31. Juli 2020

Die unberührte Landschaft Kamtschatkas

Beeindruckende Landschaftsfotografien gibt es viele, aber oft wiederholen sich die Orte: Island, Namibia und Neuseeland – Ihr wisst sicher, was ich meine. Umso überraschter war ich über die Aufnahmen von Isabella Tabacchi. Eine solch wilde Landschaft mit kontrastvollen Farben und starken Strukturen hatte ich bisher noch nie gesehen.

Die italienische Fotografin ist für die Bilder im vergangenen Sommer in den äußersten Osten Russlands gereist, um die unberührte Landschaft Kamtschatkas einzufangen. Davon erzählt sie in diesen Worten:

Mein Ziel war es, diese natürliche Landschaft zu entdecken, die bis auf einige kleine Städte und die Stadt Petropawlowsk-Kamtschatski vollständig aus unberührter Natur, Wäldern und riesigen Vulkanen besteht.

Die Natur von Kamtschatka ist noch größtenteils unerforscht und wirklich gefährlich, alles ändert sich ständig. Deshalb habe ich die Halbinsel mit Hilfe von zwei lokalen Führern erkundet. Was mich am meisten beeindruckt hat, ist der Kontrast zwischen den Farben des Lebens – der Bäume, der Blumen, der Wälder und den Farbtönen des Todes: der Vulkane, der Asche.

Landschaft

LandschaftLandschaft

Landschaft

Blumen im Vordergrund und Berg im HintergrundLandschaft

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Landschaft

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LandschaftLandschaft

Berglandschaft

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Im Portfolio der Fotografin sind natürlich auch die oben erwähnten beliebten Foto-Reiseziele zu finden. Aber auch diesen sieht man das professionelle Auge an. Schaut Euch unbedingt auf ihrer Webseite um oder folgt Ihr auf Instagram.

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11 Kommentare

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  1. Eine Traumlandschaft, aber die Bearbeitung finde ich zu krass. Diese Landschaft ist ja an sich schon fantastisch, da muss man nicht die Tonwertkurve so stark bearbeiten, um zu beeindrucken.

    • @Jürgen W

      Ja, die Dame liebt´s knackisch. Man muss sich nur die anderen Bilder (besonders ihr Portrait) auf ihrer website anschauen.
      Die Aufnahmen sind ja aus sich heraus bereits sehr schön und bräuchten nicht so viel „Bella Italia“.
      Gruß Werner

  2. Sehr schöne Bilder! Ob die Landschaften tatsächlich „unberührt“ sind, wage ich allerdings ganz stark zu bezweifeln. Wenn da nicht immer soviel Wehmut dabei wär, wo doch alles dem Klimawandel unterworfen und daher akut bedroht ist. Der Natur ist mit solchen Bildern jedenfalls kein Gefallen getan. Schon klar, wo die ganze Fotografen-Karawane bald hinreisen wird.

  3. Tolle Fotos einer tollen Landschaft. Über diese stimmungsvolle Bearbeitung kann man geteilter Meinung sein – mir gefällt es jedenfalls. Leider muss ich noch knapp sechs Jahre warten, bis ich selber nach Kamtschatka reisen kann – die Bilder machen jedenfalls jetzt schon mal Lust auf mehr.

  4. Beeindruckende Landschaften, gar keine Frage, und gelungen komponierte Aufnahmen ebenso.
    Die überzogene Bearbeitung schadet den meisten Aufnahmen jedoch mehr, als das sie nützt, weil die Bilder dadurch sehr „künstlich/unecht“ wirken. Läßt mann die extreme Bearbeitung weg, bleiben Bilder, die man auch an den Eingangs erwähnten „wiederholten Orten“ ebenso machen kann.

  5. Blogartikel dazu: krims.krams (29) – Monstropolis

  6. Blogartikel dazu: Diese Woche: Schafft Canon noch ein Bajonett ab? | Spuelbeck.net