20. Mai 2018 Lesezeit: ~5 Minuten

browserfruits 20.2018

Heute gibt es in den browserfruits noch ein kleines DSGVO-Special für Euch. Warum? Weil wir viele E-Mails von Euch zum Thema bekommen und merken, wie viel Unsicherheit und auch falsche Vorstellungen zum Thema vorherrschen. Deshalb haben wir noch einmal einige Artikel zum Thema hier zusätzlich zu den fotografischen Links für Euch gesammelt.

 

Linktipps

• Der Deutschlandfunk berichtet über die frühen Fotografien des legendären Filmemachers Stanley Kubrick. → ansehen

• Was passiert, wenn ein Makrofotograf auf eine Meute hungriger Moskitos trifft? Richtig, er holt die Kamera heraus und bietet sich selbst als Futterstelle an. → ansehen

• Die GQ zeigt Humor mit ihrer neuen Comedy Issue und einem Titelbild, bei dem viele schöne Fehler eingebaut sind. → ansehen

• i-D von Vice stellt den Fotografen David Uzochukwu in einem Interview vor. → ansehen

• Die ARD stellt die amerikanische Fotografin Danna Singer, die Unterprivilegierte und Hoffnungslose in Amerika dokumentiert, im Videoportrait vor. → ansehen

• Der südafrikanische Fotograf Sam Nzima starb vergangene Woche im Alter von 83 Jahren – Spiegel Online erinnert an ihn. → ansehen

• Bored Panda zeigt die Top 50 Aufnahmen aus dem Best Engagement Photo Contest. → ansehen

• Hannah Spelt und Nick Noordijk leben davon, zu reisen und ihre Liebe in Bildern festzuhalten. My Modern Met hat ein Interview mit dem Pärchen geführt. → ansehen

 

Thema: DSGVO

• Die Rechtsanwält*innen von Recht am Bild haben einen ausführlichen Standpunkt zum Thema Fotorecht, Kunsturhebergesetz und der DSGVO erarbeitet. Gut verständlich, detailliert und in den Kommentaren werden weitere spezifische Fälle geklärt. → ansehen

• Tipps von Rechtsanwalt Niko Härting speziell für die Veranstaltungsfotografie. Auch er berücksichtigt das Kunsturhebergesetz und wie die DSGVO sich dazu neu verhält und erklärt am Beispiel, welche Alternativen zur Einwilligung zur Verfügung stehen und warum sie sinnvoller sein können. → ansehen

• Im Blog der fotocommunity hat Rechtsanwalt Amin Negm-Awad dargelegt, warum die DSGVO keinesfalls das Ende der People- oder Straßenfotografie bedeutet. Grundtenor: Keine Panik! Dies bestätigt auch eine Antwort des Bundesinnenministeriums, die im Anhang des Artikels zu finden ist. → ansehen

• Die Stellungnahme vom Bundesinnenministerium zum Thema Fotografie und DSGVO (im Wesentlichen wie im Blog der fotocommunity zitiert) auf der offiziellen Seite. → ansehen

• Kolumne von Rechtsanwalt Dr. Endress Wanckel im Fotomagazin mit einem Überblick zur Lage der Fotografie unter der DSGVO. Seine Schwerpunkte sind die Abwägung der Rechtsgrundlagen sowie die Informationspflichten. → ansehen

• Die Rechtsanwälte IPCL Rieck haben sieben Tipps für Fotograf*innen zusammengestellt. Davor gibt es wieder einen guten Überblick über die bisherige Gesetzeslage, was sich nun ändert und Kritik vom Autor an der Politik. → ansehen

• Shooting-Stars hat die Lage für Fotograf*innen in Österreich zusammengefasst. Dazu gibt’s konkrete Tipps etwa am Beispiel Hochzeitsfotografie und zum Vertragsabschluss mit Modellen. → ansehen

• Eine Stellungnahme zur DSGVO-Debatte von Jan Philipp Albrecht, dem Vater der DSGVO. Er geht unter anderem auf die Rants von Enno Park und Sascha Lobo ein, die in ihr vor allem eine vertane Chance sehen: Idee gut, die Umsetzung leider ein bürokratisches Monster, das den Großen in die Hände spielt und den Kleinen schadet. → ansehen

 

Buchempfehlungen

„Mit optischen Filtern fotografieren“ : Polfilter, Graufilter und Grauverlaufsfilter können dazu beitragen, die Qualität von Fotos ganz erheblich zu verbessern. In diesem Buch erfahrt Ihr, wann welcher Filter sinnvoll eingesetzt werden kann. Die Autorin gibt praktische Tipps für Auswahl, Anschaffung und Handhabung der verschiedenen Systeme und zeigt, wie der gezielte Einsatz optischer Filter zu beeindruckenden Fotos von Landschafts-, Natur- und Stadtmotiven führen kann. Es ist im Verlag d.punkt erschienen und kostet 19,95 €.

„The Dog in Photography 1839–Today“ : Über 400 Hundeportraits zeichnen in diesem Buch eine Liebesgeschichte nach, die nach manchen Schätzungen schon 100.000 Jahre hält. Ob Dogge oder Dackel, Rassehund oder Promenadenmischung, ob Welpe oder Oldie, Kläffer oder Schoßhund – der beste Freund des Menschen ist ein dankbares Fotomotiv, charaktervoll, verspielt, aufgeweckt und zu jeder Schandtat bereit. Und dann dieser Hundeblick. Die besten Hundefotos vom 19. Jahrhundert bis heute. Erschienen ist das Buch im Verlag Taschen und kostet 15 €.

 

Ausstellungen

Relikte des Kalten Krieges
Zeit: 16. Mai – 26. August 2018
Ort: Haus der Geschichte, Willy-Brandt-Allee 14, 53113 Bonn

Cindy Sherman
Zeit: 19. Mai 2018 – 24. Februar 2019
Ort: Weserburg Museum für Moderne Kunst, Teerhof 20, 28199 Bremen

Alex Timmermans
Zeit: 17. Mai – 20. Juni 2018
Ort: Galerie für Fotografie, Persiehl & Heine, Bergstr. 11, 20095 Hamburg

Bilder, die Geschichte schreiben
Zeit: 17. Mai – 17. Juni 2018
Ort: GAF Galerie für Fotografie, Seilerstr. 15 D, 30169 Hannover

 

Drüben auf Instagram

@tamaradean – Die australische Künstlerin Tamara Dean ist mit ihren großartigen Arbeiten auf Instagram.

 

Videos

PetaPixel hat Nate Luebbe herausgefordert. Er sollte in 24 Stunden sieben kreative Fotos machen, die den Geist von Norwegen einfangen.

 

Eine Flasche fotografieren klingt einfach, aber wer es schon versucht hat, weiß, dass es das auf keinen Fall ist. Max Bridge verrät Tipps, wie die Aufnahme gelingt.

 

Unser Titelbild stammt von Annie Spratt. Vielen Dank!

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6 Kommentare

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    • Hallo Oliver, eine gewisse Panik(mache) rings um die DSGVO lässt sich nicht verleugnen, allerdings ist es doch verständlich, dass viele verunsichert sind und ihre fotografischen Tätigkeiten auch in Zukunft möglichst rechtssicher ausüben wollen und dafür Informationen brauchen, oder? Daher noch einmal das zusätzliche(!) DSGVO-Special in den browserfruits.

      • Oliver hat recht. Seit 2016 ist die DSGVO ein Begriff und typisch Deutsch wird erst wieder ein paar Wochen vorher Panik gemacht. Entspannt Euch mal alle!

      • Oder anders herum: Wer „typisch undeutsch“ mit langem Vorlauf versucht hat, sich darüber zu informieren und die DSGVO umzusetzen, hat leider in die Röhre geschaut, weil erst seit wenigen Wochen Informationen und entsprechende Software-Updates verfügbar sind.

    • Vielleicht weil das alles eh mit dem richtigen Leben nichts zu tun hat? Wir wenden halt viel Energie auf, um uns verrückt zu machen. Ich ertappe mich auch immer wieder dabei :-)