24. September 2017 Lesezeit: ~ 3 Minuten

browserfruits 38.2017

Bevor wir Euch viel Spaß mit unseren browserfruits wünschen, haben wir eine große Bitte: Geht wählen oder macht Euch zumindest bewusst, was eine nicht genutzte Stimme bedeutet. Wir sind kein Politik-Magazin, bringen aber immer wieder wichtige Foto-Reportagen, die auf aktuelle Probleme in der Welt aufmerksam machen. Jetzt habt Ihr die Chance, mit Eurer Stimme etwas zu verändern.

 

Linktipps

• Wie Instagram das Reiseverhalten beeinflusst, beschreibt National Geographic in einem Artikel. → ansehen

• Telepolis geht der Frage nach, ob die Fotografie grundsätzlich rassistisch ist. → ansehen

• Glasgow in den 80er Jahren aus der Sich den französischen Fotojournalisten Raymond Depardon. → ansehen

• Photoshelter macht auf das Problem aufmerksam, dass die meisten Botschafter*innen der verschiedenen Fotografiefirmen männlich sind. → ansehen

• Susan Stripling veröffentlichte auf PetaPixel einen wichtigen offenen Brief über Sexismus und Feminismus in der Fotoszene. → ansehen

• Instagram testet eine neue Anordnung der Fotos und die Nutzer sind nicht glücklich darüber. → ansehen

• Wie beeindruckend die Feuerwerk-Festivals in Japan sind, lassen die Bilder von Keisuke erahnen. → ansehen

• An den Standorten des Chemie-Unternehmens Monsanto® herrscht eine ökologische Katastrophe und die Bevölkerung leidet unter Krankheiten. Eine Fotoreportage von Mathieu Asselin dazu gibt es auf LensCulture. → ansehen

• Wunderschöne Makroaufnahmen von Pfauenfedern. Aufgenommen von dem türkischen Fotografen Can Tunçer. → ansehen

• Nerdcode verweist auf die Arbeit „Casual 3D Photography“ von Peter Hedman und seinen Kolleg*innen, die die Technik zum Erzeugen von (etwas) dreidimensionalen Räumen aus beiläufig aufgenommenen Fotos verbessert haben. → ansehen

 

Buchempfehlungen

„St. Petersburg – Kontraste“ : Daniel Biskup nimmt uns mit auf seine Spaziergänge durch die Stadt St. Peterburg, die 1917 Schauplatz der russischen Revolution wurde. Biskup ist damit ein außergewöhnliches Portrait dieser so kontrastreichen Stadt gelungen. Das Buch ist im Verlag Salz und Silber erschienen und kostet 39,50 €.

„Schnappschüsse“ : Ein Rascheln und schon sind die Ohren gespitzt. Ein Leckerli fliegt durch die Luft. Der Speichel fließt, die Hundeaugen glänzen und verfolgen jede Bewegung. Klick! – ein Schnappschuss. Der Fotograf Christian Vieler hält in gestochen scharfen Fotografien den kurzen Moment fest, in dem Hunde auf ein in die Luft geworfenes Leckerli aufmerksam werden und versuchen, es mit der Schnauze zu fangen. Das Buch ist im Verlag Riva erschienen und kostet 16,99 €.

 

Ausstellungen

bilder fragen – Zeitgenössische Kunst zum Reformationsjubiläum
Zeit: 22. September 2017 bis 18. Februar 2018
Ort: H2 – Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast, Beim Glaspalast 1, 86153 Augsburg

leben 24/7: 100 Jahre Nikon
Zeit: 22. September bis 5. November 2017
Ort: NRW-Forum Düsseldorf, Ehrenhof 2, 40479 Düsseldorf

Axel Hütte. Night and Day
Zeit: 23. September 2017 bis 14. Januar 2018
Ort: Museum Kunstpalast, Ehrenhof 4-5, 40479 Düsseldorf

Gordon Parks. I Am You. Selected Works 1942–1978
Zeit: 22. September 2017 bis 5. Januar 2018
Ort: Deutsche Börse Photography Foundation, Mergenthalerallee 61, 65760 Eschborn

Thomas Wrede: Modell Landschaft. Fotografie
Zeit: 21. September bis 12. November 2017
Ort: KunstKulturQuartier Nürnberg, KUNSTHAUS Nürnberg, Königstr. 93, 90402 Nürnberg

Tobias Zielony. Haus der Jugend
Zeit: 10. September 2017 bis 14. Januar 2018
Ort: Von-der-Heydt-Kunsthalle, Geschwister-Scholl-Platz 4–6, 42275 Wuppertal

 

Drüben auf Instagram

@betoruizalonso – Beto Ruiz Alonso ist Fashion- und Fineart-Fotograf aus Berlin.

 

Videos

In diesem Video spricht Evan über Bildkompositionen und zeigt typische Fehler und Korrekturen an Beispielbildern.

 

Ein etwas älteres Video, aber sehr zu empfehlen: Vier Lektionen in Kreativität.

 

Das Titelbild stammt von Anca Luchit. Vielen Dank!

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4 Kommentare

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  1. “Der Vorwurf, dass die Fotografie von Anfang an auf die Belichtung heller Haut optimiert war, ist jedoch höchst zweifelhaft, weil sich die Fotografie in ihren Anfangsjahren aufgrund der langen Belichtungszeiten nur mit statischen Motiven beschäftigte.”

    Nicht DIE FOTOGRAFIE ist rassistisch, aber die Filme, z.B. Kodak Ektachrom, sind auf “weiße” Haut optimiert. “Weiß” im Sinne von rosa-orange.

    Und der Bayer-Sensor hat genau so viele grüne Anteile wie rote und blaue (zusammen: violett) zusammen.

    “Schwarze” Haut wird beispielsweise in der Dominikanischen Republik, wo ich lebe, auch als blau (“azul)” oder violett (“morado”) bezeichnet, hellere Haut auch als “color canela” (zimtfarben).

    Zimtfarbe kann man besser darstellen (ein Mix aus rot und grün) sowohl mit einem Kodak Ektachrome Film als auch mit einer Digitalkamera mit Bayer-Pattern. Das Rauschen ist im Grünkanal viel geringer als im Blaukanal.

  2. “Photoshelter macht auf das Problem aufmerksam, dass die meisten Botschafter*innen der verschiedenen Fotografiefirmen männlich sind.”

    Ja, gut beobachtet. Rassismus und Sexismus sind in dieser Branche recht weit verbreitet.