03. Februar 2016

Wie in Marmor geschlagen

Seit ich mich erinnern kann, inspirieren mich Skulpturen. Die Kälte, die von ihnen ausgeht und doch unglaublich anziehend ist. Betritt man die Glyptothek in München, liegt dort gerade zu Beginn der Barberinische Faun. Dieser Anblick rührt mich jedes Mal so sehr, dass ich die Schönheit, die von ihm ausgeht, fast nicht ertragen kann.

Eine Frau mit Kopfschmuck

Ein Mann mit einem seltsamen Kopfschmuck.

Eine Frau betet die Rosen an.

Eine Frau liegt auf dem Boden.

Eine Frau mit Heiligenschein.

Klippen, Bäume und Sand.

Eine Frau mit blonden Haar schaut in die Kamera.

Eine Frau mit Kopfschmuck und Körperbemalung.

Eine Frau betet.

Eine Frau hebt ihre Hand.

Ein Mann und Sterne

Eine Frau und ein strahlenden Kranz.

Eine Frau mit Sternenhimmel.

Eine Frau ohne Arme

Eine Frau mit langen Haaren schaut.

In meinen Bildern geht es unter anderem um dieses Gefühl. Die Portraitierten sind wie in Marmor geschlagen: Kalt und schön.

Wichtig in meiner Arbeit ist die händische Nachbereitung. Das gibt mir die Möglichkeit, in die Lichtstimmung und Farbgebung einzugreifen. Ich möchte einen eigenen Kosmos erschaffen, in dem urbaner Raum oder alltägliche Dinge vollkommen ausgeklammert sind.

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