Panoramaseiten – und informative Texte entführen in die schönsten Naturräume Skandinaviens, in Nationalparks und auf ferne Inseln, stellen Flora und Fauna vor und zeigen unberührte, schützenswerte Natur. Das Buch ist im Verlag Kunth erschienen und kostet 36 €.

 

Ausstellungen

Durch Mauern gehen
Zeit: 12. September 2019 – 19. Januar 2020
Ort: Gropius Bau, Niederkirchnerstr. 7, 10963 Berlin

Robert Frank: Unseen
Zeit: 13. September – 30. November 2019
Ort: C/O Berlin, Hardenbergstr. 22–24, 10623 Berlin

No Photos on the Dance Floor! Berlin 1989 – Today
Zeit: 13. September – 30. November 2019
Ort: C/O Berlin, Hardenbergstr. 22–24, 10623 Berlin

Italienbilder
Zeit: 15. September – 27. Oktober 2019
Ort: Projektraum Fotografie, Huckarder Straße 8–12, 44147 Dortmund

Gegenwarten in Deutschland
Zeit: 13. September 2019 – 12. Januar 2020
Ort: Technische Sammlungen der Stadt Dresden, Junghansstr. 1–3, 01277 Dresden

III. Akt Greifswald – 1. Sezene
Zeit: 13. September – 16. November 2019
Ort: Galerie für osteuropäische Fotografie, Galerie STP, Mühlenstr. 20, 17489 Greifswald

Norman Seeff: The Look of Sound
Zeit: 13. September 2019 – 8. März 2020
Ort: Museum für Angewandte Kunst Köln, An der Rechtschule, 50667 Köln

 

Drüben auf Instagram

@korbinianvogt – Mit Aktfotografien hat man es auf Instagram nicht leicht. Auch wenn man sie zensiert, kann Instagram jederzeit ohne Gründe den kompletten Account sperren. So ging es auch Korbinan Vogt, der nun einen neuen Account angelegt hat.

 

Videos

Ein Redakteur lädt ein Portrait von sich auf eine Stockseite und schaut, wo das Bild am Ende überall landet.

 

Wie kann man von Kunst leben? Reporterin Ariane besucht zwei junge Künstler, geht mit ihnen zur Vernissage und zur Kunstmesse und spricht mit Galerist*innen und Kunstkenner*innen.

 

Das Titelbild stammt von Sarah alias Fotografierende. Vielen Dank dafür!

Ähnliche Artikel

4 Kommentare

Schreib’ einen Kommentar

Netiquette: Bleib freundlich, konstruktiv und beim Thema des Artikels. Mehr dazu.

  1. Danke für die erste sonntägliche Lektüre. Weiß gar nicht, was ich früher morgens als erstes gemacht habe :)

    Zu dem Instagram Account, der – ich habe dunkle Erinnerungen – hier schon mal empfohlen wurde: Normalerweise sind das für mich echte Empfehlungen; diesmal nicht so. Mir fehlt das Gespür für das Besondere, für den Blick. In doppelter Hinsicht. Aus meiner Perspektive (Ich sehe nicht, was diese Fotos zeigenswert macht) und abhängig davon, auch aus der Perspektive der Bilder. Schöne Körper in Landschaft. Aufwendig hergestellt wahrscheinlich. Und eins wie das andere. Ich konsumiere das und vergesse. Und vielleicht gilt das nur für mich.

    Ich habe heute so einen Morgen, wo ich Lust hatte, mich dazu zu verhalten. Und ich überlege bei jedem Kommentar, den ich irgendwo schreibe, dass ich ihn besser nicht schreiben sollte, weil eh so viel Meinung in der Welt ist.

    • Danke Daniel, für den angenehm freundlichen Kommentar. Schön auch mal solche ehrlichen und nicht-pöbeligen Kommentare zu lesen.

      Ich denke, dass du volkommen recht hast, was die Bilder von Korbinian Vogt angeht. Noch dazu langweilt es mich nur super schlange, weiße Frauen unter 25 zu sehen.

      Ich finde auch nicht, dass die Körperformen auf allen Bildern gut zu der Landschaft passen, oder in Kombination irgendeinen Mehrwert ergeben würden.

      Trotzdem natürlich Danke fürs Teilen. Alleine für diese Gedankengänge hat es sich ja schon gelohnt.

    • Fred Herzog ist in der Tat in Deutschland wenig bekannt. Er war sicher neben Ernst Haas oder William Eggleston oder Saul Leiter einer der bedeutenden Pioniere der Farbfotografie und auch Streetfotografie.

      Herzogs Bildern fehlte vielleicht ein bisschen das besondere Extra. Haas‘ Bilder waren sehr dynamisch, mit viel Bewegungsunschärfe. Leiters Bilder sowieso quasi von einem ganz anderen Planeten. Fred Herzogs Bilder dagegen vielleicht ein bisschen zu „normal“? Auch fotografierte er nicht in New York, sondern in Vancouver, das liegt ein wenig abseits des allgemeinen Interesses.

      Einen würdigen Nachruf hat er dennoch verdient.