Portrait mit Folie
01. April 2020

Adi Putra jagt seinen nostalgischen Träumen nach

Adi Putras Bilder, die seiner Liebe zu Kino und Musik entspringen, sind oft von einem jenseitigen und filmischen Unterton geprägt. Seine visuellen Ausdrücke sind ein Versuch, ein Reich zu schaffen, das gleichzeitig in der Vorstellung und in der Realität existiert. Er spielt dabei mit dem Gefühl, das sich aus seiner eigenen Intuition ergibt, wenn es darum geht, eine ursprünglich nur flüchtige Vision zu verwirklichen.

Derzeit lebt und arbeitet Adi Putra in Tokio als freiberuflicher Fotograf und macht Videos. Seine Fotografien entstehen normalerweise ziemlich spontan, sofern nicht ein Projekt für Kund*innen etwas anderes verlangt. Er folgt gern einer gewissen nostalgischen Sehnsucht und tastet sich dabei intuitiv vorwärts.

Wenn Du nur in Deiner Vergangenheit lebst, kann es sein, dass Du die Realität vergisst. Manche werden meinen: „Blicke doch nicht zurück. Lass die Vergangenheit sein.“ Doch vielleicht ist es Deine Freude und Inspiration, Dich an die Dinge zu erinnern, die für immer vergangen scheinen. Vielleicht ist es Dein nostalgischer Traum.

Portrait Doppelbelichtung mit Folie

PortraitPortrait Doppelbelichtung

Portrait

Portrait

PortraitPortrait

Portrait

Akt in einer Steinwüste

Portrait mit DiskokugelPortrait

Portrait

Portrait vor einer Wand voller ausgestopfter Vögel

PortraitMensch liegt in einer Blumenwiese

Portrait durch eine Blume

Portrait und Vogel Doppelbelichtung

Frau steht im WasserFrau steht vor Meer

Person in der Wüste

Mehrfachbelichtung Person in der Landschaft

Person vor hell-dunkel-geteilter WandPortrait

Mensch sitzt im Gegenlicht

Doppelbelichtung Person

Person vor einer Säule in der WüstePersonen stehen im Kreis in der Landschaft

Portrait Doppelbelichtung

PortraitPortrait

Portrait vor einer Steinformation

Adi Putra wurde 1989 in Indonesien geboren. Das Filmemachen war seine Leidenschaft, weshalb er im Alter von 19 Jahren nach Amerika zog, um an der University of Southern California Film- und Fernsehproduktion zu studieren. Einen anständigen Film zu drehen ist allerdings teuer und mit viel Planungsarbeit verbunden.

Zumindest galt das für seine filmischen Visionen, sodass es für ihn schwer war, sein Studium und die Arbeit mit der knappen Zeit für persönliche Projekte in Einklang zu bringen. So versuchte er zunächst, seinen kreativen Ideen in Einzelbildern Ausdruck zu verleihen.

Seine Beziehung zur Fotografie entwickelte sich autodidaktisch, er suchte sich alte Kameras auf Flohmärkten. Zuerst nutzte er die Fotografie nur als ein Werkzeug der Selbsterkundung, um zu lernen und seine eigene künstlerische Ausdrucksweise zu verfeinern. Er verliebte sich dabei in das Medium und so wurde die Fotografie zu einer obsessiven Leidenschaft, der er seitdem folgt. Adi Putras Arbeiten findet Ihr auf seiner Webseite oder auf Instagram.

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6 Kommentare

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  1. Ja, es gibt nicht ohne den Grund die Bildsprache. Und manchmal ist die Bildsprache einfach nicht die, die man versteht oder verstehen will. Ich habe mir die Bilder jetzt einige Male angeschaut, aber meine Augen bleiben einfach nicht haften.