07. Dezember 2020 Lesezeit: ~3 Minuten

52 Wochen – Thema 49: Lightpainting

Wir bleiben thematisch beim Licht, laden in dieser Woche aber mal so richtig zum Spielen und Experimentieren ein! Lightpaintings sind unendlich vielfältig und lassen sich grundsätzlich mit jeder Kamera und allen möglichen Alltagsgegenständen umsetzen.

Im ersten Moment fragt man sich sicherlich, wo nochmal die Taschenlampe ist und überlegt sich, dass es hilfsweise auch ein leuchtendes Handydisplay tun würde. Doch auch Kinderspielzeug, Lichterketten (gerade in der Weihnachtszeit!) und bunte Plastikflaschen für Farbeffekte lassen sich einsetzen. Sobald Ihr einmal anfangt, kommen Euch sicher noch viel mehr Ideen.

Lichtobjekt in der Natur.

© Martin Kimbell

Inspiration

Erst vor Kurzem konntet Ihr im Interview mit dem blinden Fotografen Gerald Pirner auch seine Fotografien sehen, bei denen es sich um Portraits mit Lightpainting-Elementen handelt. Dabei handelt es sich um eine beliebte Kombination, die auch andere gern einsetzen.

Gespiegeltes Dreiviertelportrait einer Frau mit bunten Lichtern.

© Alexandre Lefebvre

Severin Ettlin kreiert mit Lightpainting für seine Studioportraits sozusagen Lichtfashion, während Alexandre Lefebvre seine Lightpainting-Portraits zuhause oder in urbanen Umgebungen gestaltet. Beide haben in ihren Artikeln eine große Fülle Tipps zusammengetragen, wie man Lightpaintings am besten aufnimmt und welche Gegenstände sich als Lichtquellen eignen.

Ebenfalls beliebt sind Lightpaintings im Freien, insbesondere natürlich nachts, sodass lange Belichtungszeiten möglich sind, die einem die nötigte Zeit zum Malen verschaffen und tolle Kontraste zwischen bunten Lichtern auf schwarzem Himmel ergeben. Gerade Schneelandschaften geben solchen Aufnahmen dann noch eine zusätzliche Magie.

buntes Lightpainting in dunkler Landschaft

© Carsten Frenzl; ebenso das Titelbild

Diese finden sich etwa bei Carsten Frenzl, der bunte LEDs an einem Quadrocopter einsetzt, um abstrakte Gebilde in die nächtliche Schneelandschaft zu malen. Martin Kimbell hingegen hat seine LEDs an Hula-Hoop-Reifen geklebt und erschafft damit wahre Lichttornados.

Andreas Rabending malt besonders gern Kugeln aus Licht, es finden sich aber auch andere, rätselhafte Lichtobjekte auf seinen Bildern. Für den Anfang könnte man es auch mit Christopher Hibbert halten, der gern Strichmännchen aus Licht malt, um seine Lightpainting-Geschichten zu erzählen.

Lightpainting: Kugel auf einer Straße im Dunkeln

© Andreas Rabending

Ablauf

Ihr habt wieder eine Woche Zeit, um ein Foto zum Thema zu erstellen! Ihr könnt diese kleine Hausaufgabe ganz für Euch selbst machen, sie aber auch sehr gern mit uns teilen. Verlinkt Euer Bild in den Kommentaren, nutzt den Hashtag #kwerfeldein52 oder schickt uns Euer Foto ganz einfach bis zum Dienstag, den 15. Dezember 2020 per E-Mail. Wir zeigen jeden Samstag eine Auswahl der Einreichungen.

Auch wenn das Projekt „52 Wochen“ heißt, könnt Ihr jederzeit mit einsteigen, nur jede zweite Woche mitmachen oder wann es Euch zeitlich oder thematisch am besten passt. Aber bitte reicht keine Archivbilder ein, auch wenn sie perfekt zum Thema passen. Das Projekt soll eine Herausforderung sein, Neues zu kreieren!


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