17. September 2017 Lesezeit: ~ 4 Minuten

browserfruits 37.2017

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Linktipps

• Die Süddeutsche Zeitung hat einen Artikel über Henri Cartier-Bresson und seinen Bezug zur Malerei. → ansehen

• Schadet das Fotografieren mit Blitz im Museum tatsächlich den Bildern? Der dreiminütige Videobeitrag auf ARD geht der Frage humoristisch nach. → ansehen

• Chesterfield Hector portraitiert Menschen verschiedener Hautfarben, um die Schönheit der Vielfalt zu zeigen. → ansehen

• PetaPixel zeigt die Finalist*innen des Awards „Wildlife Photographer of the Year 2017“. → ansehen

• Roberto Bertero berichtet von seinen Alpenaufnahmen bei Nacht und gibt zudem einige Tipps zur Fotografie. → ansehen

• Brendan Barry hat einen Camper in eine riesige Kamera mit portabler Dunkelkammer umgebaut. → ansehen

• Polaroid kommt zurück ins Sofortbildgeschäft mit einem neuen Film und „neuer alter“ Kamera. → ansehen

• Wir hatten in der Vergangenheit bereits einen Artikel über den juristischen Streit zu einem Affen-Selfie verlinkt. Nun haben sich die Tierschutzorganisation Peta und der Fotograf David Slater außergerichtlich geeinigt. → ansehen

• Einen Fremden durch Fotos wiedererkennen? Schwierig, wie eine Studie zeigt und vor allem gefährlich, wie der Fall des Professors aus Arkansas zeigt, der fälschlicherweise als Teilnehmer der rechtsextremen Demonstrationen in Charlottesville identifiziert wurde. → ansehen

 

Buchempfehlungen

„Einsicht: Drei Reisen in die innerste Welt des schiitischen Islam“ : Nie zuvor hat sich ein westlicher Fotograf so ausführlich mit dem Leben in den religiösen Hochschulen des schiitischen Islam im Iran befasst. Als Hans Georg Berger die Zentren für das Studium von Religion und Wissenschaft in Qom, Isfahan und Mashhad besuchte, war das für beide Seiten eine wichtige und neue Erfahrung. Gut hundert Jahre vor Berger begannen auf Initiative zweier persischer Schahs – Naser al-Din, der Vater (1831–1896) und Mozaffar ad-Din, der Sohn (1853–1907) – Exkursionen zu den heiligen Stätten von Kerbala und Nadschaf. Was sie beziehungsweise ihre Hoffotografen mitbrachten, sind faszinierende Dokumente, die heute als Teil des Kerbala-Korpus zum UNESCO Programm Memory of the World gehören. Das Buch ist im Verlag Kehrer erschienen und kostet 39,90 €.

„Karl Blossfeldt und das Auge Allahs“ : „Wie beginnt ein Abenteuer? Ich sitze in einem sehr stillen, hohen Raum in der Bibliothek des Rijksmuseums in Amsterdam.“ Mit diesen Sätzen schildert seine Annäherung an das Werk eines Mannes, der eigentlich gar kein Künstler sein wollte: Karl Blossfeldt (1865–1932). Mit seinem ebenso humorvollen wie geistreichen und intelligenten Essay erschließt Nooteboom Blossfeldt einem neuen Interessent*innenkreis. Begleitet werden seine Ausführungen von einigen der bedeutendsten, in hervorragender Qualität gedruckten Pflanzen-Fotografien. Das Buch ist im Verlag Schirmer Mosel erschienen und kostet 19,80 €.

 

Ausstellungen

THE WALL
Zeit: 14. September bis 11. November 2017
Ort: Podbielski Contemporary, Koppenplatz 5, 10115 Berlin

Leica – Oskar Barnack Award 2017
Zeit: 14. September bis 15. Oktober 2017
Ort: Neue Schule für Fotografie, Brunnenstr. 188-190, 10119 Berlin

Danny Lyon
Zeit: 16. September bis 3. Dezember 2017
Ort: C/O Berlin, Hardenbergstr. 22-24, 10623 Berlin

Die Moderne in der polnischen Fotografie 1918–1939
Zeit: 10. September bis 15. Dezember 2017
Ort: Polnisches Institut Düsseldorf, Citadellstraße 7, 40213 Düsseldorf

America ’67 – Henry Maitek und Pete Marifoglou
Zeit: 14. September bis 29. Oktober 2017
Ort: Kunsträume der Michael-Horbach-Stiftung, Wormser Str. 23, 50677 Köln

Ellen von Unwerth – Heimat
Zeit: 15. September bis 11. November 2017
Ort: IMMAGIS FINE ART PHOTOGRAPHY, Blütenstr. 1, München

 

Drüben auf Instagram

@vernon.trent – Vernon Trent nutzt alle Möglichkeiten der analogen Fotografie. Auf seiner Seite findet man Nassplatten-Bilder, Salz- und Silber-Gelatine-Drucke und vieles mehr, kombiniert mit Aktaufnahmen.

 

Videos

Adam Bird erklärt in einem Video, wie er das Stockfoto eines Rehs in sein Waldbild retuschiert.

 

Ein Video über die Herstellung der Leica M10.

 

Unser Titelbild stammt heute von Mitchell Hollander. Vielen Dank dafür!

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3 Kommentare

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  1. Das Video über die Produktion ist so schrecklich steril und ermüdend. Das passt so gar nicht zu der Sentimentalität mit der sich zahlreiche Benutzer, Blogger und die entsprechenden Marketing-Leute verbal schwängern.
    Solide Aufnahmen für ein Produktionsvideo, aber mehr auch nicht.