07. April 2021 Lesezeit: ~1 Minute

„Seen Not Heard“ von Heather Evans Smith

„To Be Seen and Not Heard“ ist eine englische Redewendung und beschreibt den Wunschzusand, wie Kinder zu sein haben. Die Fotografin Heather Evans Smith hat diesen Spruch als Titel ihres Bildbandes gewählt. Darin untersucht sie die Beziehung zwischen sich und ihrer Tochter.

Ich habe den Bildband der Kölner Fotografin Thekla Ehling gezeigt. Sie ist selbst Mutter und fotografiert ihre Kinder. Allerdings nicht inszeniert, sondern dokumentarisch und aus dem Moment heraus. Gemeinsam haben wir über die Rolle der Frau, Mutter-Kind-Beziehungen und natürlich die starken Aufnahmen der amerikanischen Fotografin gesprochen.

Wenn Ihr weitere Bildbände kennt, die wir unbedingt einmal ansehen sollten, schreibt sie uns gern in die Kommentare.

Informationen zum Buch

„Seen Not Heard“ von Heather Evans Smith
Sprache: Englisch
Einband: Hardcover
Seiten: 80
Maße: ca. 20 x 25 cm
Verlag: Flash Powder Projects
Preis: 35 $

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2 Kommentare

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  1. Die Bilder von Heather Evans Smith gefallen mir gar nicht. Für eine geplante Dokumentaton sind sie mir zu ästhetisch und abgehoben, und für zufällige Momentaufnahmen taugen sie auch nicht. Die Bilder von Thekla Ehling gefallen mir besser, aber ich habe den Eindruck, dass auch sie zu sehr eine Welt zeigen, die es so gar nicht gibt.

    Kinder streiten viel, sie zoffen sich eigentlich dauernd, sie bilden Koalitionen, grenzen aus, fangen an zu heulen, vertragen sich wieder, sie spielen vorzugsweise in Pfützen und im Schlamm (auch Mädchen), sie erfinden und basteln Spielzeuge aus Müll, sie haben fast immer einen beschmierten Mund, von dem man ablesen kann, was sie gerade gegessen haben, und eine laufende Nase.

  2. Hallo Katja, hallo Frau Ehling,

    danke sehr dafür, beim Anschauen und Besprechen dabei sein zu können!

    Das, was ich mir an Kommentar zu dem Buch erlauben mag, ist eigentlich nur, dass ich die Fotos theaterhaft wahrnehme. Kulissen, Bühne, Garderobe, Verkleidung, Inszenierung halt. Da es sich um Kinder handelt, teilweise sehr klein, wage ich sogar den Vergleich mit Puppentheater.
    Dem Titel „Seen Not Heard“ kann ich nur bedingt folgen, da ich es für legitim halte, in eigener Authentizität Vorbild zu sein ohne Anspruch auf Weiterführung meiner Ansichten, Garderobe,etc. Das Buch soll eine Doku der Untersucheung sein zum Thema, daher wäre mir ein Ergebnis, oder zumindest ein Resumé wichtig. Gibt es das, oder bleibt es dem Betrachter überlassen, ein „Untersuchungsergebnis“ zu denken?

    Herzlich, Dirk Trampedach