03. Januar 2013 Lesezeit: ~3 Minuten

Leidenschaft: Retusche

Nachdem ich einige Zeit mit meinem Hobby „Modeln“ verbracht hatte, wollte ich unbedingt auf die andere Seite der Kamera wechseln und mich dem Fotografieren widmen. Anfang 2012 beschloß ich also zu fotografieren, merkte jedoch schnell, dass eine gute Kamera leider nicht so günstig ist und ich dafür erst noch Geld sparen müsste.

Um die Zeit aber effektiv zu nutzen, startete ich im März 2012 das Retuschieren. Über unzählige Videotutorials und sehr viel Üben fand ich relativ schnell Gefallen an der Sache und der bisherige Erfolg bestätigt meine Leidenschaft.

Meine Spezialgebiete sind die Bereiche Beauty und Fashion und hier vor allem die Hautretusche für High-End-Projekte. Für mich ist jedes Bild eine Art Kunstwerk und ich versuche, mich vom Bild inspirieren zu lassen, bevor ich starte. Zudem kommen natürlich noch andere Einflüsse wie Kundenwünsche oder angestrebte Looks, die mit in meine Arbeit einfließen.

Ich arbeite ausschließlich mit Photoshop und verwende hier alle notwendigen Techniken, die mich meinem Ziel näher bringen. Am meisten arbeite ich mit Dodge & Burn und verwende hier verschiedene Varianten.

Makellose Haut ist mir sehr wichtig. Es kommt natürlich auch auf die Qualität des Bildes an, aber im Idealfall sollten alle meine Arbeiten das Potential haben, in einem High-Class-Magazin oder als Werbeplakat gedruckt zu werden.

Fast jeder hat mal ein paar Pickel und Hautunreinheiten, die sicherlich nicht schlimm sind. Für die meisten Werbezwecke wird allerdings sehr viel Wert auf eine perfekte Haut gelegt, die trotzdem natürlich aussieht. Das setze ich bei meinen Arbeiten um. Auch, weil es mir persönlich so besser gefällt.

Dies lässt sich nicht mit dem Einsatz von Filtern erreichen, weshalb bei der Hautretusche die meiste Zeit benötigt wird. Wichtig ist mir allerdings auch, nicht alle „Störfaktoren“ zu beseitigen, da die Haut sonst zu plastisch und unecht wirkt.

Für eine gute Hautretusche – und auch Retusche im Allgemeinen – braucht man neben viel Übung und Geduld vielleicht auch mal den einen oder anderen guten Tipp, den man sich von den diversen DVDs am Markt holen kann. Eine konkrete Empfehlung für ein Videotutorial ist Natalia Taffarel – High End Retouching.

Da ich mittlerweile sechs Tage pro Woche 10 – 12 Stunden am Tag mit Bildbearbeitung beschäftigt bin, fehlt mir etwas die Zeit, mich verstärkt der Fotografie zu widmen. Ich arbeite mit Fotografen aus ganz Europa, Israel, Südafrika und den USA zusammen. Glücklicherweise ist die Anzahl der Anfragen und das Interesse an meiner Arbeit recht hoch.

Das Thema Fotografie ist für mich allerdings vorerst nur aufgeschoben. Sobald es die Zeit zulässt, werde ich mich diesem Bereich widmen und hier eigene Ideen realisieren.

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