Ein Zaun zieht sich durch eine verschneite Landschaft.
11. Dezember 2015

Michael Kenna: Japan

Michael Kenna gehört zu den renommiertesten Landschaftsfotografen und hat sich mit seinem stillen, zurückgenommenen Stil weltweit einen Namen gemacht. Beim Verlag Prestel hat Kenna vor Kurzem einen prächtigen Bildband mit dem Namen „Forms Of Japan“* publiziert, den wir Euch in der letzten Ausgabe der 5 Fotobücher des Monats bereits kurz vorgestellt haben.

Das hat natürlich seinen guten Grund: Auf über 300 Seiten zeigt Kenna satte 240 Aufnahmen Japans, konsequent minimal und nicht im entferntesten schablonenhaft langweilig. Und weil ich von seinem Projekt so begeistert bin, freue ich mich, heute eine kleine Auswahl an Fotos aus ebenjenem „Forms of Japan“ präsentieren zu können.

Vorbeiziehende Vögel, unscharf.

Eine Buddha-Statue vor dramatischen Wolken.

Blick durch ein Gitter auf viele Statuen.

Langzeitbelichtung eines Baumes im Schnee.

Blick auf einen großen Berg in der Ferne.

Ein Zaun schlängelt sich durch eine Schneelandschaft.

Ein Baum steht schräg in einer Schneelandschaft.

Ein Steg führt auf einen vereisten See.

In seinem Nachwort beschreibt der in England geborene Landschaftsfotograf seine Beziehung zum ostasiatischen Staat:

Japan ist ein Teil von mir. Wenn ich nicht dort bin, denke ich darüber nach, wann ich dorthin zurückkehren werde.

Über viele Jahre hinweg fotografierte Kenna das Land, das es ihm angetan hat und so führt er weiter aus, dass Japan für ihn ein „zuverlässiger Freund“ wurde, der „sanft verführerisch, gefährlich wild und hoffnungslos romantisch“ ist.

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8 Kommentare

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  1. Das ist wie skandinavische Architektur oder Design!
    Das tolle an solchen Bildern ist ja, dass man (ich) sich fragt: „so wenig auf dem Bild, das kann ich auch“… eben nicht; sowas muss man sehen und spüren.
    Tolle Bilder!