02. Juli 2017 Lesezeit: ~ 4 Minuten

browserfruits 26.2017

Unsere kwerbox #7 sollte nun alle Käufer*innen erreicht haben. Unter dem Hashtag #kwerbox bekommt Ihr einen Einblick, was dieses Mal in der Box versteckt war und wie sie ankam. Wer seine oder ihre Box noch nicht bekommen hat, schreibt mir bitte an kk@kwerfeldein.de. Aber nun viel Spaß mit den browserfuits.

 

Linktipps

• TIME zeigt eine Auswahl der Gewinnerbilder der iPhone Photography Awards. → ansehen

• Der brasilianische Fotograf Gustavo Gomes hat die Schwangerschaft seiner Frau sowie die Geburt seiner Tochter in intimen und emotionalen Bildern festgehalten. → ansehen

• Ihr seid auf der Suche nach einer neuen Location? Buzzfeed zeigt 21 fantastische Orte in Deutschland. → ansehen

• Kevin McElvaney dokumentierte 2015 in der Türkei und Griechenland die Flüchtlingskrise. Im Juni 2017 begab er sich nochmals an dieselben Orte und fotografierte sie erneut. Leider zeigen die Bilder nicht das Ende der Kriege, sondern nur sich verändernde Fluchtrouten. → ansehen

• Canon hat mit der EOS 6D Mark II den Nachfolger der 6D vorgestellt. Heise weiß mehr. → ansehen

• Wer Windows 10 nutzt, kennt die schönen Landschaftsaufnahmen, die bei der Anmeldung erscheinen und hat sich sicher schon gefragt, woher Windows sie hat und wieviel Geld die Fotograf*innen dafür bekommen haben. Stockseiten wie 500px machen es möglich, dass die Fotograf*innen nicht wissen, wofür die Lizensen verkauft werden und am Ende nur 50 $ für ein Foto erhalten. → ansehen

• Starke Bilder schaffen an scheinbar langweiligen oder gar hässlichen Orten? Vijce zeigt am Beispiel einer Rolltreppe, wie es gelingt. → ansehen

• Diese Bilder von Planeten entstanden nicht im All oder mit Hilfe eines Teleskops. Nein, sie wurden von Adam Makarenko geformt. → ansehen

• Michel Liesegang alias Tafelzwerk hat den Posttower in Bonn aus unterschiedlichsten Perspektiven fotografiert und zeigt seine besten Aufnahmen auf seinem Blog. → ansehen

 

Buchempfehlungen

„Habt Ihr noch eine Photographie von mir?: Friedrich Nietzsche in seinen fotografischen Bildnissen“ : Heute sehen wir in den Portraits von Friedrich Nietzsche nur noch Ikonen, die uns durch ihre vielfache Reproduktion vertraut erscheinen. Sinnstiftende Nuancen in den frühen porengenauen Ablichtungen der Selbstinszenierung werden dagegen kaum mehr verstanden. Die ausführlichen Beschreibungen und vertiefenden Analysen Hansdieter Erbsmehls plädieren für ein genaues Hinsehen und hinterfragen die vermeintlich bekannten Bilder. Das Buch kostet 30 €.

„Andreas Reeg: Arzt der Armen“ : Der Arzt Prof. Dr. Gerhard Trabert behandelt in Mainz und Umgebung seit 20 Jahren arme und wohnungslose Menschen. Mit viel Wertschätzung begegnet er seinen Patient*innen, die sich, selbst wenn sie versichert sind, aus Angst vor Stigmatisierung oft nicht zum Arzt trauen. Etwa 18.000 Menschen leben in Deutschland auf der Straße und 90 % davon bräuchten dauerhaft ärztliche Hilfe, schätzt Trabert. Andreas Reeg begleitete den Arzt und seine wohnungslosen Patient*innen drei Jahre lang. Das Buch ist im Verlag Kehrer erschienen und kostet 29,90 €.

 

Ausstellungen

Common Grounds
Zeit: 29. Juni bis 9. Juli 2017
Ort: Galerie für Fotografie (GAF), Seilerstr. 15d, 30171 Hannover

Revolte! Fotografien von Ludwig Binder 1967/68
Zeit: 30. Juni 2017 bis 11. März 2018
Ort: Haus der Geschichte, Willy-Brandt-Allee 14, 53113 Bonn

BEWEGUNG IM BILD – Die informelle Malerei trifft auf die Geste in der Fotografie
Zeit: 28. Juni bis 16. September 2017
Ort: DZ Bank Kunstsammlung Art Foyer, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main

Deutsche Börse Photography Foundation Prize 2017
Zeit: 29. Juni bis 17. September 2017
Ort: MMK Museum Für Moderne Kunst, Domstraße 10, 60311 Frankfurt am Main

Claus Rudolph: Ach was?
Zeit: 1. Juli bis 12. August 2017
Ort: Galerie Norbert Nieser, Große Falterstraße 31/3, 70597 Stuttgart

 

Drüben auf Instagram

@gabriel_isak – Gabriel Isaks Aufnahmen sind wunderbar surreal und gleichzeitig tiefgründgig. Seine Serie Der Schatten und das Selbst hatten wir bereits im Magazin vorgestellt.

 

Videos

Adorama hat Ruth Medjber besucht und mit ihr über ihre Kollodium-Nassplatten-Aufnahmen gesprochen.

 

Bella Kotak fotografiert sehr märchenhafte Bilder. Wie sie dabei vorgeht, zeigt sie von der Aufnahme bis zur Bearbeitung in diesem Video.

 

Das Titelbild stammt heute von Maria Schäfer. Vielen Dank dafür!

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5 Kommentare

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  1. Abseits der Browser-Fruits mal ne praktische Frage: seit einiger Zeit gibt es bei manchen Links diese nervige Gewinne-ein-ganz-tolles-irgendwas-Spam-Werbung, die es (zumindest) mir unmöglich macht, den eigentlichen Artikel zu lesen, weil ich nicht zurückkomme bzw. die Anzeige schließen kann. Hier im Beitrag 4 (mal wieder) der Fall. Weiß zufällig jmd. Abhilfe?

    • Hallo Dela, sofern Du Dir nicht irgendeine Schadsoftware eingefangen hast, die dafür sorgt, dass Du diesen Spam siehst (ich hoffe, Du hast eine Schutzsoftware gegen Viren etc. installiert), sondern diese Werbung tatsächlich von den Seiten selbst kommt, die Du besuchst, kannst Du Dir einen Werbeblocker installieren; je nach verwendetem Browser gibt es verschiedene Plugins, die das meistens sehr zuverlässig erledigen.

  2. Die beiden Videos sind deshalb so gut, weil sie 180* Gegensätze von “Fotografie” aufzeigen.
    Auf der einen Seite wird (böse gesagt) irgendein Foto gemacht, welches später am Rechner so lange zurecht bearbeitet wird, bis das Bild rauskommt, was die Fotografin sich wünscht; hier muss man/sie absoluter Photoshop Experte sein. Auf der anderen Seite eine Fotografin, die sich den alten Techniken verschrieben hat, bei der eine lange Vor- und Nacharbeit im Labor erforderlich ist, um das Bild überhaupt auf die Platte zu bekommen und um es nachher sehen zu können.
    Zwei Welten, beide interessant und faszinierend…. meine ist wohl eher die… nicht am Rechner ;-)