26. November 2016 Lesezeit: ~ 5 Minuten

Aktuelle fotografische Crowdfundingprojekte

Die Kategorie „Fotografie“ auf Crowdfunding-Plattformen wie Kickstarter und Indiegogo bietet eine Fülle von Möglichkeiten, wie Ihr Euer Geld in nützliche Alltagshelfer oder einfach interessante Projekte investieren könnt. Wir haben uns für Euch durch die Masse der Kampagnen gewühlt – vorbei an Bildbänden und Fotograf*innen, die ihr gestohlenes Equipment ersetzen möchten – und die interessantesten der aktuellen Crowdfunding-Projekte herausgesucht.

 

Kamerarucksack mit Kamera und Objektiven und RFID-Stickern

GearEye RFID-Sticker

„Gear Eye“ nennen sich neue RFID-Sticker, die Euch helfen sollen, den Überblick über Euer Equipment zu behalten. RFID-Sticker, das klingt erst einmal kompliziert, ist aber super praktisch: Ihr klebt einen solchen Sticker zum Beispiel auf eines Eurer Objektive und könnt dann mittels einer speziellen Smartphone-Hülle oder eines Hardware-Dongles feststellen, ob sich dieses Objektiv in der näheren Umgebung (wie etwa in Eurem Rucksack) befindet.

Mit einer App für Euer Smartphone könnt Ihr verschiedene Equipment-Listen erstellen. Damit könnt Ihr sicherstellen, dass Ihr alles dabei habt, was Ihr braucht, um etwa eine Hochzeit oder einfach nur Portraits zu fotografieren. Im Umkehrschluss sagt Euch die App natürlich auch, wenn sich Dinge in Eurem Rucksack befinden, die Ihr gar nicht benötigt. So spart Ihr Euch unnötiges Gewicht.

Die Sticker kommen in drei verschiedenen Größen und können so selbst auf Kleinteilen wie SD-Karten angebracht werden. Durch eine spezielle Technologie sind die Sticker ultradünn und unabhängig von einer Stromversorgung. Für umgerechnet ca. 112 € könnt Ihr Euch das GearEye-Standardpaket auf Kickstarter sichern. Die Kampagne läuft noch bis Ende Dezember und hat bereits das Dreifache der erforderlichen Finanzierungssumme eingenommen.

 

Smartphone und kleine Fotobücher mit schwarzweiß-Bildern als Hintergrund

Out Of The Phone

Das Projekt „Out Of The Phone“ hat sich zum Ziel gesetzt, Eure Handyfotos in 13 x 21 cm große Bücher im Design eines Reisenotizbuches zu drucken:

Fotos sehen auf Retina-Bildschirmen wunderschön aus, aber unsere Bilder gehen verloren und es ist schwer, die besten Momente wiederzufinden. Wir denken, dass das Erstellen von Fotobüchern der emotionalste Weg ist, um Eure Geschichten zu erhalten und zu erzählen.

So heißt es in der Kampagne auf Indiegogo. Die Bücher haben alle das gleiche Format mit einem Umfang von 52 Seiten, weil sie darauf ausgelegt sind, gesammelt zu werden. So habt Ihr die Möglichkeit, Eure Reisen oder andere fotografische Geschichten in jeweils 30 bis 50 Bildern zu erzählen.

Das in Frankreich ansässige, auf Print-on-Demand spezialisierte Verlagshaus, das ebenfalls den Namen „Out Of The Phone“ trägt, wird außerdem regelmäßig unter allen Fotobüchern die besten heraussuchen und für den Verkauf in ihrem Onlineshop freigeben.

Bis Mitte Dezember läuft das Projekt noch und hat momentan etwa 50 % der erforderlichen Summe eingenommen. Wenn Ihr bereit seid, 29 € zu investieren, bekommt Ihr dafür eines der Bücher, das Ihr selbst gestalten könnt.

 

Mini Drohne fliegt über einer geöffneten Hand

AirSelfie

Etwa so groß wie Eure Handfläche ist die Mini-Drohne „AirSelfie“, die mit einer Fünf-Megapixel-Kamera und vier Rotoren ausgestattet ist, die die Drohne maximal 20 Meter in die Luft steigen lassen. Über ein von AirSelfie erzeugtes WLAN-Netzwerk könnt Ihr per Smartphone ein Livebild der Kamera sehen, Einstellungen vornehmen und die Drohne steuern.

Die mitgelieferte Hülle, die gleichzeitig auch als Ladestation dient, hat außerdem Platz für Euer Telefon, sodass Ihr die Drohne immer in Reichweite habt. Ein kleiner Nachteil ist allerdings die Flugzeit: Pro Akkuladung sollen maximal drei Minuten Flugbetrieb möglich sein.

Wenn Ihr bereit seid, mindestens 179 € in die Kampagne zu investieren, dann bekommt Ihr die Drohne inklusive der Ladehülle. Das Kickstarterprojekt kann noch bis Ende Dezember unterstützt werden und hat mittlerweile ebenfalls das Dreifache der nötigen Summe erreicht.

 

Kameragurte in verschiedenen Farben

Paobab – der weltbeste Kameragurt

Die aus Großbritannien stammende Firma Paobab stellt laut eigener Aussage den „weltbesten Kameragurt“ her. Die veganen und umweltfreundlichen Gurte bestehen aus Kork, für dessen Herstellung weder Tiere noch die Umwelt (wie sonst etwa bei der Verwendung von Leder) nachhaltig geschädigt werden. Die Kameragurte sind genauso stabil wie die Alternativen aus Leder oder Plastik, sollen wesentlich angenehmer zu tragen und werden in vier verschiedenen Farben erhältlich sein.

Wenn Ihr das Projekt mit umgerechnet etwa 41 € unterstütz, erhaltet Ihr einen Kameragurt in der Farbe Eurer Wahl. Die Kampagne läuft noch bis Mitte Dezember und hat bisher leider nur ungefähr 7 % der erforderlichen Summe eingenommen.

Habt Ihr noch andere, unterstützenswerte Crowdfunding-Projekte gefunden? Erzählt uns gern in den Kommentaren davon.

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7 Kommentare

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  1. Wenn der “weltbeste Kameragurt” wirklich sehr stabil ist, sollte Paobab auch Gürtel daraus machen, dann kann man Hosengurt und Kameragurt farblich aufeineinader abstimmen ;-)

    Die Idee von Matthias Koch, von Zeit zu Zeit im Rahmen von Crowdfunding-Kampagnen interessante Buchprojekte vorzustellen, finde ich gut.