10. September 2017 Lesezeit: ~ 4 Minuten

browserfruits 36.2017

Unsere kwerbox #8 sollte nun alle Käufer*innen erreicht haben. Wenn Ihr neugierig seid, sucht nach dem Hashtag #kwerbox und findet heraus, was sich darin verborgen hat. Sollte Euch Eure Box noch nicht erreicht haben, schreibt uns unbedingt und wir gehen dem nach. Und nun viel Spaß mit den browserfruits.

 

Linktipps

• Philippe Echaroux nutzt eine Hamburger-Verpackung, um seine Portraits auszuleuchten. Klingt verrückt, sieht aber erstaunlich gut aus. → ansehen

• Die IKZ erklärt in einem Facebook-Post, warum sie den Fotovertrag des Managements von Nena nicht akzeptieren konnte und reißt dabei einige Probleme der Konzertfotografie an. → ansehen

• Eine Videodokumentation auf ARTE: Die Geschichte von Ken Oosterbroek, João Silva, Kevin Carter und Greg Marinovich, die in die schwarzen Townships zogen, um die Gewalt dort zu zeigen. Die Fotojournalisten wurden mit dem World Press Foto Award ausgezeichnet, doch nur zwei von ihnen überleben. → ansehen

• Nach der Sonnenfinsternis in Amerika gibt es viele kaputte Linsen und Kameras. Eine kleine Warnung an alle Fotograf*innen, die in die direkte Sonne fotografieren. → ansehen

• Filme sind viel unempfindlicher, was Über- oder Unterbelichtung betrifft. Sehr eindrücklich zeigt dies das Filmlabor Carmencita. → ansehen

• Eine unfassbare Geschichte: Jemand gibt sich als Fotojournalist aus und verkauft gestohlene Bilder über Stockagenturen an internationale Medien. Im Artikel dazu wird sogar von einer „der größten Täuschungen in der Geschichte des Fotojournalismus und einem Contentklau ungeahnten Ausmaßes“ geschrieben. → ansehen

• James Quigg dokumentierte die Schäden eines großen Waldbrandes, indem er eine Teekanne, die das Feuer überstanden hat, zu einer Lochkamera umfunktionierte. → ansehen

• Der Deutschlandfunk stellt den Münchner Fotografen Michael Wolf vor, der mittlerweile in Hongkong lebt und mittlerweile schon drei Mal den World Press Award gewann. → ansehen

• Johanna Siring hat auf einem Festival Fremde geküsst und sie vor und nach dem Kuss portraitiert. → ansehen

 

Buchempfehlungen

„The Atlas of Beauty – Frauen der Welt“ : Mihaela Noroc bereist seit 2013 die Welt, um ihr Fotoprojekt „The Atlas of Beauty“ zu verwirklichen. Sie hat dafür Hunderte von Frauen aus verschiedenen Kulturen getroffen und sich ihre Geschichten angehört. Dieses Buch enthält 500 Portraits von Frauen aus mehr als 55 Ländern. Es ist im Verlag Riva erschienen und kostet 24,99 €.

„Komponieren mit Licht“ : Thomas Güttler, leidenschaftlicher Fotograf und Geschäftsführer von Rollei, ging auf eine Reise über vier Kontinente und besuchte 15 Sehnsuchtsziele. Dabei erzählt er von seinen Erlebnissen als Fotograf und erklärt im Detail, wie seine Aufnahmen entstanden sind. Dieses Buch richtet sich in erster Linie an Fotograf*innen, die ihre Bilder bewusst mit CPL-, ND- und GND-Filtern gestalten möchten. Es geht um die Verwendung von optischen Filtern und den gezielten Einsatz von Licht und Lichtmengen im Bild. Das Buch ist im Verlag Franzis erschienen und kostet 39,95 €.

 

Ausstellungen

Werner Herzog – Challenging the Impossible
Zeit: 2. September bis 14. Oktober 2017
Ort: Egbert Baqué Contemporary, Fasanenstraße 37, 10719 Berlin

Türkiyeli
Zeit: 6. September bis 12. November 2017
Ort: f³ – freiraum für fotografie, Waldemarstraße 17, 10179 Berlin

TRANSLATION // Le vent nous portera
Zeit: 8. September bis 29. Oktober 2017
Ort: Kommunale Galerie Berlin, Hohenzollerndamm 176, 10713 Berlin

Umbrüche: Industrie – Landschaft – Wandel
Zeit: 7. September 2017 bis 25. März 2018
Ort: Situation Kunst (für Max Imdahl), Nevelstr. 29c, 44795 Bochum

Alec Soth − Gathered Leaves
Zeit: 8. September 2017 bis bis Januar 2018
Ort: Haus der Photographie, Deichtorstraße 1–2, 20095 Hamburg

 

Drüben auf Instagram

@raulguillermoo – Der peruanische Fotograf Raul Guillermo lebt in Paris und fotografiert die Straßen der Stadt.

 

Videos

Vier Männer stellen Fotos von Frauen aus Werbekampagnen nach und sprechen anschließend darüber, wie sie sich beim Blick auf die bearbeiteten Bilder fühlen.

 

Hugo Cornellier hat seit seinem 12. Lebensjahr bis zu seiner Hochzeit jeden Tag ein Selfie gemacht.

 

Das Titelbild stammt heute von Maria Schäfer. Vielen Dank!

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2 Kommentare

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  1. Die Dokumentatin “Bang Bang Club” auf arte ist unbedingt sehenswert, wenn auch extrem schwere Kost, gerade auch an einem schönen Sonntag Vormittag.
    Aber das ist es für mich, was Fotojournalismus ausmacht und bewegen kann. Vielleicht bin ich auch besonders befangen, weil ich Mitte der 80er schon einmal in Kapstadt gelebt und gearbeitet habe. Der Film geht mir doch sehr nahe.
    Was für ein Kontrast, zu den “Problemen” der gephotoshoppten Bilder oder der Lizenzprobleme bei Nena Konzerten…

  2. Verpackungs Hack #2: wenn ihr mal wieder beim Italiener Pasta per Lieferservice bestellt, dann könnt ihr die Papp-Abdeckung – mal rund, mal rechteckig – mit ihrer silbern beschichteten Innenseite prima als Aufheller benutzen. Zumindest bei kleinen Motiven,
    im Nahbereich und Makro bringt das schon was. Natürlich nur, wenn die Pappe nicht durch die Sauce komplett verschmutz wurde.