22. Januar 2021 Lesezeit: ~3 Minuten
kwerfeldein – Podcasts
Blick von außen mit Sebastian Esser von Steady
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Blick von außen mit Sebastian Esser von Steady

Im heutigen Blick von außen spreche ich mit Sebastian Esser, der Journalist und Unternehmer ist. Er hat schon einige Unternehmen gegründet, darunter zwei, über die wir ausführlich gesprochen haben: Krautreporter und Steady. Vielfach ausgezeichnet für hervorragenden Journalismus steht Krautreporter für komplett werbefreien Journalismus im Internet, finanziert durch Crowdfunding. Sein zweites Unternehmen Steady knüpft ebenfalls dort an.

Wer kwerfeldein schon länger verfolgt, wird das Logo von Steady in der Seitenleiste schon einmal gesehen haben. Anders als reguläre Crowdfunding-Plattformen, kann man bei Steady monatliche Mitgliedschaften abschließen und so Künstler*innen, Journalist*innen oder Podcaster*innen dauerhaft unterstützen. In unserem Gespräch ging es aber nicht um Werbung oder Finanzierung für kwerfeldein. Ganz im Gegenteil.

Wir haben darüber gesprochen, wie Crowdfunding als Abo selbst für Fotograf*innen ein nützliches Werkzeug sein kann. Darüber, wie wir mit Crowdfunding gegen die Plattformökonomie arbeiten können und vor allem: Warum wir uns mit Crowdfunding selbst belohnen können, anstatt die Gratis- und Freemium-Angebote dieser Welt weiter zu fördern. Schon während des Gesprächs sind mir eigene Ideen gekommen, wie ich selbst Steady einsetzen könnte. Eine Folge über gute Entlohnung für Kreative!

Zeitstempel

02:58 Wer ist Sebastian Esser?
04:28 Was ist Steady?
07:10 Wem hilft Steady?
09:06 Wie ist es zu Steady gekommen?
13:05 Ist es für Journalist*innen gut zu wissen, wie oft Artikel gelesen werden?
16:45 Wie hat Spredder funktioniert?
25:28 Wie hat sich die Bereitschaft entwickelt, für etwas Geld zu bezahlen, das ich woanders umsonst bekomme?
27:37 Wenn es so gut läuft, warum gründet man nach drei Jahren noch einmal?
33:20 Wie kann man als Fotograf*in Steady sinnvoll nutzen?
36:38 Was kann ein Ansatz sein, sein Geschäftsmodell umzustellen?
41:15 Wie verändert Crowdfunding das Verhältnis von Kreativen zu Konsument*innen?
44:17 Was gibt’s denn zurück für die Abonnent*innen?
46:52 Braucht es eine größere Followerschaft, um einen Account zu starten?
49:34 Wie baut man eine Followerschaft weiter auf?
54:31 Was wir von der Pornoindustrie lernen können!
57:10 Welche Bedeutung werden Plattformen wie Steady für die Kulturbranche in zehn Jahren haben?
59:36 Wie stehst Du zu dem Vorwurf, dass Du einen barrierefreien Raum mittels Paywall mit einer Barriere füllst?
1:00:40 Was ist mit jenen, die sich kein Abo für guten Journalismus leisten können?
1:04:30 Wird es zukünftig eher um Werbung oder um Abos gehen?
1:07:54 Junge Fotograf*innen bieten auf Patreon Aktbilder an. Wie stehst Du dazu?
1:10:02 Warum Steady eher als Patreon?
1:15:23 Was wolltest Du schon einmal allen Fotografierenden mitteilen?

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3 Kommentare

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  1. Hey Sebastian(s),

    wollte nur kurz sagen, dass mir die Folge gut gefallen hat. Habe sie heute während des Einkaufs gehört. Kannte Steady zwar, aber dadurch, dass ich nun Einstellung und Hintergrund von Sebastian Esser kennengelernt habe, werde ich mir das gleich mal genauer ansehen. Schön sowas. Also: Danke!

    Gruß aus Krefeld,

    /marc

    • Hey Marc,
      vielen Dank für deinen Kommentar!
      Super, wenn es dich inspiriert hat, exakt dafür haben wir es gemacht. Und ganz ehrlich: Schon während des Gesprächs ist bei mir selbst der Groschen gefallen und ich überlege auch ein neues Projekt zu machen, möglicherweise auch mit Steady… würde auf jeden Fall Sinn ergeben!! :)

      Beste Grüße
      Sebastian

  2. Vielen Dank für das tolle Interview. Spannender Gesprächspartner, spannender Einblick bei Steady, passende Fragen! Keine Sekunde langweilig, erstaunlich bei der Länge. Freue mich über mehr ähnliches und tiefgehendes.