15. Juli 2014

Alltag in Indonesien

Das Dorf des indonesischen Fotografen Herman Damar muss ein ganz wunderbarer Ort sein, wenn man sich seine Fotos ansieht. Herman erschafft in seinen Bildern eine Welt, in der man gern leben möchte: Glücklich spielende Kinder, Sonnenschein, Natur, stimmige Farben und selbst die arbeitenden Menschen sehen so wunderbar sorglos und vergnügt aus.

Vielleicht klingt das für viele nach Kritik, aber so ist es nicht gemeint. Die Bilder von Herman sind keine Reportagefotografie: Sie zeigen die guten Seiten des Alltags, Portraits von Menschen während der Arbeit, Orte und Momente, die man gern erlebt. Romantisiertes Leben, das mir ein gutes Gefühl gibt.

Herman arbeitet ausschließlich mit natürlichem Licht und ist Autodidakt. Erinnerungen zu schaffen ist seine Hauptintention, weshalb er versucht, nur wenig in das Geschehen einzugreifen und die Situationen so festzuhalten, wie sie sind. Die Bilder sollen zeigen, wie sich die Momente, in denen sie aufgenommen wurden, angefühlt haben.

Eine Frau und ein Mädchen hocken mit einer großen Schale auf dem Boden neben zwei Gänsen.

Ein Mann und ein Junge stehen mit Korbgeflechten im Wasser.

Zwei Jungen spritzen sich mit Wasserpistolen gegenseitig nass.

Drei Kinder spielen Reiter mit Spielzeugpferden und Peitsche.

Ein Mann schüttet einen Eimer Wasser über einen Büffel aus.

Ein Fischer wirft ein Netz aus.

Ein alter Mann stützt beide Hände auf seinen Stock und sieht in die Kamera.

Zwei Jungen spielen mit Handpuppen.

Zwei Kinder laufen mit Stelzen.

Ein Mann führt einen Büffel, auf dem zwei Kinder reiten.

Zehn Kinder sitzen auf einer Bank und lachen einem älteren Mann zu.

Zwei Männer kämpfen gegeneinander, einer springt dabei gerade in die Luft.

Mehr von Hermans Bildern könnt Ihr auf seiner Webseite und auf 500px entdecken.

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