19. November 2017 Lesezeit: ~5 Minuten

browserfruits 46.2017

Die Frage, ob und wann die nächste kwerbox erscheint, erreicht uns immer häufiger. Ja, wir haben noch eine kwerbox für dieses Jahr geplant und sie wird noch Ende November in den Verkauf gehen. Mehr Informationen dazu gibt es bald, denn wir müssen noch ein paar Kleinigkeiten klären. Jetzt erst einmal viel Spaß mit den browserfruits.

 

Linktipps

• Fujifilm und Polaroid lassen nun gerichtlich klären, ob die Ränder der Fujifilm-Instantbilder Rechte von Polaroid verletzt oder nicht. WIPR hat Details dazu und listet auf, was dem Rechtsstreit vorausging. → ansehen

• Ein Kindergartenfotograf färbt die pinke Hose eines Jungen nachträglich in der Bildbearbeitung blau, weil sie ihm zu mädchenhaft war. Mehr über diese seltsame Geschichte weiß Brigitte Online. → ansehen

• Wohnungslose haben mit Einwegkameras Hannover fotografiert und zeigen ihren Blick auf die Stadt nun in einer Ausstellung. Wer es nicht nach Hannover schafft, findet bei Heise einige der Bilder. → ansehen

• Der Fotograf Paul-Ruben Mundthal macht mit einer modifizierten Kamera sichtbar, was Überwachungskameras erfassen. → ansehen

• Mit dem neuen Namen „Polaroid Originals“ des ehemaligen Impossible Project kam auch wieder Hoffnung für den Packfilm auf. Diese zerstört der CEO in einem offenen Brief nun leider völlig. → ansehen

• Durftet Ihr schon einmal einen Blick in die alte Fotokiste Eurer Großeltern werfen? Vorsicht, Ihr könntet dabei herausfinden, dass sie um Längen cooler waren als Ihr. → ansehen

• Die 89-jährige Japanerin Kimiko Nishimoto entdeckte ihre Liebe zur Fotografie erst im Alter von 72 Jahren. Auf ihren Selbstportraits zeigt sie, wie viel Freude Ihr das Medium macht. → ansehen

• Der niederländische Fotograf Ossip van Duivenbode hat die neue chinesische Bibliothek mit 1,2 Millionen Büchern und beeindruckender Architektur in Tianjin fotografiert. → ansehen

• Benjamin von Wong macht mit seinem neuesten Fotoprojekt darauf aufmerksam, wie unsere Kleidung das Leitungswasser verschmutzt. → ansehen

• Sucht Ihr Inspiration für einen Geburtstagskuchen? Hier entlang. → ansehen

 

Buchempfehlungen

„Wildlife Fotografien des Jahres“ : Der Wettbewerb „Wildlife Photographer of the Year“ prämiert herausragende künstlerische Aufnahmen der Natur. Die 100 besten Bilder der Sieger*innen und der lobend Erwähnten des Wettbewerbs 2017 zeigt dieser Band mit einem informativen Begleittext, der die Entstehungsumstände beschreibt. Wer sich über die aktuelle Entwicklung der Naturfotografie informieren möchte, erhält hier meisterhafte Beispiele von Tier- und Landschaftsbildern, die unseren Planeten in seiner ganzen Schönheit und Zerbrechlichkeit zeigen. Der Band ist im Verlag Knesebeck erschienen und kostet 34,95 €.

„David LaChapelle. Lost + Found. Part I“ : Der Verlag TASCHEN hat nach rund zehn Jahren mit den Büchern Lost & Found, Part I und Good News, Part II die auf fünf Bände angelegte David-LaChapelle-Anthologie komplettiert. Beide Bände zeigen noch nie in Buchform veröffentlichte Arbeiten des Künstlers und erweitern seinen Kosmos aus Religion, Apokalypse, Porno, Pop und Bildzitaten alter Meister um neue schillernde Phantasmen. Jeder Band kostet 49,99 €.

 

Ausstellungen

Mihaela Noroc – The Atlas of Beauty
Zeit: 16. November 2017 bis 21. January 2018
Ort: f³ – freiraum für fotografie, Waldemarstr. 17, 10179 Berlin

Beatrice Minda
Zeit: 17. November bis 20. Dezember 2017
Ort: Podbielski Contemporary, Koppenplatz 5, 10115 Berlin

Akram Zaatari. Against Photography.
Zeit: 18. November 2017 bis 25. Februar 2018
Ort: K21 Kunstsammlung NRW, Ständehausstr. 1, 40217 Düsseldorf

Feministische Avantgarde der 1970er Jahre
Zeit: 18. November 2017 bis 8. April 2018
Ort: ZKM | Medienmuseum, Lorenzstr. 19, 76135 Karlsruhe

Inga Kerber
Zeit: 18. November bis 16. Dezember 2017
Ort: Galerie Jochen Hempel, Spinnereistr. 7, Halle 4, 04179 Leipzig

Rodney Graham
Zeit: 17. November 2017 bis 3. Februar 2018
Ort: Galerie Rüdiger Schöttle, Amalienstr. 41, 80799 München

 

Drüben auf Instagram

@essimaaria – Die finnische Fotografin Essi Nisonen überzeugt auf Instagram mit minimalistischen bis hin zu surrealen Portraits.

 

Fotowettbewerbe

Exposure Awards 2018

Ziel der LensCulture Exposure Awards 2018 ist es, die besten zeitgenössischen Fotograf*innen der Welt zu entdecken und zu präsentieren. Zu gewinnen gibt es Preisgelder von insgesamt 22.000 USD und eine Ausstellung in London. Ein Einzelbild könnt Ihr kostenlos einreichen. Fünf Einzelbilder kosten 50 USD, eine Serie von maximal 10 Bildern kostet 60 USD. Mit dem Kauf erhaltet Ihr eine Kritik zu Euren Einreichungen. Einsendeschluss ist der 19. Dezember 2017.

 

Deutscher Jugendfotopreis 2018

Am Deutschen Jugendfotopreis könnt Ihr teilnehmen, wenn ihr maximal 25 Jahre alt seid. Das Jahresthema ist „Ich und die Welt“, aber natürlich gibt es auch wieder eine freie Themenwahl. Zu gewinnen gibt es Preise im Gesamtwert von 11.000 € und eine Ausstellung auf der Photokina. Einsendeschluss ist der 15. März 2018.

 

Videos

Ihr kennt sicher die Nachtaufnahmen, auf denen die Sterne als kreisrunde Spuren im Bild zu sehen sind. Wie das funktioniert, erklärt Matthew Saville.

 

Erik Johansson kreiert immer wieder aufwändige surreale Bilder und zeigt in einem Video die Entstehung.

 

Das Titelbild stammt von Nordwood-Themes. Vielen Dank!

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6 Kommentare

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  1. Die Ausstellung in Hannover ist eine tolle Idee! Street fotografy at it’s best! So werden auch diese Bewohner einer Stadt mal integriert… fragt sich nur, wieso eine solche Ausstellung dann nur gerade einmal 1Woche dauert.
    „Wir tun was Nettes, aber bitte nicht zu sehr! Nicht, dass sich „der Bürger“ zu stark konfrontiert sieht und sich unwohl fühlt…“

    Schöner Tip auch zur Ausstellung im ZKM!

    • „… fragt sich nur, wieso eine solche Ausstellung dann nur gerade einmal 1Woche dauert.
      „Wir tun was Nettes, aber bitte nicht zu sehr! Nicht, dass sich „der Bürger“ zu stark konfrontiert sieht und sich unwohl fühlt…“

      Volle Zustimmung.

  2. Mihaela Noroc – The Atlas of Beauty

    Das sind, in meinen Augen, ganz wunderbare Portraits!

    Allerdings kann man sowas meiner Meinung nach auch als „sexistisch“ bezeichnen, denn dass nur junge Frauen unter die Kategorie „beauty“ fallen, ist ein traditioneller, männlich-heterosexueller, erniedrigender Blick.

    Immerhin nicht rassistisch.

    ;-)

  3. Blogartikel dazu: Dies und das #9 | Spuelbeck.net