19. Juli 2021 Lesezeit: ~4 Minuten

Sommerpause mit Katja

Wir machen eine kleine Sommerpause. Damit Euch in der Zeit nicht langweilig wird, beantwortet in dieser Woche jeden Tag jemand aus der Redaktion ein paar Fragen. Natürlich sind auch fotografische Themen dabei, aber nicht nur. So könnt Ihr uns auch noch etwas besser kennenlernen.

Wie sieht Dein Sommerurlaub aus?

Ich war in der letzten Woche meine Freundin Simone in Franken besuchen. Ihr kennt sie vielleicht aus unserem Nachrichtenpodcast kwergehört oder von ihren Gastartikeln hier im Magazin. Natürlich haben wir auch etwas gearbeitet, aber der Großteil des Besuchs hat sich sehr nach Urlaub angefühlt. Wir waren wandern, haben eine Höhle erkundet und abends gut gegessen.

Morgens hat mich das Piepsen der Schwalbenküken vor dem Fenster geweckt und ich habe jeden Tag damit begonnen, den Schwalbeneltern beim Füttern zuzusehen. Im Minutentakt flogen sie zum Nest und steckten Insekten in die hungrigen vier Schnäbelchen. Was für eine Arbeit!

Was macht Dich gerade glücklich?

Solche kleinen Dinge und Erlebnisse wie die Schwalben machen mich gerade sehr glücklich. Vielleicht werde ich alt oder es ist diese schwere Zeit der letzten Monate, die mich genügsamer gemacht hat. Wahrscheinlich einfach beides. Aber momentan freue ich mich einfach über die dicke Katze in der Nachbarschaft, die sich in der Einfahrt sonnt oder die Macarons, die mir kurz vor einer langen Zugfahrt zugesteckt werden.

Welchen Podcast hörst Du in letzter Zeit besonders häufig?

Ich höre in letzter Zeit gern den neuen Kunstpodcast „Augen zu“. Darin sprechen der Chefredakteur der Zeit Giovanni di Lorenzo und Gründer des Magazin „Monopol“ Florian Illies in jeder Folge über eine*n Künstler*in. Ich komme dadurch ein wenig aus meiner Fotoblase heraus und entdecke Neues. Besonders schön fand ich die Folge über Lotte Laserstein. Ich hatte vorher zugegeben noch nicht von dieser großartigen Malerin gehört und mich spontan ein wenig in ihre Bilder verliebt.

Welchem Instagram-Account bist Du zuletzt gefolgt?

Es gibt mittlerweile gute Programme, die Schwarzweißbilder automatisch kolorieren und bin immer wieder beeindruckt von den Ergebnissen und wie verändert die alten Aufnahmen in Farbe wirken. Doch wie gut es aussehen kann, wenn man sich viel Zeit nimmt, zeigen die Kolorierungen von Julius Backmann:

Was ist das letzte Foto auf Deinem Smartphone?

Mein letztes Foto zeigt Unkraut auf meinem Balkon. Als ich von meinem kleinen Urlaub wiederkam, wucherte eine Pflanze neben meiner Rose und ich wollte herausfinden, was da wächst. Ich hatte ein wenig Hoffnung, dass die Wildblumensamen, die dem Schokoladenaufstrich beilagen, doch noch aufgegangen waren. Aber nein, bei der Pflanze handelt es sich um Weißen Gänsefuß und der gilt als Unkraut und hat wirklich nicht die schönsten Blüten.

Das Foto habe ich gemacht, um es in die App Seek zu laden. Diese erkennt Pflanzen sowie Tiere und ich nutze sie wirklich häufig. Andere sammeln Pokémons, ich sammle damit neue Pflanzenarten und gehe beim Spazieren gezielt auf die Suche, um Missionen der App abzuschließen. Kann ich nur empfehlen.

Weißer Gänsefuß

Welches Fotobuch hast Du zuletzt gekauft?

Vor ein paar Tagen kam das Buch „21 Gram“ von Celine Yasemin bei mir an, das sie im Rahmen ihrer Crowdfunding-Kampagne im Magazin vorgestellt hatte. Ich fand ihre Bilder und das Projekt so spannend, dass ich es mir selbst direkt bestellt hatte.

Was sind Deine nächsten Ziele?

Ich mach mir keine großen Ziele mehr. Ich würde gern etwas zufriedener und entspannter werden und habe das Gefühl, dass das nicht funktioniert, wenn ich mir große Fristen und Pläne setze. Am Ende wird es doch immer anders als geplant.

Ähnliche Artikel

3 Kommentare

Schreib’ einen Kommentar

Netiquette: Bleib freundlich, konstruktiv und beim Thema des Artikels. Mehr dazu.