Kleinbild-Filme auf einem Tisch.
11. September 2014 Lesezeit: ~2 Minuten

Umfrage! Mit welchem 35-mm-Film fotografiert Ihr?

Viele Menschen, die schon eine Weile digital fotografieren, haben irgendwann mal Lust, die analoge Welt der Fotografie zu erkunden. Sie wollen nicht gleich mit Mittelformat anfangen, doch neben der Frage, welche Kamera denn zu kaufen sei, wissen sie erstmal gar nicht, welchen Film sie nehmen sollen. Und wo sie ihn bekommen.

So geht es heute auch mir. Vor ein paar Wochen habe ich mir eine Canon AE-1 Spiegelreflexkamera gekauft und wollte direkt loslegen. Doch dann musste ich erstmal bremsen. Denn da ist doch gar kein Sensor drin (ach, echt?).

Filme? Gibt es wie Sand am Meer. Und jeder ist ein bisschen anders. Ich hatte aber keine Lust, Tausende Erfahrungsberichte über Filme im Internet zu studieren.

Angefangen habe ich dann einfach mit dem Fotoland-Film aus dem DM, der für 1,45 € zwar günstig ist, ich mir jedoch bis heute nie ganz sicher bin, ob es bei ihm nicht auch mal einen Ausfall geben kann. Schlechte Erfahrungen habe ich aber bisher keine damit gemacht.

Aktuell nutze ich gerne den Kodak Portra 400* (ein Farbfilm) und den Kodak Tri-X 400* (ein Schwarzweißfilm). Für meine Straßenaufnahmen verwende ich gern den Portra, um meine Familie zu fotografieren, den Tri-X.

Jedoch sind beide recht teuer, sei es nun auf Amazon oder direkt beim Fotohändler. Und naja, ganz ehrlich schwimme ich nicht im Geld und bin daher öfter ganz einfach unsicher, ob es nicht noch andere Filme gibt, die gut sind (mit „gut“ meine ich auch, ob sie sich gut pushen lassen, aber das führt nun zu weit).

Zwar habe ich einige kompetente Kollegen in der Redaktion, doch ich dachte, dass ich auch mal hier in die große Runde fragen möchte. Schließlich interessiert das Thema nicht nur mich.

~

Deshalb mache ich diese Umfrage, die für jeden Analogen einfach zu beantworten ist:

Mit welchem 35-mm-Film fotografierst Du?

Bitte schreibe die volle Bezeichnung des Films (es dürfen auch mehrere sein) und seine Eigenheiten in einen Kommentar. Außerdem ist für mich der Preis interessant und wo Du die Rolle kaufst. Wenn Du Beispielbilder, die Du damit gemacht hast, verlinken kannst, wäre das die Krönung, aber mach Dir keinen Stress.

Auf geht’s!

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157 Kommentare

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  1. Grundsätzlich fotografiere ich analog lieber Mittelformat als Kleinbild, da ich die Negative nach dem Entwickeln scanne, und das bei den größeren Negativen einfach besser funktioniert.

    Meine liebsten KB-Filme sind:
    Farbe:
    – Kodak Ektar 100 wegen der warmen, erdigen Farben
    – Kodak Portra 160 unschlagbar bei Portraits mit sanften Farben

    SW:
    Kodak T-Max 100 perfekt wenn man’s beim selber entwickeln mal nicht so genau nimmt

    Filme mit höhere Empfindlichkeit vermeide ich im KB weitgehend, da mir sonst das Korn beim Scannen schon mal zu grob wird.

    Kaufen tu ich die Filme meistens bei Spürsinn oder amazon.

  2. In der Regel nur BW (selbst entwickelt, HC-110, R09, DD-X, D76 oder SPD)

    Kodak Tri-X (400TX oder 5063 in 100ft bulk) universell zu gebrauchen, geht auch bis 1600ISO sehr gut

    Ilford HP5+ hat einen etwa anderen Kontrast (weicher ?) als Tri-X, wesentlich billiger.

    Delta3200 wenn es dann mal etwas körniger sein darf. 3200ISO sind utopisch (außer in DD-X), kaum noch Zeichnung in den Schatten.

    Neopan Superpresto (1600PR) die letzten Rollen aus der Tiefkühltruhe. War wohl mit Abstand der beste SW Film für jede Gelegenheit.

    Neopan Presto 400 (400PR) war eine günstige Alternative zum Tri-X (hier in Japan)

    APX100 für die seltenen Fälle, in denen ich nur tagsüber fotografiere.

    Delta400 wenn es mal was anderes sein soll

    Tmax400 sehr gut aber zu teuer, kaum sichtbares Korn, ergibt etwas den “digitalen” Look, läßt sich sehr gut pushen.

    Ich kaufe fast alles lokal hier in Tokyo oder bestelle online (Freestyle, maco-direct, fotoimpex)

  3. Ich photographiere eigentlich nur noch mit dem Fomapan, den es in den Ausführungen 100, 200 und 400 ASA gibt. Das hat vornehmlich mit dem Preis-Leistungsverhältnis zu tun. Bei Fotoimpex in Berlin gibt es diesen Film für etwa 3 Euro pro Stück. Dabei sind seine Eigenschaften sehr angenehm. Fehlerresistent, feines Korn, gute Pushbarkeit, zusammen mit Adonal (bzw. früher Rodinal) gibt es schöne Ergebnisse. Beispielbilder wären (von mir selbst):
    https://www.flickr.com/photos/martinrosie/7015466557/
    https://www.flickr.com/photos/martinrosie/6738539229/
    https://www.flickr.com/photos/martinrosie/6875875512/

  4. Das kommt ja wie gerufen!
    Habe hier ganz frisch einen “neuen” F3 body mit Motor und eine R7 mit Motor liegen :-)
    Durch Eure Artikel hier im blog über Volker Gerling habe ich sein Buch gekauft und gelesen (genial!). Und: DAS will ich jetzt selber mal ausprobieren.
    Welchen Film ich dafür verwende? Üblicherweise nehme ich meinen Lieblingsfilm HP5 oder den Tri-X. Der HP5 ist gut, da er einen sehr weiten Belichtungsspielraum hat, und er etwas “körnig” ist.
    Den Tri-X, weil Sebastião Salgado ihn nutzt, und ich seine Bilder klasse finde…. nein, weil er knack scharf und brillant ist. Tolle SW Fotos eben!
    Bestellen: mal hier, mal da; wo es ihn gerade günstig gibt. (Bei den 2-3 “üblichen Verdächtigen” analog Internetshops).

  5. Ich hab für mich auch die 35mm Fotografie entdeckt. Im Augenblick nutze ich dazu die EOS M + 22er. Zugegeben, ist nicht so ganz der Look von 35mm Kleinbild, aber dafür kann ich, wenn die Aufnahme gemacht ist, den Film tauschen :) Das mache ich dann mit Nik Software, Analog Efex oder VSCO Film.

  6. Meistens fotografiere ich mit dem
    ILFORD HP 5 Plus 400 (oft gepushed auf 800 oder 1600)

    oder dem
    ILFORD Delta 3200 (bei 3200 oder 6400)

    Ich mag den “Look” der Bilder und finde sie liefern normal und gepushed sehr schöne, kontrastreiche Ergebnisse. Wenn das Ergebnis mal nicht stimmt, liegt es wahrscheinlich eher an meinen “Fähigkeiten” bei der manuellen Entwicklung (nehme dazu ID-11 von Ilford).

    Ich kaufe die Filme meist Online bei phototec.de
    HP5: 4,95 EUR
    Delta: 6,26 EUR

    Die Filme kann man auch als 5er, 10er usw. kaufen, wodurch man noch etwas Geld sparen kann (es kommt aber noch Versand dazu). Den Tri-X gibts da übrigens auch sehr günstig.

    Hier noch zwei Beispielbilder:
    http://pluggedmind.tumblr.com/image/94892149250
    http://pluggedmind.tumblr.com/image/95535017495

  7. also ich bin ja grad fan von den rollei filmen. einmal der sw film retro. ich hab bis jetzt den 80s und den 400s getestet.
    gekauft bei macodirekt für ca. 3,50 euro pro stück.
    400s:
    http://lomography-original-photos.s3.amazonaws.com/f1/6a016651e0751953a87da412cbeedb2b757033.jpg?AWSAccessKeyId=AKIAI4NDAEE2IWHM4B6Q&Signature=0ATd2rs%2BPsNAoXFF44xh6kVALO0%3D&Expires=1410453561
    http://lomography-original-photos.s3.amazonaws.com/c8/143fd044b44090a3a40b8b84321834ca6a47e8.jpg?AWSAccessKeyId=AKIAI4NDAEE2IWHM4B6Q&Signature=vLozjqmfnYNebOHW4i%2BD12VOXio%3D&Expires=1410453556
    80s
    http://lomography-original-photos.s3.amazonaws.com/f2/871b1ae6ba0365d73820efd784112bf5e93a9f.jpg?AWSAccessKeyId=AKIAI4NDAEE2IWHM4B6Q&Signature=yfqzDwpn1BfcA5fIhWYG5Og/0w4%3D&Expires=1410453559
    http://lomography-original-photos.s3.amazonaws.com/06/12e356bdd15daba40926b37c09ce522975ded2.jpg?AWSAccessKeyId=AKIAI4NDAEE2IWHM4B6Q&Signature=hzIzOihn2usbS2LE/RcZIvMi1tM%3D&Expires=1410453666

    zum crossen lieb ich dann noch den rollei CR200. auch bei macodirekt für 3,85 das stück
    http://assets.lomography.com/23/bbfc6de2809671961a0b9d69c95a9b6fb64cd7.jpg?auth=634012fd1e9b52631b964c2e3fa32bb7ab106aa8
    http://lomography-original-photos.s3.amazonaws.com/b5/c45878914bfd4e1e9fd8aebfb3bf4764a43ad2.jpg?AWSAccessKeyId=AKIAI4NDAEE2IWHM4B6Q&Signature=WVzPrwWidp/zvecRMYS6corswLs%3D&Expires=1410453831
    http://lomography-original-photos.s3.amazonaws.com/06/87d13b3e83328434f1ab39a16ab54bb67d94a4.jpg?AWSAccessKeyId=AKIAI4NDAEE2IWHM4B6Q&Signature=0Rjq1%2B2RiLhuV2Ks3TIBes6G9Kg%3D&Expires=1410453822

    und natürlich gäb es noch mehr filme ;)

  8. Ich nutze gelegentlich einen Kodak Ektar 100 und einen Ilford FP4 125.
    Beim Ektar mag ich die Farben, die gesättigt sind, aber dennoch den analogen Look nicht verbergen können. Beim FP4 die sehr starken, harten Schwarz-Weiß-Kontraste. Günstig sind die Filme jedoch nicht. Ein Film für 36 Filme kostet zwischen 5 und 6 Euro. Aber ich fotografiere auch nicht genug analog, so dass sich die Auswirkungen auf den Geldbeutel im Rahmen halten.

    Ein paar Bilder habe ich hier:
    http://florianleist.de/wp/u-bahn-muenchen-auf-film/

  9. Ich bin noch nicht lange in der analogen Welt unterwegs und freue mich über die hoffentlich zahlreichen Antworten unter dieser Umfrage.

    Angefangen hab ich mit den dm-Filmen für 1,45, die haben mir aber nicht lange gereicht, irgendwie wirkten die nicht so auf mich.
    Im Gegensatz dazu liebe ich den Kodak-Gold-Film, den man im 3er-Pack bei DM für 8,45 oder so kaufen kann. Der Film hat tolle Farben, weiche Übergänge und wirkt an sich sehr angenehm warm.

    Bei 35mm-S/W Filme habe ich bisher nur den APX100 von DM testen können, der aber an sich schon super ist und den es für ca 3,45 gibt. Billiger hab ich ihn nirgendwo gefunden, da die Drogeriemärkte draufzuzahlen scheinen (sagt zumindest ein Verkäufer bei einem ansässigen Fotoladen)

    Im Mittelformat habe ich den Ilford Delta 100 und FP4+ getestet. Beide lassen sich problemlos selbst entwickeln, aber wer von beiden mir besser gefällt, kann ich noch nicht ganz entscheiden – beide sind aber gut, von daher werden die 35mm-Varianten davon sicher auch gute Dienste leisten.

    Bei S/W-Filmen ist es zu empfehlen sie selbst zu entwickeln, da die Entwicklung im Labor immer sehr lange dauert und auf Dauer zu teuer ist, sodass sich die Anschaffung von den Chemikalien und Entwicklertanks schnell lohnt. Zudem macht das auch viel mehr Spaß :))

  10. Lesezeichen ;-)
    Habe die Canon AE-1 vor kurzen von meinen Vater Geschenk bekommen, ausser sie hin und wieder in die Hand zu nehmen und in Erinnerungen zu schwelgen habe ich noch nicht viel mit ihr gemacht. Aber das Thema Filme interessiert nicht momentan auch…

  11. Ich verwende gern den Fomapan 400 von der Rolle. 1+5 in D76 bei 20°
    Die Entwicklung ergibt schöne Tonwerte und er lässt sich problemlos scannen.
    30,5 Meter Film kosten etwa 43€

    Super ist der Fomapan 400 und 200 als Planfilm in meiner 4×5 Kamera. Auch dort hat sich die 1+5 Entwicklung als sehr gut erwiesen!

    Hier ein Bildbeispiel: Fomapan 200 / 4×5 / Scan vom Negativ

    https://41.media.tumblr.com/b4a1fa27a8959e9adf6dfb9282a4dd0a/tumblr_n9wdyvFBlw1tvk9too1_1280.jpg

  12. Ich nutze auch den Portra – sowohl mit 160 ISO (Sommer, draußen) als auch 400 ISO (Innenaufnahmen, abends etc) – Der Film ist sehr schön, wenn man ihn ca 1/3 Blende überbelichtet (das kann man meist unkompliziert am Rad für die Belichtungskorrektur anpassen).

    Mein Filmentwickler, der mir ab und zu Tipps zur richtigen Belichtung für versch. Filme gibt, meine übrigens mal, dass Farbfilme nicht sooo gut zum pushen geeignet sind. Eine Blende ginge wohl noch, ab 2 Blenden wirds schwierig. Zum Pushen und Pullen wären also SW-Filme besser (TMAX z.B.).

  13. Umfrage! Mit welchem 35-mm-Film fotografiert Ihr?

    Da das nicht mehr so oft passiert, manchmal „Querbeet“, was es gerade bei eBay gibt ;-) Aktuell für die damals schnellste Mess-Sucherkamera der Welt – die Minolta V2 mit ihrem Weltrekord-Zentralverschluss, der 1/2000 s schafft – AGFA Photo Vista 400 plus Farbnegativ, um aufgrund der Gegebenheiten – die 1/2000 s ist nur mit f/8 und kleineren Blenden möglich – zu probieren, ob der 1958 montierte Verschluss heute noch diese Zeit schafft… Ansonsten in der Minolta V2 derzeit AGFA CT precisa 100 Dia. Damit geht die V2 auch in den Herbsturlaub, um ein paar „schöne“ Fotos zu machen ;-)

    Überhaupt und bevorzugt Farbnegativ, weil die flott und einigermaßen konstant entwickelt werden und besser zu scannen sind als die silberdichten SW-Filme, deren Entsorgung der (Selbst-)Entwicklungschemie problematisch ist. Farbnegativ lasse ich beim Entwickeln OHNE Papierabzüge gleich in maximaler Auflösung digitalisieren und die Bilder auf CD legen. Was bei KB nach meinen bisherigen Erfahrungen recht schwankend ist, bei Mittelformat aber ganz ordentlich klappt. Neben Farbnegativ jetzt wie oben schon genannt auch wieder verstärkt Diafilm. Den aber maximal ISO 100. Zum Scannen. Je nach Verwendungszweck mit Flachbett/Durchlicht (CanoScan 9950) – Stichwort Mittelformat (!) – oder einem „echten“ Plustek 7200 KB-Filmscanner. Neben AGFA Photo Vista 400 Farbnegativ auch die ISO 200 Variante.

    Für gelegentliche Redscale-Experimente (zu teuren) Rollei Nightbird oder deutlich preiswerter normalen Farbnegativfilm, der einfach in voller Dunkelheit aus der Spule gezogen wird, bis das Ende erreicht ist, dann einmal „auf links“ geknickt wird und dann wieder in die Spule aufgerollt wird. Verliert ein paar Bilder, liefert aber den gewünschten Effekt, dass der Film durch die Schichtrückseite belichtet wird.

    Das war/ist schon alles ;-)

    Ralf

  14. APX 100 für 3,45 schlepp ich derzeit oft in gerade noch haushaltsüblichen Mengen aus dem dm. als mindestens 160 ISO belichtet in Promicrol entwickelt macht er zumindest mich wunschlos glücklich, 320 geht noch gut, bei 640 wirds schon hart. Aber dafür gibts dann sicher geeignetere Entwickler. Ultrafin und dünnes Rodinal machens feinkörniger bei ISO 100, falls nötig. http://marcel.pommer.org/tag/agfa-apx-100/

    “Echte” 400er… wer Tri-X nicht bezahlen will, muss auf ewig ein kleines Bißchen unglücklich im Hinterkopf bleiben, hm? Rollei RPX 400 ist aber sehr vielversprechend. 3,90 kein unangenehmer Preis.

  15. Ui, das kommt ganz darauf an.
    Wenn es um preiswert und gut geht, spule ich mir von der Rolle (90m) ein Stück Polypan F in die Patrone. Der ist extrem günstig und kommt besonders nett in Caffenol C-L, einfach bei Nenniso 60min stehen lassen…fertig, ISO höher, dann halt länger stehen lassen, aber nicht vergessen!:
    https://www.flickr.com/photos/phototobi78/9676240995/
    https://www.flickr.com/photos/phototobi78/14433945532/

    Oder eben den Lucky, der sowohl in Rodinal, Caffenol und auch Wineol gut kommt und besonders zur Straße gut passt.

    https://www.flickr.com/photos/phototobi78/7260241722/in/photolist-c4yCVq-gt9hBT-gt92gW-cbFiw5-c8sJ9G-cbZESG-cbZF4m-d8NB2j-d8NvQw-ddGmUJ-ddGk54

    https://www.flickr.com/photos/phototobi78/8019953986/in/photolist-c4yCVq-gt9hBT-gt92gW-cbFiw5-c8sJ9G-cbZESG-cbZF4m-d8NB2j-d8NvQw-ddGmUJ-ddGk54

    Tri-X ist auch sehr sehr schön, oder eben der wunderbare Aox CHS II

    https://www.flickr.com/photos/phototobi78/6888462999/in/photolist-j4s8Uh-kEwfdd-buHaHv-kEx531-buHb4r-ixJF7N-kEx5sQ-buHb7R-kEveS4-j4pXyH

    Wenn schon Farbe, dann auch satt: Kodak Ektachrome, Portra oder wenn es etwas teurer sein darf der Cinestill

    https://www.flickr.com/photos/phototobi78/9321150196/in/set-72157634632581488

  16. Farbe: Portra 400, Portra 160, Fuji Superia X-TRA 400, andere (je nach Budget und Angebot)
    SW: Ilford XP2 400 (kleinkörnig, und da ich nicht selbst entwickle, C41 ist günstiger), Ilford HP5

  17. Für meine Straßenaufnahmen verwende ich gern den Portra, um meine Familie zu fotografieren, den Tri-X.

    die meisten würdens vermutlich umgekehrt machen :)

    Wenns billig sein soll verwende ich abgelaufene Farbfilme, die man bei Online-Händlern günstig bekommt. Wenn ich Qualität möchte, bin ich Portra und Ektar-Fan. Für Schwarz-Weiß hab ich mir je eine 30 Meter-Rolle Kentmere 100 und 400 gekauft und spule mir die Filme selbst auf. War zwar eine größere Anfangsinvestition aber dafür komme ich viele Monate aus.

  18. Hallo Martin,
    für KB nutze ich hauptsächlich den Agfa APX100 (schwarz-weiß Film) und entwickel diesen in Caffenol C-L!
    Kostenpunkt 3,45€ erhältlich bei DM.
    Bin super zufrieden mit den Ergebnissen!
    http://flic.kr/p/oE5Q4X
    http://flic.kr/p/ogpoVf
    http://flic.kr/p/owPWbF
    http://flic.kr/p/oeu7mW
    Kentemere 100 und 400 sind auch recht preiswert. Leider habe ich die aktuellen Preise nicht im Kopf , sind aber einfach über das Internet zu beziehen.
    Farbliche nutze ich auch den Ektar 100 und die Paradies-Filme von DM, welche laut Internet-Aussagen früher von Kodak und mittlerweile von Fuji hergestellt werden. Bis jetzt kann ich nichts negatives über diese Filme berichten und bei Flickr gibt es die möglichkeit sich Aufnahmen anzuschauen.
    Hoffe ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen!
    Wünsch die viel Spaß mit der AE-1!
    Lg Alex

      • Ja fast schon ein bisschen zu schön um wahr zu sein der Preis.:) Aber ganz ehrlich, bei 1,45€ kann man auch mal was riskieren. Glaube aber nicht das es qualitativ große Unterschiede gibt. Man findet schließlich auch im Lebensmittelbereich viele discount Produkte die fast gleichwertig mit Markenprodukten sind.
        Außerdem ist das der Reiz am analogen fotografieren. Man kann eben das Bild nicht sofort auf einem Display kontrollieren sondern muß sich “überraschen” lassen! :) Jeder Film hat seine eigenen Eigenschaften und viel mehr Charkter als ein digitales Bild. Das was viele im nachhinein mit Photoshop mühsam erzeugen müssen liefert der Film automatisch.
        Für mich ist es jedes mal wieder aufregend wenn ich den Entwicklertank öffne und die fertigen Negative zum erstmal begutachten kann! Ich liebe es!
        Und die Aufnahemen haben für mich persönlich eine viele höhere Wertigkeit, weil richtig Arbeit und Zeit darin stecken.

      • Ja, das ist auch eine meiner Motivationen, mich dem analogen hin zu öffnen: Das Herzblut, das in den Bildern steckt. Wobei ich niemandem, der digital fotografiert unterstellen würde, dass er oder sie weniger Herzblut in die Fotografie steckt. Das wäre nicht richtig.

  19. Ich benutze auch den Tri-X 400 und kaufe ihn bei Fotoimpex (4,63€). Mir ist Technik beim fotografieren nicht so wichtig (Its not about the camera) und mit dem Film ging bisher alles gut, was ich so ausprobiert habe. Das sind Porträts, Langzeitbelichtungen bei Tag und Nacht, Straße. Sogar mehrfaches Bestrahlen mit X- Ray in Europa und Indien hat nicht geschadet. Der Landschaftsfotograf Michael Kenna benutzt auch nur diesen Film. Ich entwickle allerdings dann auch alles selbst und mache auch die Abzüge. Das dauert dann teilweise sehr lange um zu dem gewünschten Ergebnis zu kommen, weil ich eben so lapidar fotografiere (Belichtungszeit wird geschätzt). Ich verschiebe den Technikpart der Fotografie also in die Dunkelkammer, um frei fotografieren zu können. Und dafür ist der Tri- X genau richtig, weil immer irgendwas drauf ist!

  20. Hi,
    ich nutze folgende Filme:
    Fomapan 100, 7 Min in Adonal (Rodinal) 1:50. Meiner Meinung nach eine sehr günstige Kombi da der Film sowas um die 3 EUR kostet und Rodinal sehr ergiebig ist und ewig hält.
    Außerdem kommt bei mir ADOX CHS II 100 und natürlich Kodak Tri-X zum Einsatz. Als Farbfilm verwende ich zur Zeit ausschließlich Kodak ProImage 100 (abgelaufen 2007). Ich mag die Farbtöne sehr und hatte Glück einen größeren Posten an Filmen günstig zu erwerben.
    Beispiele findest du unter: https://www.flickr.com/photos/robber34/ (gemischt analog und digital)

  21. Zuviel Input wird das hier werden. Du wirst nicht schlauer danach. Als Einsteiger einfach Tmax Trix oder HP5 rein und loslegen zum Erfahrung sammeln. Fertig. Willst du selbst entwickeln dann starte mit Rodinal oder Adonal, im Prinzip beides dasselbe. Der Rest kommt dann.

    Das ist wie als wenn man sich in der digitalen Forografie zuviel Gedanken über Sensor und Software macht. Es bringt einen erstmal nicht weiter.

    Ich fotografiere meistens mit Trix oder Tmax. Beispiele, vor allem mit extremen pushs auf meinem Portfolio unter “analog”

    • “Das ist wie als wenn man sich in der digitalen Fotografie zuviel Gedanken über Sensor und Software macht. Es bringt einen erstmal nicht weiter.”

      VOLLTREFFER! Da habe ich ja alles richtig gemacht ;-) Unbekümmert rangehen, statt aufs Auflösungsvermögen und die (Fein-)Körnigkeit des Films zu schauen. Sonst sind wir da, wo sich tausende “RAW-Entwickler” in den Kindergartenforen rumtreiben. Und sich dort keinen Schritt weiterentwickeln…

      Ralf

      • Ich sehe das ein bisschen anders. Gerade, wenn es ums Pushen geht, eignet sich nicht jeder Film. Und auch bei den Farben gibt es Unterschiede. Da ich mit der analogen Fotografie nicht das Fotografieren angefangen habe, sondern schon sehr genau weiß, wie und was ich fotografiere, sind bestimmte Filme einfach sinnvoller als andere. Und da bin ich einfach über jeden Tipp dankbar. Und zu viel, Marc, ist mir das hier nicht. ;)

  22. Wie Du weisst, kaufe ich die Filme immer auf dem Flohmarkt, in der Regel abgelaufen. Dadurch bekomme ich sie normalerweise für 1-2 Euro. Derzeit im Schrank:
    Agfa Vista 200, Kodak Farbwelt 200, Kodak TMax100, Maco Up 100.

    Was ich am Film mag ist, dass ich nicht genau weiss, was am Ende rauskommt, daher ist mir der Film auch komplett egal. Mit Film kann ich experimentieren und lernen.

    Will ich definierte Ergebnisse, fotografiere ich digital :-)

  23. Tri-X von Kodak, da er erstens +/- eine Blende verzeiht und sich auch gut pushen lässt. Das finde ich besondern schön, um grobes Korn zu bekommen.
    Als genaues Gegenbeispiel finde ich den T-Max 100 auch super – allerdings besitze ich keinen Feinkornentwickler, um seine Eigenschaft komplett auszunutzen.
    Wenns etwas günstiger sein soll (z.B. für Lochkamerabau) dann nehme ich gerne mal den APX 100 von Agfa.

  24. Billig ist nicht gleich schlecht. Mein Tipp in der ISO400-Klasse ist der AgfaPhoto APX 400 (bei Spürsinn für 3,87 € und bei mehr noch günstiger). Beispielbilder aus dem Bauch meiner Olympus Pen FT (Kleinbild Halbformat) gibt es hier: http://www.mktrout.de/blog/boah-ey-der-testbericht-olympus-pen-ft-6/

    Und wer Farbe mit hoher ISO liebt, der sollte sich mal den Fuji X-Tra 800 ansehen (bei Spürsinn ab 6 Euronen). Beispielbilder hier: http://www.mktrout.de/blog/zwischendurch-bilder-wie-frueher-beim-playboy/ Das ist jetzt nicht der absolute Preisbrecher, aber kommt richtig geil.

    Zum Thema “billig”, SW-Filme selbst entwickeln, Kosten einer Filmentwicklung, pullen von Filmen usw, hab ich auch noch einen Lese- und Bildanguck-Tipp: http://www.spuer-sinn.net/blog1/ist-billig-immer-schlecht/

  25. Hallo,

    ich fotografiere zur Zeit auf Tri-X oder Porta 400.
    Brauche einen 400 ASA Film weil ich viel im Wald fotografiere und kein Stativ benutze.
    Tri-X hat eine wohl bessere Schattenzeichnung als Tmax 400.

    Meine Filme kaufe ich bei Macodirekt oder Fotoimpex.

    Ein paar Bilder mit einer M6 gemacht und mit einem CanoScan9000F eingescannt:

    Tri-X: https://www.flickr.com/photos/baschi_/10654633714/in/set-72157637010670016
    Tmax 400: https://www.flickr.com/photos/baschi_/10694853343/in/set-72157637010670016
    Porta 400: https://www.flickr.com/photos/baschi_/12416257983/in/set-72157637011454033
    Porta 400: https://www.flickr.com/photos/baschi_/12416444375/in/set-72157637011454033
    Porta 400: https://www.flickr.com/photos/105752183@N04/10586805776/in/set-72157636721004725
    Lomo CN 100: https://www.flickr.com/photos/125713974@N02/14358987469/in/set-72157645450197314

    Hier noch ein paar Bilder mit einer Lomo LCA+ gemacht:

    Tri-X: https://www.flickr.com/photos/105752183@N04/10384716323/in/set-72157636721004725
    ColorImplosion: https://www.flickr.com/photos/105752183@N04/10384038276/in/set-72157636721004725
    Fuji Superia 800: https://www.flickr.com/photos/105752183@N04/10384783775/in/set-72157636721004725
    Lomo CN 100: https://www.flickr.com/photos/105752183@N04/10696619646/in/set-72157636721004725

    Viele Grüße Bastian

  26. Also, ich habe früher 50/50 Farbe und SW fotografiert, bin aber inzwischen rein bei SW angelangt – wegen dem Selbstentwickeln. Bei der Farbe habe ich alles (und damit meine ich fast alles – manche auch nur importiert) mal geschossen, zumeist nur so zwei Filme zum testen. Am Ende war ich dann recht häufig bei Portra und Reala (wobei mich der FUJI Pro am meisten gereizt hat, wollte aber eher im Laden um die Ecke kaufen und dort gab es den nicht). SW habe ich auch durchprobiert, bin dann aber irgendwie beim FUJI Neopan Acros 100 hängengeblieben.

    Jetzt fotografiere ich SW mit mehr oder minder…

    65% Ilford FP4+ 125 (irgendwo zwischen 100 bis 200)
    35% Kodak Tri-X 400 (zumeist zwischen 200 bis 800)

    • …so, der Kommentar sollte weitergehen…

      KB mache ich inzwischen wieder (als Partyfotos), aber hatte da eine Pause eingelegt und fast ausschließlich MF fotografiert. Mit MF hab ich auch meine SW-Entwicklungen geübt, immerhin kann man da schneller zu einem vollen Film kommen (ich bekomme bei einem 2-3 h Spaziergang keinen KB Film voll).

      Mein “Übungsfilm” zum Entwickeln war der Rollei RPX 100 (120er Film), der sich ohne Probleme in Rodinal (Adonal) zu 200 bis 320 hat pushen lassen. Billig, wird von einigen Firmen vertrieben (macodirekt, fotoimpex, foto lang aus Passau) und tut nicht weh in der Experimentierungsphase. Qualitativ kann der aber sich nicht mit ILFORD oder KODAK mithalten.

  27. ich verwende HP4 und HP5 mit meiner Canon A1, die ich seit Ende der 70-er für alle Familienfotos verwendet habe.

    Ich habe ein paar alte Kameras geschenkt bekommen, aber Probleme mit dem Format. 4×4 gibts nicht mehr, 620 könnte ich aus einem Mittelformat (120) umspulen, habe aber leider keine weitere Spule für diese Kamera

    also suche ich weiter

    • Oder…,du könnstest versuchen 4mal5 Planfilm einen cm zu kürzen ;P…

      Ne jetzt mal ernsthaft,so alte Kameras sind leider inzwischen nur noch Deko-tauglich :/…

  28. Für Kleinbild ist der FP4 mein absoluter Lieblingsfilm. Allerdings möchte ich noch anmerken, dass SW-Film meines Erachtens nur Sinn macht, wenn man selbst entwickelt. Da die SW-Entwicklung kein Standardprozess ist, variieren Faktoren wie verwendeter Entwickler, Verdünnung, Dauer, Temperatur, Kipprhytmus, die einen starken Einfluss auf das Ergebnis haben. So wird z.B. eine Kippentwicklung mit D-76 unter Umständen komplett anders aussehen als eine Standentwicklung in Rodinal. Lässt man einen normalen SW Film entwickeln, weiß man nie, wie und mit was entwickelt wurde. Das macht es schwer bis unmöglich reproduzierbare Ergebnisse zu erzählen. Falls man nicht selbst entwickelt, würde ich eher zu den C-41 SW Filmen wie Ilford XP2 greifen.

  29. Ich habe die Konica TC für mich entdeckt auch die Hexanon-Objektive finde ich super. Am liebsten mit dem 40mm 1.8 oder 135 mm 2.5. Schwarz-Weiß bekomm ich mittlerweile beim Illford hp5 die besten Ergebnisse zurück. Farbe dann auch Portra, wobei ich neulich auch sehr von der DM-Marke Paradise (200) begeistert war.

  30. Es gibt keinen plausiblen Grund, bei der Frage nach dem verwendeten Film das Format einzuschränken. Das Material ist ja identisch, nur unterschiedlich konfektioniert.
    Die bestehenden Unterschiede zwischen Filmen gleicher Spezifikationen sind m.E. minimal und zu vernachlässigen, falls man nicht auch den weiteren Weg zum Bild vollständig analog beschreiten möchte. Und selbst dann können sehr viele Korrekturen noch in der Dunkelkammer mittels der Farbfilter, der Fotochemikalien und vor allem des verwendeten Papiers durchgeführt werden.
    Ich habe mich aber gegen die Dunkelkammerarbeit entschieden und digitalisiere das entwickelte Negativ. Deshalb verwende ich in Analog-Kleinbildkameras meist das billigste Farbmaterial, z.B. vom Drogeriediscounter. Entwickeln lasse ich allerdings lieber im Fachlabor, aber nicht, weil ich den chemisch-physikalischen Prozessen in Großlaboren misstraue, sondern wegen schlechter Erfahrungen aufgrund lediglich stichprobenhafter Qualitätskontrolle, z.B. durchs Motiv geschnittener Filmstreifen usw.
    Unkorrigierte Beispiele (ISO 200, 36er Film < 1 Euro): http://bit.ly/1qC6y5Y

    • Doch, die gibt es. Bei SW finde ich den Delta 3200 im Kleinbild schnell anstrengend körnig. Und der E100VS von Kodak ist (bzw war) großartig zum crossen. Allerdings hat der schnell überblendet und auf Kleinbild bleibt dann oft nicht mehr soviel übrig vom Motiv. Manchmal machts die Größe eben doch.

  31. Zur Zeit stehe ich auf den Ilford HP5+ und PanF+.

    Den Hp5+ nutze ich derzeit am liebsten Mittags bei Sonnenschein mit ISO 1600 ein. Kontraste, Korn, hart halt. Dies mildere ich etwas ab mit dem Spürsinn SAM bei entwickeln. Kommt dan auf Papier richtig geil! Mein kleines Jahresprojekt auf der Strasse setze ich gerade so um.

    PanF setze ich ein wenn es sanfter anmutiger sein muss. Mit ISO zwischen 20 und 50.
    Spiele mit ihm gerade im sehr tiefen ISO 3, 6, 12 mit ihm, allerdings im MF.

  32. Fuji Acros – gerade für Langzeitbelichtungen, weil Schwarzschild kein großes Thema ist. Allerdings auch sonst bei Sonne meine #1.
    Kodak Tri-X – wenn es mehr Korn und Empfindlichkeit sein darf.

    Kodak Portra – bei Kleinbild in der Regel den 160, im Mittelformat sehr gerne auch die 800.
    Kodak Ektar – wunderbare Töne im Kleinbild, im Mittelformat mitunter ein wahrer Traum.

  33. Ich nutze, wenn es günstig sein soll, Kodak Gold 200. Den gibt es im 3-er Pack im Drogeriemarkt für rund 8 Euro. Sonst nutze ich noch Kodak Portra 400 und 160. Die sind etwas teurer, aber was Körnung, Schärfe, Look und Farbwiedergabe angeht sehr gut. Schwarz/weiss Flme nehme ich eigentlich gar nicht mehr – da ich eh die (Farb)Negative einscanne, überlege ich mir dann, ob ich nicht noch eine Schwarz/Weiss-Bearbeitung mache. Gerade die heute mögliche Symbiose aus analoger Aufnahme und den digitalen Möglichkeiten der Nachbearbeitung finde ich spannend.
    https://www.flickr.com/photos/hammelstein/14263191346/
    https://www.flickr.com/photos/hammelstein/14157769670/
    https://www.flickr.com/photos/hammelstein/14301985769/

  34. Die besten gibts ja nimmer…

    Elitechrome 100, dann per RA-4 selber aufs Papier bringen. Gigantischer Film, leider mittlerweile auch auf Ebay beim Preis.

    Ansonsten sind die Portras immer gut, den Fuji Reala gibts ja leider auch nicht mehr, der war schön realistisch. Den Ektar kann ich nur für schlechtes Wetter und keinesfalls für Portraits empfehlen, sonst fangen die Bilder an zu leuchten.

    S/W: Neopan 400. Wunderschön, lässt sich super pushen.

    So wirklich lohnt es sich meiner Meinung nach übrigens nur, wenn man das ganze am Ende auch zu Papier bringt – und damit meine ich nicht die billigen Scanabzüge von DM.

  35. Wenn Ich heute nach einem S/W-Film suchen und dabei wie ein Ochs vor dem Berge stehen würde, dann wäre meine Vorgehensweise folgende:

    Erstmal schauen ob mir eher die klassische Emulsionen wie der Tri-X, HP5+, FP4+, etc. oder modernere Flachkristaller wie die Deltas, Acros, T-Max , etc. besser gefallen.

    Aus der jeweiligen Klasse, würde ich mir dann eine ISO100 und eine ISO400-Variante aussuchen, loslegen und Peng.

    Wenn es nur ein Film sein soll, dann immer einen 400er. Die lassen sich ohne Probleme von ISO50 – ISO1600 nutzen, was eigentlich für alles (ja es geht auch mehr/weniger, aber das führt zu weit hier) erstmal reicht.

    Ich selber bin bei der Kombi FP4+/HP5+ hängengeblieben. Entwickler: Spürsinn HCD-3 // Kodak HC-110 // (Dektol // Straight Black Papierentwickler für das grobe Korn )

    Gekauft wird fast alles bei Spürsinn: http://www.spuersinn-shop.de

    Beispiele siehe meinen verlinkten Flickr-Stream

  36. Für meine analogen Schätze (Fuji FZ-5, Praktica BC1,SX-70, Canon AE1) verwende ich :

    Kodak Ektar 100
    Kodak Portra 160
    Kodak T-Max 100
    POLAROID SX-70
    Kodak 400TX
    APX100
    Agfa APX 100 new
    Fuji Neopan Acros 100
    ILford FP4+ und HP5+

    besorgt werden die guten Filmchen von :

    Spürsinn
    Fotoimpex
    Monochrom
    dm
    Rossmann

  37. Etliche S/W-Filme wurden schon genannt. Der Fuji Superia 1600 wäre noch ins Feld zu führen wenn du hohe ISO willst.

    Ich persönlich mag gern die DIA-Filme. Ein günstiger wäre zum Beispiel der Agfa Precisa 100. Der ist für mein Empfinden auch nicht so “zickig” wie der Fuji Velvia. Und wenn ich Spaß will dann lass ich den Precisa Cross entwickeln und und freu mich über die Falschfarben.

    Der Rollei Redbird wurde schon genannt. Leider soll es den aber nicht mehr geben habe ich gehört. Um die Methode mit dem Umspulen werde ich dann wohl nicht mehr rumkommen.

  38. So richtig viel analog fotografiert hab ich während meiner Aus- und Weiterbildung, als ich noch nicht viel verdient hab. Deshalb hab ich hauptsächlich mit dem günstigen Kodak Gold 100 + 200 fotografiert und war aufgrund der warmen Farben und meiner Vorliebe für Personen immer zufrieden. Für Landschaften hab ich lieber den Fuji Superia gewählt, bei dem kamen die Grüntöne besser zur Geltung als bei anderen Filmen.
    Für SW-Bilder hab ich den AGFA APX100 verwendet, wann immer ich Geld dafür übrig hatte, vorzugsweise bei Landschaftsaufnahmen. Bei Personen hab ich lieber Ilford 100, 200 und 400 gewählt.
    Gekauft hab ich die Filme im Fotogeschäft (da hatte ich besondere Konditionen) oder im Drogeriemarkt (Müller oder dm).

    Heute experimentiere ich am Liebsten mit Lomo und Polaroid. Gerne mit Effekten und abgelaufenen Filmen, so ganz analog und ohne Photoshop :)

  39. Einer meiner Lieblinge ist Efke 50 in Rodinal 1+100. Die Negative sehen einfach phantastisch aus, um eine Blende gepusht wird das Korn richtig schön und kaum ein anderer Film hat so schöne Tonwerte wie der Efke. Die Verfügbarkeit ist etwas schlecht, Fotokemika produziert leider nicht mehr. Irgendwann sind die alten Maschinen kaputt gegangen und Ersatzteile und Reparaturen konnte sich das Unternehmen nicht leisten. Von daher sind die Preise für relativ neue Efke-Filme absurd hoch, bei eBay geht die Rolle Kleinbildfilm schon mal für 10 € weg. Genau deshalb überlege ich es mir doppelt, ob ich einen Efke aus meinem Kühlschrank opfere. Eine Alternative wäre die CHS-Serie von Adox, dürfte quasi die gleiche Emulsion sein.

    Alles Efke 50 in Rodinal 1+100:
    http://tiefengeist.net/artikel/be-affraid-this-is-her-domain
    http://tiefengeist.net/artikel/you-better-be-afraid-of-the-witch
    http://tiefengeist.net/artikel/planetarium
    http://tiefengeist.net/artikel/near-mint-condition

    Ilfords HP5+ ist meine Wahl, wenn ich ich was flexibles brauche, lässt sich Pushen und Pullen wie blöde und sieht quasi in jedem Entwickler super aus.

    Alles HP5+:
    http://tiefengeist.net/artikel/abendstimmung-vierundzwanzigster-juli-2010
    http://tiefengeist.net/artikel/scharfkantiges
    http://tiefengeist.net/artikel/spiralnebel
    http://tiefengeist.net/artikel/fading-out

    Eine Erwähnung wert, sind auch Foma 100 und Foma 400. Spottbillig, großartige Tonwerte und recht anspruchslos.

    Foma 100 in DD-X:
    http://tiefengeist.net/artikel/you-may-count-the-bubbles

    Zu guter letzt noch etwas Werbung für Rollei RPX 400. Kenne den zwar bisher nur als Rollfilm, aber gefällt mir ausgeprochen gut und er sollte auch in 35mm ordentlich sein. Ist zwar nicht ganz so flexibel wie ein HP5+ (würde ich nicht genauso Pushen wie einen HP5+), aber dennoch ein ordentlicher Film, mit schönen Tonwerten. Ist auch etwas günstiger als ein HP5+.

    Rollei RPX 400:
    http://tiefengeist.net/artikel/der-nordeingang
    http://tiefengeist.net/artikel/behind-impenetrable-paths
    http://tiefengeist.net/artikel/1879

    Wenn es um Farbfilm geht, so predige ich eigentlich immer Kodaks Ektar 100. Ist zwar etwas knapp von der Empfindlichkeit, aber mit schnellen Objektiven und etwas Arbeit in der Nachbearbeitung, ist damit sogar Urbexing bei echt wenig Licht möglich. Neigt halt leider zu bunten Streifen, wenn er stark unterbelichtet wird. Ansonsten farblich wirklich ein richtig ordentlicher Film.

    Kodak Ektar 100:
    http://tiefengeist.net/artikel/the-great-illusionist
    http://tiefengeist.net/artikel/cnopta
    http://tiefengeist.net/artikel/der-grosse-farbrausch
    http://tiefengeist.net/artikel/lay-down-my-bones-in-these-golden-halls

    Zum Schluß noch mein Geheimtipp, Orwo NP20 aus den frühen neunzigern, bekommt man bei eBay hinterher geschmissen. Als Iso 25 belichten, fünf Minuten vorwässern und dann für zehn Minuten in Rodinal 1+40. Hätte nie gedacht, daß der so gut werden könnte.

    http://tiefengeist.net/kwerfeldein/orwonp20.jpg

    Ansonsten würde ich fast sagen, daß man mit jedem beliebigen Film ansehnliche Photos machen kann. ;)

      • Was Unterbelichung angeht, ist bei C-41-Filmen ist immer etwas Spielraum nach oben hin vorhanden. Aber Iso 400 wäre für den Ektar schon zu viel, gäbe Streifen, blasse Farben und abgesoffene Schatten. Mit einem guten Scanner und reichlich Arbeit in Photoshop/Lightroom lässt sich noch eine Menge retten, hätte ich aber nicht ständig Lust drauf.

        Wenn es ein gutmütiger, billiger Farbfilm sein soll, empfehle ich Farbwelt 400 oder Agfa Vista 400. Die sind natürlich nicht ganz so scharf, feinkörnig und brilliant wie der Ektar, aber die sorgen auch bei ordentlicher Unterbelichtung noch für ausreichende Ergebnisse. Und man kann ja nachher die Sättigung was hochdrehen. Die sind halt für Touristen gedacht, die keine Ahnung von ihrer Kamera haben, aber dennoch Bilder aus dem Urlaub mitbringen wollen/wollten. ;)

        Habe mal ausprobiert, was so ein Vista 400 verträgt und selbst bei Iso 3200 war noch ein Bild zu erkennen. Zwar völlig verkörnt und total flaues Negativ, aber es ging.

        Push ist sowieso so ein Ding mit C-41. Die wenigsten Labore machen es, C-41 ist halt ein Prozess, bei dem die Filme die gleiche Entwicklungszeit haben. Zuhause im Tank ginge es sicher, müsste man nur irgendwo die Zeiten herbekommen. Bei einer Blende unterbelichtung würde ich mir bei C-41 keine Sorgen machen.

      • Meines Wissens nach, sind die beiden genannten Filme nicht mehr zu bekommen. Der R3 dürfte sowieso jetzt schon “entschlafen” sein. Meine letzten Rollfilme aus dem letzten Abguss (gelagert im Kühlschrank) zeigen einen kräftigen Grauschleier. Also nur noch etwas für Spezialisten.

        Efke hat die Filmproduktion eingestellt. Da gibt es nichts mehr frisches … aber die evtl. noch im Umlauf befindlichen Reste werden wohl noch 2 bis 3 Jahre gut nutzbar sein.

  40. Servus,

    ich benutze am liebsten den TRIX. NAch dem ich mal den TMAX 3200 ausprobiert habe und noch eine Menge TMAX Entwickler übrig hatte, habe ich auch einige TMÄXE belichtet.

    Ich mag die Kodaks, da diese sehr unkomplizierte S/W Filme sind. Dazu gibt es vom selben Hersteller gute Entwickler egal ob D76/Tmax oder Xtol …

    Wenn ich es farbig möchte, dann die Portas aus dem gleichen Hause. Mir gefällt der Look, ich bin nicht so fürs knallige a la Ektar.

    • Und da bin ich noch am Überlegen, wo es bei mir hinsoll. Aktuell mag ich gemutete Farben auch sehr, aber knallig ist auch schön. Wobei es für mich ein Unterschied ist, ob die Farben direkt vom Film kommen, oder ob ich in Lightroom die Sättigung hochdrehe…

  41. Ilford HP5+, ausgewiesen mit Empfindlichkeit ISO 400, ein echter S/W-Film (also nicht Monochrom auf Farbfilmbasis), mit sehr weichen Kontrasten, deutlichem Korn, ich würde es sogar “dreckige Körnung” nennen.

    Der HP5+ lässt sich bestens mit ISO 200 belichten und z. B. mit Feinkornentwickler pullentwickeln für nicht ganz so deutliches Korn, er lässt sich aber auch problemlos dank seiner weichen Kontraste und seiner real etwas höheren Empfindlichkeit als auf der Packung steht bis ISO 1600 und wohl auch darüber hinaus unterbelichten und Pushentwickeln, bis ISO 1600 hatte ich beste Erfahrungen mit ihm.

    Der HP5+ verzeiht leichte Fehlbelichtungen, ist gutmütig bei großem Kontrastumfang des Motivs, er gehört zu meinen großen Lieblingen, aber das Korn ist Geschmackssache.

      • Hi Martin, wahrscheinlich meint derWanderer einen echten SW-Film als einen, der im analogen S/W-Prozess entwickelt wird (also alle genannten Entwickler von Spütsinn, Rodinal bis X-tol.

        Die unechten S/W Filme sind auch S/W-Filme auf C-41 Entwicklungsbasis. das bedeudet, du gibst diese Filme wie einen farbfilm beim labor ab und der wird entwickelt wie ein klassischer farbfilm im C-41 Prozess. (Folgende Filme sind das: Ilford XP2 Super 400 und der nicht mehr produzierte Kodak BW400CN – den habe ich übrigens auch getestet Link: http://www.juergen-adler.de/2012/10/15/kodak-bw-400-cn-schwarz-wei%C3%9F-ergebnisse-ohne-gepansche/))

        Zusammenfassend, der Tri-X wäre in dieser Beschreibung ein echter und kann zuhause unkompliziert entwickelt werden. Mit dem kann man dann auch schön pushen, pullen usw. und alle möglichen Entwickler testen und nutzen.

      • Übersetzt wäre der Ilford HP5+ der Kodak Tri-X (so ungefähr mit ein klein bisserl anderen Ergebnissen – aber ähnlich… Kornbeschaffenheit, pushbarkeit einsetzbarkeit, Entwickelbarkeit…)

  42. Ich mag die Drogeriefilme. Vor kurzem habe ich einen DM Paradies Universal 200 mit Rodinal entwickelt (meine erste DIY-Entwicklung), das Negativ sieht seltsam aus lässt sich aber gut scannen:
    https://www.flickr.com/photos/masru/14785690587/

    Ich habe den Film auch schon cross (E-6) entwickeln lassen. Wenn man beim Scannen den Weispunkt neu setzt auch ganz schön:
    https://www.flickr.com/photos/masru/9487361175/

    Meine Liebe gilt aber den Diafilmen
    Dem Kodak Ektachrome 100VS (den es nicht mehr frisch gibt) oder dem Fuji Velvia:
    https://www.flickr.com/photos/masru/9103846856/i

    Oder einem anderen Film, den es leider nicht mehr gibt: Dem Agfa Portrait 160. Von dem hab ich 100 Rollen bei ebay ersteigert, ein Traum in Pastell:
    https://www.flickr.com/photos/masru/14375488784/

  43. Hi Martin,

    Fangen wir erst mal S/W an…
    Da habe ich den tri-X 400 und pushe sehr oft, weil ich den Look mag .
    http://www.juergen-adler.de/2014/09/06/m%C3%A4nnerausflug-ins-bmw-museum/
    Hier habe ich den 400 er auf Iso 64000 belichtet und sehr gute Ergebnisse bekommen. Als Preisempfehlung beim DM den agfa apx 100, der sich mit xtol super pushen lässt (tol dabei 1:2 verwenden, gibt geringes Korn aber eine angemessene Schärfe)

    Farbe: ich liebe den Ektar, der macht einfach eine sehr geile Stimmung, ist halt auch mal teurer.
    http://juergenadler.jimdo.com/2013/12/08/oldsmobile-on-ektar/
    Beim DM gibt es den Kodack Gold, der bei einer geringen Überbelichtung einen schönen warmen Ton erzeugt.
    Für das alltägliche, als günstige Lösung nehme ich den günstigen DM Film. Der hat zwar bei Unterbelichtung einen leichten Blautouch, bei Überbelichtung Word dieser eher warm.
    Farbfilme kannst du mithilfe von über- oder Unterbelichtung übrigens wunderbar im Look verändern.
    In dem Blogbeitrag http://www.juergen-adler.de/2014/05/29/einfach-mal-nur-bilder/ sind Bild 1 und drei ein solcher und beim Blogbeitrag http://www.juergen-adler.de/2014/06/06/ich-w%C3%BCnsche-dir-dass-du-weniger-nach-perfektion-strebst/ sind unterbelichtete ( eher blaustichig) und überbelichtet.
    Entwickeln lasse ich übrigens auch bei DM – dauert eine Woche, kostet meistens 2,50 mit einem Satz Bilder dabei und ich hatte noch nie schlechte oder zerstörte Negative. Und ich habe pro Woche mindestens einen Film dort, seit mindestens 2 Jahren.

    Übrigens ist ein Diafilm auch mal cool…
    Ich wünsche Dir viel Spaß und hin dann mal gespannt, wo du filmlich so landest.
    Viele Grüße Jürgen

  44. Hi,
    für 135:
    Schwarzweiß: Tri-X 400 @400 und der der ist doch mit knapp unter 5€ nicht teuer (Calumet)? Entwickelt in SPUR HCD-S + HCD-2. Wird sehr scharf und läuft in den Schatten nicht zu. Gel. Pushen mit demselben Entwickler.
    Farbe: Kodak Portra 160 (eher selten) und Portra 400.

    Ich fotografiere in letzter Zeit aber fast nur noch Mittelformat: 120 Film,
    schwarzweiß: ebenfalls Tri-X 400 @400 (ggf. auch pull @100 oder push @1600 oder @3200, HCD-S + HCD-2) meine Zenza Bronica ETRSi (645) geht dabei so gut ab wie meine Nikon F2 Photomic. Das größere Filmformat macht das Pushen in hervorragender Qualität und – gegenüber Kleinbild 135 – vermindertem Filmkorn möglich. Allerdings: Tri-X 400 ist nun mal Korn, dafür werden und wirken die Aufnahmen subjektiv schärfer, die Abstufung der Grautöne und Umsetzung der Farben empfinde ich als sehr natürlich.

    Farbe: eher Kodak Portra 160 statt Portra 400, da meine Mittelformatkameras mit Verschlusszeiten von 1/400 (Mamiya RB 67 Pro S) und 1/500 (ETRSi) aufhören.

    Belichtung der Farbfilme bei Personenaufnahmen @100 (Portra 160) und @200 (Portra 400) und Lichtmessung; bei Landschaftsaufnahmen bemühe ich mich aktuell um eine etwas genauere Belichtung per Spotmessung.

    #believeinfilm #believeinkodak

  45. Hey Martin,

    Ich (27) fotografiere nun schon 20 Jahre mit der AE-1. Ich habe für alltägliches und urlaube immer einfache Filme von rossmann&dm genommen und wurde nie enttäuscht. klar durfte es auch mal ein Kodak t-max 3200 sein um mal extreme ASA werte zu testen. Aber wenn man ehrlich ist, benutzt man bis auf wenige Ausnahmen ( wie die beeindruckenden Arbeiten von nujolie teilweise) die Analoge nicht wirklich für professionelle Geschichten. Dafür benutze ich auch eine große digitale Kamera. So lange man Erinnerungen schafft und nicht versucht Zeitschriftenprints zu produzieren, ist das “Welcher ist der beste Film?”-Gehampel genauso unnötig wie tausendfach vergütete Spezialgläser. Das ist auch der Grund warum ich bei meinen vielen Reisen und Urlauben IMMER die AE-1 mitnehme ;-) das Ziel ist einfach ein anderes. Berechtigt ist es natürlich wenn dich nur das technische an der Analogen Seite interessiert. Das geht bei mir dann soweit, das ich auf den flohmarkt in Bremen gehe und mir da 3 alte Filme für 50 Cent kaufe und diese dann benutze. Wenn die Farben dann nicht mehr stimmen? – Umso besser ;)
    Interessieren würde mich welche Objektive zu für das Schätzchen hast.

    My Point of view.

    Grüße, Nils

    • Ich hab das 50er 1.8, das 28er 2.8 und zwei Telezooms. An abgelaufene Filme trau ich mich derzeit nicht, da mir für meinen Straßenkram das Risiko zu hoch ist, einen komplett kaputten zu erwischen und das geht bei mir nicht. ;)

  46. Hi, Martin,

    da du die Streetfotografie liebst, solltest du dich für den Tri-X 400 entscheiden. Warum?
    Das würde ich in diesen beiden Artikeln nachlesen:

    http://leicaphilia.com/tag/tri-x/

    Wobei die erwähnte Leica-Kamera sich gegen eine Canon AE-1 Kamera namentlich austauschen lässt, ohne dabei die Leica ans „Bein pinkeln“ zu wollen. Es ist schließlich egal welche Kamera man benutzt.

    Ach ja, um deine Frage zu beantworten:

    Ich benutzte im Kleinbild-Bereich: Tri-X 400 in D-76 (1:1). Dieser Bereich wurde von mir aufgegeben.

    Ich nutze im Mittelformat-Bereich: Tmax 400 in D-76 (1:1).

    Ich nutze im Großformat (8×10)-Bereich: Tmax 400 in HC-110 (1:43).

    Entscheidend ist auch die Film – Entwickler-Kombination. Finde durch Vergrößern der Negative heraus, welcher Entwickler dich in den Parametern Schärfe, Korn, Tonwertabstufungen, Schattenzeichnung am meisten befriedigt, denn es gibt Standard- und Spezial-Entwickler. Spezial-Entwickler betonen den einen Parameter und vernachlässigen die anderen, aber ein Standard-Entwickler kann ein guter Kompromiss sein.

    Standardisiere die Film-Entwicklung, lasse sie „automatisch“ ablaufen wie die Bedienung der Kamera, denn Ziel ist es, ein Negativ zu erhalten, dass die „technische Qualität“ eines Rohdiamanten besitzt, um anschließend im Vergrößerungsprozess zu einem Diamanten (Meisterwerk) geschliffen zu werden – natürlich, wenn auch der Bildinhalt meisterhaft ist. Hilfreich in diesem Prozess kann auch das folgende Buch vom Masterprinter Larry Bartlett sein. Es heißt „Workshop Schwarzweiß-Printing“ und ist im Augustus Verlag erschienen.

    Viel Spaß beim Testen wünscht Harald

  47. Ich benutze gern:

    – Dia:
    -Agfa CT Precisa 100
    – Farbnegativ:
    – Fuji Superia X-TRA 400
    – Fotoland von DM
    – Schwarz-weiß:
    – Ilford HP5 Plus (Kann sehr gepusht werden)
    – Ilford XP2 (Wird wie ein Farbnegativ in C41 entwickelt)
    – Agfa APX 100 (Hat für mich persönlich das angenehmste Korn)

    Ich hoffe das nützt dir was :)

    • bei mir kommt nur noch D76 2-bad in die dose. dazu mische ich die Chemikalien selbst. zwischen 20-25°C spielt es keine geige wie warm der Entwickler ist. pushen geht wunderbar damit. ich kann sogar unterschiedliche filme gleichzeitig in der dose entwickeln, z.b acros und tri-x, weil fast durchgängig die Entwicklungszeit gleich ist. stopbad will er auch nicht, 30 s zwischenwässern reicht. alle 30s 2mal kippen und nach 2 x 3 Minuten ist der Entwicklungsgang durch. habe selbst schon 3200er filme damit entwickelt.
      alte filme haben oft einen sehr hohen grundschleier, dann nehme ich je nach film und Schleier ca. 1 – 2 ml/ltr restrainer von Herrn moersch, anderenfalls quäle ich mich mit gradation 5 um brauchbare Kontraste aufs Papier zu bekommen.

  48. Mit meiner Praktica MTL5 habe ich bisher die Hausmarken-Filme von dm und Rossmann in ISO 400 und teilweise 200, verschossen. Hier und da noch ein paar Kodak BW400CN.
    Nun habe ich eine Kiste ORWO NP20, NP 15 und NP27 ersteigert und belichte aktuell meinen ersten NP20. Ich bin sehr gespannt.

  49. Hallo,
    Bei bunt nehme ich sehr gerne den Kodak Portra 400.

    Bei dem gefallen mir besonders die Farben, sie sind sanft aber nicht zu sanft. Als Vergleich vielleicht noch erwähnt, den Ektar finde ich in den Farben viel zu kontrastreich, das es schon ein Farbmatsch ist.

    Und für zwischendurch den 400 aus der DM.
    Preiswert und bei Tageslicht schöne interessante Farben. Wobei ich mittlerweile glaube da gibt es verschiedene Hersteller, die Dose selber hatte ich in zwei verschiedenen Varianten eine nur blau lackiert und eine mit DM-Bemalung. Die Blau ist in den Farben besser oder ich bilde es mir ein weil die Fotos einfach besser waren. In Kunstlicht sind sie allerdings unbrauchbar in meinen Augen, da stimmt nichts mehr.

    Meine Lieblings Filme sind allerdings Agfa Apx100 und Fuji Acros100, ruhig auch als 400asa belichtet. Das ganze in Caffenol C-M selber entwickelt.
    Die bieten alles was ich an SchwarzWeiss mag!

    http://dnspics.tumblr.com/post/54907515860/caffenol-c-m-and-agfa-apx100-100

    Ps. Probiert caffenol mal aus die C-M Variante ist Super simpel und funktionierte bis jetzt immer.

    Gruß Marcus

  50. Mein Lieblings-SW-Film ist der Ilford Delta 100, Preis pro Stück liegt z.B. bei Phototec bei 5,63€, ich kauf mir aber immer das 10er Pack für 54,99€. Bei Farbfilmen ist der Kodak Ektar 100 meine erste Wahl, welcher dem Ilford preislich sehr ähnlich ist. Ich kaufe mir immer zusammen ein 10er Pack Delta und ein 10er Ektar, das reicht dann bei “normaler analoger Nutzung”, also nicht in den Mengen, die man mit einer digitalen Kamera schießen würde. Der Ilford Delta hat ein besonders angenehmes Korn und liebliche Grautöne, die ich bei den Kodakfilmen vermisse. Der Kodak Ektar besticht vor allem durch die sehr präzise Darstellung aller möglichen Farbtöne, wie man es sonst von einem Diafilm gewohnt ist. Preislich sind die beiden Filme völlig in Ordnung, wenn man nicht zu viele unbrauchbare Bilder schießt und dann dauernd neue Filme kaufen muss. Ich bin selber noch Schüler und bin mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis sehr zufrieden (vielleicht bin ich in der Hinsicht auch einfach nicht mehr so sensibel nach mehreren verschwendeten Hundert Euro durch den launigen Film von Impossible. Für den Kodak Ektar findet man im Internet viele treffende Beispielfotos, über den Ilford Delta kannst du dir gerne bei mir ein umfassendes Bild machen: http://paul-mueller.net/albums/mono/

  51. Fotografiere nur analog (+ Notizen mit Handy), die Weiterverarbeitung ist hybrid (Filmentwicklung im Großlabor, Scannen und Ausarbeitung zu Hause. Daher sind die Farbnuancen des Films egal, unkompliziert müssen Sie sein mit großen Belichtungsumfang (“Eingangsdynamik”):
    – ILFORD XP2 (KB & MF)
    – Kodak Farbwelt 200 (KB)

    Beispiele s. Link

  52. Einfach super ist der Fujifilm Pro400H, teuer aber dafür super Bilder! Interessant dass der noch nicht genannt wurde. Kodak RPX400 ist auch ein hervorragender Schwarz Weiß Film und dazu noch relativ günstig.
    Viele Grüße!

  53. Damit es keine Missverständnisse bezüglich des Pushens und der Lichtempfindlichkeit gibt: Die Lichtempfindlichkeit wird daran gemessen, ab welcher Belichtung eine Schwärzung auf dem Filmmaterial messbar wird. Wenn ein Hersteller angibt, die Filmempfindlichkeit könne sich vervierfachen, so stimmt das i.d.R. nicht. Die Lichter schwärzen sich bei forcierter Entwicklung, die für die Empfindlichkeitsbestimmung wichtigen Schatten jedoch kaum. Dementsprechend ist die Push- und Pullentwicklung maßgeblich für die Kontrastveränderung der Negative geeignet.
    Das korrespondiert mit dem althergebrachtem Tipp „auf die Schatten belichten, auf die Lichter entwickeln“. Auch die Eingangsfrage ist gut gestellt, wenn ich die Altmeister bemühe: Es geht nicht darum, ein breites Portfolio an Filmen oder Film- Entwicklerkombinationen kennen zu lernen, sondern sich auf eine Film- Entwicklerkombination einzulassen und diese auszureizen lernen.
    Es macht Sinn, vorab etwas Zeit in die Eintestung der Film- Entwicklerkombination zu investieren, indem bspw. eine Graukarte via Abdeckens in 12-14 Schritten pro Negativ fotografiert werden und diese Negativschnipsel einzeln mit verschiedenen Zeiten entwickelt. Danach kann geschaut werden, bei Festgradation 3 oder einer entsprechenden Einstellung von Yellow und Magenta bei MG-Papieren, wodurch sich die abfotografierte Skala reproduzieren lässt.
    Das setzt natürlich voraus, sich mit Filmentwicklern im Ansatz vertraut gemacht zu haben. Es gibt im wesentlichen drei Grundtypen: Feinkornentwickler, Ausgleichsentwickler und „empfindlichkeitssteigernde“ Entwickler. Von Kombinationen wie Feinkornentwickler und hochempfindlicher Film ist abzuraten, weil das gröbere Korn durch den Feinkornentwickler gesprengt und dann unsachgemäß verteilt wird, was zu unerwünschten Effekten führt. Wer es also feinkörnig mag, sollte entsprechend einen niedrigempfindlichen Film wählen und dazu einen Feinkornentwickler wie etwa Perceptol und dazu optimal auflösende Objektive beim Fotografieren und Vergrößern, am vorteilhaftesten noch mit einem Kondensorvergrößerer, wobei diese den Nachteil haben, auch Staub und Kratzer hervorragend abzubilden, was durch eine Box mit diffusem Licht umgangen werden kann, wobei eine Schärfesteigerung durch eine leicht erhöhte Gradation naheliegend ist.
    Ein Ausgleichsentwickler hat bis zu einem gewissen Grad die Möglichkeit an der Push und Pullmethode teilzuhaben. Hier gilt, dass durch eine stärkere Verdünnung des Entwicklers, gepaart mit entsprechend verlängerter Entwicklungszeit, eine Schärfesteigerung möglich wird. Wer es mit einem Entwickler wie ID-11 oder D-76 einmal ausprobieren möchte, kann gut mit dem Verhältnis 1 Teil Entwickler und zwei Teilen Wasser beginnen und über die Zeit extremere Lichtbedingungen zu binden oder zu spreizen versuchen, um dabei auch die Entwicklung der Körnigkeit kennen zu lernen. Da Filme am besten bei Normalentwicklung arbeiten, macht es auch Sinn, die Lichtbedingungen der Film- Entwicklerkombi „anzupassen“.
    Die Ausführungen von Thomas bezüglich des HP5 + bei Mittagssonnenschein erstaunen mich. Alle meine Versuche in dieser Richtung wirkten eher gewagt bis exotisch…
    Bezüglich des Polypan F bin ich skeptisch, weil ich irgendwo las, dass er keine Lichthofschutzschicht habe. Wer weiß?
    Jedenfalls war meine Standardkombi eine Zeitlang APX 100 und ID-11. Dabei sind schon gute Ergebnisse entstanden, wenngleich es sicher auch anders und geg. besser geht. Zum Thema APX ist jedoch anzumerken, dass die Produktion quasi über Nacht eingestellt wurde, das Werk überraschend stillgelegt und nun taucht er nach über einem Jahrzehnt wieder mit der Bezeichnung „NEW“ auf, doch die diesbezüglichen Informationen im Netz sind dürftig.

    • Ach ja, mit dem siplifizierten Test sollen sich nich 12-14 Tonstufen auf der Skala reproduzieren lassen, sondern die Zonen nach dem Zonensystem. Die Belichtungswerte an den Rändern können gerne ineinander übergehen. Sie sind nur gedacht, um Messungenauigkeiten abzufangen…

  54. Ich nutze liebend gern den Kodak Professional Ektar 100 wegen der satten Farben (Landschaft). Fuijfilm Superia 200 habe ich mal ausprobiert, bin aber mit der Farbdarstellung nicht zufrieden. Sonst ist Kodak Gold 200 eine gute Lösung, da er ein gutes Bild liefert und mehr oder weniger allzweck tauglich ist und man in in praktisch jedem Laden kaufen kann.

  55. ich liebe den chs 100 von adox. wenn man zb im halbschatten wasser fotografiert sieht es aus wie flüssiges silber. auch fomapan ist ein klassiker, tolles korn, hat einfach Charakter & ist unschlagbar beim preis. und silvermax von adox ist auch zu empfehlen. von ilford bin ich ziemlich enttäuscht, ist mir für den preis alles viel zu matschig.

  56. Hallo

    Ich nutze eigentlich viele Filme, angefangen vom Kodak Portra 160-800 für Portraits, Boudoir.
    Weiter geht es mit dem Fuji Pro 400 wenn es schöne Peopleaufnahmen im Freien sein sollen.
    Diese Filme lasse ich meist um 2 Stufen pullen, eigentlich nur.
    SW im C-41 nutze ich Ilford xp2 pro bei Iso 50-400
    Reine SW Filme die Delta Reihe von Ilford und Adox Silvermax bei 35mm.

  57. Ich kratze im Moment alte Bestände an Kodak Ektrachrome Filmen zusammen und
    fotografiere vorwiegen mit Kodak 35mm und auch 6x7cm.
    Sehr schön für Aufnahmen in der blauen Stunde ist die Vivid Saturation Variante, wenn man es mag.
    Aktuell habe ich nichts eingescannte parat, Hausumbau und alles ist nicht da wo es hingehört.

    Schwarz/Weiß vorwiegen Tri-X in Iso 100 und 400.
    Ein traumhafter Kontrast.

    Ab und an auch mit dem Ilford HP5+

    Warum überwiegend Kodak? Ich habe beruflich mit ehemaligen Kodakmitarbeitern zutun,
    die an der Entwicklung und Fertigung von Kodachrome und Ektachrome beteiligt waren…
    Irgendwie haben die beiden mich mit ihrem Enthusiasmus angesteckt.

    Beste Grüße
    Andy

  58. Seit diesem Jahr wieder fast nur noch analog: beim Mittelformat 6×7 mit ilford hp oder Kodak trx400 oder lomo Earl grey 400, bei 6×6 entweder mit dem portra160 oder dem ilford xp2; mit versch. Mamiyas.
    Kleinbild mit versch. Canon fd meist auch Kodak für Farbe, manchmal Agfa Diafilme gecrosst, ab und an xp2 -mein heimlicher Liebling!- und sw entweder Agfa oder ilford 400er.

    Wenn in Berlin dann bei fotoimpex direkt gekauft, oder sonst über maco-direkt und außerdem hat ein Freund noch zwei Kühlschränke mit Kodak u ilford Material fast voll…der freut sich, wenn ich ihm ab und an was abkaufe.
    Für Portraits und teilweise Landschaften / Strandstimmungen finde ich den 160er Portra super, auch bei dunkler Haut!
    Viel Spaß und immer gutes Licht!
    Jens

  59. Als Anfänger damit es ein bisschen günstiger ist:

    HP5

    Wenn du noch nicht selbst entwickelst:

    DeltaXP2

    (Fast genau die selben Eigenschaften wie der HP5 (400 ISO,schön grobes Korn),doch er ist in C41 entwickelbar…!)

    Sonst,würde selbst der Drogeriemarkt 400 oder 100 (APX) reichen,der lässt sich besser als Anfänger entwickeln,da er freundlicher gegenüber Rodinal ist und dir leichte entwickelungsfehler verzeiht..

    Aber ich würde auf Dauer bei nicht Selbstentwicklung den XP2 nehmen,da er bei der Entwicklung günstiger ist:

    Beispiel Drogeriemarkt:

    C41 Entwicklung: 2,50€
    SW Entwicklung: 3,65€

  60. Im KB Format eigentlich mit dem was da ist.. ;)

    am häufigsten aber mit Portra 160, Ektar und Pan F (für Natur)

    Irgendwie gefällt mir der Agfa APX von DM eine Blende gepusht auch ganz gut. ist preislich auch noch okay

    Für Konzerte den Delta 3200 ( zwischen 1000 und 6400 Asa)

    Im MF
    Ektar, Portra 160, und Tmax bzw Tri-X

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