09. Januar 2022 Lesezeit: ~3 Minuten

browserfruits 02.2022

Wer die browserfruits kennt, weiß, dass ich in der Einleitung gern auf Aktuelles aus dem Magazin aufmerksam mache. Heute geht es um unseren Jahresrückblick. Wir möchten Eure wichtigsten Bilder aus 2021 sehen und die Geschichten dazu lesen. Ich würde mich unglaublich freuen, wenn Ihr sie uns noch bis morgen hier zeigt.

 

Linktipps

• Die Deutsche Welle berichtet über eine der spannendsten Fotografinnen der Geschichte: Tina Modotti. → ansehen

• Tamsin Calidas hat die Stadt für die raue Schönheit der Hebrideninsel hinter sich gelassen – ihre Bilder fangen diese lebensverändernde Erfahrung ein. → ansehen

• Die NZZ hat ein Interview mit dem Kriegsfotografen Felipe Dana, der in Afghanistan für das perfekte Bild sein Leben riskierte. → ansehen

• Traditionell ist der ENSŌ ein handgezeichneter Kreis mit Sumi-Tinte auf Papier, der in einem Pinselstrich einen Moment ausdrückt. Als Fotograf entschied sich David Scheinbaum, das ENSŌ mit Licht und Chemie anstelle von Sumi-Tinte zu erkunden. → ansehen

• Vor 20 Jahren wurde der Euro eingeführt. Eine Reise zurück in Bildern bietet die FAZ. → ansehen

• Schwarzweiße Straßenfotografien aus der Pariser Metro von Sébastien Durand zeigt My Modern Met. → ansehen

• Die noch recht neue Seite der fotoPro hat eine spannende Artikelserie, in der Profis kurz ihre Top-Aufträge vorstellen und ein wenig hinter die Kulissen blicken lassen. → ansehen

• Wie ist es, selbstständig in der Fotografie zu sein und Mama zu werden? Foxografie hat in ihrem Blog darüber geschrieben. → ansehen

• Der Fotograf Axel Schneegass war im Gespräch mit Thomas Berlin. In seinem Blog findet Ihr es. → ansehen

 

Buchempfehlungen

„Rhein: Der Fluss in der Fotografie seit 1846“ : Die ersten Bilder zeigen noch die unangetastete Schönheit des romantischen Mittelrheintals vor der Industrialisierung. Dann folgen der große Brücken- und Hafenbau der boomenden Gründerzeitjahre, die Wirren der Rheinlandbesetzung, Kriegsverwüstung und die Bonner Republik. Am Ende stehen die berühmten Fotokünstler an der Wende vom 20. zum 21. Jahrhundert: Andreas Gursky und Axel Hütte. So spiegeln die rund 500 Abbildungen in diesem Bildband nicht nur die Geschichte eines Flusses, sondern eines ganzen Landes – und der Fotografie selbst.

„National Geographic. Das 21. Jahrhundert“ : 21 Jahre ist das 21. Jahrhundert nun alt. Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen – und zwar eine fotografische. Aufwühlendes Zeitgeschehen, skurrile Randnotizen, anmutige Momente der Stille, zauberhafte Natureindrücke, detailverliebte Nahansichten – alles Facetten des beginnenden 21. Jahrhunderts, alles in großartiger Fotografie festgehalten. Ein dokumentierender Bildband aus eindrucksvollen Fotografien mit vielen Behind-the-Scenes-Storys bekannter National-Geographic-Fotograf*innen.

 

Drüben auf Instagram

@jeannettepetri – Ein sehr vielfältiges Portfolio hat die Editorial- und Corporate-Fotografin Jeannette Petri aus Freiburg.

 

Podcasttipp

StreetART von Andreas Buck

Andreas Buck hat den Begriff „Street Art“ wörtlich genommen und Strukturen der Straße fotografiert. Aus dem Projekt wurde ein Buch. In der Fotobuchecke wird es kurz vorgestellt und zudem gibt es ein 45-minütiges Gespräch mit dem Fotografen.

 

Videos

Arte zeigt eine Dokumentation über Alice Guy, eine vergessene Filmpionierin.

 

Gunther Wegner erklärt, wie er im Zeitraffer den Übergang vom Tag bis in die Nacht nahtlos und ohne Sprünge abbilden kann.

 

Das Titelbild stammt von Sena Aykut. Vielen Dank dafür!

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4 Kommentare

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  1. Guten Morgen und danke wie immer für die interessanten Links. Bei der Buchempfehlung zu National Geographic ist ein Fehler in der URL, da fehlt eine 5 am Ende und der aktuelle Link führt ins Nichts.

  2. Viel spannendes dabei, fand die Bilder in der NZZ sehr krass, unglaublich mit welch einfachen Mitteln er die Portraits gemacht hat. Die Reportage-Bilder sind ebenfalls sehr stark. Den Mut zu haben, dorthin zu gehen, wo alle anderen weichen, muss man erstmal aufbringen.