Vertrocknete Pflanzen liegen auf schwarzem Hintergrund.
07. Februar 2017

Noch nicht ganz dunkel – Requiem für das Klima

Der Klimawandel ist die größte ökologische, ökonomische und soziale Herausforderung, mit der wir uns konfrontiert sehen. Du kannst sie nicht erkennen, wenn Du aus Deinem Schlafzimmerfenster schaust. Ihre Auswirkungen sind oftmals nicht direkt spürbar, ebensowenig wie die Versuche, dagegen anzugehen.

Ich habe diese Serie begonnen, um Aufmerksamkeit auf die gefährlichen Konsequenzen des von Menschenhand gemachten Klimawandels und die Vernetzung von Mensch und Natur zu lenken. Während ich die Serie entwickelt habe, ist mir bewusst geworden, dass ich mich speziell meinen Gefühlen zum Thema Tod, Alter und Wiedergeburt genähert habe, indem ich Bilder vom Sterben unserer fragilen Umwelt kreiert habe.

Wir sind wie eine Gruppe Menschen in einem großen Boot, wir schaukeln zufrieden vor uns hin, machen Bilder auf dem Weg, nichts ahnend, dass unser Boot Stück für Stück auf einen gigantischen und tödlichen Fassfall zurasen wird. Pflanzen, Tiere und Insekten werden eintausend Mal schneller ausgerottet als es normal wäre und Wissenschaftler sprechen vom größten Massensterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier.

Vertrocknete Pflanzen liegen auf schwarzem Hintergrund.

Vertrocknete Pflanzen liegen auf schwarzem Hintergrund.

Vertrocknete Pflanzen liegen auf schwarzem Hintergrund.

Vertrocknete Pflanzen liegen auf schwarzem Hintergrund.

Vertrocknete Pflanzen liegen auf schwarzem Hintergrund.

Pflanzenstängel liegen auf schwarzem Hintergrund.

Vertrocknete Pflanzen liegen auf schwarzem Hintergrund.

Vertrocknete Pflanzen liegen auf schwarzem Hintergrund.

Vertrocknete Pflanzen liegen auf schwarzem Hintergrund.

Vertrocknete Pflanzen liegen auf schwarzem Hintergrund.

Die Uhr tickt und wir müssen jetzt handeln.

Dieser Artikel wurde für Euch von Anne Henning aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt.

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12 Kommentare

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  1. Das finde ich gelinde gesagt etwas schlicht, nach dem Motto: ich mein’s doch nur gut. Verwelkte Blumen mit dem derzeit so beliebten stark angehobenen lokalen Kontrast und wenig spannend mittig platziert sollen alle die das lesen zum Handeln bringen? Sind diese Blumen bereits Opfer des Klimawandels oder nur Symbole dafür? Was soll ich tun? Nachdenken? Gut, mach ich.

    Gruß
    Karlheinz

  2. Sehr schöne Bilder, die ich mir auch in Großformat gut vorstellen könnte, vorausgesetzt die Bilder sind hochauflösend. Sie erinnern mich an Stillleben alter Meister (Willem van Aelst, Rembrandt oder Jacob van Walscapelle), die Ästhetik der Natur, die Vergänglichkeit des Seins. Und wer hat da nochmal diese Ultralangzeitbleichtungen von den Tulpen gemacht… ?

    Meines Erachtens hat Tine Popper durchaus ein Feingefühl für Komposition, Licht und Farbe. Es lohnt auch ein Blick auf ihre Website. Der Instagram-Link funktioniert bei mir leider nicht.

    Sicherlich war da vermutlich auch ein gutes Stück Photoshop mit am Werke. Aber was zählt ist in diesem Fall das Gesamtwerk, der Ausdruck und die ausgelösten Emotionen.
    Klappt sicherlich nicht immer und bei jedem. ;o)

  3. Ich kann den Klimawandel nicht erkennen, wenn ich aus meinem Schlafzimmerfenster schaue.

    Der Blick auf verwelkte Blumensträuße aus der Biotonne hilft mir da aber nur bedingt weiter.

    Für meinen Geschmack sind die Bilder etwas zu dunkel geraten. Selbst wenn ich annehme, dass damit eine düstere Stimmung erzeugt werden soll, ist das für mich etwas zu viel des Guten. Die mittige Komposition finde ich passend, es soll ja mit Absicht trist und nachdenklich wirken. Mehr Zack! und Bäng! wäre da kontraproduktiv.

  4. Ich finde die Fotos von einem rein ästhetischen Blickwinkel aus betrachtet durchaus interessant. Der direkte Bezug zum Klimawandel erschließt sich mir allerdings nicht.

  5. Ich finde die Bilder klasse, auch das Düstere. Thema Klimawandel – Da kann ich nur sagen: Alles, und damit meine ich auch jede Kunstform, was auf den drastischen Klimawandel hinweist, ist gut und wertvoll. Es ist erschreckend, wie belanglos sogar in der aktuellen Weltpolitik damit umgegangen wird. Geld regiert halt die Welt. Der Letzte macht das Licht aus.

  6. Die Meinung des Autors zu seinem Werk ist völlig uninterressant. Das Werk muss die Aussage machen, nicht der Klappentext. Diese Trivialität scheint noch nicht überall angekommen zu sein.