04. April 2015

El Hierro

Beim Gedanken an Urlaub auf einer kanarischen Insel sehen die meisten Fotografen vor ihrem inneren Auge wohl bunte Sonnenuntergänge, exotische grüne Natur und ein weites, blaues Meer. Susann Probst trotzt diesen Klischees und fotografierte auf El Hierro, der kleinsten der kanarischen Inseln in schwarzweiß mit harten Kontrasten. Der Insel wird sie damit vielleicht sogar gerechter.

Dichte Nebelschwaden und knorrige, vom Wind gezeichnete Bäume bestimmen im Februar noch die Landschaft. Selbst erste Blüten und zarte Knospen können nicht über den wilden Charakter der Vulkaninsel hinwegtäuschen. Zusammen mit ihrer Freundin Marina Jerkovich entdeckte sie diese rauhe Umgebung für zehn Tage. Susann selbst schreibt darüber:

Eine Insel aus Nebelschwaden, in denen man sich verliert. Geisterbräume von Flechten und Mosen bedeckt, Krähen ziehen ihre Kreise. Verlassene Häuser an steilen Straßen und das Meer, so weit und wild. Wind in Deinem Haar und salziger Nebel auf der Haut. Gehst nicht zurück, immer weiter hinein, ins Weiß. Wirst eins und verlierst Dich immer mehr, immer mehr.

Neblige Landschaft

Eine Frau zwischen blühenden Bäumen

Eine Frau in einem Zimmer. Licht fällt durch die Fensterscheiben auf die Wand.

Wellen

In eine Mauer geritzte Buchstaben.Tierknochen im Gras.

Wald.

Nebel über einer Schafsweide

Eine Frau neben einer großen BlüteBlüte

Straße im Nebel

Eine Frau am Fenster.

Ein Zaun der im Hintergrund den Blick auf ein Dorf freigibt.

Ein Rucksack voller Holz.

Eine Frau steht in einer Baumhöhle.

Felsiges Gelände im Nebel.

Eine Frau mit Decke und Wind in den Haaren.Eine Vase am Fenster.

Eine Frau zwischen Blüten.

Susann Probst ist Teil des Fotografenkollektivs Zimmer 117. Auf Facebook könnt Ihr dem Kollektiv auch folgen, ebenso wie der Fotografin selbst.

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