01. Mai 2016 Lesezeit: ~6 Minuten

browserfruits 17.2016

Gestern haben wir endlich alle Überraschungsboxen verpackt! Mitte der Woche können sie nun auf die Reise zu Euch gehen. Gleichzeitig arbeiten wir auch weiter an der nächsten Box, also nicht traurig sein, falls Ihr keine der ersten 70 mehr bekommen habt. Und nun viel Spaß mit den browserfruits.

 

Grüne kaputte Schreibmaschine.

Linktipps

• Die neue Leica M-D ist eine Digitalkamera ohne Display. Ob das sinnvoll ist, können wir Euch nicht sagen, aber im Artikel auf Fotointern erfahrt Ihr, was sie sonst noch kann. → ansehen

• Diese Karte vergleicht das Berlin des Jahres 1928 mit seinem heutigen Zustand anhand von Luftbildaufnahmen. → ansehen

• Ihr mögt Ellen von Unwerth und habt Euch auch schon immer gefragt, wie sie diesen Unschärfeeffekt und die echt wirkenden Mimiken ihrer Modelle aufs Bild bannt? Hier wird es erklärt. → ansehen

• Andreas Jorns hat darüber philosophiert, ob es eigentlich erstrebenswert ist, den Weg in die inneren Reihen dieser „Foto-Szene“ zu finden. Und was das mit Motivation und Kunst zu tun hat. → ansehen

• Ein kleines Interview mit dem malaysischen Landschaftsfotografen Daniel Tjongari, der mit Schwarzweißaufnahmen beeindruckt. Entdeckt auf Monovisions. → ansehen

• Laura Zalenga hat durch ein altes Kaleidoskop ihre Bilder betrachtet und heraus kam eine tolle Fotoserie, die Ignant zeigt. → ansehen

• Es ist nie zu spät, aber anscheinend auch nie zu früh. Der 6-jährige Hawkeye Huey veröffentlicht sein erstes Fotobuch. → ansehen

• Zufällig entdeckt ein Fotograf, dass seine Bilder jahrelang hundertfach nach Ablauf der vereinbarten Nutzungsdauer eingesetzt wurden. Der Streitwert beläuft sich auf bis zu mehrere Millionen Euro, der Prozess könnte ein Präzedenzfall zum Urheberrecht im digitalen Zeitalter werden. → ansehen

• Aaron Sheldon hat mit seinem 4-jährigen Sohn ein Fotoprojekt gestartet, bei der Kleine im Astronautenanzug die Welt erkundet. Hintergrund ist, dass für Kinder jeder Tag neu und aufregend ist, es für sie immer etwas zu entdecken gibt. → ansehen

• Ein berührendes Interview mit Alina Rudya hat Eyeem. Sie wurde als Baby nach der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl evakuiert und kehrte nun als Fotografin zurück in ihre Heimat. → ansehen

• Weil der April zu kalt ist, helfen sich die Weinbauern mit Feuer. Das ist nicht nur nützlich für die Pflanzen, sondern sieht auch noch unglaublich aus. Die Süddeutsche Zeitung hat einen kleinen Bericht und Fotos. → ansehen

• Der Gründer des Impossible Project hat versucht, mit Fuji zu verhandeln, um den Trennbildfilm am Leben zu erhalten. Fuji lehnte zwar ab, aber es gibt immer noch Hoffnung. Warum das so ist, erfahrt Ihr auf Petapixel. → ansehen

• Das Erdbeben in Kumamoto und die zahlreichen Nachbeben seitdem haben dafür gesorgt, dass bei Sony Japan inzwischen die Produktion in einigen Werken, in denen unter anderem fotografische Produkte gefertigt werden, stillsteht. → ansehen

 

bildatlas der galaxienhello camel

Buchempfehlungen

„Bildatlas der Galaxien“ ist ein Buch für alle Astrofotografen. Es zeigt anhand von 300 herausragenden Aufnahmen von Amateurfotograf*innen die verschiedenen Galaxien. Dazu gibt es noch Erklärungen und aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse. Das Buch kostet 50 €.

„Hello Camel“ von Christoph Bangert beschäftigt sich mit der Absurdität des Krieges und ist eine Fortführung und Erweiterung der Gedanken und Kritik aus seinem preisgekrönten Buch „War Porn“. Das Buch kann auch über die Webseite des Fotografen bestellt werden und kostet 39,90 €. Am 9. Juni 2016 wird es zur Ausstellungseröffnung in Berlin vorgestellt.

 

Ausstellungen

hiepler, brunier: Ninety percent of everything
Zeit: 8. April – 14. Mai 2016
Ort: pavlov’s dog, Bergstraße 19, 10115 Berlin

Zimmer mit Aussicht
Zeit: 20. Februar — 14. Mai 2016
Ort: Kehrer Galerie, Potsdamer Straße 100, 10785 Berlin

Japan as a cultural triangle
Zeit: 4. März – 21. Mai 2016
Ort: Japanisches Kulturinstitut, Universitätsstraße 98, 50674 Köln

Das regionale Gedächtnis der Fotografie aus Braunschweig und Niedersachsen
Zeit: 3. März – 21. Mai 2016
Ort: Wissenschaftspark Gelsenkirchen, Munscheidstr. 14, 45886 Gelsenkirchen

Shirana Shahbazi – Group Show
Zeit: 12. März – 22. Mai 2016
Ort: Camera Austria, Lendkai 1, 8020 Graz

Mareike Foecking – Reality hung up so I called
Zeit: 12. Februar – 22. Mai 2016
Ort: NRW-Forum Düsseldorf, Ehrenhof 2, 40479 Düsseldorf

LOOP – Jörn Vanhöfen
Zeit: 31. Januar – 22. Mai 2016
Ort: Museum Haus Ludwig für Kunstausstellungen Saarlouis, Kaiser-Wilhelm-Straße 2, 66740 Saarlouis

Traum und Tristesse. Vom Leben in der Platte
Zeit: 29. Januar – 22. Mai 2016
Ort: Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Willy-Brandt-Allee 14, 53113 Bonn

Lela Ahmadzai: Die Unbeugsamen – Vier Frauen in Kabul
Zeit: 11. April – 25. Mai 2016
Ort: Michael-Horbach-Stiftung, Wormser Str. 23, 50677 Köln

Andrew Phelps – Higley & Haboob
Zeit: 8. April – 26. Mai 2016
Ort: Kunsthaus Raskolnikow e.V./Galerie, Böhmische Straße 34, 01099 Dresden

HEIN GORNY, New Objectivity and Industry
Zeit: 12. Februar – 27. Mai 2016
Ort: Collection Regard, Steinstraße 12, 10119 Berlin

 

© Terry Mclaughlin© Terry Mclaughlin
© Terry Mclaughlin© Terry Mclaughlin

Drüben auf Instagram

@asteryx – Terry Mclaughlin kommt über und unter der Erde ganz schön rum und schwingt sich auch mal in einen Helikopter, um spektakuläre Aufnahmen aus der Luft zu machen. Oder er lässt die Beine vom Dach eines Hochhauses baumeln, obwohl ihm in luftiger Höhe auch mulmig wird.

 

Seifenkistenrennen

Fotowettbewerbe

Auf der Flucht: Frauen und Migration

Der Martin-Lagois-Fotowettbewerb wurde 2008 vom Evangelischen Presseverband in Bayern e. V. ins Leben gerufen. Gesucht werden Fotoreportagen und Bilder, die die besondere Situation von weiblichen Geflüchteten dokumentieren. Im Vordergrund sollen die Herausforderungen stehen, die Frauen auf der Flucht, in Gemeinschaftsunterkünften und der neuen Umgebung meistern müssen. Das Preisgeld beträgt insgesamt 3.000 €, zudem ist eine Wanderausstellung geplant. Einsendeschluss ist der 31. Mai 2016.

 

Videos

Reuben Wu ist immer wieder für eine Überraschung gut. Für seine neuesten Werke war er mit einer 100-MP-Kamera von Phase One und einem Drohnenlicht unterwegs, um ohnehin schon außergewöhnliche Landschaften in ein neues Licht zu tauchen.

 

Nicholas La, Daniel Arnold und Rui Palha waren mit der neuen Leica M-D auf den Straßen von Porto unterwegs. Während man sie fotografieren sieht, sprechen sie darüber, was ihnen Fotografie bedeutet.
 

In der Kiste – das Titelbild stammt heute von unserer Redakteurin Anne Henning.

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