Eine Collage aus vier Crowdfunding Projekten.
19. Februar 2018 Lesezeit: ~2 Minuten

Fotografische Crowdfunding-Projekte #1, 2018

Es ist schon eine Weile her, seit wir Euch aktuelle fotografische Crowdfunding-Projekte vorgestellt haben. Aber natürlich hat sich auch im neuen Jahr etwas getan, sodass Indiegogo und Kickstarter mit neuen, frischen Ideen gefüllt wurden.

In diesem Beitrag stellen wir Euch revolutionäre Objektivdeckel vor, haben etwas für alle Fans der analogen und vor allem Großformattechnik und sogar eine neue Drohne ist mit dabei.

 

Flexible Objektivdeckel, auf zwei Objektiven, die mit Wassertropfen bedeckt sind.

Kuvrd – Der universale Objektivdeckel

Wer kennt das Problem nicht? Ständig verschwinden die Objektivdeckel und die damit einhergehende Suche nach einem Ersatz in passender Größe beginnt. Mit einem universalen Objektivdeckel will die Firma Kuvrd uns das Leben nun einfacher machen. Dabei kann man gar nicht wirklich von „Deckel“ sprechen, denn bei Kuvrds Variante handelt es sich eher um eine flexible Silikonhaube.

Das Material schmiegt sich um das Objektiv und kann sich jeder Filtergröße anpassen. Außerdem werden Eure Objektive mit dem Kuvrd-Objektivdeckel vor Staub, Spritzwasser, Stößen und Kratzern geschützt. Kuvrd kann vorn und hinten auf dem Objektiv angebracht werden und umhüllt damit kleinere Objektive komplett, was vor allem für den Transport in Rucksäcken ideal ist.

Der Kuvrd-Objektivdeckel wurde bereits im Januar komplett finanziert und befindet sich auf Indiegogo in der „In Demand“-Phase, in der er weiterhin vorbestellt werden kann. Ein Objektivdeckel kostet umgerechnet etwa 25 €, Ihr könnt aber auch direkt fünf Stück vorbestellen und bezahlt in diesem Fall nur etwa 66 € insgesamt. Geliefert wird Kuvrd voraussichtlich im März 2018.

 

Eine Kamera, die auf einem Holzgestell befestigt ist und Negative abfotografiert.

CamScan

Ihr habt sicherlich schon einmal davon gehört, dass man Negative nicht nur mit einem Scanner mit Durchlichteinheit, sondern auch mit einer Digitalkamera „einscannen“ kann. Die letztere Variante verlangt allerdings etwas Geschick, einen stabilen Aufbau und ist außerdem fehleranfälliger.

Mit „CamScan“ soll das Abfotografieren von Negativen aber zu einem Kinderspiel werden: Der Holzaufbau behält immer den gleichen Abstand zwischen Negativ und Kamera, damit Ihr Euch nicht mehr ständig um das korrekte Scharfstellen kümmern müsst und bringt wahlweise eine LED-Lichtquelle mit, Ihr könnt aber auch mit vorhandenem Licht arbeiten. Bisher lassen sich mit CamScan 35-mm-Film sowie 120er Rollfilm scannen.

Für lediglich 29 € könnt Ihr Euch die CamScan-Variante ohne LED-Licht sichern. Für die Variante mit LED-Lichtquelle werden insgesamt 69 € fällig. Die Kampagne endet am 24. Februar 2018 und hat derzeit nur etwa 13 % der nötigen Finanzierungssumme erreicht.

 

Drei Großformatkameras, die aufgereiht sind.

Chroma 4×5 Kamera

Steve Lloyd baut seit etwa 20 Jahren Kameras auf spezielle Wünsche hin und stellte irgendwann fest, dass es keine Großformatkamera gibt, die seinen eigenen Wünschen entspricht. Deshalb entwickelte Steve „Chroma“, eine technische Großformatkamera, die aus Acryl besteht und in verschiedenen Farben hergestellt werden kann.

Die Kamera ist so konzipiert, dass Bewegungen des Balgens besonders einfach durchgeführt werden können, ohne andere Einstellungen zu verändern. Dadurch soll auch Unerfahrenen ein einfacher Zugang zur Großformatfotografie gegeben werden. Alle abnehmbaren Teile auf der Rückseite werden mit Magneten befestigt, um so wenige verschließbare Teile wie möglich an der Kamera zu haben. Anfangs werdet Ihr mit Chroma ausschließlich auf 4×5-Film fotografieren können, Steve arbeitet aber bereits an Rückteilen für 120er Rollfilm und 4×5-Nassplatten.

Wenn Ihr Euch eine Chroma-Kamera sichern wollt, könnt Ihr das in der Kickstarter-Kampagne für umgerechnet 282 € tun. Die Kampagne hat fast das Doppelte ihrer nötigen Finanzierungssumme eingenommen und endet am 11. März 2018. Die Kamera wird voraussichtlich im November 2018 ausgeliefert.

 

Fun Drone

Die Drohne „Fun Drone“ ist eine extra kleine und vor allem flache Drohne der chinesischen Firma FeiChi Tech, die lediglich 300 g wiegt. Die Drohne kann stabilisierte HD-Videos aufzeichnen und Bilder mit 8 MP Größe fotografieren. Die Rotoren der Drohne werden von Käfigen geschützt, was es den Nutzer*innen erlaubt, den Multikopter aus der Hand heraus starten zu lassen und sogar ganz einfach wieder aus der Luft „einzufangen“.

Steuern könnt Ihr die etwa 25 x 21 cm große Drohne über Euer Smartphone, auf das gleichzeitig auch die Bilder und Videos übertragen werden. Der Multikopter kann Euch außerdem selbstständig folgen und besitzt eine Flugzeit von etwa 12 Minuten pro Akkuladung.

Fun Drone wurde auf Indiegogo bereits komplett finanziert und befindet sich in der „In Demand“-Phase, in der sie weiterhin bestellt werden kann. Für eine Drohne müsst Ihr umgerechnet etwa 130 € bezahlen und die Geräte werden laut Hersteller seit dem 20. Januar 2018 verschickt.

Ihr habt noch weitere interessante Projekte gefunden, die hier nicht vorgestellt wurden? Erzählt uns gern in den Kommentaren davon.

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