30. Mai 2020

52 Wochen – Ergebnisse: Blumen und Blüten

Wie schön es ist, regelmäßig Blumen geschickt zu bekommen! In den letzten Tagen landeten in meinem Posteingang mehrere Blumenbouquets, einzelne Blüten und schön wilde Wiesen. Vielen Dank dafür! Natürlich dienten die Bilder nicht dazu, mir eine Freude zu machen, sondern waren das Ergebnis der letzten Wochendaufgabe mit dem Titel: Blumen und Blüten.

Dass nicht nur ich mich über Blumen freue, zeigt die große Zahl der Einreichungen. Über 80 Fotos haben mich erreicht oder wurden mit dem Hashtag #kwerfeldein52 markiert. Im Folgenden findet Ihr eine kleine, wunderbar farbenfrohe Auswahl. Viel Freude damit!

Rose verwischt

© Johannes Wittmann

Auf dem Bild ist eine vertrocknete Rose, aufgenommen mit 4 s Belichtungszeit und unter langsamem Bewegen der Kamera. Mir gefällt, dass die Rose auf dem Bild gar nicht mehr vetrocknet, alt oder verdorrt wirkt, sondern eine frische und grazile Dynamik entsteht.

Blüte verfremdet

© Walter Griese

Spontan hatte ich beim Thema „Blumen und Blüten“ eher konventionelle Blumenbilder vor Augen. Gleichzeitig war mir klar, dass das nicht mein gewünschter Ansatz sein sollte. Das als Grundlage für meinen Beitrag dienende Foto ist eines von mehreren, die ich zu diesem Zweck in meinem Garten aufgenommen habe. Letztlich habe ich mich für dieses entschieden und begonnen, damit zu „spielen“ und zu experimentieren. Heraus kam eine abstrakte Umsetzung.

Blumen

© Willi Krug

Blumen werfen einen Schatten

© Elsa Barthel

Blüte

© Martin Busch

Mohnblumen

© Eric Mazath

Wassertropen auf Gras

© Kenneth Bochnik

Mohnblumen

© Dierk Topp

Blüte

© Sabrina Caliskan

Nächsten Montag gibt es ein neues Thema als Herausforderung. Bis dahin könnt Ihr noch am aktuellen Thema Silhouetten teilnehmen. Seid gespannt und verratet uns noch kurz, welches Bild dieses Mal Euer persönlicher Favorit ist.

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15 Kommentare

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  1. Das Bild von Sonia Eppel ist mein Favorit. Aber, ich denke, Kinderbilder gehören einfach nicht ins Netz. Ein Kind hat sein Recht auf das eigene Bild.
    In diesem Zusammenhang möchte ich die Seite https://www.keine-kinderfotos.de Und das betrifft nicht nur das social web.

    Werde in Kürze auch einen Artikel darüber machen. Man hätte das Kind z.B. von der Rückseite zeigen können, es wäre ebenso ein schönes Bild geworden.

    • Mit dieser Argumentation dürften aber auch keine Tierbilder ins Netz! Im Gegensatz zu Säuglingen haben Primaten durchaus ein Selbstbewusstsein! Gerade bei diesem schönen Bild, das auch mir sehr gut gefällt, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass es auch dem Kind gefällt. Kinder haben schon sehr früh eine Meinung. Es gäbe wichtigere Sachen, die nicht ins Netz sollten.

  2. es sind viele sehr kreative und wunderschöne Bilder dabei.
    Mein Favorit ist das Bild von Sonia Epple. Es erzählt eine ganze Geschichte in diesem einen Bild, wie das Kind die Blumen gepflückt hat und der Oma schenkt. Das haben wir doch sicher alle früher auch gemacht. Solche Szene erzeugt wohl bei den meisten Betrachtern ein sehr schönes Gefühl für dieses Kind und verletzt damit doch kaum die Rechte des Kindes, im Gegensatz zu Streetfotos, in denen die Menschen ungefragt fotografiert und veröffentlicht werden. Meiner Tochter hat es immer sehr viel Spass gemacht, wenn ich sie fotografiert habe.
    Auch das Bild von Katja Kemnitz gehört zu meinen großen Favoriten,
    und auch das sehr kreative und schöne Bild von Ute Hartung, hartungute.

    • Moin Dierk.
      Doch, genau das sehe ich anders. Ich selbst habe sehr viel Kinderportraits gemacht und damit sogar eine Ausstellung. Aber aus dem Netz bleiben sie raus. Was hat das Kind davon, im world wide web sichtbar zu sein? Es gibt zu viele Idioten unterwegs. Für die ist das Internet wie ein Katalog. Und Gesichtserkennung macht es deutlich einfacher.

      Aus dem Netz kann man kein Bild mehr löschen.
      In einem Fall habe ich selbst ein Kinderbild, von mir gemacht, für einen Artikel (Kind ist nicht mit dem Gesicht zu sehen) bei einer Testsuche dreimal auf betrügerischen Seiten gefunden. Und das war noch nicht mal das Dark Net.

      Ich denke, wir müssen da wirklich umdenken lernen und eben das Recht eines Kindes akzeptieren, dass es erst im Netz gezeigt wird, wenn es eigenverantwortlich darüber entscheiden kann. Das Bild von Linsenkinder ist eigentlich ein Beispiel, wie es anders gehen kann.

      • das geht jetzt etwas OT
        ich verstehe deine Argumente, Kai, besonders, nachdem ich deinen Bericht über den „Kinderschutz“ Barnevernet in Norwegen mit gruseln gelesen habe!! Aber du zeigst auf deiner Seite auch erkennbare Kinder.
        Ich denke auch an die vielen Kinder, die jetzt z.B. in den Berichten über Kita Schließungen zu sehen sind, die haben dem natürlich auch nicht selbst zugestimmt.

        zurück zu den Blumen:
        ich möchte auch noch das sehr kreative Bild von Roland Mühler besonders hervor heben!

    • Lieber Dierk, Dankeschön für Dein Lob! Ich komme eigentlich vom Textildesign und beschäftige mich erst seit 2 Jahren mit der Fotografie, deswegen vielleicht auch die Kombination. Herzliche Grüße! Ute Hartung

      • Monika Keller-Romig hatte ihr Bild bereits in einem Kommentar verlinkt. Schon bei dieser Gelegenheit fand ich das Bild, vielleicht auch in Kombination mit dem Kommentartext, beeindruckend. Auch nachdem es jetzt zusammen mit einer Vielzahl guter, ausdrucksstarker Bilder zu sehen ist bleibt es mein Favorit.

    • P.S.
      „Ins Netz“, also in unsere Welt, gehören Bilder von Männern und Frauen, Schwarzen und Weißen, Dicken und Dünnen, Reichen und Armen, Glücklichen und Verzweifelten, Arbeitenden und Arbeitslosen, Kranken und Gesunden, Introvertierten und Extrovertierten, Erwachsenen und auch von Kindern.

  3. Wow, alles sehr kreative, stimmige, wunderschöne Fotos. Kann mich nicht für ein Bild als „das Beste“ entscheiden. Für mich sind alle Gewinner! Da sieht man wieder mal die Vielfallt der Fotografie, die mich so begeistert. Schade, dass mein Foto es dieses Mal nicht in die Auswahl geschafft hat. Bleib aber dran und freue mich schon auf Montag und die neue Aufgabe! Wünsche euch allen schöne Pfingsten und eine ruhige Hand beim fotografieren! L.G. Aeschi!

  4. Wirklich gut gefällt mir die Aufnahmen von Eric Mazath.
    Wenn ich das richtig interpretiere, sieht man da ja sogar Regentropfen.
    Also ein Schlechtwetter-Blumenbild. Das zählt dann sicherlich zu den Ausnahmen
    in dem Sektor. Klasse!

    • Hallo Dirk,
      danke für die positive Rückmeldung. Ja, es kam eine kleine Schauer vorbei. Für mehr hat es für die Pflanzen nicht gereicht. Aber für das Bild war es ideal.

    • Vielen, vielen Dank für diesen Kommentar, den ich leider eben erst zufällig entdeckt habe – habe mich riesig gefreut darüber. Schönen Abend noch und (hofffentlich) viel Spaß mit den Symetrien !!