17. November 2020 Lesezeit: ~2 Minuten

Blick von außen mit Henning Arndt
Blick von außen

 
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Blick von außen mit Henning Arndt

Im Podcast Blick von außen blicken wir dieses Mal ganz tief in das Innere des fotografischen Handwerk: Wie ist es im Jahr 2020 um das Handwerk bestellt? Was wird in den kommenden Jahren auf Fotogesell*innen zukommen? Was wird in zehn Jahren von uns als Fotografierenden verlangt?

Im Gespräch mit Henning Arndt, dem Vorsitzenden des Berufsbildungsausschusses des Centralverbands Deutscher Berufsfotografen, gibt es so einige spannende Ansichten und mit Sicherheit hier auch anschließende Diskussionen. Begonnen bei der Rückvermeisterung bis hin zum Thema Ausbildung der Zukunft!

In diesem 70-minütigen Gespräch haben wir eine der wichtigsten Persönlichkeiten des deutschen Fotohandwerks zu Gast.

Shownotes

Kapitelmarken

2:37 Was bedeutet „Vorsitzender im Berufsbildungsausschuss“?
6:06 Warum setzt Du Dich speziell für das Handwerk ein?
8:36 Wie entsteht ein Curriculum bei Euch?
12:26 Wie lange dauert die Erstellung einer solchen Ausbildungsordnung?
15:06 Ist in der aktuellen Ausbildungsordnung noch analoge Fotografie drin?
17:45 Wird es den Beruf des handwerklichen Fotografen zukünftig noch geben?
24:07 Gibt es eine Rückbesinnung, weg von der Spezialisierung?
25:09 Nur 33 % der Frauen sind selbstständig. Wo sind die anderen?
28:58 Seit 2007 werden wieder mehr Meisterprüfungen abgenommen. Woran liegt das?
30:37 Wie stehst Du zur Rückvermeisterung?
38:31 Worin unterscheidet sich denn die studierte Fotodesignerin von den Handwerkern?
40:19 Haben Quereingestiegende den Markt zum Guten oder zum Schlechten verändert?
42:44 Gibt es für Dich einen positiven Ausblick auf den Beruf in zehn Jahren?
45:02 Gibt es neben Stundensätzen schon Ansätze, wie wir unsere Arbeit berechnen sollten?
47:11 KPIs in der Fotografie? Wie könnte das aussehen?
51:46 Wie kann der Start in den Markt gut gelingen?
53:55 Thema Mindestlohn: Deutlich weniger Azubis – wie wird diese Entwicklung weiter gehen?
59:25 Warum ist es wichtig, sich als Fotografierende zu organisieren?
61:01 Du hast Dich 2008 zum Teletutor ausbilden lassen. Was hat das damals bedeutet?
62:42 Inwiefern bist Du gut vorbereitet gewesen auf Corona?
64:14 Wenn jemand eine Ausbildung machen möchte, wo kann sie sich Rat holen?
68:46 Gibt es etwas, das Du allen Fotografierenden schon einmal sagen wolltest?

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7 Kommentare

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  1. Wer ist denn bitte mit Fotografierenden gemeint? Wenn ihr schon meint, dass die Sternchen notwendig sind, weil sich sonst manche Frauen diskriminiert fühlen, dann schreibt halt einfach Fotograf*innen. Und verhunzt nicht die Sprache noch mehr!

    • Als Linguist kann ich mich Ihnen nur anschließen. Aus dem von Ihnen genannten Grund (Sprachverhunzung) habe ich mein Steady-Unterstützung eingestellt.
      Gruß aus Brüssel

      • Hi Artur, danke für deine Erinnerung mit Steady! Kann man nie genug betonen, wie wichtig das für das kostenlose Angebot von kwerfeldein.de ist :)

        Als Linguist kann ich zumindest sagen, dass mich diskriminierungsfreie Sprache überhaupt nicht stört und ich meinen Beitrag über Steady selbstverständlich weiterlaufen lasse. :)

      • Meine Meinung dazu interessiert doch überhaupt nicht. Dir geht es doch nur darum mich und meine Meinung lächerlich zu machen. Sonst hättest Du Dich in Deinen Beiträgen nicht nur zu der Randnotiz geäußert, sondern auch inhaltlich zum Beitrag!

  2. Spannender Beitrag, der eigentlich zu seitenlangen Diskussionen anregen müsste:

    • Nur Quereinsteiger, die als Vollzeitfotografen am Marktgeschehen teilnehmen, sind akzeptabel?
    • Eine kleine Verachtung der nicht-handwerklichen Fotografie war durchaus zu merken.
    • Es wird plötzlich der Bauchladen propagiert, während nahezu jeder andere Coach die Spezialisierung predigt.

    Gut, wenn man natürlich einen Lobbyisten einlädt (nicht falsch verstehen, ich kenne Henning auch als Dozent, ABER der CV *ist* eine Lobbyvereinigung und als solcher muss er ja auch sprechen), dann darf man in manchen Dingen keine anderen Aussagen erwarten. Aber ich hätte mir da deutlich kritischere Nachfragen gewünscht.

    Da hätte ich mir deutlich kritischere Nachfragen gewünscht.

    • Hi Erik,

      danke für deinen Beitrag. Gerne nehme ich die Diskussion auf, obwohl ich natürlich nur auf deinen letzten Kommentar persönlich reagieren kann, kritischere Nachfragen. Ist angekommen – Vielleicht bin ich inhaltlich zu nah an Henning.

      Auf die anderen gehe ich mal stellvertretend ein, bzw. versuche wiederzugeben wie ich es verstanden habe:

      – Quereinsteiger: Ich denke nicht, dass nur Vollzeit-Quereinsteiger gemeint sind. So wie ich ihn verstanden habe, geht es darum, dass man es ernst meint mit der Fotografie als Broterwerb. Soll heißen: Natürlich kann man auch nur mit 40% oder 50% Fotograf*in sein. Nur soll das eben auch heißen, dass man diese 40-50% mit der Fotografie erwirtschaftet. Das hat nämlich zur Folge, dass man korrekt wirtschaften und kalkulieren muss. So bleiben dann meines Verständnisses nach die Preise stabil. Wo er etwas gegen hat, so mein Verständnis, sind die Menschen, die sagen, „ach komm, gib mir 50€ und wir machen vier Stunden voll Shooting mit 20 Locations und so weiter. Das würde die Preise kaputt machen, weil es unrealistisch sei dass man davon leben könne. Ist die Kundschaft dann unzufrieden, gingen sie eben nicht zu einer teureren, sondern eher zu einer günstigeren Fotografin.
      – Man höre mein Resümee in kwergehört #5 im Hauptthema-Interview. „Alle Berufsfelder haben Ressentiments gegeneinander geäußert.“ Gleichzeitig glaube ich, dass die Ressentiments bei Henning bzw. beim Handwerk in Richtung Studium etc. noch deutlich geringer ausgeprägt sind als umgekehrt (keine Verteidigung, reine Beobachtung).
      – Erneut, nur so wie ich ihn verstanden habe, wobei ich das persönlich hier mitgehe: Ich glaube Bauchladen-Können ist aktuell wichtiger denn je. Nicht Bauchladen anbieten. Jeder sollte schon seine Spezialisierung haben und diese forcieren. Doch etwas anderes machen zu können ist nicht schlecht, wenn man in schlechten Zeiten angefragt wird für etwas, das man an und für sich nicht im Kern anbietet. Dafür ist eine grundlegende Ausbildung (im weiten Sinne, egal ob Studium, Handwerk oder privat) eben super.

      Ich verstehe Spezialisierung durchaus auch auf ein Themengebiet hin, nicht auf ein fotografisches Genre. Z.B. Luftfahrt als Thema, in dem Personen, Objekte und Gebäude fotografiert und CGIs erstellt werden müssen. Die Spezialisierung ist dann die Luftfahrt, nicht die Fotografie.

      Gleichzeitig denke ich, dass es insbesondere aktuell notwendig ist, auch breiter aufgestellt zu sein und sich zu überlegen was zukünftig geht.

      Vor vier Jahren habe ich neben meinem Hauptthemen, Portrait und Architektur, noch CGI als Nebenzweig mit aufgebaut und mich fortgebildet. Darüber bin ich sehr froh, denn es hat mir in der Corona Zeit den Ar** gerettet. Ich konnte weiter arbeiten.

      Soweit von mir. Ich hoffe das beantwortet deine Fragen bzw. Anregungen ein wenig.
      Besten Dank auch für das Lob zum spannenden Beitrag.
      Lieben Gruß Richtung Kiel

      Sebastian