10. Mai 2013 Lesezeit: ~2 Minuten

Fotogenes Deutschland – Hamburger Hafen

In den bisherigen Artikeln der Serie „Fotogenenes Deutschland“ waren stets natürliche Landschaften zu bestaunen. Ich möchte Euch nun die Landschaft vor meiner Haustür präsentieren: Geprägt durch menschlichen Einfluss und die kontinuierliche Veränderung gleicht sie oftmals eher der Bühne eines Theaterstückes, bei dem es immer etwas Neues zu entdecken gibt – Willkommen im Hamburger Hafen.

Wie auch viele Landschaftsfotografen nutze ich meistens die frühen Morgen- bzw. Abendstunden, um das Treiben im Hamburger Hafen einzufangen. Wenn am Abend die Lichter des Hafens erleuchten und die Sonne hinter dem Horizont versinkt, herrschen oftmals malerische Lichtstimmungen, die einen ganz vergessen lassen, in einer Großstadt zu sein.

Die Kräne prägen das Gesamtbild des Hafens und machen ihn zu einem der umschlagreichsten Häfen der Welt. Tag und Nacht werden hier Kontainerschiffe beladen bzw. gelöscht. Für einen Fotografen ideal, denn es wird nie langweilig!

Durch die sehr gute Anbindung verschiedener Hafenteile mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (vor allem zu Wasser), lassen sich auch bei einem kurzen Städtebesuch innerhalb kürzester Zeit verschiedene Plätze anfahren, sodass kein Motiv auf der Strecke bleibt.

Beispielsweise das Gebäude Dockland mit dem gleichnamigen Fähranleger bildet nicht nur selbst ein spannendes Motiv, sondern auch die Möglichkeit, den Hafen von oben zu betrachten. Ein Blick, den ich immer wieder genieße und der mir schon etliche schöne Motive beschwert hat.

copyright Marcus Birkenfeld

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Bei einem leckeren Fischbrötchen kann man dann am Ende einer Tour den letzten Akt des Theaterstücks „Hamburger Hafen“ genießen und den Abend ausklingen lassen.

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36 Kommentare

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  1. Hey Markus, dass was du sagst kann ich nur bestätigen. Als ich vor knapp zwei Jahren im Urlaub in Hamburg war, gab es nichts faszinierenderes als den Hafen. Vor allem wenn alles hell erleuchtet ist!

  2. Hafen, ein Thema von schier unglaublicher Tiefe und Vielfältigkeit, welches trotz inflationärer Bilderschwemme immer noch spannende Ansichten zulässt. In diesem Fall ist das leider überhaupt nicht der Fall, die Bilder entwickeln sehr wenig Kraft, sind beliebig und hinterlassen keinen bleibenden Eindruck. Ein angerissene Episode, ohne Substanz. Schade, denn wer den Hamburger Hafen kennt, weiß in etwa welches Potential er entfalten kann.

  3. Tolle Serie und super Bilder. Der Hafen ist wirklich spannend und abwechslungsreich.
    Würde den Hafen auch gerne mal so sehen. Aber entweder bringe ich meistens zu wenig Zeit mit nach HH oder es regnet und stürmt…

  4. Die Serie „Fotogenes Deutschland“ ist eine konzeptionelle Grausamkeit. Eine Vorstellung gleicht der nächsten. In Summe erweckt sie den Eindruck, dass die Landschaften hier nur dann fotogen sind, wenn sie a) mit Langzeitbelichtung b) möglichst weitwinklig c) möglichst bei Sonnenauf- oder -untergang fotografiert und d) selbstverständlich in der Nachbearbeitung übersättigt werden bis an die Kitschgrenze oder darüber hinaus und mit weiteren dramatischen Effekten „aufgehübscht“ werden. Und über ganz Deutschland scheint permanent ein violett-rosa Himmel zu liegen.
    Die Kritik muss natürlich auch gegen die Fotografen gehen: Selbst urbane Landschaften wie der Hamburger Hafen hier, die nun wirklich eine Fülle von Möglichkeiten bieten, sich kreativ auszutoben, werden inzwischen in dieser „Ästhetik“sauce ertränkt. Das ist nichts weiter als eine unsägliche Gleichmacherei.
    Ja, ja, ich weiß: Jedem Tierchen sein Plaisirchen und jeder soll so fotografieren, wie er/sie es mag bla, bla, bla. Aber die eigentlichen Motive scheinen für viele Fotografen nur noch das Ausgangsmaterial für das sinnbefreite Ausprobieren irgendwo gelernter oder angelesener Aufnahme- und Bearbeitungstechniken zu sein. Mit eigener Kreativität, einem fotografischen Blick und einer überlegten Nach- und Bearbeitung hat das (abgesehen von vereinzelten Ausnahmen in den vorherigen Serien) nicht mehr viel zu tun. Da ist, so leid es mir tut dies so direkt sagen zu müssen, das heutige Portfolio das beste Beispiel: Unfassbar langweilig und beliebig in Auswahl und Zusammenstellung der Motive. Da geht die Frage wieder an die Redaktion? MUSS man so was zeigen? Warum? Was ist daran interessant? Nur das s/w-Bild ganz zum Schluss lässt erahnen, dass der Fotograf doch mehr und auch anders kann. Warum nicht mehr davon?

    Überhaupt, warum nicht mal einen ganz anderen Stil in dieser Serie zeigen? Warum z.B. nicht mal Makro-Aufnahmen wie in dem gestrigen, fotografisch fantastischen Beitrag? Auf jeden Fall sollte, wer auch immer die redaktionelle Verantwortung für diese Serie trägt, vor der Auswahl der nächsten Strecke mal die violett-rosa Brille abnehmen.

    • Daran werden sich die Geister wohl ewigs scheiden, es ist definitiv so, dass immer öfters die Bilder überwiegen, die sich meist durch starke Bearbeitung hervor tun. Aber meiner Meinung nach bemüht sich kwerfeldein wirklich, für beide Seiten genug Material zu bieten. Ganz ehrlich, ich mag diese Bilder, ich erkenne ja sofort, dass in echt das wohl ziemlich anders ausgesehen hat, aber ich finde es spannend wie es in der heutigen Zeit möglich ist bezaubernde Stimmungen noch schöner zu machen, auch wenn dabei die Realität etwas verloren geht.

      Es wird nie jeder Artikel alle ansprechen, so soll man doch einfach für sich das passende heraus picken und was einem nicht so passt den anderen überlassen. So zumindest stellt sich mir die angesprochene Thematik, welche ja angefangen von HDR bis zum kitschigen Sonnentuntergang überall omni präsent ist.

      • Es geht nicht nur darum, ob etwas „in Echt“ anders aussieht. Schließlich geht es in der Fotografie, gerade in der künstlerisch ambitionierten, ja auch nicht darum, die Welt 1:1 abzubilden. und ich bin überhaupt kein Feind von Bildbearbeitung. Aber woran sich die Geister nie scheiden werden ist die Tatsache, dass noch so tolle Effekte aus einem schlechten kein gutes Bild werden lassen. Und ich frage mich eben wirklich ob querfeldein zum Motto „Fotogenes Deutschland“ nichts anders einfällt als dieser Einheitsbrei und wem die Präsentation von langweiligen und schlechten Bildern etwas bringen soll.

        „Es wird nie jeder Artikel alle ansprechen, so soll man doch einfach für sich das passende heraus picken und was einem nicht so passt den anderen überlassen.“

        Nichts für ungut und bitte nicht persönlich nehmen, aber diese heutzutage weit verbreitete Einstellung, die Klappe zu halten, wenn einem etwas nicht passt, geht mir ganz allgemein unsagbar auf den Keks. Bei allem wichtigen subjektiven Empfinden gibt es in der Musik, der Literatur, der bildenden Kunst und auch in der konventionellen Fotografie etc. auch objektive Kriterien, nach denen sich etwas einordnen lässt. Und wenn diese Einordnung in den Bereich „Langeweile an Ästhetiksauce“ fällt, dann muss es auch erlaubt sein, dies zu sagen. Dies ist sogar umso wichtiger, je größer die Bilderflut wird, die heute auf uns einstürzt.

      • Dass er seine persönliche Sicht vertritt und nicht für die Menschheit spricht dürfte wirklich dem letzten Pedanten klar sein ;)

      • Hallo Martin Gommel, nein, ich habe nichts in meinem Kommentar vergessen. Ich finde(!) allerdings, dass Du Deine pc Schiene gerne exzessiv ausleben darfst, was Deine Artikel und Kommentare angeht, nur solltest Du nicht versuchen andere ins selbe Gleis zu pressen.
        Des Weiteren siehe den Kommentar von Marc.

    • VOLLE ZUSTIMMUNG!

      Ich hatte eigentlich gedacht, dass diese unsäglichen Bonbonfarben endlich passé wären. Und nicht gewagt zu kritisieren. Und richtig bemerkt, das SW-Bild zeigt mögliches Potential, nicht aber der unsägliche Kitsch. Technisch perfekt – aber Kitsch… Ich bin derzeit dabei den Dachboden für eine Komplettrenovierung auszuräumen. Dabei habe ich beim Sortieren auch in verschiedene Fotobände und dergleichen geschaut. Mit echten Dämmerungs-/Nachtaufnahmen in echten „blauen Stunden“ Anschauen mit Interesse, Freude, ohne dass einem die Augen tränen!

      Ralf

    • Hallo Martin,

      vielen Dank das du dich zu einem so langen Beitrag hast hinreißen lassen, der sich kritisch mit u.a. meinen Bildern auseinandersetzt. Das sich jemand wie du die Zeit nimmt, diese Zeilen zu schreiben, bedeutet auch im Umkehrschluss, dass du dich bewusst mit den Bildern auseinander gesetzt hast und dich in irgendeiner Form angesprochen fühltest. Bei der heutigen Anzahl an Bildern die wir alltäglich überall sehen auch irgendwie ein positiver Aspekt!

      Natürlich ist die Bildentwicklung immer wieder eine Gradwanderung – doch in erster Linie fotografiere ich für mich und mir müssen die Ergebnisse gefallen. Das vor Ort erlebte ist Teil meiner Bildentwicklung und fliest unumgänglich mit in die Bilder hinein – ich erhebe nicht den Anspruch hier dokumentarische Bilder zu präsentieren. Deine Meinung meine Bilder seien in Summe eine „unsägliche Gleichmacherei“ die dazu noch „unfassbar langweilig“ ist lasse ich einmal so im Raume stehen – dies kann ich ohne eine Begründung nicht wirklich nachvollziehen.

      Kritik ist das Beste was einem passieren kann – denn nur durch sie ist man in der Lage sich weiter zu entwickeln, die eigene Arbeit zu hinterfragen oder einfach aus einem anderen Licht zu betrachten – man gewinnt neue Perspektiven.
      In diesem Sinne nehme ich als Gastautor in diesem Magazin deine Kritik gerne zur Kenntnis.

      • „Deine Meinung meine Bilder seien in Summe eine „unsägliche Gleichmacherei“

        Das bezog sich auf die Serie „Fotogenes Deutschland“ in Gänze, nicht auf Deine Bilder, weil hier ein bestimmter Stil von Landschaftsfotografie durchgezogen wird, bei dem es, um es jetzt mal bewusst zu überspitzen, anscheinend egal ist, was für eine Landschaft zu sehen ist, Huptsache der Himmerl ist schön violett.

        Begründung zu „unfassbar langweilig“ in Kurzform.

        Die entscheidenden Bestandteile einer Fotografie sind 1. der Inhalt/das Motiv 2. die Komposition 3. die Bildgestaltung/Ausarbeitung
        Idealerweise unterstützen dabei 2+3 die 1. Bei abstrakten Motiven oder auch Architektur können 1+2 identisch sein.

        Dies vorausgesetzt ist das Aufmacherbild noch ganz ok. Hauptmotiv ist klar, Landungsbrücken. Prägnant im Vordergrund, Bildaufteilung ist ok, Bildaufbau geht schön in den Hintergrund, verleiht dem Bild eine gute Tiefe. Also formal alles akzeptabel. Nur leider langweilig, weil: Schon gefühlte 5.000 Mal aus exakt gleicher Perspektive irgendwo anders gesehen, typisisches Postkartenmotiv. Gestaltung = Langzeitbelichtung etc. Technisch gut umgesetzt, macht aber das Motiv, den eigentlichen Inhalt nicht spannender (ich füge hier gern eine „finde ich“) an.

        Doch dann schreibst Du „Beispielsweise das Gebäude Dockland mit dem gleichnamigen Fähranleger bildet nicht nur selbst ein spannendes Motiv,..“

        und was kommt da an Bildern? Zunächst eines auf dem man vor allem Wasser sieht. Unten rechts ein Fähranleger irgendwie in die Ecke gequetscht oben links ein paar Kräne irgendwo in der ferne ein blassgelber Sonnenpunkt. Wo ist da die Sapnnung, der Inhalt, die Komposition? Was erzählt diese Bild? Welche berückende Einsicht in unbekannte Landschaften gibt es dem Betrachter?

        Danach: Ein Bild, dass uns rechts Holzpfähle zeigt, dann folgt knapp im Mittelgrund verschämt das Gebäude, das vielleicht das Hauptmotiv sein soll (?) und im Hintergrund? Kräne! Natürlich auch eine Langzeitbelichtung. Was soll uns dieses Bild sagen? Es ist so vollkommen unentschieden in dem, was es zeigt.

        Im nächsten Bild schon wieder Kräne, davor unmotivierte Lichtstreifen, weil es natürlich eine Langzeitbelichtung ist. Dann noch ein Containerschiff, vor Kränen.

        Du schreibst, Deine Bilder sollen vor allem dir gefallen. Klar, ok, das funktioniert, so lange man sie für sich behält. Wenn ich aber etwas nach außen präsentiere, hätte ich schon den Anspruch oder den Wunsch, dass meine Bilder andere unterhalten. Dafür muss ich aber mehr bieten als tausendmal gesehene Motive einer allseits bekannten Location. Und da reicht es, meiner Meinung nach nicht, diese nur durch eine bestimmte Aufnahmetechnik aufzupeppen.

        Das sw Bild ist dagegen im Vergleich ein Quantensprung in der Qualität. 1. Du greifst ein Detail heraus, weil Du bewusst den Reiz der Stahlskelette vor dem Himmel erkannt hast. Die Bearbeitung unterstützt in diesem Fall eindeutig die Komposition, in dem Du eben durch die sw Umwandlung das scherenschnittartige betont hast. Das Bild lässt dem Betrtachter dabei Raum für eigene Gedanken, ganz anders als die alles zeigenden Totalen. Wäre nicht die kleine Flagge rechts unten, wüsste man nicht, wo es entstanden ist und das ist auch völlig egal, denn das Motiv funktioniert ohne weitere Bezüge einfach nur für sich. Es ist vielleicht nicht neu, aber es ist reizvoll. Das ist einfach wirklich gut gelungen und ein Bild das man etwas länger betrachtet.

        Ich könnte auch noch ausführlicher begründen, aber ich möchte die ältere Dame von weiter unte nicht überfordern.

  5. Ich sehe es wie Martin Lehmann – diese Art der Fotografie sieht leider häufig zu sehr nach Effekthascherei aus. Glücklicherweise gibt es auf kwerfeldein auch genügend Ausnahmen.

    In letzter Zeit häufen sich in meiner Wahrnehmung allerdings die ideenlosen und unmotivierten Artikel, die einfach nur ein paar hübsche Bildchen zeigen und mehr nicht. Meine Anregung wäre, nicht mehr täglich zu veröffentlichen. Soll heißen: Mehr Qualität, weniger Quantität.

  6. Ich stimme auch Martin Lehmann zu.

    Das s/w Bild war für mich eine wirkliche Erholung, man hätte die Gewichtung umkehren sollen. Gerade als es anfing interessant zu werden, war der Beitrag leider zu Ende.
    Vielleicht beim nächsten Mal auch etwas mehr Zeit investieren.

  7. Bilder, die mir irgendwie bekannt vorkommen, technisch überreizt, mir fehlt hier die Spannung, das Individuelle. Warum nicht mal eine Detailaufnahme? Warum nicht die Geschichte einer Fotoreportage? Arbeiten im Hafen denn keine Menschen? etc. – dies als Gedankenanstoss.

    • Hallo Martin Lehmann!

      Ich überlege auch oft, ob man denn hier Kritik üben sollte. Es sollte ja konstruktiv sein.
      Deine Kritik teile ich. Ich habe lange überlegt, was hilfreich sein könnte.

      Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, es liegt daran, das man sich hier nicht entscheiden möchte/kann.

      Also von allem eine Prise, und jeden Tag einen Beitrag. Das ist eben nur so durchzuhalten.

      Dadurch leidet die Qualität.

      Das gilt auch für die reichlichen Textbeiträge in Interviewform, die Idee ist gut. Bloß es ist dann eben doch nicht gut gemacht.

      Der Wille und der Mut ist anerkennenswert.

      Grüße

  8. momentchen. der herr herausgeber gommel hat schon recht. ich finde, man kann kritik auch mit einer prise demut schreiben, ohne mit dem zeigefinger als rabulist zu posieren. der herr lehmann benutzt mir zu viel „ist so und so“, anstatt sich einwenig bescheidener auszudruecken. ich photographiere schon seit meiner kindheit (geb. 1932), aber leute mit so einem tonfall habe ich zu genüge erlebt. dass der herr herausgeber gommel da noch locker bleiben kann, obwohl die leistung seiner redaktion als „grausamkeit“ beschimpft wurde, imponiert mir umso mehr und wirkt weitaus professioneller als die groß angelegten kommentare (meine guete, wer soll das alles lesen?) von herrn lehmann.

    mit freundlichen grueßen
    wilhelmine weberus-damann

    • „man kann kritik auch mit einer prise demut schreiben“

      Klar, aber wovor sollte ich hier Demut zeigen. Man muss sich nicht immer gleich entschuldigend wegducken, weil man mal was etwas schärfer kritisiert.

  9. Demut?
    Betonen das es sich um die persönliche Sichtweise des Kritikers handelt?

    Fordert das dann auch bitte von denen ab die sich – des superlativen Duktus bedienend und auf wenige Worte reduzierend – positiv äußern.

    Macht keiner! Warum auch? Man las ja, was man lesen wollte, wohlwissend außer acht lassend, dass es sich hier um ebenso subjektive Äußerungen handelt.

    Wer ein „Awesome“ unbesehen akzeptiert, muss auch mit einem „Kackbild“ leben können und von derartigen Belanglosigkeiten ist die Kritik von Martin Lehmann soweit entfernt wie es nur irgend geht.

  10. Also ich finde die Rubrik „Fotogenes Deutschland“ nicht schlecht, denn unser Land bietet ja alles, was Fotograf(in) braucht, um die erwünschten Motive zu erhalten, seien es hohe Berge oder das Meer. Und wenn dann nach Gusto die Farbsättigung oder der Farbton geändert wird, ist es auch egal, wenn nicht der eigentliche Inhalt des Bildes verändert wird. In aller erster Linie mache (bearbeite) ich ein Bild, damit es MIR gefällt. Wenn dann andere meckern, dass es ihnen zu bunt oder kitschig ist, was soll´s. Das regt mich genauso wenig auf, wie ein Sack Reis, der gerade irgendwo in China umgefallen ist.
    Was mich hier aber an den Bildern etwas stört, sind Schwächen in der Bildgestaltung. Ich weiß ja nicht, wie lange der Marcus schon fotografiert, aber einige Fotografien sind nicht unbedingt der Hammer. Bei dem ersten teilt der leider abgeschnittene Turm das Bild, das zweite und das dritte sind in den Raum fotografiert, ohne dem Auge einen Bezugspunkt zu geben und das letzte ist dasselbe, als wenn ich einer Menschengruppe die Bäuche abschneide. Die anderen beiden Fotos gefallen mir gut. Aber das ist sekundär, Danke für den Bericht und Deine Mühe. Gruß aus Berlin Andreas

    • Guten Abend AndyW,
      ich fotografiere seit ca. 3 Jahren und entwickel mich selbtverständlich immer weiter – sowohl in der Bildgestaltung, im Equipment und in der Bildentwicklung am PC und bin mit Sicherheit noch nicht am Ende meiner Reise angekommen.

      Alle meine hier gezeigten Bilder sind übrigens keine HDR Aufnahmen, sondern lediglich Einzalaufnahmen – weil ich das nun mehrfach nun schon gelesen habe.

      Danke auch dir, für die kritische Auseinandersetzung mit meinen Bildern.

      Gruß
      Marcus

      • Danke Marcus. Ich habe mir auch einmal ein wenig Deine Bilder auf der Homepage angesehen. Kompliment! Wer für seine Stadt solch eine bildliche Werbung macht, toll.
        Sind wirklich schöne Bilder dabei. In Hamburg war ich bisher zweimal, aber wenn ich bald Rentner werde, sieht das anders aus :-)
        Gruß aus Berlin Andreas
        Ach, beim ersten Bild dachte ich auch, es ist HDR

  11. irgendwie bin ich jetzt doch beruhigt, dass es noch andere Leute gibt, die diesen Farbkitsch nicht mögen. Mir ist ziemlich schleierhaft, wieso du gerade diese Bilder für den kwerfeldein-Artikel ausgewählt hast. Auf deiner Homepage finden sich doch wirklich eine Reihe von ganz wunderbaren Bildernn.

    • Guten Abend difridi,
      die Bilder sind eine Auswahl von meiner Webseite die gemeinsam mit der Redaktion getroffen wurde. Das verbindene Merkmal der Bilder sind die Kräne, die Teil in jedem Bild sind.

      Es freut mich aber zu hören, dass du dir die Zeit genommen hast einen Blick auf meine Webseite zu werfen und dir einige meiner Bilder dort zusagen :D

      Gruß
      Marcus

  12. Was ist das für ein Lückenfüller? Diese Bilder sind eine Schande für Hamburg!
    Ich weiss selber das dieser Kommentar sinnlos ist. Meistens verkneife ich es mir auch, die Zeit ins Detail zu gehen ist mir zu schade und die Mühe die ein sinnvoller Kommentar macht wird wohl selten zu schätzen gewusst. Der Autor kann sich gern bei mir melden falls ihn meine Einschätzung interessiert.
    Wenn ihr mal wieder den Vogel abschiesst – muss es einfach raus.

    • Diese Bilder sind eine Schande für Hamburg!

      Naja, anderen hier scheinen sie zuzusagen, daher halte ich gleich so allumfassend zu urteilen für einen Schritt in die falsche Richtung und weniger konstruktiv. Nicht zu vergessen, ist es auch ein bisschen unverschämt.

    • „Der Autor kann sich gern bei mir melden falls ihn meine Einschätzung interessiert.“

      Der Autor dankt und überlässt es demn Kommentarschreiber hier weiter seine Meinung auszuführen.
      Im Zweifelsfall interessiert es den Autor allerdings nicht.

      Gruß
      Marcus

    • Deinen Kommentar finde ich doch sehr schroff. Warum eine Schande? Man sollte schon die passenden Argumente zur Hand haben, wenn man so etwas schreibt. Beruhige Dich mal und iss ein leckeres Fischbrötchen

  13. Marcus,

    mir gefallen Deine Hamburg Fotos sehr gut.

    Ich als Hamburger kenne die Motive, die Du abgelichtet hast und die Fotostandpunkte bestens.

    Besonders froh bin ich darüber, dass das Wasserschloß aus der Speicherstadt nicht dabei ist, denn da ist zur Dämmerung der Hot-Spot der Fotografen.

    Natürlich gibt es noch viel mehr Motive und Standpunkte vom Hafen, die für einen Nichthamburger nicht so einfach mit Bus, Bahn und Fähre zu erreichen sind.

    Der Artikel ist ja für die Hobbyfotografen gedacht, die die schönste Stadt der Welt besuchen und auch ein paar schicke Hafenfotos machen wollen und etwas Anregung brauchen bzw. suchen.

    Ich versteh die Meckerbüddel nicht, die hier ihren Unmut über unsägliche Gleichmacherei
    freien Lauf lassen.

    So nen schicken Himmel haben wir hier auch ;-)