15. November 2020 Lesezeit: ~3 Minuten

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Die letzten Tage standen bei uns unter dem Thema „Wege in die Fotografie“. Wir haben mit Expert*innen gesprochen, wie man heutzutage über eine Ausbildung, ein Studium, ein privates Institut oder den Quereinstieg in die Berufsfotografie kommt. Und wir haben das Thema noch nicht abgeschlossen: Kommentiert gern Eure Fragen unter die Artikel, damit wir sie in der abschließenden Diskussion aufgreifen können.

 

Linktipps

• Fair Isle ist die entlegenste bewohnte Insel Großbritanniens. Ein Mikrokosmos, der komplexer ist, als er auf den ersten Blick scheint. Eine Fotodokumentation von Xiomara Bender. → ansehen

• Der Deutschlandfunk Kultur hat einen Hörbeitrag mit Harald Hauswald, der den Alltag in der DDR dokumentierte und nach der Wende gemeinsam mit anderen die Agentur Ostkreuz gründete. → ansehen

• National Geographic hat eine schöne Vintage-Galerie mit Bildern aus dem Puerto Rico der 1920er Jahre. → ansehen

• Die armenische Fotografin Anahit Hayrapetian hat mit ihrer Kamera das Leben einer kleinen Welt festgehalten, die vielleicht gerade eben zerstört wurde. → ansehen

• Bored Panda zeigt 30 prämierte Fotos der International Photography Awards 2020. → ansehen

• Mit Schwarzweißbildern dokumentieren zwei Frauen die Situation von Gastronom*innen. „Wirte im Lockdown“ heißt ihre Ausstellung, die im Dezember gezeigt werden soll, in der Hoffnung, dass der Lockdown light dann wieder aufgehoben ist. → ansehen

• Die Bilder des Corona-Lockdowns aus dem Frühjahr sind schon jetzt historisch. Die Fotografen Jörg Gläscher und Tim Oehler zeigen das ausgestorbene Hamburg als coole Stadtlandschaft oder unheimlichen, bedrohlichen Ort. → ansehen

• Jeremy Snell hat junge Fischer am Volta-See in Ghana in sehr schönen, sensiblen Bildern portraitiert. → ansehen

• Betondschungel: Simon Phipps hat brutalistische Architekturen in Nordengland fotografiert. → ansehen

• Die polnische Fotografin Małgorzata Sajur betrachtet das Leben durch einen Spiegel. → ansehen

• Peter Bialobrzeski im Gespräch mit Jens Pepper. → ansehen

 

Buchempfehlungen

„Steve McCurry. Die Welt in meinen Augen“ ist eine Sammlung aus 100 noch nie veröffentlichten fotografischen Ikonen, die Steve McCurry selbst sorgfältig ausgewählt und zusammengestellt hat. Die Bilder geben einen tiefen Einblick in seine über 40 Jahre andauernde Karriere. Das Buch ist im Verlag Knesebeck erschienen und kostet 60 €.

„What Becomes a Legend Most“ : Eine Biografie über Richard Avedon, einen der bedeutendsten Fotograf*innen des 20. Jahrhunderts. Sie ist bisher leider nur auf Englisch im Verlag Harper erschienen. Das Buch kostet 26,95 €.

 

Ausstellungen

re:vue 2020 – virtuelle Ausstellung des MA-Studiengangs Photographic Studies der FH Dortmund
Zeit: 19. November um 19 Uhr

 

Drüben auf Instagram

@thefreakytable – Zaira Zarotti ist Stilllife- sowie Foodfotografin und ihre Bilder zeigen eine wunderbare Herbststimmung.

 

Videos

Wie oft warst Du schon frustriert, weil Dein letztes, großartiges Werk null Resonanz erzeugt hat? Patreon-CEO Jack Conte beschreibt, was das mit Trichtern zu tun hat.

 

Filter, Fake und nackte Haut – macht Instagram uns unglücklich?

 

Das Titelbild stammt von Jakub Balon. Vielen Dank!

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