07. Oktober 2014

Jane Eyre – Eine Interpretation

Heute morgen habe ich Euch hinter die Kulissen meiner Serienerstellung von „J. E.“ blicken lassen und gezeigt, wieviel Herzblut, Gedanken, Ideen und auch Hilfe von Freunden und Bekannten sich dahinter verbergen. Nun darf ich Euch meine komplette Serie mit einer kurzen Zusammenfassung der Ereignisse des Romans „Jane Eyre“ von Charlotte Brontë hier vorstellen.

Jane Eyre, ein Waisenkind, wächst bei ihrer Tante auf, die sie stets spüren lässt, dass sie kein Teil der Familie ist. Janes leidenschaftlicher und direkter Charakter tragen zudem ihren Teil dazu bei, dass ihre Tante sie schließlich auf ein Internat schickt. Auch dort ist Jane eher eine Außenseiterin, ihre einzige Freundin Helen Burns stirbt an Tuberkulose.

Somit ist Jane wieder auf sich allein gestellt. Die Schuljahre vergehen und die junge Erwachsene Jane Eyre bleibt noch für einige Zeit als Lehrerin auf dem Internat, bis sie nach dem Weggang der Schulleiterin nichts mehr dort hält.

Sie gibt eine Annonce für eine Stelle als Gouvernante auf und findet wenig später auf dem Anwesen Thornfield Hall eine Anstellung. Der Hausherr Mr. Rochester erscheint Jane zunächst sonderbar und einige mysteriöse Ereignisse gehen vor sich.

Rechts sehen wir einen Baum und links steht ein Mädchen und schaut uns an.

Rechts schaut uns ein junges Mädchen an, jemand greift nach ihrem Haar.

Jemand im Nachthemd steht dort und wirkt leicht verwaschen.

Eine Frau steht im Dunkeln und schaut uns an.

Wir sehen die Rückenansicht eines Mädchens.

Eine Frau schaut uns an und blickt ein bisschen ernst.

Eine Frau liest ein Buch.

Eine Person in mehreren Aufnahmen laufen hintereinander her.

Nach einigem Hin und Her gesteht Mr. Rochester Jane seine Liebe und bittet sie, seine Frau zu werden. Jane wiligt überglücklich ein, doch eine Person aus der Vergangenheit von Mr. Rochester zerstört das Glück der beiden: Er ist bereits mit einer Kreolin verheiratet, die jedoch kurz nach der Heirat geisteskrank geworden ist und seither auf dem Dachboden von Thornfield Hall lebt.

Sie war auch diejenige, die für die nächtlichen Ereignisse verantwortlich ist. Mr. Rochester fleht Jane an, trotzdem mit ihm zu leben, doch Jane kann dies nicht mir ihren Grundsätzen vereinbaren und flieht heimlich von Thornfield Hall.

Nach einigen Tagen des Umherwanderns gelangt sie zu einem Haus und bricht dort auf der Türschwelle vor Erschöpfung zusammen. Die Bewohner des Hauses finden sie und beherbergen Jane für eine Weile bei sich, bis sie wieder zu Kräften kommt.

Es stellt sich heraus, dass es sich bei den Hausbesitzern um Janes Cousinen und ihren Cousin St. John Rivers handelt. Jane lebt zunächst einige Zeit auf deren Grundstück in einem eigenen kleinen Haus und arbeitet als Dorfschullehrerin.

Eine Frau in schwarzweiß schaut ins Nichts.

Eine Frau liest einem Mann etwas vor.

Wir sehen einen Mann und dirkt dahinter eine Frau.

Der Mann schaut uns an. Dahinter verbirgt sich eine Geisterfrau.

Ein unglückliches Hochzeitspaar.

Eine traurige Frau sitzt auf einem Stuhl und weint.

Eine Landschaft auf der einen Seite, sich berührende Hände auf der anderen Seite.

Eine Frau schaut zurück.

Eine Frau mit offenen Haar ist allein.

Eine kranke Frau wird von zwei anderen Frauen getragen.

Ein Mann und eine Frau beraten über eine kranke Frau.

Kurze Zeit später erbt Jane ein kleines Vermögen von einem im Ausland lebenden Onkel und teilt das Geld mit ihren wiedergefundenen Verwandten. Dies eröffnet St. John die Möglichkeit, als Missionar nach Indien zu gehen. Er bittet Jane, ihn zu begleiten und seine Frau zu werden.

Für Jane ist eine rein zweckmäßige Ehe ohne jegliche Gefühle unvorstellbar, doch setzt St. John sie so unter Druck, dass sie kurz davor ist, einzuwilligen. Ein Ruf im Wind, den Jane als Mr. Rochesters interpretiert, hält sie jedoch davon ab und sie spürt, dass sie dem Ruf nachgehen muss.

Zurück auf Thornfield Hall ist nichts mehr so wie es einmal war: Ein Brand hat das Anwesen zerstört. Jane erfährt, dass Mr. Rochester erblindet ist, als er versucht hat, seine Frau Bertha zu retten, die sich vom Dach des Hauses gestürzt hat. Sie findet ihn nahe des Anwesens, die beiden versöhnen sich und heiraten.

Eine Frau sitzt vor einer Staffelei.

Ein Mann steht hinter einer Frau und legt seine Hand auf ihre Schulter.

Ein Mann steht mit dem Rücken zur sitzenden Frau im Vordergrund.

Ein Mann erblindet.

Eine Frau steht hinter einem Mann welcher auf einem Stuhl sitzt.

Alles ist gut und Mann und Frau kommen zusammen.

Ähnliche Artikel


4 Kommentare

Schreib’ einen Kommentar

Netiquette: Bleib freundlich, konstruktiv und beim Thema des Artikels. Mehr dazu.

  1. Ich mag die Romane der Brontë sisters; und ich mag analoge s/w Fotografie. Zugegeben: Damit war ich schon bei Deiner Ankündigung dieser Bilder positiv Voreingenommen. Die Bilder haben in mir Erinnerungen wachgerufen an eigene lang vergangene Projekte, die durch die Romane beeinflusst waren.
    Deine Interpretation gefällt mir sehr. Vielen Dank, dass Du sie mit uns teilst.