26. Juli 2021 Lesezeit: ~3 Minuten
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Blick von außen mit Unda Hörner, Autorin
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Blick von außen mit Unda Hörner, Autorin

Bereit für eine Zeitreise? Unser Redakteur Sebastian und Autorin Unda Hörner entführen in der neuen Podcastfolge des „Blick von außen“ ins Paris der 20er Jahre. Sie sprechen über Man Ray und die Surrealist*innen, über das Bauhaus und warum die goldenen 20er Jahre gar nicht so golden waren.

Unda Hörner ist Autorin und hat bereits über 20 Bücher geschrieben. Auf sie aufmerksam wurden wir durch ihr Buch „Scharfsichtige Frauen: Fotografinnen in Paris“ , das erst im letzten Jahr eine Neuauflage im Verlag Ebersbach & Simon bekam. Es geht im Interview deshalb auch um die vielen großartigen Fotografinnen der 20er Jahre, die die Kunstgeschichte viel zu lange verschwiegen hat.

Also los, schnappt Euch die Kopfhörer und reist einhundert Jahre zurück in der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Viel Freude mit dem Podcast und wenn Ihr Ideen für nächste Gesprächspartner*innen habt, schreibt uns gern!

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0:00 Intro
1:32 Wie sind Sie um die ganzen Videokonferenzen herum gekommen?
2:35 Konnten Sie die Zeit gut nutzen, um zu schreiben?
3:58 Wie arbeiten Sie sich in Themen ein, die Sie nicht von Berufs wegen begleiten?
6:25 Wie ist jemand wie Man Ray damals wahrgenommen worden?
7:15 War ein Fotograf damals eher ein Handwerker oder auch ein Künstler?
8:22 Was fasziniert Sie so an der Person Man Ray?
9:20 Sind die Bewegungen des Surrealismus und des Bauhaus Gegenspieler?
11:33 Was fasziniert Sie an der Zeit der 1920er Jahre?
13:17 Wie sind Sie auf das Thema der Fotografinnen in den 1920er Jahren gekommen?
14:34 Warum waren es die „goldenen“ 1920er Jahre?
16:17 Können wir damit rechnen, dass die 2020er oder 2010er Jahre ebenfalls den Beinamen „goldenes Jahrzehnt“ bekommen?
17:37 Wo kam die Bezeichnung des goldenen Jahrzehnts her?
18:18 War die kunsthistorische Bedeutung des Surrealismus so nur durch die gesellschaftliche Veränderung möglich?
20:29 Wie wurde die Fotografie von der Gesellschaft damals wahrgenommen?
21:25 Welche Bedeutung hatte die Einführung des Kleinbildfilms für die Fotografie?
23:30 Welche Unterschiede gab es in den 1920er bzw. 1930er Jahren zwischen Amerika und Europa in der Fotografie?
24:51 Wie war der Unterschied zwischen Amerika und Europa dieser Zeit grundsätzlich wahrzunehmen?
26:17 Wen aus der Zeit der 1920er Jahre würden Sie gern treffen und von wem würden Sie sich portraitieren lassen wollen?
27:00 Hätten Sie sich eher malen oder fotografieren lassen?
27:20 Warum sind die kreativen Frauen der damaligen Zeit im Vergleich zu den Männern unbekannter?
28:33 Welche Gründe gab es dafür, dass kreative Frauen sich damals nicht durchsetzen konnten?
29:54 Was können Sie über Leni Riefenstahl berichten, stehen Sie ihr kritisch gegenüber?
33:46 Was können wir aus den 1920er Jahren in das neue Jahrhundert mitnehmen?
37:18 Was können wir aus der Fotografie der 1920er Jahre lernen?
39:39 Planen Sie noch ein weiteres Buch über die Fotografie?
41:29 Outro

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3 Kommentare

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  1. Eigentlich sind podcasts nicht so mein Ding. Diesen podcast habe ich jedochmit großem Interesse und ebensolchem Vergnügen tatsächlich bis zu Ende gehört. Danke für diesen guten Beitrag.

  2. Blogartikel dazu: Umleitung: Kunst, Fotografie, Wau Holland, Blick nach Rechts, Mythen und Medien, IT-Campus, Aktivismus und Bedrohung, Zeitungskrise, Zoff im Naturschutzbeirat, Alarmstufe Tot. | zoom

  3. Hallo zusammen,
    ich habe den Beitrag mit großem Interesse gehört und er hat mir sehr gut gefallen. Gerne mehr davon – über berühmte Fotografinnen des vergangenen Jahrhunderts. Dann kann ich bei der Bildbearbeitung noch was lernen und die Zeit vergeht wie im Fluge …
    Schöne Grüße und genießt den Sommer – sofern nicht verregnet
    Elke