07. Mai 2017 Lesezeit: ~ 4 Minuten

browserfruits 18.2017

Noch ein kleiner Hinweis, bevor wir mit den browserfruits starten: Wir zeigen regelmäßig viele verschiedene Serien, die bei uns eingereicht werden. Wie Ihr selbst auch ein Projekt bei uns veröffentlichen könnt, erfahrt Ihr hier. Also traut Euch gern und schreibt uns, wenn Ihr ein Fotoprojekt abgeschlossen habt oder gerade von einer Reise kommt und einen Bericht darüber schreiben möchtet.

 

Linktipps

• Zeit Online zeigt Fotos verschiedener Reuters-Fotograf*innen, die China aus der Vogelperspektive aufgenommen haben. → ansehen

• Jo-Anne McArthur kämpft für die Rechte der Tiere. Dafür dokumentiert sie einfach nur die Wahrheit, zum Beispiel in einer Schweinefarm in Spanien. → ansehen

• Der Straßenfotograf Eric Kim gibt sechs Erkenntnisse weiter, die er in seinen Jahren als Fotograf gelernt hat. → ansehen

• Das Preset von André Duhme hat er erst vor kurzem selbst hier vorgestellt. Auf seinem Blog lässt er nun auch Fotograf*innen zu Wort kommen, die seine Presets nutzen, etwa Tobias Löhr mit seinen Aufnahmen aus Vietnam. → ansehen

• Lomography ist zurück auf Kickstarter und präsentiert das Neptune Convertible Art Lens System. Nach nicht einmal zweieinhalb Stunden war das Finanzierungsziel bereits erreicht, aber wer möchte, kann sich natürlich immer noch eins der Objektive sichern. → ansehen

• Eine negative Schlagzeile machte der Reportagefotograf Souvid Datta, der in einer seiner Aufnahmen eine Person aus dem Werk der Magnumfotografin Mary Ellen Mark retuschierte. Wieso und was jetzt passiert, erklärt TIME. → ansehen

• Fubiz präsentiert die düsteren und fantasievollen Schwarzweißbilder von Dawid Planeta. → ansehen

• Vier Jahre lang war der Stierkampf in Katalonien verboten. Doch seit Kurzem dürfen junge Toreros wieder davon träumen, eines Tages zu den großen Matadores zu gehören. Eine Fotoreportage von Sebastian Dorbrietz. → ansehen

• Zum Schluss noch ein kleiner Blick in die Geschichte: My Modern Met hat frühe Fotos von Frida Kahlo gesammelt. → ansehen

 

Buchempfehlungen

„Fotografien werden Bilder: Die Becher-Klasse“ : Die formativen Jahre der neun Künstler*innen Gursky, Wunderlich, Höfer, Döhne, Ronkholz, Hütte, Sasse, Ruff und Struth von den ausgehenden 1980er bis zum Ende der 1990er Jahre und ihre grundlegende Bedeutung für den Bildbegriff unserer Gegenwart werden vorgestellt. Das Buch ist im Verlag Hirmer erschienen und kostet 45 €.

„1000 in Berlin“ : Berlin in 1000 Portraits: Ein Jahr lang bauten der Fotograf Jan Rickers und der Künstler Per Schumann an verschiedenen Plätzen in Berlin ihr Fotozelt auf, um ganz unterschiedliche Menschen zu portraitieren. Das Buch kostet 34,90 €.

 

Ausstellungen

Martin Parr: Cakes and Balls
Zeit: 8. April bis 22. Juli 2017
Ort: Flatz Museum, Marktstraße 33, 6850 Dornbirn, Österreich

Eyes on Nature – Fotografie und der künstlerische Blick auf Natur
Zeit: 6. Mai bis 28. Mai 2017
Ort: Haus Metternich, Münzplatz 8, 56068 Koblenz

Luca Zanier: Power / Macht
Zeit: 4. Mai bis 30. Juni 2017
Ort: Prince House Gallery, Turley-Straße 8, 68167 Mannheim

Ulrich Schmitt
Zeit: 5. Mai bis 21. Juli 2017
Ort: Galerie f5,6, Ludwigstrasse 7, 80539 München

 

Drüben auf Instagram

@benzank – Die konzeptuellen Fotos von Ben Zank haben eine gewisse Komik inne.

 

Videos

Julia Trotti zeigt, wie sie eines ihrer Bilder bearbeitet und dabei den Hintergrund erweitert.

 

Dieses Interview mit dem CEO von Instagram führt durch seine Büroräume und spricht kurz auch Fragen wie Copyright und Userschutz an.

 

Blick über den Tellerrand: Auch wenn man Jan Böhmermann nicht mag, dieses Interview mit Marius Müller-Westernhagen, in dem es unter anderem um den Kunstmarkt geht, ist empfehlenswert.

 

Das Titelbild stammt von Cameron Kirby. Vielen Dank dafür!

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3 Kommentare

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  1. Also auf die 6 Tipps von Erik Kim kommt man auch, ohne viele teure Kameras durchzuprobieren. Man muss eben das richtige “Arbeitsgerät” für sich finden. Wenn das eine Point-and-Shoot ist, ist das eben so.

    Das Buch “Fotografien werden Bilder” gibt es übrigens auch im Online-Shop des Städel Museums. Dort ist es 10 Euro billiger (weil Museumsausgabe). Ich habe es mir da bestellt und kann keinen Unterschied beim Inhalt oder beim Einband feststellen. Wer sich also ein wenig Geld sparen will… https://ticket-at-home.de/Shop/Detail.aspx?articlenr=9397&shopid=5&ac=1

    Bei Datta finde ich, gibt es neben seinem Klau von geistigem Eigentum (gutes Video dazu hier: https://www.youtube.com/watch?v=52QMkT9vi24 )noch ein zweites Problem, das kaum angesprochen wird: in seiner Reportage zu den sex workers gibt es auch ein Foto, auf dem eine Minderjährige beim Geschlechtsakt mit einem “Klienten” gezeigt wird. Die Minderjährige hat dabei einen Gesichtsausdruck, der keinen Zweifel daran lässt, dass sie nicht will.
    Im Prinzip war Datta also bei einer Vergewaltigung im Raum und hat ein Foto davon gemacht.
    Bisher sehe ich kaum Artikel, die sich damit beschäftigen…