30. Oktober 2017

Abschied von zu Hause

Eine Geschichte, die viele Familien betrifft. Eines Tages wird es unmöglich, länger zu Hause zu bleiben. Es ist das Gedächtnis. Wir leben nicht mehr in derselben Zeit. Das Sorgen wird zur Last. Eines Tages zu schwer für die Lebensgefährten. Der Abschied von zu Hause, es gibt keine andere Lösung. Und trotzdem das Gefühl von Schuld. Illusion einer vielleicht anderen Möglichkeit.

Warum? Der Körper ist noch in Form, trotz des Alters. Nur die Augen, ja, schauen in eine andere Welt.

Eine StanduhrEin Mann mit gefalteten Händen
Schnee fällt vor kahlen ÄstenEine Armbanduhr vor einem Wecker
Tabletten in einer SchaleSurreales Foto
ZimmerpflanzeEin Hund vor Briefkästen

Ein Pärchen auf einem verblassten Bild

Ein BauchEin Abhang von unten

Ein Auto unter einem Dach

AusweißÄste zu einem Zelt aufgestellt

Ein Mann auf einem verblasstem Bild

Rote Blumen

Die Alzheimer-Krankheit ist eine neurodegenerative Erkrankung, die in ihrer häufigsten Form bei Personen über dem 65. Lebensjahr auftritt und durch zunehmende Demenz gekennzeichnet ist. Sie ist für ungefähr 60 % der weltweit etwa 24 Millionen Demenzerkrankungen verantwortlich.

Die Bilder dokumentieren die sehr bewegenden und traurigen Tage, als mein Schwiegervater das Haus und Dorf verlassen musste, in dem er 87 Jahre verbracht hatte – sein Leben. Die komplette Serie ist auf meiner Webseite zu finden.

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6 Kommentare

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  1. 87 Jahre, das ist schon ein “gesegnetes Alter”. Da hat man ohnehin schon sehr viel verloren, evtl. Partner / -innen, Kollegen, Freunde, Nachbarn, und dann verliert man auch noch die Kontrolle über sein eigenes Leben.

    Ein gerade deshalb berührender Bericht, weil er sparsam mit Worten umgeht, aber dafür gut gemachte Fotos zeigt.

  2. Blogartikel dazu: Abschied von zu Hause auf Kwerfeldein publiziert – Matthias Koch Fotograf